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Phelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Phelan
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Caelan, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

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Delyths Finger glitten seinen Hals entlang und er beobachtete sie wachsam, versuchte ihre Gedanken zu erraten. Dann tippte sie mit den anderen Fingern auf seinem Oberkörper herum, schüttelte den Kopf und gab ein verneinendes Geräusch von sich, ehe sie sich zu ihm beugte und erklärte, dass es nicht okay war. Phelan schwieg einfach, ein bisschen unsicher, was er darauf antworten sollte.
Allerdings gab sie ihm auch gar keine Möglichkeit etwas zu erwidern, da sie ihn direkt küsste und er sich diesem kurzen, überraschenden Kuss hingab. Immerhin hatte er sich viel zu lange nach ihr gesehnt - obwohl die ganze Situation ihn ein bisschen verunsicherte. Viel zu früh allerdings löste sie den Kuss wieder, ehe sie deklarierte, dass sie das wieder in Ordnung bringen würden. Phelan schwieg weiter. Die Dhemlaner wirkte eh nicht so, als würde sie mit sich diskutieren lassen und eigentlich wollte er ihr auch gar nicht widersprechen, er wusste ja selbst, dass das so kein Zustand war.
Delyth rollte sich von ihm herunter und befahl ihm, da zu bleiben, ehe sie selbst das Zimmer verliess. Mit offenem Mund starrte er ihr hinterher. Hatte sie ihm gerade ins einer eigenen Wohnung - in seinem Zimmer, in seinem Bett Befehle gegeben? Ja, hatte sie. Er schüttelte den Kopf und fuhr sich durch die Haare. Er setzte sich lediglich an den Bettrand, ansonsten tat der Kriegerprinz das, was Delyth von ihm verlangt hatte - er blieb, wo er war. Und hing seinen eigenen Gedanken nach. Es gab noch genug zu klären, genug Dinge, die irgendwie ausgesprochen werden mussten. Und er war sich noch nicht sicher, wie sich die Situation jetzt zwischen ihnen gestalten würde. Ja, sie war zurück gekommen. Und sie hatte ihm am Abend zuvor gesagt, dass er alles haben konnte - dass er nie weniger hatte. Dennoch war er verunsichert.
Einige Minuten später kam Delyth wieder, zwei Teetassen in der Hand. Sie lehnte sich an ihn und er nahm die Tasse entgegen, pustete etwas auf die Oberfläche und schwieg, während er nach dachte und dankbar darum war, dass sie sich wieder an ihn lehnte, dass sie wieder bei ihm war. Phelan hatte sie derart stark vermisst, dass die emotionale Pein schier unerträglich wurde - so sehr, dass er sie mit Drogen und Alkohol abgedämpft hatte.
Eine Weile schwiegen sie beide, dann ergriff Delyth wieder das Wort. Er sollte Sachen zusammen packen, das wichtigste wegräumen und den Rest würde ihre Haushälterin übernehmen, während er für ein paar tage mit zu ihr ging. Kurz zögerte er. Hatte er eine Wahl? Ein Blick in ihr Gesicht gab ihm die Antwort und er fuhr sich einmal über das Gesicht. "Einverstanden.." Also trank er seinen Tee fertig, räumte das wichtigste Zeug zusammen, packte das allerwichtigste und etwas Kleidung in sein Juwelengepäck, sprang unter die Dusche und machte sich mit Delyth zusammen auf den Weg.

Das Küstenhaus. Phelan schloss die Augen und sog die salzige Meeresluft tief ein, während er etwas ruhiger wurde, aber dennoch unruhig blieb. So ganz hatte er noch nicht wieder in sein Gleichgewicht zurück gefunden, außerdem war ihm etwas schlecht und er hatte Kopfschmerzen - und seine Hände zitterten, was er allerdings zu verbergen suchte, indem er sie in seine Hosentaschen steckte. Er hatte die letzte Zeit jeden Tag getrunken und sich schnell auf mehrere Drogeneinnahmen am Tag gesteigert. Das letzte Mal lag nun jedoch über zwölf Stunden zurück und er musste sich eingestehen, dass er schnell abhängig geworden war. Normalerweise achtete er immer darauf, es nicht zu übertreiben, um eine körperliche Abhängigkeit zu vermeiden, machte Pausen.. dieses Mal allerdings war es ihm egal gewesen. Alles hat seinen Preis.
Auch das würde er jetzt wieder in Ordnung bringen. Er drehte sich um und folgte Delyth ins Haus, während sie ihm erklärte, dass ihre Haushälterin sich irgendwann am nächsten Tag um sein Haus kümmern würde, aber so wirklich hörte er ihr gar nicht zu. Er liess sich von Delyth auf das Sofa drücken und seufzte zufrieden, als sie hinter ihn krabbelte und seine verspannte Muskulatur zu massieren begann. Bald allerdings strichen ihre Hände über seinen Oberkörper, seine Seiten entlang hinab und schoben sich unter das Oberteil. Er schluckte, hielt die Augen geschlossen und versuchte ruhig zu atmen, sich nicht sicher, was überwog - seine Sehnsucht und das Wohlbefinden, oder sein Fluchttrieb.
Nachdem das mit Delyth so schief gelaufen war, hatte er sich wider besseren Wissens in irgendeinen Club begeben, in dem ihn Niemand kannte, und versucht, sich etwas auf zu reizen. Die meisten Frauen hatten sich nicht einmal nach ihm umgsehen, da er durch die Narben offensichtlich entstellt war, und diejenigen, die ihn angesehen hatten, dessen Neugier war stärker gewesen, als das Interesse an ihm generell. Eine Frau hatte sich dann auf ihn eingelassen, aber als es expliziter wurde und sie begann, seine Haut zu berühren, wurde ihm beinahe schlecht. Er ertrug es schlicht und ergreifend nicht, berührt zu werden, außerdem war sie nicht Delyth. Ohne es zu wollen, wurde er grob, stieß sie von sich und verschwand.
Das war's, danach hatte er es nicht mehr versucht und sich aufs Trainieren beschränkt. Bis zum Vorabend. Nun allerdings.. wusste er einfach nicht, ob es ihm mehr angenehm oder mehr unangenehm war, von ihr berührt zu werden. Also hielt er still und versuchte sich zu entspannen. Als sie dann über die Narbe in seinem Gesicht strich, öffnete er die Augen und kurz sah er in Delyths Gesicht, ehe er die Augen wieder schloss. Keine Ablehnung. Wenigstens war keine Ablehnung in ihrem Blick. Phelan wusste, er würde schon noch irgendwann wieder genug Selbstbewusstsein haben, um trotz der Narben genauso arrogant sein zu können, wie zuvor.. aber momentan konnte er es nicht. Es hatte schon seine Gründe, warum Phelan in seinem ohnmächtigen Zorn jeden einzelnen verdammten Spiegel in seinem Haus zerschlagen hatte.

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Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

08 Sep, 2013 17:18 23 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




Link zur Bio: Delyth Nieve
Weitere Charaktere: Naldariel, Tindomerel, Keeva, Firuz, Shahrazad, Mara, Moiraine, Kjara, Emerwen, Cilya

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Sie hatte Phelans Blick bemerkt und war sich nicht schlüssig, was er ausgesagt hatte. War der Hauch einer Frage darin aufgeblitzt? Sie war sich nicht sicher. Kurz überlegte sie, sah ihn forschend an, während ihre zwei Fingerspitzen weiter sein Gesicht entlang strichen, über die rötliche Haut der Narbe. Sie würde wieder ganz verschwinden, wenn auch erst nach einer Weile. Zumindest ließ sich das bewerkstelligen. Ohne, dass der Kriegerprinz etwas davon mitbekam, wandte die Dhemlanerin Heilkunst an, um in ihn hineinzusehen, zumindest oberflächlich. Sie spürte, dass Substanzen in seinem Körper waren, die alles andere als gesund waren, aber das wunderte sie nun auch nicht wirklich. Innerlich seufzte sie nur deswegen und dachte nach. Die Finger ihrer anderen Hand glitten vorsichtig-liebkosend über Phelans Seite, dort, wo eine der schlimmsten Verletzungen gewesen war – und jetzt sehr sichtbare Narben. Sie dachte an die kaputten Spiegel in seiner Wohnung, seinen Blick gerade eben… und kurz huschte Trauer durch ihre goldenen Augen. Selbige verschob sie aber ganz schnell und die übliche Arroganz und Entschlossenheit legten sich darüber. Ihre Finger hielten einen Moment inne und sie hauchte einen Kuss an seine Wange, direkt an die kleine Narbe, dann zog sie den Kopf wieder etwas zurück, um den Dhemlaner ansehen zu können. Wieder strichen ihre Fingerspitzen die Narbe entlang und sie sah ein Stück höher, damit sie ihm direkt in die Augen sah, wenn er sie öffnete. „Hast du ein Problem damit?“, fragte sie leise. Ihr Zeigefinger strich dabei erklärend über seine Wange nach unten.

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08 Sep, 2013 17:38 59 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
Kriegerprinz




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Phelan hielt still, während ihre Finger sein Gesicht entlang strichen. Er wusste, dass sie die Narbe berührte, ihn betrachtete. Aber er hielt die Augen geschlossen, versuchte, sich zu entspannen, die sanften Berührungen zu genießen. Die Nacht zuvor hatte er die Narben vergessen können, nein mehr als das - er hatte einfach alles vergessen und sich ganz darin verloren, sie zu spüren, zu fühlen, zu schmecken, zu berühren - sie wieder zu haben. Sich ganz und gar darin verloren, seine Sehnsucht nach ihr zu stillen. Aber jetzt war es Tag, wo vorher dämmrige, schummrige Halbschatten geherrscht und die Dunkelheit alles verborgen hatte, konnte er sich hier nicht verstecken. Und irgendwie fühlte er sich im Sonnenlicht bloß gestellt. Nein, eigentlich war er bei weitem noch nicht bereit dazu, seine Höhle zu verlassen.. aber jetzt war er draußen. Bei Delyth. Und würde wieder Ordnung in sein Leben bringen. Und letztendlich.. was waren schon ein paar Narben gegen ihr Leben?
Er spürte, wie ihre Finger über seine Haut strichen. Und dann wurde das Gefühl seltsam. Phelan schluckte, er wusste, dass sie gerade über die Narbe strich, dort, wo sich die Waffe durch seinen Körper gebohrt hatte. Die Verletzung war tief und schwer gewesen, und er hatte das Gefühl an dieser Hautstelle eingebüßt. Genauso wie an den Verbrennungen - dort, wo es am schlimmsten gewesen war, war sein Empfinden eingeschränkt. Es fühlte sich irgendwie.. seltsam an, wie durch Stoff, kälter.
Ihre Finger hielten inne und er spürte, wie sie sich vorbeugte und ihm anschließend einen Kuss auf die Wange hauchte, an die Narbe in seinem Gesicht, die sich von der Stirn etwas unterbrochen bis zu seinem Kinn zog, allerdings an der Wange am ausgeprägtesten war. Als sie ihn fragte, ob er ein Problem damit hatte und mit ihren Fingern über die Narbe strich, zuckte er unmerklich zusammen. "Ich komm' damit schon zurecht. Ich brauch' einfach nur noch'n bisschen Zeit." Er öffnete die Augen und versuchte sich an einem Lächeln, dass ihm aber nicht so recht gelang. "Muss mich halt in Zukunft 'n bisschen mehr anstrengen, um Frauen für mich zu gewinnen, aber hey, ich krieg' das hin. Und so Narben können ja auch schon ziemlich cool sein. Ich seh' bestimmt ziemlich verwegen aus, was?"

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08 Sep, 2013 17:57 15 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Delyth bemerkte das Zucken – natürlich bemerkte sie es. Ihre Vorderseite war an seinen Rücken geschmiegt, ihre Finger an seiner Haut. Außerdem sprach für sie Phelans Lächeln Bände. Sie schmunzelte bei seinen Worten, lachte schließlich leise in sich hinein und schüttelte leicht mit dem Kopf. „Nein.“, murmelte sie und legte ihre Lippen kurz auf seine. „Du siehst aus wie immer.“ Dann küsste sie ihn richtig und ihre Finger glitten erneut über seine Haut. Für sie sah er aus wie immer. Abgehärmter, ja, aber darunter wie immer. Die Schwarze Witwe und Heilerin löste den Kuss und löste sich auch ein Stück von dem Dhemlaner, um um ihn herum zu rutschen. Dabei fragte sie beiläufig: „Wusstest du eigentlich, dass es viele verschiedene Formen von Heilung gibt?“ Sie tat fast so, als würde nichts hinter der Frage stecken – aber das tat es. Delyth hatte eine Idee im Kopf, an die sie sich gleich machen würde. Sie spürte, dass es Phelan irgendwie nicht gut ging, in mehrerlei Hinsicht. Und sie hatte ihn gestern gesehen. Er hatte furchtbar ausgesehen, völlig fertig. Mittlerweile war es besser, aber ihr Instinkt sagte ihr, dass er… blutete. Auf irgendeine Weise. Für sie als Heilerin nicht tolerabel. Als Mensch auch nicht. Nicht bei ihm. Sobald sie neben ihm saß legten sich ihre Hände an sein Gesicht und sie küsste ihn erneut, nur ganz leicht. „Ich werde dir nachher welche zeigen…“, flüsterte sie an seine Lippen, löste sich und lächelte ihn mit einer Mischung aus Geheimniskrämerei und Zuneigung an. Der Kriegerprinz wirkte ihr auch ein bisschen verkatert, weswegen sie ihn bat, mitzukommen. Sie ging nach oben in ihr Labor und kramte ein wenig in Schubladen und Schränken. Letztlich drückte sie dem Dhemlaner eine Flasche mit einem aufbauenden Katertrank in die Hand. Er linderte Kopfschmerzen und sorgte außerdem dafür, dass man auch mal eine Mahlzeit ausfallen lassen konnte, falls man sie sowieso gleich wieder auskotzte. „Bis der wirkt, kann ich dich ja ein bisschen beschäftigen…“, grinste sie ihn an und zog ihn dann sachte an einem Arm Richtung Schlafzimmer.

Allerdings blieb sie bereits an der Türschwelle stehen und drehte sich zu Phelan um. Sie lächelte, streckte sich und gab ihm einen Kuss, während sie sich an ihn schmiegte. Zunächst lagen ihre Hände nur an ihm, dann allerdings machte sie dort weiter, wo sie im Wohnzimmer aufgehört hatte. Ihren Berührungen jedoch haftete beinahe etwas Einlullendes an. Zudem nutzte sie Grün, um ganz schwache Beruhigungsfäden zu wirken, die zum Entspannen beitrugen. Ihre Lippen wanderten federleicht bis zu seinem Hals, eine Hand legte sich an die Wange der anderen Seite. „Lässt du mich einfach mal ein bisschen machen?“, fragte sie leise. Er ließ sie und sie lächelte dankbar. Dann machten ihre Finger und Lippen weiter. Sie strich über jede Stelle Haut, die sie erreichen konnte, mal kürzer, mal länger. Schließlich zog sie den Dhemlaner langsam Richtung Bett, wo sie ihm bedeutete, sich auf die Bettkante zu setzen. Wieder strichen ihre Finger über seine Haut; liebkosend, beruhigend, einlullend, warm, so als ob sie nicht nur über seine Haut streicheln sondern noch viel tiefer gehen wollte. Ihre Lippen folgten, küssten jeden Zentimeter. Die Zungenspitze leckte über seine Brust, tiefer. Schließlich lagen ihre Lippen an der Narbe an seiner Seite, genauso wie die Fingerspitzen einer Hand. Unglaublich sanft leckte sie darüber und sah dann nach oben zu dem Kriegerprinzen. Ein leichtes Lächeln lag auf ihren Lippen und unverfälschte Akzeptanz sowie Zuneigung spiegelten sich in ihren Augen wider. Sie wollte abschätzen, wie Phelan drauf war, wie sehr er sie machen ließ. Ob es ihm unangenehm war und sie lieber umdenken sollte. Man würde sehen.

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08 Sep, 2013 18:31 29 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
Kriegerprinz




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Er sah aus wie immer? Phelan schluckte und seufzte, erwiderte allerdings nichts, da Delyth ihn küsste. Er erwiderte den Kuss, und war froh, als sie sich von ihm löste und um ihn herum rutschte. Hinter ihm war schön und gut aber.. er wollte sie halten. Wollte sie in seine Arme schließen und am liebsten nicht mehr los lassen. Bei ihrer Frage zuckte er die Schultern. "Gibt ja auch viele verschiedene Arten von Verletzungen. Außerdem kann man mit reiner Kunst heilen, oder mit Tränken oder mit Netzen, die mit Blut wirken. Und solche mit Gesang." Er zuckte die Schultern. Viel mehr wusste er allerdings nicht über Heilkunst und er war sich auch nicht sicher, ob sie das so gemeint hatte.
Als sie neben ihm saß, küsste sie ihn erneut und erklärte ihm, dass sie ihm später welche zeigen würde. Er zuckte nur die Schultern. Die Wunden waren vollständig geheilt, wenn auch nicht so schön, wie man sie vielleicht hätte heilen lassen können. Aber wenn es Delyth ein Bedürfnis war, sich dennoch noch einmal darum zu kümmern, würde er sie nicht daran hindern. Deswegen folgte er ihr auch ohne weiteres in eines ihrer Kastenzimmer, wo sie ein bisschen werkelte, ehe sie ihm einen Trank in die Hand drückte. Einer ihrer Katertränke. Phelan war nicht sicher, ob der auch gegen die Entzugserscheinungen wirken würde, aber es war immerhin besser als gar nichts, so dass er den Trank nahm und Delyth anschließend folgte.
An der Tür zu ihrem Schlafzimmer machte Delyth Halt und begann damit, ihn zu berühren. Erneut strichen ihre Finger über seine Haut und er war sich erneut nicht sicher, ob er es nun angenehm oder unangenehm fand. Einerseits sehnte er sich nach ihren Berührungen - weil es Delyth war. Andererseits waren ihm derzeit alle Berührungen unbehaglich, besonders, wenn man in die Nähe seiner Narben geriet. Dann empfand er stellenweise derart starken Widerwillen, dass er nur noch flüchten wollte.
Allerdings entspannte er sich zumindest ein bisschen, und als Delyth ihn fragte, ob er sie machen lassen würde, nickte er nach einem kurzen Zögern. Und fragte sich zeitgleich, seit wann Delyth fragte... und seit wann er zögerte. Irgendetwas zwischen ihnen war definitiv kaputt gegangen und diese Erkenntnis schmeckte bitter.. weil er das Gefühl hatte, dass das Problem in diesem Fall bei ihm lag.
Delyth lächelte bei seiner Antwort und berührte ihn weiter, begann damit, zärtlich über seinen Körper zu streichen und ihn überall dort zu küssen, wo sie ihn erreichte. Und tatsächlich entspannte er sich immer weiter, so dass er sich letztendlich von ihr zum Bett ziehen liess und sich auf die Bettkante setzte. Sie machte weiter, küsste und berührte ihn, während sie ihm das Oberteil langsam vom Körper zog. Ihre Lippen strichen über jede einzelne Hautstelle, bis sie irgendwann vor ihm kniete. Er erschauerte bei ihren Berührungen und bekam Gänsehaut, aber wirklich ganz fallen lassen konnte er sich nicht. Als ihre Lippen schließlich über die Narbe strichen, kam erneut Widerwillen in ihm auf und er schluckte. Zumal ihre Blicke sich trafen. So viel Zuneigung und bedingungslose Akzeptanz. Phelan versuchte zu Lächeln, aber er war verunsichert. Auch, weil er nicht wusste, was vielleicht in seinem Blick gelegen haben mochte. Verletzen wollte er sie nicht. Ganz sanft strich er durch ihr Haar. "Ich spüre dort nichts mehr. Oder zumindest nicht so viel." Versuchte er zu erklären, weil er nicht wusste, was er sonst sagen sollte. Und sich furchtbar dabei fühlte. Er konnte sich nicht daran erinnern, wann zwischen ihnen jemals etwas derart schwierig gewesen wäre.. eigentlich war alles immer so einfach gewesen, so natürlich, so selbstverständlich. Und, süße Dunkelheit, er vermisste diese Vertrautheit.

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08 Sep, 2013 19:01 14 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Einen Moment war sich die Schwarze Witwe und Heilerin nicht sicher, ob sie Phelan böse sein sollte, weil er lächelte, obwohl ihm offensichtlich nicht danach war. Sie kannte diese Unsicherheit nicht bei ihm – und sie mochte sie nicht. Nicht so. Nichtsdestotrotz akzeptierte sie es. Sie würde es aushalten und sehen, ob sie das irgendwie wieder lösen konnte. Einen gewissen Anteil hatte sie an seiner Situation ja schließlich auch; sogar einen ziemlich großen, wenn man es genau bedachte. Ich werde es wiedergutmachen, wenn du mich lässt. Kaum merklich schmiegte sie sich der Hand entgegen, die durch ihr Haar strich, dann nickte sie. „Mhm, macht nichts.“, erwiderte sie und senkte den Kopf erneut. Ihre Lippen strichen weiter über seine Haut, über Narben, über gesunde Stellen. Ihre Liebkosungen betrafen seinen ganzen Körper – weil sie diesen Mann in gewisser Weise ganz wollte. Mit Narben, ohne Narben, mit guter Laune und mit schlechter. Sie empfand ihn einfach nie als unangenehm. Und vor allem stellte sie für sich fest: Sie empfand ihn immer als attraktiv, schön. Delyth ließ sich auch unglaublich viel Zeit dabei, sich um jedes Fleckchen Haut zu kümmern, das sie bequem erreichen konnte. Ihre Fäden wirkten weiter, ihre Berührungen unterstrichen fast die Wirkung noch. Sie legte gerade so viel tatsächliche Reizung hinein, dass man es wahrnehmen konnte, nicht mehr. Hier ging es gerade um etwas ganz anderes: Darum, jeden Zentimeter des Kriegerprinzen zu erkunden, in sich aufzunehmen, zu genießen. Und das tat sie. Man sah es an ihrem Gesicht, an ihrer Haltung, hörte es an den gelegentlichen Geräuschen, die sie von sich gab. Zufriedenes Seufzen, wohliges Aufatmen. So als würde sie wirklich alles regelrecht in sich aufsaugen, einatmen, sich daran berauschen.

Irgendwann kamen ihre Finger auch am Bund der Hose an und langsam begann sie selbige zu öffnen. Ihre goldenen Augen richteten sich erneut auf Phelans Gesicht, ein ziemlich glückliches, zufriedenes Lächeln lag auf ihren Lippen. Sobald sie die Hose offen und von seinen Beinen geschoben hatte, stand sie kurz auf, um sich aus ihrem Kleid zu schälen. Anschließend ließ sie ihren Oberkörper an dem des Dhemlaners entlanggleiten und drückte ihn dabei sachte nach hinten, sodass er mit dem Oberkörper auf dem Bett auflag. „Völlig egal, wie viel du an welchen Körperstellen fühlen kannst…“, flüsterte sie an sein Ohr, während sie sich an ihn schmiegte. „…ich nehme sie alle.“ Ihre Lippen glitten zu seinen und sie küsste ihn, bevor sie wieder nach unten wanderte. Sie kniete sich erneut vor ihn auf den Boden und widmete sich dann Stellen, an denen er mit Sicherheit etwas fühlen konnte, wobei auch dabei ihre Berührungen anders waren als sonst. Pflegend, tiefergehend, einfühlsamer, aber nicht mit weniger Wirkung, wenn sich der Dhemlaner darauf einlassen wollte.

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08 Sep, 2013 19:27 36 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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Sie schmiegte sich seiner Hand entgegen und erklärte ruhig, dass es nichts machte. Er strich weiter durch ihre Haare, über ihre Wange, und nun wurde sein Lächeln ehrlicher, als er merkte, wie sie sich an seine Handflächen schmiegte, ehe sie den Kopf erneut senkte und damit fort fuhr, seine Haut zu berühren und zu küssen. Phelan schloss die Augen und entspannte sich tatsächlich etwas mehr.
Was auch immer Delyth sah, die Narben störten sie zumindest nicht. Keine Ablehnung. Das war.. wohltuend. Ihre Ablehnung, als er versuchte hatte, ihr zu erklären, was er für sie empfand, hatte ihn schwer getroffen. Die einzige Frau, die er wirklich wollte, die er mehr begehrte, als jede andere. Als alles andere. Die Frau, die seit einem Jahrhundert so vieles mit ihm teilte. Ihre Leben waren derart eng miteinander verwoben gewesen, dass er gar nicht mehr zu sagen wusste, wo seines aufhörte und ihres begann.
Die Frau, die nicht nur seinen Körper genommen hatte.. sondern ihn. Die mit ihm gelacht und geweint hatte, die auch bei ihm gewesen war, wenn mal nicht alles rosig gewesen war, wenn er mal nicht der lustige Typ war, der immer lachte und immer gut drauf war. Sie hatten so viel miteinander geteilt, ganze Nächste hatten sie damit verbracht, sich aneinander zu schmiegen und zu reden. Oder beieinander zu liegen, während sie beide in unterschiedlichen Büchern lasen. Wie oft hatte sie an ihn geschmiegt gelegen, während er Lieder komponiert hatte? So viele Stunden, so viel Zeit. Und genau das war es, was er am meisten vermisst hatte. Nicht einmal den Sex, obwohl er fantastisch war.. sondern sie.

Je mehr sie ihn berührte, umso mehr entspannte er sich und bald war er an einem Punkt angelangt, an dem ihre Berührungen ihn nicht mehr ganz so kalt liessen. Er wollte sie auch berühren, aber er hielt sich zurück und liess sie einfach machen, während er es genoss, von ihr geküsst und gestreichelt zu werden. Er nahm die Berührungen auf, wie ein Ertrinkender das Wasser. Er hatte sie so vermisst.
Irgendwann legte sie ihre Hand an seinen Hosenbund und er seufzte und liess sie machen, ehe er ihr dabei zusah, wie sie sich auszog. Delyth war die schönste Frau, die er kannte. Er grinste schief, als sie ihn nach hinten auf das Bett drückte und bei ihren Worten lachte er dunkel auf und küsste sie verlangend. Du bedeutest mir alles. Dann streckte er sich und bot sich ihr dar. Sie wollte alles von ihm - sie bekam alles von ihm. Die einzige Frau, die mehr bekam, als nur seinen Körper. Sie bekam ihn.
Als ihre Finger und ihre Lippen tiefer strichen, stöhne er voller Wollust auf. Er spürte die Zuneigung in jeder von Delyths Berührungen. Sie hatte ihn noch nie derart sanft berührt, und es war noch viel intensiver, als die Nacht zuvor, als er zu betrunken gewesen war, um wirklich so sensibel empfinden zu können. Und je mehr sie ihn küsste, berührte und reizte, umso weniger dachte er - und umso mehr fühlte er. Die letztem beklemmenden, negativen Gedanken rückten für den Moment in weite Ferne, während er seine Hand in ihre Haare vergriff und nur noch fühlte. Als er zum Orgasmus kam, atmete er einmal tief durch, ehe er lachte. Frei, unbeschwert, und noch immer mit dunkler, vor Erregung heiserer Stimme und dem für ihn so typischen Knurren darin. "Delyth, die bist einfach wunderbar." Echte Zuneigung sprach aus seinem Blick, ehe er sie zu sich zog und küsste, während er sich eng an sie drückte und kurz danach seine Nase an ihrer Halsbeuge vergrub und seine Hände über ihren Körper strichen, den er schon tausende Male berührt hatte und noch immer so sehr begehrte, wie bei ihrem ersten Treffen. Nein, das war falsch - er begehrte sie noch viel mehr, als er es damals je für möglich gehalten hätte.

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08 Sep, 2013 19:56 17 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
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Sie merkte, wie sich der Kriegerprinz unter ihren Händen und ihren Lippen mehr und mehr entspannte. Das war gut, sehr gut. Ihre Lippen widmeten sich seinem Speer, liebkosten und reizten, ihre Finger berührten, streichelten, pflegten, kurierten. Delyth spielte im Moment nicht, sie war sehr geradlinig in ihren Liebkosungen. Zwar waren sie sanfter, langsamer als meistens, hatten eine andere Qualität, einen anderen Hintergrund, aber sie waren kontinuierlich. Beständig. Unaufhörlich. Das blieben sie sogar, nachdem der Dhemlaner zum Höhepunkt gekommen war, wenn auch weniger reizend sondern mehr begleitend. Sie schluckte, ließ insoweit von ihm ab, dass ihr Kopf ein paar Momente einfach auf seinem Bauch ruhte und ihre Finger nur beiläufig über seine Haut strichen, dann lächelte sie zufrieden. Sie rutsche zu ihm nach oben, legte sich auf ihn, ihre Haut ganz dicht an seiner. „Stimmt.“, erwiderte sie unter einem Räuspern, aber völlig ernst. Kurz durchzuckte ein Grinsen ihre Mundwinkel, dann gab sie sich dem Kuss hin. Ein wenig blieben ihre Berührungen eher unverfänglich, sodass sie dem Kriegerprinzen eine Pause gönnte. Sie strich ihm durch die Haare, legte eine Hand schützend an seinen Kopf, während er sich an ihr vergrub, dann jedoch murmelte sie: „Und ich bin auch noch nicht fertig.“ Delyth lachte leise, dann knabberte sie kurz am Hals des Dhemlaners. Nein, sie war noch nicht fertig mit ihm. Das eben war nur ein kleiner Vorgeschmack – in mehrerlei Hinsicht – gewesen. Eine Einstimmung, eine Hilfe, damit er sich entspannte und ihren Berührungen nachgab. Sie gedachte ihn in einen regelrechten Rausch zu versetzen und ihm mit jeder Bewegung, jeder Berührung, jedem Kuss zu zeigen, dass sie es ernst gemeint hatte; sowohl letzte Nacht als auch jetzt. Dass er alles von ihr haben konnte und sie alles von ihm nahm, egal wie er aussah oder welche Laune er hatte. Sie würde ihn einlullen und sich im Gegenzug an ihm berauschen. Sie würde sich ihn Stück für Stück behutsam nehmen und ihm gleichzeitig alles von sich geben, solange er nur wollte. „Mach die Augen zu.“, wisperte sie an sein Ohr und begann ihn erneut zu berühren.

Während sie das tat wanderten sie beide immer weiter in das Bett. Zunächst so, dass sie beide vollständig darin waren. Sie ließ zu, dass er sie berührte, hörte aber nicht auf, sich um jede Stelle seines Körpers zu kümmern. Es gab viele Arten von Heilung: Diese gehörte für sie auch dazu. Etwas rückte sich gerade, fand wieder an seinen Platz, heilte. All die letzten Wochen, angefangen bei der furchtbaren Zeit am Krankenbett des Dhemlaners, hatten einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen, dessen Reste zu verschwinden begannen. Ihre Berührungen fühlten sich eindringlich an, berauschend. Obwohl sie so verhältnismäßig sanft waren erzielten sie eine atemberaubende Wirkung, wenn man sich darauf einließ. Aber dafür sollten die Fäden eigentlich sorgen. Ihre Namensschwestern aus dem Tierreich umgarnten Männchen und sponnen sie dann ein – irgendwoher musste ihre Kaste ja ihren Namen haben. Delyth konnte das auch, auch wenn sie es besonders in diesem Fall aus anderen Gründen tat. Es war wohltuend für sie beide. Wie in einem schützenden Kokon, in dem alle Wunden verblassten, nicht mehr schmerzten, ob körperlich oder seelisch. Die Dhemlanerin war selbst unglaublich entspannt, ebenso erregt, auch wenn sie sich darauf eher nicht konzentrierte. Irgendwann lehnte Phelan mit dem Rücken an der Lehne des Bettes, während Delyth mit gespreizten Beinen auf ihm saß und ihn küsste. Kurz hob sie ihre Hüfte etwas an, um seinen Speer in sich aufzunehmen. Langsam nur, ohne den Kuss zu unterbrechen aber die Zeit gebend, dass der Kriegerprinz Anstalten machen konnte sie abzuhalten, wenn er nicht wollte. Allerdings war es für sie im Moment sowieso egal, wer oben oder unten lag, es spielte keine Rolle. Hier ging es gerade nicht um Dominanz oder ähnliche… unbedeutende Dinge. Zumindest nicht für sie. Und wenn sie ihre Arbeit gut gemacht hatte, ging es für Phelan sowieso schon lange nicht mehr um so etwas.

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08 Sep, 2013 20:46 17 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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Seine Arme schlangen sich eng um ihren Körper und einen Moment kostete er das wundervolle Gefühl aus, sie wieder in seinen Armen halten zu können. Ihre Finger strichen durch sein schwarzes Haar und einen Moment lagen sie einfach nur aneinander geschmiegt da, bis Delyth irgendwann erklärte, dass sie aber noch nicht fertig war. Phelan lachte erneut, ehe er schnurrte, als sie ihn an seinem Hals knabberte. Sie wusste ganz genau, was das mit ihm machte - und er war sich sicher, dass es sich um volle Absicht handelte. Als sie ihm zu wisperte, dass er die Augen schließen sollte, erschauerte er und kam der Aufforderung nach, ehe er sich ihren Berührungen hingab.
Es gab nur einen einzigen Menschen, dem er sich freiwillig derart hingab, der ihn besitzen durfte - von dem er besessen werden wollte. Er gehörte Delyth... wenn sie ihn denn noch wollte. Allerdings machte sie ihm gerade auch ziemlich deutlich, dass es definitiv noch der Fall war - dass sie ihn begehrte. Er spürte es in jeder Berührung, in jedem Kuss und hatte dabei ihre Stimme in seinem Kopf, die erklärte, dass es ihr egal war, wie viel er an welchen Körperstellen fühlte - dass sie alles an ihm nahm.
Und irgendwann gab es nur noch sie und ihn, wie sie sich gegenseitig berührten, sich küssten, ihre Nähe auskosteten. Phelan saß mit dem Rücken an der Rückwand des Bettes, während Delyth mit gespreizten Beinen auf ihm saß und sie sich erneut küsste, während seine Hände ihren Körper entlang strichen, über ihre Seiten, ihre Brüste berührten, über ihren Hintern strichen.
Als sie ihre Hüfte anhob und ihn endlich einliess, stöhnte er in den Kuss hinein und packte ihren Hintern noch einmal etwas fester, ehe sich seine Hände an ihre Hüften legten, die empfindliche Stelle entlang strichen, die von den Hüftknochen hinab zwischen ihre Beine führte. Dass sie auf ihm saß, war dem Kriegerprinzen dabei vollkommen egal - Er Wollte Delyth, egal wie - und er gab sich ihr hin. Und selbst wenn er auf dem Rücken liegen würde - es wäre ihm gleich. Immerhin vertraute er ihr bedingungslos, und letztendlich gehörte er ihr sowieso schon lange.
Seine Erregung wuchs mit jedem Moment, den sie sich so nahe waren, allerdings war es mehr, als nur Sex - sein Begehren nach ihr, seine Sehnsucht, ging weit über das Bedürfnis nach einfachem Sex hinaus, und es gab keine Person, egal welchen Geschlechts, bei der er jemals dieses intensive Gefühl der Nähe erreicht hatte. Sex mit ihr war mit allumfassender Lust verbunden, einem Bedürfnis nach größtmöglicher Nähe, nach Berührungen, nach ihr. Und die emotionale Bindung, die er zu ihr hatte, sorgte dafür, dass ihr Sex immer irgendwie mehr war.. Diese Erkenntnis hatte ihn anfangs getroffen, doch im Moment war es genau der Punkt, der die Größte Bedeutung hatte.

Als er erneut zum Orgasmus kam, drückte er die Dhemlaner eng an sich, hielt sie fest in seinen Armen und küsste sie, bis auch die letzten Schauer der Erregung abflauten. Dann schob er sie von sich herunter, bedeutete ihr, sich hin zu legen, und begann nun seinerseits ihr Spielchen weiter zu spielen. Und begann damit, ihre Haut zu küssen, zu lecken, zu streicheln und jeden einzelnen Zentimeter ihres Körpers zu erkunden, während sie ihn allerdings die gesamte Zeit über weiter berührte. Und als er wieder steif war, beugte er sich über sie und schenkte ihr einen langen, intensiven Kuss, ehe er an ihrem Hals knabberte und ihr kaum hörbare, leise Worte ins Ohr hauchte. "Ich gehöre dir. Du kannst alles von mir haben." Er lächelte sie wölfisch an, ehe er sich von ihr rollte und auf den Rücken legte, sich ihr darbot. Du hattest nie weniger.
Es war mehr als Sex, was er ihr anbot, allerdings war er sich sicher, dass sie es wusste. Im Grunde war alles, was sie gerade miteinander taten, weit mehr als Sex. Phelan war sich bewusst, was er für diese Frau empfand. Und in diesem Moment hatte er nicht nur das Gefühl, dass es für Delyth okay war.. sondern, dass sie es vielleicht auch auf ihre Art erwiderte. Sie waren eben nicht wie alle die anderen, Beziehungen im herkömmlichen Sinne lagen ihnen eben nicht. Aber was brauchten sie das schon? Letztendlich hatten sie mit ihrer Freundschaft all die Jahre alles gehabt, was sie wollten und was sie brauchten.
Und so lange Delyth ihn nicht erneut von sich stieß... er brauchte nicht mehr als ihre Freundschaft. Und er wollte auch gar nicht mehr. Natürlich wollte er Delyth, bis zu einem gewissen Grad wollte er sie mit all der Aggressivität und dem gesamten territorialen Wesen seiner Kaste besitzen - allerdings hatte ihre Freundschaft all die Jahre ausgereicht, um auch diese Seite zu befriedigen. Ohne, dass er sie dazu einsperrte und ihr Freiheiten nahm. Warum sollte das jetzt auf einmal anders sein. Es wird sich nichts daran ändern. In dem Punkt war er sich sicher.

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08 Sep, 2013 21:32 32 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Mit einem leisen, aber wohlig-zufriedenen Stöhnen nahm die Dhemlanerin den Speer des Kriegerprinzen in sich auf und lehnte einfach nur ein paar Augenblicke lang ihre Stirn an seine, um das Gefühl zu genießen. Dann nahm sie den Kuss wieder auf und begann sich zu bewegen. Der Körperkontakt blieb dabei sehr dicht, ihre Hände lagen unablässig an Phelans Haut, ihr Oberkörper an seinen gedrückt, während Haut an Haut rieb bei ihren Bewegungen auf seinem Schoß. Sie schmiegte ihre Wange an seine oder knabberte leicht an seinem Hals, stöhnte leise vor sich hin und erregte sich vielmehr an den Reaktionen des Dhemlaners als an ihren eigenen Empfindungen. Es war großartig. Schlichtweg großartig. Noch großartiger war es zu spüren, wie er zum Höhepunkt kam. Ihre Bewegungen wurden langsamer, ebbten ab, während sie sich küssten und sich Delyth einfach rundum zufrieden fühlte – dafür brauchte sie selbst nachweislich nicht einmal einen Orgasmus. Die Schwarze Witwe und Heilerin gab sich den Berührungen trotzdem hin, sobald Phelan ihr bedeutete sich hinzulegen und damit begann, sie zu erkunden. Wohlige Schauer durchliefen ihren Körper, dennoch ließ sie nie die Finger von ihm, auch wenn ihre Bewegungen manchmal stockten oder sich ihre Finger leicht in seine Haut gruben, wenn er besonders empfindliche Stellen traf. Letztlich schlang sie die Arme um ihn, fühlte seine Erektion an ihrem Körper – und hörte die leisen Worte. Ein Zittern durchflutete ihren ganzen Körper, vom Haaransatz bis zur Zehenspitze. Sie gab ein Geräusch von sich, das nach einem erleichterten Stöhnen klang und vergrub kurz ihren Kopf an seiner Schulter, bis er sich von ihr löste. War es ein Fehler von ihm gewesen, das zu sagen? Vielleicht. Es hatte etwas in Delyth geweckt, gelöst, freigesetzt, wie auch immer man es bezeichnen wollte.

Die Schwarze Witwe und Heilerin verspürte einen unglaublichen, unbändigen Hunger. Nicht nach Sex, nicht nur. Sondern so viel mehr und gleichzeitig so viel weniger. Glasige goldene Augen richteten sich auf den Kriegerprinzen, der sich ihr darbot. Sie drehte sich mit, zumindest ein Stück, sodass sie mit einem aufgestützten Arm neben ihm lag, die andere Hand legte sich zitternd an seine Brust. Delyth schluckte, sah Phelan einfach nur einen Moment an, dann lehnte sie dir Stirn ebenfalls an seine Brust. „Mutter der Nacht…“, wisperte sie leise, wobei es in einem Stöhnen ausklang. Sie war gleichzeitig angespannt und völlig entspannt, ihre Zungenspitze leckte kurz über seine Hand, als würde sie testen wollen, ob er der Männerkörper, der da lag, wirklich echt war. Er war so schön…
Ihrem Empfinden nach gab es gerade nichts Schöneres in ihrer Welt. Ohne weiter zu zögern – und auch, weil sie fürchtete, einfach wie Wachs zu zerfließen, wenn sie noch länger wartete – schob sie ein Bein über ihn und setzte sich auf seine Hüfte, um ihn erneut in sich aufzunehmen. Ihre Stirn lehnte dabei an der Schulter des Dhemlaners und sie hielt sich an ihm fest. „Mutter der Nacht.“, kam es abermals. Atemlos. Eine Weile hielt sie den engen Körperkontakt, dann richtete sie sich auf und bewegte sich weiter. Ihre Erregung wuchs mit jeder Sekunde, obwohl sie sich nicht einmal sonderlich schnell bewegte. Und vor allem hatte man immernoch nicht den Eindruck, dass gerade irgendeiner von beiden die Oberhand hatte. Delyth ritt ihn zu ihrem absoluten Vergnügen, berauschte sich daran, aber ohne eine Ausstrahlung von Dominanz. Sie nahm einfach an, was Phelan ihr anbot, sog es in sich auf wie ein trockener Schwamm und als sie übervoll davon war erreichte sie ihren Höhepunkt. Sie hatte sich bereits wieder zu ihm nach unten gebeugt, ihr Gesicht an seinem Hals vergraben und stöhnte fast erlöst. Sie war so berauscht, überwältigt, dass ihr regelrecht Tränen kamen. Außer Atem, bebend, blieb sie auf dem Kriegerprinzen liegen, ihre Hüfte an seine gepresst. „Du… du solltest sowas nicht…“ Sie musste schlucken, Luft holen, bis sie weitermurmeln konnte. „…nicht so oft machen.“ Sie klang ein wenig amüsiert, aber sie hielt sich an dem Dhemlaner fest und war nicht gewillt, sich zu bewegen. Sie war sich nicht einmal sicher, ob ihre Beine sie tragen würden, wenn sie aufstehen müsste.

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10 Sep, 2013 01:08 58 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
Kriegerprinz




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Delyth liess nicht zu, dass der Körperkontakt aufhörte und er fühlte sich.. wohl. Zufrieden. Ihre Reaktion auf seine Worte war im ersten Moment nicht unerwartet, aber dennoch.. irgendwie überwältigend. Zu spüren, wie sie erschauerte, wie sie Gänsehaut bekam. Er konnte es ihr nicht verdenken, seine Reaktion war nicht geringer gewesen, als sie ihm am Vortag ähnliches gesagt hatte. Und bei ihren leisen Worten, musste er lachen und liess sich zurück sinken, während sich Delyth eng an ihn drückte. Ihre Nähe sorgte dafür, dass etwas in ihm langsam verrückte, er wieder in sein Gleichgewicht fand, das er über einen langen Zeitraum vollkommen verloren hatte.
Als ihre Zungenspitze über seine Haut strich, erschauerte er. Oh ja, Mutter der Nacht. Ihre Nähe war... berauschend und als sie sich endlich auf ihn schob, schloss er einfach nur noch die Augen und gab sich ihr hin. In diesem Moment gehörte er ganz ihr. Was danach kam, war intensiver, besser und... mehr, als alles, was er vorher gekannt hatte. Selbst die Nacht zuvor war nichts im Vergleich zu diesem Moment, in dem einfach.. alles passte. Alles verlor seine Bedeutung, außer ihr. Ihrer Nähe, ihrem Geruch, ihrer Berührung. DDer Höhepunkt war unbeschreiblich intensiv, sowohl seiner, als auch ihrer. Und als sie sich wieder an ihn schmiegte, schlang er seine Arme und sie und vergrub sein Gesicht an ihren Haaren. Seine Beine fühlten sich weich an, er bebte noch immer und war vollkommen überwältigt, dennoch lachte er, als sie leise murmelte, dass er das nicht so oft machen sollte.
"Mhm..." er schnurrte und streichelte zärtlich über ihren Rücken. Es war derart großartig gewesen, dass er hoffte, dass es nicht bei diesem einen Mal blieb... andererseits konnte er ihre Worte voll und ganz nachvollziehen. Er hoffte auf Wiederholung, oh ja... aber nicht all zu bald. "Ich habe gar nichts gemacht.." gab er grinsend zurück, sobald er sich sicher war, dass er wieder sprechen konnte und atmete tief durch. Naja 'nichts' stimmte auch nicht ganz.
Sie kannten sich seit etwa einem Jahrhundert und die Male, in denen er kurzfristig toleriert hatte, auf dem Rücken zu liegen, konnten sie beide an ihren Fingern abzählen. Und meistens war dem ein Machtkampf voraus gegangen. Aber er hatte sich nie so hingegeben. Niemandem. Aber bei ihr.. in diesem Moment... er gehörte ihr. Mit Leib und Seele. Und eigentlich hatte er ihr schon die gesamte Zeit gehört, ohne, dass er es wirklich so wahr genommen hatte. Und er meinte es ernst. Delyth nahm bei ihm eine absolute Sonderstellung ein und in diesem Moment war er irgendwie erleichtert, dass er die Dinge endlich klarer sah. Und noch erleichterter, dass er sie wieder hatte.

Die letzten Wochen, in denen er geglaubt hatte, Delyth für immer verloren zu haben, waren für ihn die schlimmsten in seinem Leben gewesen. Vergleichbar, wenn nicht auf gewisse Weise sogar schlimmer als die Zeit kurz nachdem Caelan verschwunden war. Immerhin hatte er, was seinen Bruder betraf, lange noch Hoffnung gehabt, die in Wut und Resignation umgeschlagen war. Bei Delyth hatte es keine Hoffnung und keine Wut gegeben.. nur Resignation und Verzweiflung in einem Maße, dass schier unerträglich gewesen war.
Aber sie war wieder bei ihm. Und es würde nichts schwerer oder komplizierter werden, es würde nichts unangenehm, einschränkend oder sonst irgendetwas von all dem werden, was sie beide so sehr an Beziehungen hassten. Es würde genau dieselben Ausnahmen geben, wie bisher. Dinge, die er bei ihr tolerierte, aber bei jeder anderen Frau, die es auch nur im Ansatz versuchte, mit ungleich heftiger Aggression beantwortete. Und er würde dabei die ganze Zeit wissen, dass sie ihn niemals einsperren würde. Wie er sie auch niemals einschränken würde. Wie er sie auch jederzeit wieder freiwillig gehen lassen würde. Er würde sie nicht aufhalten. Und wenn es ihn umbrachte, wenn sie ging, er würde sie nicht festhalten. Dass er sich Jemanden so hingeben, so anvertrauen konnte, ohne dabei seine Freiheit aufgeben zu müssen war eine Erkenntnis, die dafür sorgte, dass er sich unendlich frei fühlte. Und er hoffte inständig, dass Delyth zu ähnlichen Schlüssen gekommen war. Andererseits.. es musste so sein. Sonst wäre sie nicht bei ihm.
Erneut schlang er seine Arme um sie, hielt sie fest. Delyth. Seine beste Freundin. "Du hast keine Ahnung, wie sehr ich dich vermisst habe." Er hob den Kopf und küsste sie, ehe er zufrieden seufzte. Er spürte, wie ihre Hände über seine Haut strichen und ihm fiel etwas ein. Die Frage, die sie ihm gestellt hatte, m Wohnzimmer... ob ihn die Narbe störte. In diesem Moment nicht mehr. Letztendlich war es nicht einmal sein Aussehen gewesen, dass ihn gestört hatte, er wusste, dass sein Ego es verkraften konnte. Viel unerträglicher war eigentlich die ständige Erinnerung daran gewesen, was er verloren hatte. Dass er beinahe sein Leben für sie gegeben hatte.. und dass er sie dennoch verloren hatte. Aber jetzt hatte er sie wieder. Und jetzt waren ihm die Narben egal. Außerdem.. Delyth nahm alles an ihm. Ihr waren die Narben egal. Und was interessierte ihn schon, was irgendwelche Frauen dachten, so lange er sie wieder hatte?
Da er seine Finger nicht von ihr lassen konnte, merkte er bald, wie sein Körper erneut auf sie reagierte und er brummte gutmütig und seufzte leicht. "Wenn ich die Finger nich' bald mal von dir lasse... und die deine Finger von mir.. dann sind wir den ganzen Tag damit beschäftigt, unser wiedersehen zu feiern.." Er grinste schief. "Nicht, dass ich da was gegen hätte."

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10 Sep, 2013 12:16 52 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Voller Zufriedenheit und in entspannte Müdigkeit gehüllt schmiegte sich Delyth an den warmen Männerkörper und genoss die abflauende Erregung, die durch ihren Körper sickerte und noch mehr Entspannung zurückließ. Beiläufig strichen ihre Finger über Phelans Haut und bei seinen Worten musste sie lächeln. „Doch, habe ich.“, murmelte sie leise, warf ihm einen kurzen Blick zu, der alles bedeuten konnte und schloss dann die Augen wieder. Ihr Kopf sank auf seine Brust, während sie ein bisschen herumrutschte, damit sie bequem neben ihm lag und ihn trotzdem nebenbei weiter streicheln konnte. Er fühlte sich so gut an. Er hatte sich immer schon so gut angefühlt. Seine Haut unter ihren Fingern, seine Signatur um sie herum… Erneut seufzte die Dhemlanerin zufrieden. Sie sagte auch nichts weiter, bis der Kriegerprinz erneut zu sprechen anfing, woraufhin sie lachte. „Dann gibt es ja kein Problem.“, schnurrte sie und rappelte sich etwas auf. Sie stützte sich auf einen Ellbogen und sah Phelan mit schief gelegtem Kopf an, ein leichtes Lächeln auf den Lippen, bevor sie sich zu ihm beugte und ihm einen Kuss auf die Lippen hauchte. Zunächst nur ganz leicht, dann etwas fordernder, sodass daraus gut und gerne ein Kuss werden konnte, der den Beigeschmack von Sex in sich trug. Allerdings wurde sie dabei gestört. Ein mentaler Faden jener Haushälterin erreichte sie, die sie damit beauftragt hatte, sich um Phelans Wohnung zu kommen. *Lady! Hier ist einfach ganz selbstverständlich ein junger Kriegerprinz in die Wohnung gekommen. Er will nicht mehr gehen und ich kann so nicht meine Arbeit machen!* Auch wenn die Haushexe versuchte, es aus dem Faden herauszuhalten, hörte Delyth trotzdem den erbosten Unterton. Kurz überlegte sie, in Bruchteilen von Sekunden überschlug sie, was sie machen sollte, wobei sie den Kuss unterbrach. Sollte sie Phelan damit behelligen? Oder lieber mal nachsehen gehen, was los war? Dann konnte sie ja immernoch entscheiden, ob sie ihm davon berichtete...

„Hm, allerdings fällt mir da eine Alternative ein.“ Sie grinste den Kriegerprinzen an, der neben ihr lag und fuhr mit einem Finger die klare Linie seines Kiefers nach. Ihre Augen blitzten kurz, dann drückte sie ihm noch einen kurzen, fast eher freundschaftlichen Kuss auf. „Du gönnst dir ein Bad und sichtest danach die Speisekammer. Je nach dem könntest du sie so weit auffüllen, dass es für… hm…“ Die Schwarze Witwe und Heilerin überlegte kurz, ihre Augen funkelten regelrecht. „…die nächsten drei oder vier Tage oder so locker für uns beide reicht? Ich muss nochmal kurz weg.“ Sie grinste, unzweifelhaft, was sie in den nächsten drei oder vier Tagen vor hatte: Da weitermachen, wo sie gerade aufhörten. Der Dhemlaner grummelte zwar ein wenig, stimmte aber zu, sodass Delyth selbst noch kurz unter die Dusche sprang und dann eiligst aus dem Haus wuselte, um ihrer Haushälterin zu Hilfe zu eilen. Gekleidet in eines ihrer bunten, langen Kleider und hohen Schuhen, aber nur sporadisch zusammengebundenen Haaren traf sie an Phelans Wohnung ein, wovor die Haushälterin bereits mit vor Zorn und Aufruhr geröteten Wangen stand. „Lady…“ Delyth hob nur eine Hand als Zeichen dafür, dass sie gar nichts hören wollte. „Ich regle das.“, erwiderte sie. Sie hatte die Signatur des Mannes, der da in der Wohnung war, bereits aufgenommen, woraufhin sie gegrinst hatte. Nun aber glättete sie ihre Gesichtszüge, sodass sie bierernst und fast schon unbegeistert aussah, und betrat dann die Wohnung. In dem Zimmer, in dem Caelan gerade war, lehnte sie sich mit einer Schulter in den Türrahmen, verschränkte die Arme vor der Brust und räusperte sie, eine Augenbraue fragend nach oben gezogen. „Du hast meine arme Haushälterin außer Fassung gebracht.“, stellte sie in leicht vorwurfsvollen Tonfall fest.

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06 Oct, 2013 16:34 26 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




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Wieder eine Woche vorbei. Caelan seufzte und packte den Korb mit Lebensmitteln und ein bisschen frischer Wäsche voll, um seinen Bruder zu besuchen. Er war besorgt. Mehr als das. Es war schon kurz vorm Durchdrehen gewesen, als Phelan so schwer verletzt worden war... und fast gestorben wäre. Um Delyth zu beschützen. Was allerdings passierte, nachdem Phelan wieder halbwegs fit war.. Caelan seufzte und schüttelte den Kopf. Ihm war schon nach fünf Minuten, die er Delyth und Phelan zusammen gesehen hatte, klar gewesen, dass es... mehr war. Und er hatte nicht viele Wochen gebraucht um den Verdacht zu bekommen, dass Phelan sich tatsächlich verliebt haben könnte - spätestens, als er spitz bekam, dass sein Bruder die Brunst mit der Schwarzen Witwe und Heilerin verbrachte, war für ihn alles klar. Für seinen Bruder nicht. Und für Delyth auch nicht. Er hatte sich mit schönster Regelmäßigkeit gefragt, wie man nur dermaßen blind sein konnte, aber die beiden waren glücklich so gewesen, und ihm daher egal.
Das hatte sich aber gründlich geändert. Wodurch auch immer, hatte Phelan endlich kapiert, was da zwischen ihnen war. Hatte es Delyth gesagt. Und dieses Miststück, die ohne seinen Bruder tot wäre, ging einfach weg. Liess Phelan allein. Seitdem hatte es keinen Tag mehr gegeben, an dem Phelan nicht betrunken oder high gewesen war. Sein Bruder hatte aufgehört zu essen. Verdammt, Phelan war inzwischen beinahe so schlank wie Caelan! Er hatte zwar seit geraumer Zeit stabil Normalgewicht, aber... für Phelan war das nicht. Sein Bruder hatte durch die ganze Geschichte zehn, fünfzehn Kilo abgenommen. Mindestens. Und er litt.
Und auch wenn Phelan ihn nicht sehen wollte - Niemanden sehen wollte - er war Caelan Bruder. Und er würde ihn nicht alleine lassen. Also brachte er einmal die Woche etwas zu Essen und wenigstens ein paar saubere Kleidungsstücke hin, da Phelan sich weder um das eine noch um das andere kümmerte.

Als er allerdings an dem Haus ankam, bemerkte er, dass etwas.. nicht stimmte. Da waren andere Signaturen. Caelan fletschte die Zähne, als er eine davon erkannte - Delyth. Die andere war ihm unbekannt. Es war ihm egal, ob Delyth ihren Fehler eingesehen hatte und jetzt auf einmal wieder Interesse an seinem Bruder hatte. Sie und nur sie alleine war daran Schuld, dass es Phelan so schlecht ging! Seine blauen Augen wurden glasig und er bewegte sich nun vorsichtig, wie ein Raubtier, während er auf die Tür zuging, sie aufsperrte - und eine fremde Hexe mit aquamarin sah. Eine kleine Haushexe, bewaffnet mit einem Besen.
Unfreundlich knurrte er die Hexe an. "Raus hier." Seine Stimme war leise, aber der warnende Unterton war deutlich. Sein Blick glitt über die Dinge, die sie bereits gemacht hatte. Sie gab sich sichtlich Mühe, Ordnung hinein zu bringen, aber Caelan sah auf den ersten Blick, dass es nicht die Ordnung seines Bruders war. Wenn die Frau so weiter machte, würde sein Bruder später in seiner eigenen Wohnung nichts mehr finden. Betrunken und voller Drogen noch viel weniger. "Ich räume hier auf und du verschwindest. Und das ist keine Bitte, wenn du nicht auf der Stelle dieses Haus verlässt, dann geleite ich dich aus der Tür, Lady." Sein Tonfall war derart kalt und bissig, dass klar war, dass sein Geleit nicht besonders sanft sein würde.
Die Hexe warf ihm einen bösen Blick zu, war aber intelligent genug, sein Gemüt nicht auf die Probe zu stellen. Kaum, dass sie draußen war, pirschte er durch die Wohnung. Von seinem Bruder fehlte jede Spur. Von Delyth, deren Signatur ziemlich deutlich überall war, ebenfalls. Nachdem er alleine in der Wohnung war, schlug seine Wut um. Er war noch immer wütend, noch immer gefährlich, aber wenigstens nicht mehr ganz so dicht am Blutrausch. Und seiner Wut gab er ein Ventil, in dem er damit begann, auf zu räumen. Gedanklich versuchte er sich die ganze Zeit klar zu machen, dass Delyth und Phelan es wohl geklärt hatten und es jetzt wieder besser würde, dass er nicht mehr wütend sein brauchte, weil das kindisch war aber - verflucht, er schaffte es einfach nicht, Delyth spontan zu verzeihen. Zumal er noch keine absolute Gewissheit hatte, was nun los war. Delyth war hier gewesen und sie hatten Sex gehabt. Und sie waren beide weg. Mehr wusste er nicht. Schnaubend öffnete er sämtliche Fenster um zu lüften.

Er war gerade dabei, die Wäsche ein zu sammeln, als er Schritte hinter sich hörte. Und die Signatur dazu, sorgte dafür, dass seine Wut erneut aufbrauste, seine Augen erneut glasig wurden. "Du." knurrte er. Ihr vorwurfsvoller Tonfall nagte an seiner sowieso eher zweifelhaften Selbstbeherrschung. "Ach ja?! Wie dumm aber auch. Und du hast meinen armen Bruder etwas mehr als nur außer Fassung gebracht!" zischte er sie an. "Dieses Miststück hat hier in der Wohnung nichts verloren und du hast kein Recht dein verfluchtes Personal in Häuser meiner Familie zu schicken! Was bildest du dir eigentlich ein?!" Caelan tigerte auf und ab und ballte die Hände zu Fäusten. Er hatte einen unglaublichen Drang danach, Delyth weh zu tun - derart heftig, dass er selbst überrascht war. "Hast du eigentlich eine Ahnung, was du angestellt hast? Nur weil du Miststück zu dumm und zu blind bist, um zu sehen, was du an meinem Bruder hast! Ich hatte eigentlich immer gedacht, eure Gefühle füreinander wären sich ähnlich, aber in den letzten Wochen hatte ich eher das Gefüh, dass die Phelan scheißegal ist. Oh, und Phelan im übrigen auch. Er wäre fast für dich gestorben, und du hast nichts besseres zu tun, als ihn von dir zu stoßen, nur, weil du anscheinend gerne weiterhin mit jedem billigen und willigen Arschloch ins Bett steigen willst! Und dabei - und das nach so viel Zeit, die du ihn kennst - tatsächlich glaubst, mein Bruder würde irgendetwas von dir verlangen! Er verlangt nichts von dir, gar nichts. Selbst, dass du einfach gegangen bist, hat er einfach hin genommen, weil du ihm wichtig genug bist, um wirklich alles - seine Gefühle, seine Wünsche und sein verdammtes Leben - hinten an zu stellen. Und du wagst es jetzt, her zu kommen und mich an zu schnauzen, weil ich deine arme Haushälterin außer Fassung gebracht hast?!"
Er holte einmal tief Luft, noch immer aufgebracht, aber er fühlte sich zumindest nicht mehr ganz so angespannt. "Und mir ist es egal, ob jetzt zwischen euch wieder alles super und okay ist, nur weil die großartige Delyth sich dazu erbarmt sich daran zu erinnern, was sie an meinem Bruder hat. Ich wünsch es Phelan von ganzem Herzen, dass du es wert bist, dass er dich so sehr liebt, aber mir ist egal, ob Phelan dir einfach so verzeiht - ich verzeihe es dir nicht so leicht. deinetwegen hätte ich ihn innerhalb kurzer Zeit fast zweimal verloren, denn so, wie er die letzten Wochen verbracht hat, geht das nicht gut. Und ich mache dich für jedes verdammte Kilo verantwortlich, dass er abgenommen hat, dafür, dass er jetzt wieder Drogenabhängig ist und dafür, dass mein sonst so fröhlicher, glücklicher Bruder deinetwegen so verzweifelt war, dass er phasenweise am liebsten sterben wollte!"
Seine blauen Augen blickten hart und kalt. "Wie gut, dass du vermutlich genug Selbstbewusstsein hast, damit es dir egal sein kann, was ich über dich denke, und wenn du Glück hast, legt Phelan früh genug ein gutes Wort bei Mutter ein, damit du nicht gänzlich in ihre Ungnade fällst. Weißt du, sie ist nämlich genauso wenig begeistert darüber, wie es Phelan deinetwegen ging, wie ich. Sie ist nur zum Glück so höflich und professionell, dass außerhalb der Familie Niemand etwas davon merkt, was für ein Glück für deinen Ruf, was?"

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06 Oct, 2013 17:22 00 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
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Caelan war wütend. Das hatte sie bereits an der Signatur gemerkt. Selbige explodierte auch fast, sobald er anfing zu reden. Er schmiss ihr einiges an den Kopf, das meiste davon verdient, wie sie sehr wohl wusste. Delyth hörte es sich in aller Seelenruhe an. Sie blieb unbewegt in dem Türrahmen stehen, sah dem Kriegerprinzen dabei zu, wie er sich aufregte und wartete ab. Oh, seine Worte trafen. Sie trafen tief und hart und kalt, aber man sah es ihr nicht an. Es waren Dinge, die sie selbst wusste – also trafen sie nicht überraschend. Zumal sich der Dhemlaner eigentlich sowieso alles schon selbst beantwortete. „Stimmt, ich habe genug Selbstbewusstsein, um mir egal sein zu lassen, was du denkst.“ Ihre Lippen zuckten kurz im Zuge eines herablassenden Grinsens. Ihre Haltung war gleichzeitig Herausforderung und Abwiegelung. Sie konnte verstehen, dass Caelan wütend war und sie hatte nicht vor, sich dieser Wut zu entziehen, weil sie berechtigt war. Damit konnte sie auch noch eher leben als damit, dass die Mutter der Zwillinge ebenfalls wütend war, allerdings konnte sie auch daran nichts ändern. Die Situation war jetzt nun einmal, wie sie war, irgendwie würde sie damit umgehen. Letztlich war für sie wichtig, was zwischen Phelan und ihr war, der Rest war ihr im Zweifelsfall egal. Und wenn sie dafür mit dem Rest ihrer Freunde und Bekannte im Streit lag, dann war das so. „Es ist mir auch egal, ob er ein gutes Wort für mich bei seiner Mutter oder auch bei dir einlegt. Notfalls kann ich mit eurer Wut umgehen und ich habe es nicht nötig, dass jemand ein gutes Wort für mich einlegt.“ Delyth reckte das Kinn und sah ihrem Gegenüber direkt in die Augen, ohne Angst und ohne Scheu. „Sei wütend, enttäuscht oder was auch immer. Du hast jedes Recht dazu. Ich werde es hinnehmen und ich stimme dir in vielen Punkten zu. Wichtig ist für mich nur, meinen Fehler bei deinem Bruder wieder gut zu machen. Was du davon hältst ist mir ebenfalls egal.“

Die Dhemlanerin stieß sich vom Türrahmen ab, sodass sie nun mitten in der Tür stand, die goldenen Augen noch immer auf die des Kriegerprinzen gerichtet. Im Gegensatz zu ihm ging von ihr nicht der leiseste Hauch von Wut aus. „Phelan ist bei mir. Wenn dir das nicht passt, kannst du ja mitkommen und es ihm sagen. Ich habe mit ihm ausgemacht, dass sich meine Haushälterin um seine Wohnung kümmert, wenn lieber du das machen möchtest, bitte. Hauptsache es wird gemacht. Wenn es dir nichts ausmacht gehe ich jetzt Ordnung schaffen, wo ebenfalls dringend welche hingehört.“, fügte sie noch kryptisch hinzu und drehte sich dann um, um zu gehen. Zu ihrer Haushälterin würde sie sagen, dass sie ruhig gehen konnte – und trotzdem bezahlt werden würde für ihre Mühe – sollte Caelan sich dazu entschließen, sich lieber selbst um die Wohnung seines Bruders kümmern zu wollen.

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06 Oct, 2013 17:44 04 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Caelan
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Caelan knurrte sie an, hielt sich aber unter Kontrolle. Er würde Delyth nicht weh tun. Zum einen weil sie eine Frau war und seine Ehre es ihm verbot, zum anderen, weil Phelan diese Frau liebte und er seinen Bruder unglücklich machen würde. Und zu guter letzte mochte er Delyth eigentlich auch wirklich gerne und hatte sich immer gut mit ihr verstanden - aber er konnte eben nicht so einfach darüber hinweg kommen, dass sie Phelan so weh getan hatte. Dafür würde er Zeit brauchen. Bei ihren letzten Worten verzog er nur noch das Gesicht. Irgendwo wusste er, dass sie es ernst meinte - dass ihr Phelan wirklich etwas bedeutete. Aber er konnte ihr einfach noch nicht verzeihen. Und er war noch nicht wirklich dazu in der Lage, zu glauben, dass es jetzt wieder gut war. Das würde er erst, wenn er Phelan wieder lächeln sah. Wirklich lächeln.
"Ich hoffe, dass du es wirklich wieder ins Reine bringst. Du bist der einzige Mensch, den ich kenne, der Phelan wirklich zerstören - und zerbrechen - kann. Und du hast dir viel Mühe dabei gegeben, dass es beinahe passiert wäre." Kein Zorn klang in seiner Stimme mit, sondern lediglich Trauer und eine Überrest der Resignation und Verzweiflung von den letzten Wochen. Er hatte schon Merel verloren. Phelan jetzt auch noch zu verlieren... das würde er nicht überleben. "Und ich werde hier aufräumen." Caelan schnaubte halbherzig. "Wenn deine Haushälterin hier aufräumt, findet Phelan hinterher nichts mehr wieder. Ich weiß wenigstens, wo er seine Sachen üblicherweise hin räumt. Oder eher, in welche Ecken er sie zu schmeißen pflegt."
Er zögerte kurz, schluckte. "Delyth?" Er wartete ob sie stehen blieb und sich nochmal nach ihm umsah, suchte dann ihren Blick. Seine Wut war verraucht, da war nur noch Sorge. "Gehts.. ihm.. ich meine.. ist er okay? Er hat nicht zugelassen, dass ich ihn häufiger als einmal die Woche sehe und ich wollte nicht aufdringlich sein. Ich.." Er stockte und schüttelte den Kopf. "Ach ist egal. Ich habe einen Teil seiner Wäsche gewaschen, die kannst du ihm ja mitnehmen. Ich bin mir sicher, er hat nichts sauberes mehr zum Wechseln." Er rief einfach den Korb aus seinem Juwelengepäck und hielt ihn ihr hin. In dem Korb waren einige Lebensmittel, drei frische Hosen, drei saubere Oberteile, frische Unterwäsche und Socken und außerdem ein paar Packungen schwarze Zigaretten, die Phelan zu rauchen pflegte. Er hatte sich darum gekümmert, dass er zumindest für eine halbe Woche genug Sachen hatte, bis seine Mutter das zweite Mal nach ihm sah und ihm ebenfalls wieder etwas Wäsche und Essen mitnahm, da Phelan sich um nichts selbst kümmerte. Mit Ausnahme der Drogen, bei denen Caelan nicht die leiseste Ahnung hatte, wann und wo Phelan die immer her bekam. Aber vielleicht.. vielleicht würde das ja aufhören. Wenn das mit Delyth wieder ins Reine kam, würde Phelan die Drogen hoffentlich nicht mehr wirklich brauchen.. und vielleicht würde Delyth ihm ja dabei helfen, zu entziehen. Vermutlich besser, als Caelan das könnte.

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06 Oct, 2013 18:09 23 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Die Schwarze Witwe und Heilerin hielt noch einmal inne und blieb stehen, sobald Caelan erneut zum Sprechen ansetzte. Seine Wut schien verraucht zu sein, aber darauf verlassen würde sich Delyth nicht unbedingt. Es wäre zwar schade, wenn sie und der Kriegerprinz sich ab sofort nicht mehr verstünden, allerdings würde sie diesen Preis gegebenenfalls zahlen. Es war nicht wichtig – zumindest nicht so wichtig, wie die Sache zwischen ihr und Phelan. IHN wollte sie um keinen Preis verlieren, das hatte sie begriffen. Eigentlich wunderte sie sich mittlerweile auch eher, warum sie das nicht früher begriffen hatte. Warum sie nicht begriffen hatte, was er ihr eigentlich bedeutete, wie lange er schon mehr für sie war, als ‚nur‘ ihr bester Freund. Wie lange sich Caelan wohl schon darüber im Klaren ist? Es war nur eine beiläufige Frage, die sie nicht laut stellen würde und die eigentlich auch gleich wieder aus ihren Gedanken verschwand. „Ich habe mir keinerlei Mühe gegeben.“, erwiderte sie düster. Nun war bei ihr ein Hauch von Wut in der Stimme zu hören, der jedoch gleich wieder verschwand. Es brachte sowieso nichts und wie sie bereits gesagt hatte: Sie würde Caelans Wut und seinen Unmut aushalten. Sie würde es müssen, weil er Recht hatte. Aber sie würde sich nicht ein derart schlechtes Gewissen einreden lassen, dass sie daran zugrunde ging. Ja, es war einiges schief gelaufen. Ja, sie hatte etwas wieder gut zu machen. Aber das war alles kein Grund, sich das Leben versauen zu lassen. Daher nickte sie auch nur knapp zur Bestätigung, dass Caelan die Wohnung seines Bruders in Ordnung bringen würde. Ihr war es ja, wie erwähnt, gleich, wer das tat, Hauptsache irgendjemand tat es.

Sie wollte bereits wieder weitergehen, da sprach der Dhemlaner sie nochmals an. Sie drehte sich zu ihm um, sah ihn mit nichtssagendem Gesichtsausdruck an und hörte zu. Schließlich nahm sie wortlos den Korb entgegen und ließ ihn in ihrem Juwelengepäck verschwinden. Ihre goldenen Augen richteten sich auf den Kriegerprinzen – dann lächelte sie einfach. Knapp zwar, recht kurz angebunden, aber sie schenkte ihm ein Lächeln, als wäre alles gut. „Er kommt wieder in Ordnung.“, deklarierte sie schließlich ebenso knapp und ging. Der Haushälterin sagte sie noch bescheid, sie bezahlte sie und nahm sie sogar ein Stück auf den Winden mit, als Dankeschön für ihre Mühe. Als sie wieder bei sich Zuhause ankam, fand sie Phelan in der Küche vor. Sie ging zu ihm, lächelte träge und gab ihm einen Kuss auf die Wange, bevor sie sich einfach an ihn schmiegte. Delyth lehnte ihren Kopf an seine Brust und schloss ein paar Herzschläge lang die Augen, die Arme um den so vertrauten Körper gelegt. Ein Körper, der ebenfalls sehr in Mitleidenschaft gezogen worden war in den letzten Wochen. Ich werde es in Ordnung bringen. Gepaart mit diesem Gedanken drückte sie einen entschuldigenden kleinen Kuss an seine Brust und löste sich dann von ihm. Die Schwarze Witwe und Heilerin rief den Korb herbei und stelle ihn auf den Küchentisch. „Hat mir dein Bruder mitgegeben.“ Delyths Lippen verzogen sich zu einem fast bissigen Lächeln, das auch einen Hauch Melancholie besaß. „Er macht sich Sorgen. Zumindest wenn er nicht gerade wütend auf mich ist.“ Vermeintlich leichtfertig zuckte die Dhemlanerin mit den Schultern und ließ sich dann auf einen Stuhl plumpsen, auf den sie sich dann lümmelte. „So oder so… ich schätze wir sollten trotzdem ein paar Sachen klären, Phelan.“ Sie sah ihn an und der Blick ihrer goldenen Augen barg eine Entschuldigung – allein dafür, dass sie diese Worte eben gesagt hatte. „Angefangen damit, wie du… weitermachen willst. Mit dir ganz persönlich, meine ich. Bei der Menge an Drogenresten in deinem Körper…“ Und sie wusste das allein schon deswegen, weil sie eine verfluchte Heilerin war! „…wird das nicht einfach, davon wegzukommen. Sofern du das überhaupt möchtest.“ Die Entscheidung lag allein bei ihm. Sie würde ihm gegebenenfalls sagen, was sie davon hielt, aber letztlich musste er selbst entscheiden, ob er Drogen nahm und in welcher Regelmäßigkeit.

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06 Oct, 2013 20:52 34 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
Kriegerprinz




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Hatte sie tatsächlich eine Ahnung, wie sehr er sie vermisst hatte? Vielleicht. Letztendlich war es egal, er hatte sie wieder...und das alleine zählte. Und es war einfach.. großartig. Besonders, als sie sich aufrichtete und ihn auf eine Art und Weise küsste, die ihn.. hungrig machte. Er wollte sie gerade ins Bett drücken und dort weiter machen, wo sie eben kurz eine Pause eingelegt hatten, als er merkte, dass Delyth irgendwie.. nicht ganz bei der Sache war. Irritiert legte er den Kopf schief, während seine Finger über ihren Körper strichen.
Kurz darauf erklärte sie, dass sie eine bessere Idee habe. "Ach ja?" Er hörte sich ihren Vorschlag an und brummte. "Ich würd ja lieber hier weiter mach'n.." nuschelte er, zuckte dann aber die Schultern. "Aber ein Bad is' auch okay." Er gab ihr einen langen Kuss und verkrümelte sich dann ins Badezimmer, während Delyth sich fertig machte und das Haus verliess. Das Bad war auch deutlich entspannender, als er gedacht hatte, allerdings fühlte er sich... unruhig. Seufzend strubbelte er sich durch die Haare. Er wusste, was es war. Suchtdruck. Nunja... Delyth war gerade sowieso nicht da und es sprach ja nichts dagegen zumindest ne Kleinigkeit zu nehmen. Eigentlich wusste er, dass es nur eine Ausrede war aber.. gerade war es schwer, dem zu widerstehen.
Nachdem er seine Kräutermischung genommen hatte, fühlte er sich deutlich entspannter und machte sich gut gelaunt daran, die Speisekammer zu sichten. Er war gerade fertig und knabberte nebenher an ein paar Leckereien, die er gefunden hatte, als Delyth zurück kam. Er schenkte ihr ein strahlendes Lächeln, umarmte sie und drückte sie an sich. Sie wirkte irgendwie.. nicht niedergeschlagen, aber nachdenklich. Was wohl los war? Als allerdings der Korb auf dem Tisch landete, schluckte er. Oh, den Korb kannte er. Und er wusste auch grob, was sich darin befand. "Caelan is' einfach nur aufbrausend. Er mag dich, ich glaub' nich', dass er nachtragend sein wird. Und Sorgen macht er sich schon die ganze Zeit, auch wenn's echt nicht nötig is''. Aber ich habe ihn nicht dazu bringen können", es sein zu lassen." Und Phelan hatte es wirklich versucht - hauptsächlich, weil er Niemanden hatte sehen wollen. Seinen Bruder mit eingeschlossen.
Bei ihren Worten runzelte er dann jedoch die Stirn. Sachen klären? Ouh das klang.. irgendwie.. ernst. Allerdings war es vielleicht.. wirklich nötig. "Mhm" brummte er also nur, zog sich einen Stuhl zu sich und setzte sich falsch herum darauf, so, dass er seine Arme und sein Kinn auf der Stuhllehne ablegen konnte. Bei dem, was sie dann sagte, zuckte er jedoch zusammen und bekam einen ziemlich schuldbewussten Blick. So ein Mist. "Mhm." Seufzend fuhr er sich durch die Haare. "Ich.. hab' keine Ahnung. So wie's momentan läuft, ist es.. nicht gut. Das weiß ich. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich es schaffe. Wie du sagst, wird nicht einfach. Momentan schaffe ich es keine zwei Tage ohne, ich war die letzten Wochen keinen Tag ohne Alkohol oder Drogen und.." Er seufzte. "Also so kann ich nicht arbeiten gehen. Und eigentlich will ich auch nicht.. nicht süchtig sein. So, dass ich hin und wieder mal was nehme, wenn ich feiern bin und dann Monate, Jahre oder Jahrzehnte nix, das.. das war schon gut so." Er zuckte die Schultern. "Und was ich ansonsten will ist.. wieder fit werden, wie früher. Zunehmen und wieder auf mein Trainingslevel kommen. Ich kann meinen verletzten Arm noch immer nicht richtig gebrauchen, schaffe es kaum, Liegestütze zu machen und bekomme ziemlich schnell fiese Verspannungen, wenn ich's übertreibe. Aber wenigstens denke ich, dass ich mit dem Arm überhaupt wieder was anfangen kann. Anfangs hatte ich wirklich Bedenken, ob ich den Arm überhaupt wieder benutzen kann.."

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06 Oct, 2013 21:27 08 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
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Die Dhemlanerin warf Phelan einfach nur einen jener nüchternen Blicke zu, als er meinte, dass er seinen Bruder nicht davon hatte abhalten können, sich Sorgen zu machen. In dem Zustand, in dem ich dich vorgefunden habe, kein Wunder. Sie sprach es nicht aus – brauchte sie vermutlich auch gar nicht. Es war berechtigt gewesen, sich Sorgen zu machen, sie selbst hätte nichts Geringeres getan. Aber das würde jetzt ein Ende haben, zumindest so weit sie etwas unternehmen konnte. Man würde sehen. Wenigstens schien der Kriegerprinz selbst nicht abgeneigt von der Idee zu sein, das mit dem exzessiven Drogenkonsum zu lassen. Das war eine Erleichterung. Dass sie es so empfand sah man ihr auch an, ihre Schultern entspannten sich ein wenig, obwohl sie nicht einmal gemerkt hatte, dass sie leicht angespannt gewesen waren. Nunja, es war ein heikles Thema, aber auch keines, vor dem sie sich scheute. Sie war eine Heilerin und Schwarze Witwe, wenn sie sich nicht mit Drogen und deren Wirkung beschäftigte, wer dann? Aber es versetzte ihr einen bitterbösen Stich, als der Dhemlaner seinen Arm erwähnte. Bitteres Bedauern huschte über ihr feingeschnittenes, schönes Gesicht, schlug sich in ihren Augen nieder, bis Delyth es kurz darauf zurückdrängte und verscheuchte. „Das mit deinem Arm wird wieder in Ordnung kommen, mit genug Übung und Zeit.“ Was er vermutlich beides kaum aufgewendet hatte in den letzten Wochen, weil er mit anderen Dingen beschäftigt gewesen war. Innerlich seufzte sie, dann konzentrierte sie sich lieber wieder auf das Drogen-Thema. Es war immerhin wichtig und sollte irgendwie geregelt werden – wenn es nach ihr ging auch mit ihrer Hilfe. „Gut. Also: Wenn du wirklich wieder fit werden willst, musst du zuerst das Drogenproblem in den Griff kriegen. Wir. Je nach dem. Wenn du willst, helfe ich dir dabei.“ Sie warf ihm einen Blick zu, der ihre Entschlossenheit unterstrich. „Der Entzug wird nicht schön, aber machbar.“ Sie würde genug ‚Alternativen‘ zusammenbrauen, die es etwas erleichterten. Beruhigungsmittel, gegebenenfalls auch Rauschmittel, die weniger verheerend waren und sehr viel geringer dosiert.

Statt ein so ernstes Gesicht beizubehalten lächelte Delyth allerdings, noch bevor der Kriegerprinz etwas erwidern konnte. Es war ein warmes Lächeln, das zunehmend lasziver wurde. „Außerdem gibt es Gründe, MICH als deine Heilerin zu nehmen bezüglich dieser Sache.“ Neben solchen Tatsachen wie dass sie etwas wieder gerade zu rücken hatte. „Ich lasse dir eine Spezialbehandlung zugute kommen, die du sonst nirgendwo bekommst.“ Sie lachte leise, stand auf, ging um den Tisch herum und küsste Phelan verspielt und mit einem deutlichen Versprechen darin, wie diese ‚Spezialbehandlung‘ aussehen konnte. „Aber erstmal muss ich etwas essen. Ich koche uns was.“ Dabei konnten sie sich ja auch weiter unterhalten. Zumal sie sowieso auf dem Rückweg noch kurz einkaufen gewesen war, dass sie im Idealfall wirklich die nächsten Tage das Haus nicht verlassen musste, wenn sie nicht wollte oder sie etwas daran hinderte – oder jemand.

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06 Oct, 2013 21:58 41 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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Sie sah so erleichtert aus, als er erklärte, dass er eigentlich wieder auf ein verträgliches Level runter wollte mit den Drogen. Ihm war klar, dass sie sich auch Sorgen machte. Und als er die Trauer in ihren Augen sah, als er den Arm erwähnte, bereute er sofort, es überhaupt angesprochen zu haben. "Genau, das kommt wieder in Ordnung." Er nickte bekräftigend. Immerhin konnte er sein Gewicht beim Sex schon wieder darauf abstützen, das war schon viel wert. Und irgendwann würde er auch wieder eine Waffe führen und kämpfen können - momentan war er zu unbeweglich, zu langsam, zu steif.
Allerdings widmete Delyth sich zuerst dem Drogenproblem. Phelan hatte schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil er an diesem Tag direkt wieder etwas genommen hatte - andererseits war er sich nicht sicher, ob seine Selbstbeherrschung für einen kalten Entzug ausreichte. Und noch weniger, ob seine Selbstbeherrschung ausreichte, die Drogen aus zu schleichen, indem er mit der Dosis immer niedriger ging - so dass zwar genug Drogen in seinem Organismus waren, um nicht sofort in einen Entzug zu kommen, allerdings dabei so wenige, dass er keinen Rausch verspürte.
Als sie ihm dann allen ernstes erklärte, warum er sie als Heilerin nehmen solle, und keine andere, guckte er erst etwas perplex und brach dann in Gelächter aus. "Süße, ich WILL gar keine andere als dich." Und als sie zu ihm kam, um ihn nur kurz zu küssen, stand er auf und zog sie in seine Arme. Delyth. Seine beste Freundin. Süße Dunkelheit, es hatte so weh getan, zu glauben, dass er sie für immer verloren hatte. Nein, momentan wollte er Niemand anderen als sie. Mal ganz davon abgesehen, dass er so, wie er momentan aussah, sowieso Niemanden auf reissen könnte - und da waren die Narben noch das geringste Problem. Er hielt sie fest und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren, sog ihren Duft und ihre Signatur ein und fühlte sich einfach... gut. Mit einem innerlichen Seufzen liess er sie los und stahl ihr noch einen kurzen Kuss, ehe er sie schief angrinste. "Also, wie kann ich dir beim Kochen helfen?" Phelan kochte nicht besonders gut.- Es gab ein paar Gerichte, die bekam er hin, aber er war eben nicht sehr raffiniert darin, Essen zu zu bereiten. Es reichte, um alleine zurecht zu kommen, aber Delyth war deutlich besser darin. Was nicht hieß, dass er sich nicht nützlich machen konnte - Gemüse schneiden bekam sogar er noch hin. Und er würde sie definitiv nicht die ganze Arbeit alleine machen lassen. Zumal er, wenn er tatsächlich direkt mit dem Entzug anfing, spätestens zwei Tage später erstmal zu nichts mehr gut sein würde, weil es ihm körperlich so scheiße gehen würde. Er hatte das - auch wenn es schon mehrere Jahrhunderte her war - schon einmal durch gemacht. Nachdem Caelan verschwunden war, hatte er ebenfalls ein hässliches Drogenproblem entwickelt, wobei das nicht so schnell und auch nicht so extrem eskaliert war. Damals hatte seine Mutter ihm zusammen mit einer Heilerin durch den Entzug geholfen.
Jedenfalls würden die nächsten Tage nicht schön werden. Durchfall, Erbrechen, Kaltschweißigkeit, Schwindel, Zittern und Schüttelfrost, Angst, Schlafstörungen, anhaltendes Substanzverlangen und dazu vermutlich auch noch fiese Stimmungsschwankungen und ein erhöhtes Gewaltpotential - und es war schmerzhaft. Zu entziehen war scheiße schmerzahft. Allerdings wusste Phelan auch, dass es zwar gut zwei Wochen anhielt, aber wenn er die ersten drei Tage schaffte, würde es besser werden. Die erste Woche war die schlimmste. Und er hatte Delyth bei sich.
Solche Dinge tigerten ihm durch den Kopf, während sie sich um das Essen zubereiteten und aßen. nachdem das nötigste abgeräumt war, zog er Delyth erneut zu sich. Verdammt, er brauchte sie gerade so sehr. "Du passt die nächsten Tage auf mich auf und sorgst dafür, dass ich nichts mache, was ich später bereue, ja?" Er vergrub sein Gesicht an ihrem Körper und schloss die Augen. Alleine der Gedanke an den Entzug und die Schmerzen... machten ihm Angst. Er wusste, dass er schon deutlich schlimmeres durchgestanden hatte - alleine die Verletzungen, von denen er sich bis jetzt kaum richtig erholt hatte - aber es machte ihm trotzdem entsetzliche Angst.

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07 Oct, 2013 04:58 29 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
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Na dann hatten sie das ja geklärt bezüglich der Heilerin. Delyth grinste rechthaberisch und schmiegte sich kurz an den Dhemlaner, der sich an ihr vergrub. Unglaublich sanft strich sie durch seine dunklen Haare, hauchte ihm noch einen Kuss an die Halsbeuge und löste sich dann von ihm, um mit dem Kochen anfangen zu können. Phelan wurde mit Aufgaben wie Käsereiben oder schneiden von Zwiebeln beauftragt, zudem mit dem Einräumen der Einkäufe, während die Schwarze Witwe und Heilerin sich um den Rest kümmerte. Je nach dem würde sie am nächsten oder übernächsten Tag auch dafür sorgen müssen, dass viele Dinge bereits vorbereitet waren, damit sie relativ schnell und unkompliziert Essen zubereiten konnte – Phelan bekam dann sowieso eher leichtere Kost während des Entzugs und ergänzend oder gegebenenfalls auch ersatzweise Tränke. Während sie aßen, sprach die Dhemlanerin eher unverfängliche Themen an oder klärte den Kriegerprinzen am Rande darüber auf, dass sie nachher noch ein paar Vorbereitungen machen würde wie ein paar Tränke. Anschließend räumte sie ab und lächelte, als Phelan die Arme um sie schloss. Besonders bei ihm brauchte sie nicht explizit nachforschen, um zu wissen, in welcher Stimmung er war. Sie war eine Schwarze Witwe und nahm daher sowieso einige Dinge mehr auf, die in Signaturen zu finden waren, und bei Phelan war es sowieso… besonders. Sanft, fast tröstend strich sie über seinen Kopf bis hin zum Nacken, kraulte ihn ein bisschen und legte den anderen Arm um ihn. „Natürlich passe ich auf dich auf.“ Ihr Tonfall war ebenfalls weich, hatte aber scherzhaft etwas von ‚du Dummerchen‘. Sie löste sich ein klein wenig, um dem Kriegerprinzen einen kurzen Kuss zu geben, dann entzog sie sich ihm gänzlich. „Ich würde mich gern um ein paar Tränke kümmern. Du kannst ja mitkommen und mir helfen.“ Sie lächelte und wuselte dann in ihre ‚Kräuterkammer‘, wie sie es manchmal nannte.

Wenn Phelan sich nützlich machen wollte, konnte er Fläschchen sauber machen, in die die Flüssigkeiten nachher abgefüllt wurden und in jedes der kleinen Gefäße einen Löffel Zucker geben. Heute würde sie erst einmal Beruhigungs- und Schmerzmittel herstellen, am nächsten Tag dann Alternativdrogen und Stärkungstränke. Während sie herumwerkelte plauderte sie ein bisschen und klärte schließlich noch etwas weiteres Grundlegendes ab. „Besonders während der ersten Zeit will ich dich nicht allein lassen. Nach ein paar Tagen werde ich aber einkaufen gehen müssen. Du kannst dir aussuchen, wer in der kurzen Zeit hier ist.“ Sie lächelte aufmunternd, während sie verschiedene Zutaten in einen Topf kippte und verrührte. „Wer ist dir lieber? Lugh oder einer deiner Brüder?“ Ihr war es gleich.

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07 Oct, 2013 11:00 49 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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