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Melyanna
Königin





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Ganz kurz hatte Melyanna die Befürchtung, dass sie NICHT durfte, worum sie mehr oder minder gebeten hatte, als der Prinz sich ein Stück von ihr löste. Allerdings nicht weit und als er selbst einen Knopf an seinem Hemd löste, atmete sie innerlich auf. Und sie grinste fast schon benommen vor sich hin wie ein Honigkuchenpferd, nachdem er nach ihren Händen gegriffen hatte und vollends klar war, dass die Knöpfe nach und nach geöffnet werden sollten. Die junge Frau wusste nicht genau, ob sie es spannender fand dabei zuzusehen und mitzuhelfen, dass das Hemd geöffnet wurde, oder aber bis es endlich offen war. Sie konnte seine und ihre eigenen Hände durch den Stoff ihres dünnen Pullovers hindurch fühlen, während ein Knopf nach dem anderen aufgemacht wurde. Je mehr offen waren, desto mehr Haut kam zum Vorschein und desto mehr glänzten die Augen der Königin. Nachdem das Hemd offen von Thasos Schultern hing lächelte sie den Prinzen an und heftete ihren Blick dann auf seine Brust. Ganz scheu schob sie das Hemd ein Stück beiseite und fuhr mit ein paar Fingern der rechten Hand über die Muster, bis hin zu dem in die Haut gestochenen Skorpion auf der einen Seite. Als sie das zum ersten Mal gesehen hatte, hatte sie irgendwie Angst verspürt, es hatte Gefahr ausgedrückt. Dieses Mal war es… anders. So, wie sich ihre ganze Welt in den letzten Stunden einfach grundlegend verändert hatte. Daher sollte es wohl auch niemanden wundern, dass sie sich aus einem Reflex heraus traute einen winzigen, schüchternen Kuss auf die Haut zu hauchen, bevor sie ihr Gesicht an die Brust des Prinzen schmiegte und ihre Hand unterdessen die Konturen der bisher sichtbaren Tätowierungen nachfuhr. „Sie bedeuten irgendwas, oder? Alle davon…“, murmelte sie leise. Zumindest vermutete sie, dass Thasos nicht zu der Sorte Mensch gehörte, die sich auf Gutdünken irgendetwas in die Haut stechen ließ. Ein weiterer kleiner Kuss auf nackte Haut folgte, während Melyanna die Wärme und das gute Gefühl, das sich immer mehr ausbreitete, genoss.

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28 Jun, 2011 01:11 21 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
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Prinz





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Der Gesichtsausdruck welcher sich bei Melyanna zeigte während sich sein Hemd immer weiter öffnete war sprach Bände. Und genau dies wollte Thasos auch erreichen. Nicht nur weil er sich nicht auf ewig in ihrer Nähe wie ein Gentleman benehmen konnte sondern weil er wusste, dass Panik und Unsicherheit jetzt das Letzte waren was sie brauchen konnten.
Für einen Augenblick schien die Zeit inne zu halten bis sich Melyanna traute den störenden Stoff ein wenig mehr beiseite zu schieben. Ihre Finger glitten über seine Haut und die Kunstwerke, die seinen Oberkörper zierten. Einige Stellen verschwanden weiter unten hinter dem Bund seiner Hosen. Das Gefühl ihrer Hände auf seiner Haut war es jedoch was ihn seine Augen schließen ließ. Er ließ eine Königin aus den Augen. Melyanna begriff vermutlich nicht was sie da gerade bewerkstelligt hatte.
Thasos konnte deutlich spüren wie ihre Finger die Ränder der einzelnen Tattoos nachzogen. Zwischendurch glaubte er sogar ihren Atem und ihre Lippen zu spüren. Es war Himmel und Hölle in einer Existenz. Ihre Worte zogen ihn aus seinen Gedanken heraus. Für dieses Mal galt es sie an die Hand zu nehmen und zu führen. Sie musste ein Gefühl von Sicherheit haben und es genießen. Langsam zog Thasos sämtliche Informationen in sich zusammen. Es gibt wohl wirklich für alles ein erstes Mal. "Ja. Jede steht für eine bestandene Prüfung." Und gemeinsam ergeben sie den Aufnahmeritus. Es war seine Art gewesen sich zu erinnern und anzuspornen. Am Ende war er einer von Vielen geworden. Auch wenn er jetzt alleine kämpfte so war er es nicht. Es weitere Männer wie ihn. Sie fühlten sich den Ländern verbunden ohne das eine Königin dazwischen stand. Noch konnte ihr das Alles nicht sagen. Im Moment gab es auch Wichtigeres. Sie. Und natürlich sich noch ein wenig zu beherrschen bevor der nächste Schritt angegangen wurde.
Sanft berührte Thasos die Königin und fügte seinen Berührungen etwas verlockendes hinzu. Thasos hoffte nur, dass er ihr Verhalten richtig interpretierte und fragte sich immer wieder wie sie sich fühlte. Es war ungewohnt sich wirklich um jemanden zu kümmern.

28 Jun, 2011 01:11 39 Thasos ist offline Beiträge von Thasos suchen Nehmen Sie Thasos in Ihre Freundesliste auf
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Alles, was Melyanna erwiderte, war ein irgendwie abwesendes „Mhm…“, während sie weiter über die Haut streichelte. Vielleicht würde sie ihn irgendwann genauer fragen, vielleicht aber auch nicht. Im Moment war sie eh nicht wirklich in der Lage Informationen aufzunehmen, sie würden nur von einer Art warmem Nebel verschluckt werden, der die junge Königin nichts mitbekommen ließ außer die Nähe des Prinzen. Diese Nähe genoss sie in vollen Zügen, Wärme breitete sich in ihr aus und ständig lag dieses glückliche Lächeln auf ihren Lippen.
Sie ließ Nähe und Berührung zu, weil sie es genoss. Thasos wusste vermutlich nicht, was das eigentlich bedeutete. Was es vor allem für die junge Frau bedeutete, die so zaghaft über seine Haut strich und deren Augen dabei strahlten. Verlangen breitete sich immer weiter in ihr aus, vor allem, als der Prinz begann sie zu berühren. Es weckte etwas in ihr, das sich wie zäher Honig durch ihre Adern zog und sämtliche Zweifel und Ängste ausblendete, sodass sich Melyanna gut aufgehoben und sicher fühlte bei dem, was da gerade geschah. Lang gezogen stieß sie den Atem aus, es hatte etwas Befreites an sich. Sie schmiegte sich an den warmen Körper, die freigelegte Haut und es war im Moment ganz gut, dass sie nur eingeschränkt dazu fähig war zu denken. Ansonsten hätte sie das alles vielleicht nicht zugelassen, sonst kam man noch auf die Idee, dass sie plötzlich doch ‚zutraulich’ wurde, was sie sich nicht unbedingt nachsagen lassen wollte. Sie konnte es akzeptieren, dass sie bei Thasos so war. Eigentlich wollte sie es ja sogar so. Aber das hieß ja noch lange nicht, dass das irgendjemand wissen musste oder diesen Eindruck von ihr haben sollte. Dieses Wissen und dieser Eindruck gehörten ganz allein dem Prinzen.

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28 Jun, 2011 01:11 53 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
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Je weiter Melyanna sich fallen ließ und sich entspannte, umso leichter wurde es auch für Thasos sich zu entspannen. Da sie nicht panisch reagierte oder versuchte vor ihm davon zu laufen konnte dies schließlich nur bedeuten, dass er es irgendwie richtig anstellte. Seine Worte schien Melyanna bereits nicht mehr wahrzunehmen. Außerdem war da noch dieses Lächeln, mit dem Thasos nur aus ihrem Verhalten heraus etwas anfangen konnte. Ansonsten hätte er es vielleicht sogar für gruselig befunden. Es war wirklich etwas ganz anderes, wenn man sich um seinen Partner wirklich Gedanken machte.
Während Melyanna sich fallen ließ und gegen ihn lehnte war er dazu übergegangen sie zu berühren und es fühlte sich wirklich gut an. Nur den Stoff fand Thasos ein wenig störend. Aber scheinbar sorgten seine Berührungen für eine weitere Welle des Wohlfühlens bei Melyanna, denn ihre Atmung klang schon fast wie kleine wohlige Seufzer. Mit ein klein wenig Hilfe fiel das Hemd von seinen Schultern und landete kurz darauf lautlos auf dem Boden. Das Bett rückte inzwischen ebenfalls näher heran, da er sich als er etwas Platz geschaffen hatte, damit sie sein Hemd aufknöpfen konnten, ein wenig näher an das Bett herangekommen war.
Allerdings wurde es inzwischen schwerer die Kontrolle zu behalten und nicht einfach dem nachzugeben was er in seinem Blut spürte. Vermutlich war dies der Knackpunkt für alle Männer, wenn es um diese Nacht ging. Sie mussten sich ein wenig zurücknehmen um Herr ihrer Sinne zu bleiben. Dummerweise konnten intensive Wünsche schneller wahr werden als man dachte, wenn man unbewusst seine Juwelenkraft anzapfte. Und noch viel schneller, wenn man es bewusst tat. Thasos glaubte und hoffte mit seiner Einschätzung richtig zu liegen. Melyanna schien zumindest bereits so ähnlich zu empfinden wie er im Augenblick. Während er sie streichelte blickte er auf ihr Oberteil und wünschte es sich im wahrsten Sinne des Wortes einfach weg. Danke der Juwelenkraft wurde dieser Gedanke auch recht schnell umgesetzt und dieser verwunschene Stoff verschwand. Haut auf Haut fühlte sich einfach viel besser an. Vorsichtig beobachtete er Melyannas Reaktion auf sein tun.

28 Jun, 2011 01:12 14 Thasos ist offline Beiträge von Thasos suchen Nehmen Sie Thasos in Ihre Freundesliste auf
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Die junge Königin bekam ja schon lange nichts mehr mit von ihrer Umwelt, zwischendurch registrierte sie, dass das Hemd des Prinzen gänzlich ausgezogen worden war. Allerdings lag das wahrscheinlich nur daran, dass da plötzlich kein störender Stoff mehr zu finden war, wenn Melyanna über die Haut streichelte. Thasos schien das mit dem störenden Stoff so ziemlich genauso zu sehen wie sie, weil plötzlich auch ein Stück ihrer Bekleidung verschwand. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Für einen Moment war sie völlig perplex und riss einfach nur die Augen auf. Nicht aus Angst sondern schlichtweg aus Überraschung. Sie schluckte, sah den Prinzen an und…lächelte. Gerade weil sie bemerkte, dass Thasos fürchterlich vorsichtig war und weil sie sich denken konnte, dass er es im Allgemeinen gesehen wahrscheinlich gerade schwerer hatte als sie.

In Anbetracht dessen, was sie üblicherweise für Reaktionen Männern gegenüber gezeigt hatte, musste er aus seiner Sicht wohl tatsächlich Angst haben, dass sich ihre Laune änderte und sie völlig in Panik geriet. Also sollte ich wohl ein wenig mithelfen, dass er die Sorge nicht mehr haben muss… Es war ein ganz leiser Gedanke, weil zu besonders ausführlichem Denken war die junge Frau nicht mehr in der Lage. Ihre Augen leuchteten und sie streckte sich ein wenig, bis sie mit ihren Lippen die des Prinzen fand. Sie hauchte ihm einen für ihre Verhältnisse fast schon stürmischen Kuss auf, der wohl definitiv belegen sollte, dass es gut war, was Thasos tat. Sie fühlte sich wohl dabei, sie fühlte sich bei ihm wohl. „Du solltest dir nicht so viele Sorgen machen…“, murmelte sie leise, nachdem sie sich ein paar Zentimeter von seinen Lippen gelöst hatte. Es war eine Bitte und gleichzeitig war darin der Unterton zu finden, der besagte, dass bei ihr alles bestens war.

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28 Jun, 2011 01:12 29 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
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Für einen kleinen Moment schien die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes still zu stehen. Er hatte bemerkt wie sich ihre Augen geweitet hatten und von da an war die Zeit stehen geblieben. Es gab unendlich viele Möglichkeiten was dies bedeuten konnte und wie es bei Menschen häufig war kam direkt die schlimmste Möglichkeit zu erst. Er hatte es jetzt eindeutig versaut. Er war zu schnell und direkt vorgegangen und hatte die entspannte Stimmung Melyannas zerstört, weil er sich nicht hatte gedulden können.
Thasos konnte spüren wie sein Herz schneller schlug und er konnte das Blut in seinen Ohren rauschen hören. Obwohl er befürchtete das es so war verschwand die Hitze nicht aus seinem Blut. Widerwillig hatte er einen kurzen Blick auf seine Instinkte geworfen und begonnen sie zu akzeptieren und jetzt war er wohl dabei es in den Sand zu setzen. Das hast du wirklich toll gemacht. Sie ist nicht wie die Anderen waren, aber du gehst auf die selbst Art und Weise vor. Hast du wirklich toll gemacht mein Junge.

Erst als er wieder dieses Lächeln sah beruhigten sich seine Gedanken. Mit Erleichterung konnte er feststellen, dass doch Verlass auf seine Instinkte und Gefühle war. Zumindest die die er zuließ.
Langsam nahm er seine Umgebung wieder etwas bewusster wahr. Wusste wo er stand und wie weit es noch bis zu seinem Bett war. Das Hemd an seinen Füssen und auch wie seine Hände noch immer auf ihrer Haut lagen. Trotz seiner Befürchtung hatte er den körperlichen Kontakt zu ihr nicht abgebrochen und auch sein Geist leuchtete, nun da er wieder frei von Zweifeln war, wieder hell auf.

Der Kuss war dann doch etwas überraschend, denn auch wenn er vorsichtig war und sein Möglichstes versuchte damit Melyanna entspannt war, hatte er nicht damit gerechnet dass sie so etwas wie eine offensive Haltung einnehmen würde bei dieser ersten Begegnung, auch wenn der Kuss relativ kurz und sanft war. Dies konnte ja eigentlich nur bedeuten, dass er sich nicht auf dem Holzweg befand.
Kurz musste Thasos schlucken um nicht die Kontrolle an das Wesen in sich abzugeben. Ihre Worte halfen dabei, denn kurz musste er über sich selbst lachen. Es war ein seltener Moment, da Thasos in der Regel keinen Spaß in diese Richtung verstand. "Ich sollte wohl viele Dinge nicht machen, aber ich bin nun mal gut darin mir Sorgen zu machen." Er hatte sich fast 1000 Jahre Sorgen gemacht. Also hatte er ordentlich Übung in dieser Disziplin. "Aber ich weiß wie wir die Sorgen für einige Moment vertreiben können."
Damit schloss er die kurze Distanz zwischen den Lippen wieder und setzte zu einem weiteren Kuss an. Es war eine Ablenkung um die fließende und kaum wahrnehmbare Bewegung erneut auszulösen, die sie durch sein Schlafzimmer brachte. Im Augenblick machte er sich nur ein ganz klein wenig Sorgen, da es ein Tanz auf dem Drahtseil war. Nicht nur wegen Melyanna, sondern auch weil er seine Wünsche und sein Verlangen in Schach halten musste. Zumindest noch für ein klein wenig länger.

10 Sep, 2011 12:53 55 Thasos ist offline Beiträge von Thasos suchen Nehmen Sie Thasos in Ihre Freundesliste auf
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Auch Melyanna konnte sich ein deutliches Grinsen nicht verkneifen bei dem, was er sagte. Eigentlich war er ja jemand, bei dem sie nicht vermuten würde, dass er sich um irgendetwas Sorgen oder groß Gedanken machte. Er hatte immer den Eindruck gemacht, als sei so etwas überhaupt nicht nötig. Aber die junge Königin hatte in ihm viele Dinge gesehen, die er wahrscheinlich nicht einmal selbst sah, das wurde ihr im Nachhinein klar. Viele Dinge, die wahrscheinlich sonst auch überhaupt niemand sehen wollte. Für einen kurzen Moment fragte sie sich, was wohl Thasos ‚Freunde’ in ihm sehen mochten, vor allem dieser unfreundliche, unhöfliche Prinz, der ja eigentlich dafür verantwortlich war, dass sie nun hier stand und kaum noch zu vernünftigem Denken in der Lage war. Allerdings verschwand der Gedanke genauso schnell wieder, wie er gekommen war, da sie abgelenkt wurde durch die warmen, weichen Lippen des Prinzen auf ihren eigenen. Ihr wurde warm und sie war froh, dass sie mehr oder weniger an Thasos gelehnt dastand, weil sie sich nicht sicher war, ob ihre eigenen Beine sie wirklich noch tragen würden. Der jungen Frau waren die Knie weich geworden und sie fühlte sich als würde sie auf Watte stehen. Und überraschenderweise war das ein überaus positives Gefühl. Nicht nur, dass es ihr bei diesem einen Mann nichts ausmachte, im Grunde völlig hilflos zu sein und eigentlich gerade eine Schwäche zu offenbaren, sie fühlte sich auch noch wohl dabei. Natürlich wusste sie, dass in dieser einen Nacht viel schief gehen konnte, aber in diesem Fall glaubte sie nicht daran. Sie fühlte sich sicher, gut aufgehoben und zum ersten Mal seit langer Zeit nicht von einem Mann bedroht nur durch seine pure Anwesenheit. Stattdessen genoss sie es sogar seine Hände auf ihrer Haut zu fühlen und im Gegenzug ihre eigenen Hände über seinen Oberkörper wandern zu lassen, sich immer mal wieder an ihm festzuhalten. Während sie in dem Kuss versank merkte sie auch gar nicht, wie sie sich zusammen mit dem Prinzen immer weiter dem Bett näherte. Wenn sie es bewusst wahrgenommen hätte, hätte sie es wahrscheinlich für sehr gut befunden. Melyanna war längst über den Punkt hinaus sich Sorgen zu machen. Sie war nur noch auf das Gefühl von seiner Haut auf ihrer eigenen fixiert, auf die warmen Schauer, die durch ihren Körper liefen, wenn Thasos sie küsste oder wie es sich anfühlte, wenn seine Hände über ihren Körper strichen. Mittlerweile machte sie sich keine Gedanken mehr darüber, wo das hinführte – weil sie nur wollte, dass er nicht aufhörte.

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10 Sep, 2011 13:39 43 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
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So nah. Er war so nah an einem Punkt, der ihn zurück schleudern würde in die Jahre bevor er sich wieder aus dem Versteckspiel erhoben hatte. Lust und Verlangen überlagerten nun bereits seine Instinkte. Wie macht sie das nur? Sie berührt mich doch nur. Die Frauen vor ihr mussten sich dafür abrackern und erreichten nicht ein Mal einen Bruchteil dessen. War das der Grund warum alle behaupteten mit einer Königin sei alles anders? Eigentlich konnte es nicht sein, denn er war an Höfen gewesen und auch bei Königinnen. Er hatte immer getan was getan werden musste. Also musste es daran liegen, dass er dies hier tat ohne das es getan werden musste. Er tat es einfach ohne etwas Größeres im Hintergrund.
"Wenn du mich berührst fühle ich mich fast schon normal." Es war seine Art etwas auszudrücke, dass er nie aussprechen würde. Normalität gehörte nicht in sein Leben und hatte bisher stets mit Abwesenheit geglänzt.
Mit einem kurzen Kuss verhinderte er eine Antwort. Er brauchte keine Antwort und wenn er sich auch sonst vor nichts fürchtete, vor dieser kleinen Frau vor sich hatte er in gewisser Weise Angst, da sie die Macht hatte sein Leben auf den Kopf zu stellen. Und im Augenblick tat sie dies scheinbar mit zunehmendem Vergnügen. Großartig. Jetzt glaubst du den Mist schon, den du liest und über den du dich sonst lustig machst. Wann bin ich von Ablehnung zu Akzeptanz übergegangen?
Langsam setzte er sich auf den Rand des Bettes und seine Lippen folgten dem Weg nach unten. Seine Hände kamen auf ihren Hüften zu liegen während er zu ihr hinauf sah. Etwas lag in seinen Augen. Etwas, dass die harten Kanten und Ecken des Thasos Magosa abrundete. Sie verschwanden nicht, aber sie würden ihr kein Leid zu fügen. Er wollte und brauchte sie. Lange schon hatte er den Punkt hinter sich gelassen an dem er dieses Spiel hätte beenden können. Heute Nacht wollte er ein einziges Mal mehr sein als nur ein Werkzeug.
In ihren Augen sah er letztlich die Antwort. Eigentlich sah er etwas fremdes. Es war ihm unbekannt. Keine Frau hatte ihn bisher auf diese Weise angesehen. Du musst vorsichtig sein. Ein Blick allein bedeutet nicht, dass sie bereit für dich ist. Die Gedanken waren überflüssig, denn auch wenn er es nicht so sah, dass instinktgesteuerte Tier in ihm wusste es. Und im Gegensatz zu seinem menschlichen Kern ließ es sich nicht von Lust und Verlangen zu einem Hirnlosen machen.
Seine Finger berührten den Bund der letzten Stofffetzen, die ihm im Weg wahren. Zu diesem Zeitpunkt hätte es das teuerste Gewand der Welt sein können und wäre doch nur ein hässlicher Stofffetzen in seinen Augen. Langsam zog er den Stoff nach unten und mit seiner Bewegungen wurden seine Augen größer und ein jugendliches Grinsen glitzerte in ihnen. So wollte er sie sehen. So lange schon hatte er dies gewollt und es verdrängt und auch jetzt gab es noch einen winzigen Funken der sich wehrte. Doch seine selbstauferlegten Pflichten konnten wohl für einen Abend warten. Früher hatten sie es auch gekonnt. Nur waren es da Frauen, die er mit anderen Augen betrachtet hatte. Doch für diese Erkenntnis war Thasos noch nicht wirklich bereit, auch wenn er es bereits zu erahnen begann.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Thasos am 05 Jun, 2012 16:09 47.

05 Jun, 2012 15:45 54 Thasos ist offline Beiträge von Thasos suchen Nehmen Sie Thasos in Ihre Freundesliste auf
Melyanna
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Es dauerte einen kleinen Moment, bis die Worte, die der Prinz sagte, überhaupt bis zu ihr durchsickerten und selbst als sie es taten, verschloss sich ihr die Bedeutung. Für Melyanna gab es an ihm nichts, das nicht ‚normal‘ war oder irgendwie ungewöhnlich weil… er sich gut anfühlte. Hatte er immer. Sie hatte nie Angst vor ihm gehabt, wie sie vor anderen Männern ganz automatisch Angst gehabt hatte, einfach nur weil sie Männer waren. Zudem kam sie sowieso nicht mehr dazu, sich weiter Gedanken zu machen geschweigedenn irgendetwas zu sagen, weil er sie erneut küsste. Ihre Hände vergriffen sich leicht in seine Haut, nicht fest, nur gerade so, dass man es spüren würde können; das änderte sich auch erst wieder, als ihr mit noch immer geschlossenen Augen bewusst wurde, dass Thasos mit den Lippen weiter wanderte. Die junge Königin behielt die Augen auch noch eine ganze Weile geschlossen, vielleicht aus Angst, dass es sich als Traum entpuppen würde, wenn sie sie nur ein kleines Stück öffnete. Seine Lippen auf ihrer Haut fühlten sich zu gut an, dass sie für dieses Gefühl sterben würde und sie merkte gar nicht, dass ihre Finger beiläufig über seinen Körper wanderten. Über seine Arme, seine Schultern, ein Stück den Hals entlang. Vorsichtig zwar und nur ganz leicht, aber deutlich neugierig. Erst, als seine Hände an ihrer Hüfte ankamen, schlug sie die Lider auf und sah zu ihm. Er saß vor ihr und Melyanna musste schlucken, während die Fingerspitzen einer schlanken Hand über seinen Nacken strichen. Der Blick in seinen Augen war etwas, das sie noch nie gesehen hatte – aber das sie liebte. Was auch immer es war, es war großartig und ihre blaugrauen Augen starrten wie gebannt zurück, während ein leichtes Lächeln auf ihren Lippen lag. Die Kleinterreilleanerin war sich nicht darüber im Klaren, dass sie gar nicht so viel anders aussah, dass der Blick in ihren Augen sich gar nicht so sehr von dem des Prinzen unterschied. Vielleicht noch eine Spur weicher und definitiv entrückter. Ihre Lippen waren leicht geöffnet und nebenbei nahm sie wahr, wie die Hände des Prinzen weiter wanderten, hin zu ihrer Hose und ihrer Unterwäsche, die nur kurz danach an ihren Beinen nach unten glitt. Wieder musste sie schlucken, aber der Blick in ihren Augen veränderte sich nicht. Nur ihre Atmung beschleunigte sich hörbar und auch sichtbar, da sich ihre Brust deutlicher hob und senkte. Stand sie gerade wirklich nackt vor einem Mann? Tat sie. Und es störte sie nicht, eher das Gegenteil war der Fall. Vor allem bei dem Glitzern in Thasos Augen hatte sie das Gefühl, dass es alles andere als eine schlechte Idee war, dass sie nun nichts mehr an hatte. Sicher, über die Theorie war sie informiert, aber an der Praxis hatte sie bisher keinerlei Interesse gehabt. Das hatte sich vor nicht einmal einer Stunde offensichtlich gänzlich geändert. Melyanna genoss die Situation und war völlig hingerissen von den Empfindungen, die sich in ihr breit machten und sie keinen Gedanken mehr an irgendwelche Dinge in ihrer Vergangenheit verschwenden ließen.

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05 Jun, 2012 17:16 59 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
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Zeitalter hätten vergehen können und doch wäre Thasos noch immer vor Melyanna gesessen und hätte sie mit diesem seltsam bewundernden Blick angesehen. Frauen waren schöne und elegante Wesen, aber für Melyanna musste noch etwas anders hinzugefügt werden. Sie war nicht wie die sonstigen Frauen aus dem Kreis seiner Bekanntschaften und sie war definitiv keine der Königinnen mit denen er sich abgegeben hatte.
Alles hat seinen Preis. Das Richtige zu tun kann einen sogar den Verstand kosten. Im Augenblick war ein guter Beweis dafür, denn er war kurz davor seinen Verstand zu verlieren. Oder er hatte ihn bereits verloren und war sich dessen noch nicht bewusst. Möglich wäre es, denn was in ihm brannte und in Schach gehalten wurde könnte ihn mit Leichtigkeit überwältigen. Lust und Verlangen konnten einen so weit treiben. Und wenn er bedachte was er gerade vor sich sah... eigentlich müsste sein Verstand bereits ausgesetzt haben.
Die Bewegung ihrer Brust, wenn sich ihre Atmung veränderte. Ihr entrückter Blick. Es gab immer leichte Veränderungen, wenn er etwas mit ihr anstellte. Sei es Melyanna aus ihrer Kleidung zu schälen oder sie mit Lippen und Fingerspitzen zu fühlen. Ja, seine Pflichten konnten wirklich einen Abend warten. Er brauchte und wollte ihre Nähe. Und er wollte es jetzt. Sie war schön, aufregend und perfekt.
Binnen weniger Minuten hatte Melyanna ihn in einen Rauschzustand versetzt. Die Grenzen verschwammen. Teile dessen was er zurückhielt um sie zu schützen, sickerte durch die Oberfläche des Prinzen. Nicht genug um ihn zu einem Tier zu machen dass ohne nachzudenken über sie herfiel, aber genug um ihr einen Eindruck davon zu vermittel, dass von dem was sie bisher sah und erlebte noch viel mehr in ihm steckte. Ein Andermal vielleicht, wenn Melyanna Gefallen daran fand und einverstanden war konnte man über das über sie herfallen nachdenken.
Heute saß Thasos vor ihr und betrachtete sie mit seinen silbernen Augen wie ein Weltwunder und ging einen Weg, den er nie genommen hatte. Allerdings hatte er auch noch nie mit jemandem wie Melyanna zu tun gehabt und diesem besonderen Umstand. "Ich möchte heute Nacht bei dir sein. In dir. Wirst du dich für mich öffnen?" Hatte er es laut gesagt? Er war sich nicht sicher, denn er erkannte seine eigene Stimme nicht wieder. Momentan war alles nicht mehr so rau an ihm. Und er sprach auch nicht davon dass er es brauchte. Er wollte es und er wollte verhindern, dass sie tat was kommen würde, weil es um ihn ging. Heute ging es allein um sie.

06 Jul, 2012 23:25 24 Thasos ist offline Beiträge von Thasos suchen Nehmen Sie Thasos in Ihre Freundesliste auf
Melyanna
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Sie war sich nicht ganz sicher und ihre Gedanken waren sowieso ganz träge, sodass sie keinen wirklich klaren Gedanken mehr fassen konnte, aber hintergründig hatte sie den Eindruck, dass der Prinz sie ansah als würde er Melyanna… schön finden? Das war etwas, das ihr ebenfalls noch nie passiert war. Nun, so ganz richtig war das vielleicht nicht. Vielleicht mochte es Männer gegeben haben, die sie so betrachtet hätten, aber sie hatte es nie wahrgenommen und sie hatte damit auch nie etwas zu tun haben wollen. Aber jetzt… fühlte sie sich einfach großartig. Erst als Thasos das Wort an sie richtete, wurde sie zumindest wieder etwas klarer. Was allerdings vornehmlich daran lag, dass er irgendwie anders klang als sonst. Nicht schlecht anders, ganz im Gegenteil. Mit der Zunge befeuchtete sie sich ihre Lippen, dann schluckte die junge Königin, sah Thasos einen Moment einfach nur an – und lächelte. Langsam ließ sie sich neben ihm auf dem Bett nieder, eine Hand verblieb auf seiner Brust, mit der anderen stützte sie sich neben sich ab. Sehr vorsichtig und ein bisschen unsicher legte sie ihre Wange an seine und nickte kaum merklich. „Ja.“ Es war nur ein Flüstern, aber es klang entschieden. Melyanna wurde gerade eigentlich erst wirklich bewusst, dass wenn das hier noch weiter führte, dass es sich um ihre Jungfrauennacht handelte. Ein Umstand, der bis eben mehr oder minder an ihr vorbeigezogen war. Aber auch jetzt, wo es ihr zumindest bewusst wurde, beunruhigte es sie nicht. Sie machte sich keine Sorgen und sie hatte auch keine Angst, einfach, weil sie sich gut fühlte. Und weil dieser Mann bei ihr war, der für sie Sicherheit und ein Gefühl von Geborgenheit bedeutete. Auch, wenn er es nicht nachvollziehen mochte, für die junge Königin war Thasos der einzige Mensch, dem sie instinktiv und bedingungslos vertraute.

Sie war sich darüber im Klaren, was die Jungfrauennacht für eine Hexe bedeutete. Eigentlich war es in den letzten Jahren DAS Thema in ihrem Leben gewesen – weil sie mit allen Mitteln verhindert hatte, dass ihr irgendjemand zu nahe kam. Sie hatte nie gewollt, dass sie jemand berührte. Nicht dort, wo sie gelebt hatte, nicht von irgendeinem dieser Männer, die ihr vorgeschlagen worden waren. Oder die man ihr letztlich sogar hatte aufzwingen wollen. Melyanna hätte sich vollständig in die Hände des jeweiligen Mannes begeben müssen und das nicht nur körperlich. In dieser einen Nacht war es nötig, auch die inneren Barrieren zu öffnen, damit man bis an ihr Inneres Netz kam, um sie abfangen zu können und zu verhindern, dass sie ihr eigenes Netz zerriss, falls sie Panik bekam und in ihr Selbst zurückfiel, unkontrolliert und viel zu schnell. Deshalb achtete man üblicherweise darauf, dass der Mann mindestens gleichwertige Juwelen trug, damit diese Aufgabe leichter zu bewältigen war. Gerade kam es der jungen Frau auch so absurd vor: Der Gedanke, Panik bekommen zu können, war so unrealistisch und für sie gerade völlig undenkbar. Auch wenn sie aufgrund ihrer dunklen Juwelen davon ausgehen musste, dass der Schmerzmoment ziemlich groß sein würde. Es war egal, sie würde es schon aushalten. Denn trotz aller Einschätzungen, die manche Leute von ihr haben mochten: Melyanna hielt einiges aus.

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07 Jul, 2012 13:43 59 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
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In seinen Augen gab es nichts was erotischer hätte sein können als der Moment als ihre Zunge über ihre vollen Lippen fuhren. Ein Schauer lief Thasos über den Rücken als er daran dachte wozu diese Lippen in der Lage sein könnten. Nicht heute, denn heute galt es sie vorsichtig an die Sache heranzuführen. Heute würde er einfach nur ihre Nähe genießen und ihre Sorgen vertreiben. Und damit auch seine eigenen.
Der bewusste Kern in ihm war noch immer der Meinung das Melyanna verrückt war ihm so zu vertrauen. Das Blut hingegen war geschmeichelt. Welcher Mann war es nicht, wenn eine Königin ihm so sehr vertraute. Abgesehen von ihm. Trotzdem was es hier anders. Vielleicht vertraute ein Teil von ihm auch ihr. Etwas was er nie zugeben würde. Dazu war er einfach nicht in der Lage.

Der Kontakt zu ihr ließ die echte Welt erneut verschwinden. Er nahm seine Umgebung nur verschwommen wahr. Das Bett schien nur ein Meer aus Kissen zu sein. Sein Fokus lag auf der Frau neben ihm.
Warum musste es nur ihre Jungfrauennacht sein, wenn es heute so weit sein sollte. Es gab so viele Dinge die er gerne mit Melyanna angestellt hätte. Nahm man deswegen für die Jungfrauennacht sonst Männer zu denen die Frauen eine innige Bindung hatte, die aber nicht zu tief reichte? Um zu verhindern, dass etwas passierte was nicht passieren sollte? Wie leicht war es doch in einem solchen Moment die Kontrolle zu verlieren. 1000 Jahre Erfahrung in diesem Feld der menschlichen Beziehungen waren etwas verführerisches, wenn man an eine Frau geriet die man wirklich in seinem Bett haben wollte. Und das nicht nur um Stress abzubauen oder etwas leichten Spaß zu haben.
Langsam ließ sich Thasos zurückgleiten um auf dem Bett zu liegen zukommen. Er zog Melyanna mit sich. Vorsichtig und ohne unnötige Gewalt. Sein Blick folgte ihr. Ja, definitiv. Es gefiel ihm sehr sie nackt zu sehen. Und jetzt war es wirklich besser, wenn jeder das Stadthaus verlassen würde. Einen Abend frei nehmen, denn sonst würde es sehr unangenehm werden. Denn er wollte dies nun ohne Grenzen machen. Es würde alles einfacher machen, wenn Melyanna nicht das Gefühl bekam gefangen zu sein. Seine Signatur breitete sich weiter aus ohne ihr die Luft zum atmen zu nehmen. Er wartete auf die ihre um sie zu führen. Sie zu leiten. Gemeinsam.
Thasos begann langsam ihren Hals zu küssen und sie berühren. Erst waren seine Berührungen unscheinbar und fast schon harmlos, aber über die Zeit hinweg wurden sie mutiger und gewagter. Sie sollte wirklich bereit für ihn sein, damit es möglichst schmerzlos sein würde. Im Idealfall würde sie ihren ersten Höhepunkt bekommen bevor er in sie eindrang. Dies sagte ihm zumindest sein Gefühl. Ob es wirklich so war wusste er nicht. "Diese Nacht wird unsere Nacht sein.", seine Stimme war weich und rund, wie das Gebräu das sonst in der Jungfrauennacht serviert wurde. Leider hatte er so etwas nicht anzubieten also musste seine Stimme und seine Signatur ausreichen.

07 Jul, 2012 19:45 50 Thasos ist offline Beiträge von Thasos suchen Nehmen Sie Thasos in Ihre Freundesliste auf
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Königin





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Völlig widerstandslos ließ sie sich mitziehen, als Thasos sich nach hinten auf das Bett sinken ließ. Sie kam auf den weichen Laken und Decken zum Liegen und die Gedanken daran, ihr theoretisches Wissen, was in der Jungfrauennacht schief gehen konnte, waren schon wieder völlig verschwunden. Für Melyanna war es undenkbar, dass etwas schief laufen könnte. Die junge Königin fühlte sich gerade einfach wohl. Vor allem, weil sich die Signatur des Prinzen auszubreiten schien, es war als würde sie davon umhüllt werden, als würde sie sich mit ihrer eigenen Signatur vermischen. Es fühlte sich unglaublich gut an. Aber es war nicht nur das, auch als sie wieder seine Lippen und Hände auf sich spüren konnte durchflutete sie ein Gefühl von tiefer Zufriedenheit. Und dem Verlangen danach, dass er nicht aufhörte. Das war auch der Moment, in dem sie automatisch ganz locker ließ. Auch ihre Inneren Barrieren lockerten sich und sie schloss die Augen, ein seichtes Lächeln auf den Lippen. Im Grunde stand sie gerade völlig offen. Sie lag auf diesem großen Bett, mit einem Mann, hatte ihre Barrieren geöffnet und er brauchte mit seinem Geist nur passieren, um wirklich alles von ihr zu haben. Sie war schutzlos – und es störte sie nicht. Er könnte sie mit nur einem kleinen Wink völlig auseinandernehmen, sobald er sich in ihrem Geist befand, könnte ihre Netze zerstören, sie in den Wahnsinn schicken. Und trotzdem glaubte Melyanna keine einzige Sekunde daran, dass er das tun würde. Ihre Lippen öffneten sich, weil sich ihre Atmung erneut beschleunigte, während der Prinz sie berührte und küsste. Mit der Zeit wurden diese Liebkosungen auch deutlicher spürbar, intensiver und aus anfänglichen wohligen Seufzern wurde hin und wieder ein leises, zufriedenes Stöhnen, das ihr entwich. Als sie seine Stimme hörte, breitete sich Gänsehaut auf ihrem Körper aus und ein Geräusch rollte über ihre Lippen, das davon zeugte, dass sie gerade nichts mehr wollte als Thasos Nähe. Er hätte im Moment alles mit ihr anstellen können, sie hätte es mit sich machen lassen. Die junge Frau öffnete ein kleines Stück die Augen und sah ihn mit regelrecht verschleiertem, weichem Blick an. Ihre Finger strichen über seine Schulter, seinen Arm und seine Brust, je nach dem, wo sie gerade hin kam. Ihre Berührungen waren noch immer vorsichtig und zeigten sehr deutlich, dass sie keinerlei Erfahrung hatte, aber sie konnte nicht anders. Einfach, weil es sich gut anfühlte, ihre Finger beiläufig auf seiner Haut zu haben, während sie es genoss, wie sich Wärme in ihrem Körper ausbreitete und sich zwischen ihre Schenkeln regelrecht zu verdichten schien.

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07 Jul, 2012 20:53 48 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
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Prinz





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Eigentlich hätte Thasos so etwas wie Angst empfinden müssen, denn die Jungfrauennacht brachte viel Verantwortung und es gab so viel zu beachten. Aber er empfand nicht so, denn auch wenn er Melyanna ab und zu gerne schon den Hals umgedreht hätte, schien im Augenblick nichts Ferner zu liegen als der Gedanke sie zu verletzen.
Der Raum verschwand unter einem Schutzschirm der alles von Draußen fernhielt, aber sie nicht wirklich einsperrte. Etwas, dass Melyanna ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit geben sollte, denn sie war nicht eingesperrt. Es war stets ihr Wahl. Auch wenn er vermutlich für die nächsten Stunden nicht zu sprechen sein würde, wenn sie jetzt Panik bekam und nein sagte.
Immer wieder blitzten Fantasien durch seinen Verstand. Fantasien, die zum Inhalt hatten was er gerne alles mit Melyanna machen wollte. Es war nicht einfach es bei Fantasien zu belassen. Diese Fantasien waren jedoch Nahrung für seine Signatur, die sich weiter ausbreitete und durch Melyannas geöffnete Barrieren direkt zu ihr durchdringen würde. Thasos knabberte über die zarte Haut an ihrem Hals. Während seine Hände über sie glitten. Zwischendurch tauchte eine Hand hinab zwischen ihre Schenkel. Ein Streicheln. Ein Versuch einzuschätzen wie weit sie war.
Irgendwann sah Thasos Melyanna einfach in die Augen und glitt abwärts. Er wollte die Sache ein klein wenig beschleunigen. Es hieß zwar man sollte sich Zeit lassen und wirklich vorsichtig herangehen, aber jetzt wollte er herausfinden ob es ihr vielleicht ging wie ihm selbst. Das Verlangen wurde stärker und stärker. Jetzt wusste er auch wieder warum er sich nur bedingt mit diesem Thema beschäftigt hatte. Seine Geduld hatte manchmal sehr enge Grenzen. Also küsste er seinen Weg über ihre Brüste und ihren Brauch hinab zu ihren Beinen. Begleitet von ihren Händen auf seiner Haut. Seine Atmung ließ bereits erahnen wie zufrieden er eigentlich in diesem Moment schon war. Murmelnd sah er nun zu Melyanna hinauf. "So heiß..."

17 Aug, 2012 14:52 49 Thasos ist offline Beiträge von Thasos suchen Nehmen Sie Thasos in Ihre Freundesliste auf
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Als die Lippen des Prinzen über ihren Hals glitten, beschleunigte sich ihre Atmung sichtlich und hörbar. Und als er leicht an der dünnen, weichen Haut knabberte, gab Melyanna ein Geräusch von sich, das verdächtig nach einem leisen Stöhnen klang. Süße Dunkelheit, das fühlte sich gut an! Sie hatte nie einen Mann so nah an sich herangelassen. Nicht freiwillig zumindest. Sie hatte nie das Bedürfnis verspürt, geküsst und gestreichelt zu werden. Jetzt verspürte sie es. So deutlich, so klar, dass es an Wahnsinn grenzte. Sie wollte, dass Thasos sie berührte. Sie wollte seine Nähe und seine Hände und seine Lippen auf ihrer Haut. Abgeschwächter, aber genauso vorhanden, war der Drang, ihre Hände auf seinem Körper zu haben, weswegen sie auch mit den Fingern darüberstrich, wann immer sie die Gelegenheit dazu hatte. Melyanna nahm wahr, wie der Prinz durch ihre inneren Barrieren schlüpfte und sie empfand keine Angst. Da war nur dieses warme, befriedigende Gefühl. Ja, es fühlte sich auch ein bisschen seltsam an, so gesehen jemanden im eigenen Kopf zu haben. Aber seine Signatur, das, was von dem Prinzen ausging, sprach Bände. Es beruhigte sie, sorgte dafür, dass sie sich weiter entspannte und entrückt lächelte. Dieses leise Stöhnen kam nun auch öfter vor. Vornehmlich dann, wenn eine von Thasos Händen zwischen ihre Schenkel glitt. Gänsehaut breitete sich auf der Königin aus und das Verlangen nach mehr steigerte sich noch. Sie sah Thasos in diese außergewöhnlichen, silbernen Augen, fast schon wie hypnotisiert. Sie verfolgte ihn mit ihrem Blick, während er an ihrem Körper hinabglitt. Nur hin und wieder musste sie die Augen schließen, wenn er mit seinen Lippen oder seinen Fingern eine Stelle traf, an der sie besonders empfindlich war.

Melyanna sah nach unten und schluckte. Ihre Lippen waren leicht geöffnet, ihre Brust hob und senkte sich aufgrund der beschleunigten Atmung. Ihre Augen hatten diesen weichen, fast flüssigen Ausdruck – und sie waren glasig vor Erregung. Alle Sorgen und Bedenken waren so weit weg. Sie wollte nur, dass der Prinz nicht aufhörte mit dem, was er tat. Die Königin konnte auf seine gemurmelten Worte hin nur noch ein undefinierbares Geräusch von sich geben. Sie war sich nicht so sicher, ob sie noch dazu in der Lage wäre zu sprechen, wenn sie wollte. Sie sank in die Kissen und nahm nichts mehr wahr außer die Gegenwart dieses Mannes und die sich weiter ausbreitende feuchte Hitze zwischen ihren Beinen.

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17 Aug, 2012 15:17 30 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
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Melyanna stöhnen zu hören war Musik in Thasos Ohren. Vielleicht könnte er sogar süchtig danach werden. Oder besser gesagt süchtig nach ihrer Lust. Und das war der entscheidende Unterschied zu seinem sonstigen Leben. Er wollte mit ihr nicht nur an seine Lust denken oder sich an dem bedienen was Angeboten wurde. Er wollte ernsthaft geben und ohne das er sich wirklich etwas erhoffte, wenn man vom Sex absah. Sonst hatte er sich nur solche Mühe gegeben, wenn etwas neben dem Bett für ihn heraussprang. Entweder er befriedigte seine Lust oder er stimmte jemanden positiv um zu bekommen was er wollte.
Hier wollte er die Frau. Ohne, dass er es bewusst wahrnahm. Noch. Er konnte sich an ihrer Lust ergötzen und sie steigerte seine eigene Lust. Weshalb er nun etwas tiefer lag und zu Melyanna hinauf sah. Etwas dass er ebenfalls gerne vermied. Es gab kein Band zu anderen Menschen oder Frauen also gab es keinen Grund sie so anzusehen. Seine silbernen Augen glänzten fast so als könnten sie grinsen. Irgendwann würde er ihr zeigen welchen Schabernack er noch anrichten konnte, wenn er in dieser Lage war. Jetzt öffnete er ihre Schenkel und verschaffte sich direkteren Zugang. Er machte es mit einer gewissen Vorsicht und verteilte Küsse oder knabberte ein wenig mit seinen Lippen an ihr. Seine Finger legten sich auf das heiße Fleisch zwischen ihren Beinen. Thasos wusste dass er vorsichtig sein musste. Ein Kuss folgte und die Finger zogen sich langsam zurück. Sie waren feucht und Thasos begann damit Muster auf Melyanna zu zeichnen, denen er mit seinen Lippen folgte.
Seine Zungenspitze streifte gerade über ihre rechte Brustwarze als sein Speer über ihre feuchten Lippen rieb. Er hatte sich weiter nach oben gezogen als er gedacht hatte. Für einen Moment hielt Thasos inne um Melyanna zu beobachten. Für einen Moment hörte er seinen Geist beten, dass er sie jetzt nicht erschreckt hatte oder sie in Panik geriet und ihre Barrieren zuwarf und ihn damit verbannte oder Schlimmeres. Es war Melyannas erstes Mal. Und irgendwie auch sein erstes Mal. So viel konnte schief gehen und an das meiste davon dachten sie nicht einmal, denn das woran Thasos dachte reichte ihm schon aus. Zum Glück ließ er sich nicht von Ängsten oder Panik überwältigen, er war Sorgen gewohnt.

17 Aug, 2012 18:03 02 Thasos ist offline Beiträge von Thasos suchen Nehmen Sie Thasos in Ihre Freundesliste auf
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Sie spürte den leichten Druck an ihren Schenkeln und ohne darüber nachzudenken gab sie dem nach und öffnete sie bereitwillig. Einen Moment hielt sie sogar die Luft an, gespannt auf das, was wohl noch kommen mochte. So eigentlich hatte sie ja gar keine Vorstellung davon, wie sollte sie auch? Sie hatte sich nie damit auseinandergesetzt. Jetzt steckte sie in entsprechender Situation und war damit so glücklich wie nie zuvor in ihrem Leben. Diese kleinen Reizungen, wann immer Thasos ein bisschen an ihr knabberte oder sie seinen Atem auf der Haut spüren konnte, entlockten ihr zufrieden klingende Geräusche und erneut entwich ihr ein leises Stöhnen, als sie sehr deutlich seine Finger zwischen ihren Beinen fühlen konnte. Ein Schauer durchlief sie, wohlig warm und aufreizend, der in ihr das Verlangen noch verstärkte. Wann immer sie klar genug war und sich dazu in der Lage fühlte, traute sie sich die Augen ein Stück zu öffnen und an sich hinab zu sehen. Was sie sah, ließ erneut wohlige Schauer durch ihren mittlerweile aufgeheizten Körper rieseln und sorgte dafür, dass sie die Augen wieder schloss und den Kopf zurück in die Laken sinken ließ. Ihre Finger strichen über seine Schultern, während er nach oben wanderte und vergriffen sich leicht darin, als er mit der Zunge über eine ihrer Brustknospen kam. Und sie seinen Speer an ihrem Schoß fühlen konnte. Reflexartig öffnete sie die Augen und ihr Blick traf direkt den seinen. Melyanna hielt den Atem an, ihre Hände hielten sich noch immer an den Schultern des Prinzen fest. Es war ein kurzer Moment der Überlegung, des Nachdenkens. Ein kurzer Moment, in dem sie für sich eine Entscheidung treffen musste. Erneut trat ein Lächeln auf ihre Lippen und sie nickte kaum merklich. Es war in Ordnung. Wenn man noch ehrlicher war, dann wollte sie es sogar. Die junge Königin entspannte sich wieder vollends und schloss die Augen, ihre Finger gingen wieder auf Wanderschaft und es lag noch immer dieses Lächeln auf ihren Lippen. Tu es. Das war der einzige Gedanke, den sie noch hatte. Natürlich besaß sie das Wissen, dass es vermutlich mit Schmerzen verbunden war – aber es schreckte sie nicht ab. Es würde schon nicht so schlimm werden und letztlich würde sie über diesen Punkt hinaus kommen. Das war es, wo sie hin wollte. Mehr noch: Wo sie das Gefühl hatte, hin zu müssen. Weil sie nichts mehr wollte als diesen Prinzen. Ganz.

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18 Aug, 2012 02:02 22 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
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Thasos hätte schwören können, dass er ihren Herzschlag hören konnte und seinen eigenen ebenfalls. Die Welt stand still, aber sie bewegten sich noch. Zumindest atmeten sie noch. Ihre Herzen schlugen noch während sie sich einige Momente lang einfach nur ansahen.
Er wollte bereits seine Ungeduld verfluchen als Melyanna plötzlich kaum sichtbar nickte. Erleichterung wusch durch seinen Körper. Beinahe hätte er sich einfach fallen lassen, aber das hätte dann sicher zur Katastrophe geführt, wenn er einfach so mit einem solchen Ruck in sie eingedrungen wäre.
Stattdessen bewegte sich sein Kopf nach Vorn und Thasos eroberte Melyannas Lippen mit einem Kuss. Er wollte ihr so etwas wie Sicherheit vermitteln mit mehr als nur seiner Signatur und außerdem sollte sie wissen was in ihm vorging. Zumindest all das was nichts mit seinen Sorgen zu tun hatte. Sie sollte wissen dass er sie wollte und wie sehr.
Gleichzeitig manifestierte sich Thasos weiter innerhalb ihrer Barrieren und erzeugte damit eine weitere "weiche Schutzschicht" damit Melyanna beim ersten Schmerz nicht unkontrolliert zurück in den Abgrund fiel. Er wusste inzwischen zwar aus welchem Holz die junge Königin geschnitzt war, aber trotzdem wollte er sie auf der sicheren Seite wissen. Es war Zeit, dass sie Sicherheit erfuhr und nicht nur das was ihr Leben bis jetzt vielleicht bestimmt hatte.
Nach nicht ganz zwei Minuten senkte sich sein Becken langsam ab. Seine Männlichkeit teilte das heiße und feuchte Fleisch zwischen ihren Schenkeln bis er auf den kleinen Widerstand stieß. Thasos sah Melyanna tief in die Augen und übermittelte ihr einige Bilder. Darunter auch einige seiner Fantasien und was sie bedeuteten. Nach diesen Bildern war Thasos durch den Widerstand gebrochen. Hielt inne um ihr etwas Zeit zu geben und zu sehen wie sie es aufgenommen hatte, bevor er versuchte langsam weiter in sie vorzudringen. Jetzt konnte er jedenfalls deutlich eine seltsame und ihm unbekannte Verbindung zu Melyanna spüren. Das Leben ist wirklich voller Überraschungen.

18 Aug, 2012 14:15 38 Thasos ist offline Beiträge von Thasos suchen Nehmen Sie Thasos in Ihre Freundesliste auf
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Der Prinz küsste sie und ihre Hände schoben sich an seinen Seiten entlang bis hin zu seinem Rücken. Sie konnte fühlen, was von Thasos ausging. Seine Stimmung, was in ihm vorging. Es lullte sie regelrecht ein, all das wahrzunehmen und es stimmte sie so unfassbar glücklich. Die Königin wusste gar nicht genau warum, konnte auch nicht darüber nachdenken im Moment und es war auch egal. Sie genoss es einfach. Dann sah Melyanna plötzlich Bilder vor ihrem geistigen Auge und es war schwer für die junge Frau zu entscheiden, ob die nun von ihr kamen oder von dem Prinzen. Die Grenzen waren verschwommen, es war schwer auszumachen, wo sie selbst aufhörte und Thasos anfing. Ein Gefühl, das sie, obwohl es so ungewohnt und auch nicht unbedingt ungefährlich war, beruhigte und zufrieden stimmte. Körperlich nahm sie die Hitze wahr, die sie verspürte aber auch die, die von dem Prinzen ausging. Sein Körper an ihrem, seine Hände und Lippen an ihr. Und dann das Gefühl, ihn in sich zu haben. Was sie aber erst gar nicht so wahrnehmen konnte, denn der Schmerz überlagerte zunächst alles. Es war ein kurzzeitig stechender Schmerz, der nachhalte. Melyanna hatte ein ersticktes Geräusch von sich gegeben, ihre Nägel hatten sich in Thasos Haut gegraben und ihre Lider hatten sich schlagartig geöffnet. Ein paar Herzschläge lang starrte die Königin einfach nur irgendeinen unbestimmten Punkt an der Decke an und blieb ganz still liegen. Ansonsten passierte aber nichts. Keine Angst, keine Panik, kein schnelles Zurückziehen in den Abgrund. Da war nur dieser kurzzeitig ziemlich vereinnahmende Schmerz, der aber allmählich wieder abklang. Dass da auch Blut – aufgrund ihrer dunklen Juwelen recht viel Blut – war, konnte sie ja glücklicherweise nicht sehen, sonst hätte sie sich vielleicht doch noch erschrocken. So aber atmete sie nur ein paar Mal tief durch und mit jedem Atemzug entspannte sie sich wieder ein Stückchen mehr. Melyanna schloss kurz die Augen, ihre verkrampfte Haltung löste sich und dann lächelte sie den Prinzen genauso an, wie sie es vorher getan hatte. Ihre blaugrauen Augen glänzten und drückten Erleichterung aus. Und Zuneigung.

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18 Aug, 2012 14:59 26 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
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Es war ihm sofort bewusst als der Schmerz in Melyannas Bewusstsein trat, denn im selben Moment krallte sie ihre Nägel in seinen Rücken. Es kostete Kraft das Knurren zu unterdrücken, dass in ihm aufstieg als er ihre Nägel spürte. Nicht, dass es ihm nicht gefiel, aber es brachte auch andere Dinge mit sich welche sich in seinem Knurren wiederspiegeln würden und diese Dinge würden Melyanna vielleicht erschrecken und letztlich zu einem Unglück führen. Sie musste nicht wissen wie viele Frauen dafür lebten die Nähe auszunutzen nur um Schmerz zu bereiten. Wie viele Königinnen es gab, die glaubten das es ihr Recht war ohne Grund Leid zuzufügen und zu missbrauchen. Thasos akzeptierte dieses Verhalten weder in Männern noch in Frauen. Er tat es selbst, wenn er an einem Hof war, aber er tat es nur mit denen von denen er wusste, dass sie es jahrelang getan hatten. Ausgleichende Gerechtigkeit nannte er dies. Besonders bei einer Königin, weil sich bei diesen sonst nur selten Menschen trauten zu widersprechen oder zu handeln. Er konnte grausam sein und seine Begleiter ebenfalls, aber Melyanna sollte nichts davon erfahren. Zumindest nicht hier und jetzt und nicht wenn sie mit ihm zusammen war. Zu ihr wollte er nicht auf diese Weise grausam sein.
Die Zeit verstrich und langsam spürte er wie der Druck in seinem Rücken nachließ und Melyanna sich zu entspannen schien. Auch ihr Gesichtsausdruck änderte sich wieder und zeigte dieses eigenartige Lächeln. So wirklich konnte er damit immer noch nichts anfangen. Dabei trug er es selbst in gewisser Weise auf seinem Gesicht, auch wenn sein Gesicht nicht so sanft war wie das der Königin unter ihm.
Thasos suchte nach den wenigen positiven Gefühlen in seinem Inneren und sandte diese über das Band in Melyannas Geist. Zusammen mit der Frage ob sie bereit sei für eine kleine Achterbahnfahrt. Dabei wackelte er vorsichtig mit seinem Becken.

03 Jan, 2013 17:50 22 Thasos ist offline Beiträge von Thasos suchen Nehmen Sie Thasos in Ihre Freundesliste auf
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