RegistrierungMitgliederlisteAdministratoren und ModeratorenHäufig gestellte FragenSucheZum PortalZur Startseite

Living Myth - Ein Schwarze Juwelen Foren-RPG » Backstage » Gaudi-RPG » Eisige Erinnerungen (Thasos) » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (6): [1] 2 3 4 5 6 nächste » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Melyanna
Königin





Eisige Erinnerungen (Thasos) Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Schon früh am Morgen war sie auf Blackrose Castle gewesen, hatte mit Jade gesprochen und war dann gegen Mittag zurückgekehrt. Den ersten der Verwalter, welche Thasos organisiert hatte, hatte die junge Königin bereits hinter sich und nun schmiss sie die Tür des Stadthauses hinter sich zu um einfach mal frische Luft zu schnappen. Zum Glück war der werte Prinz gerade nicht Zuhause, ansonsten hätte sie sich vielleicht aus dem Haus schleichen müssen – die Diskussion über Wachen war ja zwei Tage zuvor schon schief gegangen. Des Weiteren wollte sie sowieso nur um den Block laufen und danach gleich wieder zurückkehren, immerhin standen am Nachmittag weitere Termine an. Außerdem konnte sie mit den hohen Schuhen, die sie trug, ohnehin nicht weit laufen, aber sie passten nun mal so gut zu dem roten, dünnen Pullover mit Ausschnitt und dem langen, beigefarbenen Rock. Letztlich war sie eben auch nur eine Frau. Zwar eine, die nicht allzu großen Wert auf ihr Aussehen legte, wenn sie sich im Alltagsgeschehen befand, die aber trotzdem nicht wie eine Vogelscheuche herumlaufen wollte.

Sie hatte dem Haushalt mitteilen lassen, dass sie in spätestens einer Stunde zurück sein würde und obwohl der Butler sie zu überzeugen versucht hatte, dass es wohl besser wäre wenn sie eine Art Bewachung mitnähme hatte Melyanna höflich, aber bestimmt abgelehnt und ihm mitgeteilt, dass sie nur ein wenig frische Luft schnappen gehe. Darüber Gedanken, dass vielleicht doch irgendwie für ihre Bewachung – für sie war es Überwachung – gesorgt werden würde, machte sie sich nicht. Ohnehin war sie aufgewühlt genug, in den letzten beiden Tagen war definitiv viel zu viel passiert, mit dem sie noch nicht so recht umzugehen wusste. Und gerade als sie sich dachte, dass es nicht noch schlimmer werden konnte, traf es sie wie ein Schlag, als sie um die nächste Ecke gebogen war. Verflucht! Bei dem Anblick des dunkelhaarigen Prinzen mit den dunklen Augen und der hochgewachsenen, relativ schlanken Statur gefror ihr das Blut in den Adern. Augenblicklich machte sich Panik in ihr breit. Edmond Alimar. Jener Prinz, den ihre Tante vor zwei Jahren für Melyannas Jungfrauennacht organisiert hatte, obwohl die junge Frau deutlich gemacht hatte, dass sie da nicht mitmachen würde. Aber diese verdammte Bezirkskönigin hatte es ja besser wissen müssen und einen Versuch nach dem anderen starten müssen.

Der ganze Hof war der Meinung gewesen, dass Melyanna nicht als Jungfrau verheiratet werden konnte. Melyanna war der Meinung gewesen, dass sie überhaupt nicht verheiratet werden konnte. All die Gefühle stiegen in ihr hoch, die Erinnerungen, welche sie manchmal noch in ihren Träumen heimsuchten. Erinnerungen an Edmond und all die anderen, die auf diese oder jene Art und Weise versucht hatten in ihr Bett zu kommen oder gar mehr. Edmond Alimar, mittlerweile 30 Jahre alt, ein Prinz mit Opal, war dabei noch nicht einmal der Schlimmste gewesen. Er hatte es lediglich kurzzeitig mit Gewalt versucht, bis die junge Frau nach den Wachen geschrieen hatte. Ich muss hier weg! Gerade als sie auf dem Absatz kehrt machen wollte drehte sich der Mann jedoch um und sah sie direkt an. Mit aller Macht kämpfte sie ihre Panik nieder. Zeit, die alten Masken aufzusetzen. Sie straffte sich, ihre ganze Haltung verriet Stolz durchmischt mit Trotz und starker Ablehnung, ihre blaugrauen Augen sprühten nur so vor Abscheu und es legte sich ein herablassendes Lächeln auf ihre Lippen. Eine emotionale Kälte ging von ihr aus wie es nicht mehr der Fall gewesen war, seit sie Klein Terreille vor ein paar Monaten verlassen hatte.

_______________

27 Jun, 2011 23:41 52 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
NSC
Alles und Nichts




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Edmond Alimar - 30, Prinz (Aquamarin/Opal)

Der Tag war recht ruhig verlaufen. Nachdem er seine Großtante besucht hatte, hatte er beschlossen noch ein wenig durch die Straßen zu schlendern und sich des schönen Wetters zu erfreuen, dass in den Straßen der Hauptstadt Nharkavas herrschte. Der dunkelhaarige Prinz genoss die Blicke der jungen Frauen und die eifersüchtigen Blicke der Männer um sich herum.
Und auch wenn es sich in Nharkava nicht um sein Heimatterritorium handelte, so konnte der Prinz es sich durchaus vorstellen hier sesshaft zu werden. Es war durchweg erstaunlich, wie sehr sich zwei so nah beieinanderliegende Territorien unterscheiden konnten.

Er erstand eine kleine Vase und einige weitere Kleinigkeiten, von denen er der Meinung war, seine derzeitige Bettgefährtin würde sie mögen, als er eine -ihm bekannte- Signatur hinter sich wahrnahm. Er konnte sich nicht wirklich an sie erinnern, also drehte er sich um und erblickte eine Frau, von der er nicht gedacht hätte, sie noch einmal wieder zu sehen.

"Lady val Sin.", meinte er erstaunt und verfiel -wie auch die junge Königin vor ihm- in alte Rollen. Arroganz zeichnete sein Gesicht und ebenso ein durchaus wissendes Lächeln. Sein Blick streifte die üppigen Kurven der hübschen Frau vor sich. Er konnte sich noch sehr gut daran erinnern, wie weich und einladend sich diese anfühlten. "Welch Überraschung.", fügte er hinzu und deutete eine, nicht ernst gemeinte, Verbeugung an.
Einige Fußgänger warfen dem Prinz deshalb einige zornige Blicke zu, mischten sich jedoch nicht ein. Immerhin war er stärker als die meisten von ihnen und besaß keine Hemmungen einen Störenfried gebührend zu bestrafen.
"Aber, aber. Was macht ihr denn für ein Gesicht, meine Liebe. Und kriege ich keine Umarmung, nach den langen Jahren?", erkundigte er sich und grinste sie unverholen an. Ob sie immernoch Jungfrau war?

_______________

Das Passwort für den NSC-Account kann bei den Admins erfragt werden.

27 Jun, 2011 23:42 57 NSC ist offline Beiträge von NSC suchen Nehmen Sie NSC in Ihre Freundesliste auf
Melyanna
Königin





Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Eis kroch durch ihre Glieder, von ihrem Herzen ausgehend bahnte es sich seinen Weg durch ihren ganzen Körper bis in die kleinste Hautpore hinein. Ihr Blick war hart, gar nicht so neugierig und freundlich wie er es die meiste Zeit über gewesen war, seit sie hier in diesem Territorium eine neue Heimat gefunden hatte. Aber dieses arrogante Lächeln und schließlich auch das unverhohlene Grinsen versetzten die junge Frau zurück in eine Zeit, die sie so dringend hinter sich lassen wollte, dass es ihr fast das Herz zerriss. Jenes Herz, welches sich gerade etwas erwärmt hatte und begonnen hatte, mit dem Puls eines neuen Lebensabschnittes zu pochen. „Prinz Alimar.“, erwiderte sie völlig emotionslos und bewegte sich nicht, obwohl sie seine Blicke durchaus wahrnahm. Dunkelheit, warum jetzt? Die Maske der arroganten und bisweilen sogar verletzenden Königin saß perfekt, nichts und niemand würde hindurchdringen können, so wie in den letzten Jahren auch.

„Ich mache das Gesicht, welches am besten zu Eurer Anwesenheit hier passt.“, erwiderte sie kalt. Innerlich kämpfte sie noch immer darum, dass ihre Gefühle sich nicht in ihrer Signatur niederschlugen, zumindest nicht allzu sehr. Ich habe das in letzter Zeit zu selten machen müssen. Ich werde schlechter darin. Ein beunruhigender Gedanke, der ihre Angst nur weiter schürte. Aber sie war nicht in Klein Terreille, hier würde man darauf reagieren, wenn eine Königin solche Gefühle verströmte, somit war es umso wichtiger, dass so wenig wie möglich davon nach außen drang. Bisher gelang ihr das auch, weshalb sie ihren Blick nicht von den dunkeln Augen abwandte. „Was macht Ihr hier?“ Auf die Sache mit der Umarmung ging sie gar nicht erst ein. Allein der Gedanke, dass dieser Mann sie berühren könnte, rief Ekel in ihr hervor. Er hatte sie bereits berührt gehabt, damals, vor zwei Jahren. Und zwar während er sie an eine Wand gedrückt hatte und der Meinung gewesen war, dass ihre Tante Recht hatte und es an der Zeit wäre, dass Melyanna durch ihre Jungfrauennacht gebracht werden müsse.

_______________

27 Jun, 2011 23:43 26 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
NSC
Alles und Nichts




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Prinz Alimar fand sogar durchaus Gefallen daran erneut in diese Rolle zu schlüpfen. Und damit die Vorbeigehenden nicht allzusehr auf die Königin und auch den Prinzen acht gaben, umgab er sie beide mit einem mentalen Schild. Immerhin war die leichte, kaum vorhandene Note der Furcht, die die Königin mit einem Mal verströmte, zu köstlich. Er genoss es in vollen Zügen und das sah man ihm auch an. Seit dem letzten Treffen war so einiges geschehen. Das war zumindest der Anschein. Denn früher hatte die Königin nie so auf Mitglieder des Hofes reagiert. Sicherlich, kalt blickte sie immernoch drein. Doch während seine eigene Maske makellos saß, hatte die ihre Risse bekommen.

"Es ist ein reizendes Gesicht. Genauso schön und bezaubernd wie früher, die kleine Lady.", meinte er leicht herablassend und sein Lächeln zeigte die geraden Zähne, die sich hinter diesen verbargen.
Ich hätte mich damals vielleicht nicht so schnell verunsichern lassen sollen. Es wäre sicherlich ein Fest gewesen, mir die kleine Königin zu unterwerfen, dachte er sich und schmunzelte leicht. Nun konnte er spüren, dass sie nicht mehr auf die Hilfe von Wachen angewiesen war. Sie war aufgestiegen. In Bereiche, die er nicht erreichen konnte. Wenn er sich nicht irrte sogar dunkler als grün. Was also bedeutete, dass sie ihre volle Stärke erreicht haben musste.
"Ich bin auf der Durchreise.", plauderte er weiterhin gelassen mit ihr, als seien sie alte Freunde. "Und es ist eine freudige Überraschung, euch hier anzutreffen. Denn ich habe auch Kunde von eurer Tante, die euch sicherlich interessieren dürfte. Lady Melyanna.", kehrte er auch zu der Anrede zurück, die er vor wenigen Jahren noch benutzt hatte.

_______________

Das Passwort für den NSC-Account kann bei den Admins erfragt werden.

27 Jun, 2011 23:43 53 NSC ist offline Beiträge von NSC suchen Nehmen Sie NSC in Ihre Freundesliste auf
Melyanna
Königin





Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

„Wir sollten uns besser nicht weiter über Gesichter unterhalten, Prinz. Ich will meine Zeit nicht mit Beleidigungen vergeuden.“ Edmond galt mit Sicherheit nicht gerade als hässlich, unter normalen Umständen hätte sie ihn vielleicht sogar als attraktiven Mann bezeichnet. Aber nicht nach dem, was alles vorgefallen war, wie er sich verhalten hatte und wie er sich noch immer gab. Diese Arroganz, die Meinung, dass er alles haben konnte, was er wollte, widerten Melyanna an. Doch sie ließ es sich nicht anmerken, lächelte stattdessen distanziert aber höflich, ganz so, wie es sich für eine Königin am Hof gehörte. Nur, dass es mittlerweile an anderer Hof war, an dem sie diente. Ein Hof, der viel sympathischer, viel einladender war als es derjenige in Klein Terreille jemals hätte sein können. Dass er die beiden mit einem mentalen Schild umgeben hatte ließ die junge Frau innerlich zusammenzucken, obwohl sich äußerlich an ihr nichts veränderte. Sie erschuf einen saphirnen Schild um sich, reckte das Kinn ein wenig um eine noch arrogantere Pose einzunehmen.

Dass er Nachricht von ihrer Tante hatte ließ sie jedoch hellhörig werden. Eigentlich kann es mir doch egal sein! Ich bin gegangen, habe nichts mehr damit zu tun! Trotzdem war es ihr nicht egal, und das wusste der Prinz wahrscheinlich ganz genau. Und als er sie mit ‚Lady Melyanna’ ansprach drehte sich ihr fast der Magen um, ihr Gesicht, das in letzter Zeit zumindest öfter einmal etwas Farbe gezeigt hatte, war blass, irgendwie fahl, und sie wirkte als sei sie in den letzten Minuten um Jahre gealtert. So hatte sie immer ausgesehen, solange sie am Hof ihrer Tante gelebt hatte und so hatte sie eigentlich nie wieder aussehen wollen. „Warum sollten mich Neuigkeiten von meiner Tante interessieren? Ich bin gegangen und habe nichts mehr mit ihr oder gar dem Hof zu schaffen.“, erwiderte sie entschlossen.

_______________

27 Jun, 2011 23:44 17 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
NSC
Alles und Nichts




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Das die Königin sich bedroht fühlte und einen saphirnen Schild um sich aufbaute, ließ ihn so erregt werden, wie schon lange nicht mehr. Sicherlich, er hatte eine wundervolle, kleine Hexe in seinem Hotelzimmer warten, derer er sich jederzeit bemächtigen konnte. Doch sie war schwach. Ein Niemand. Niemand würde bemerken, wenn er ihr aus einer Laune heraus das Genick brach, und wie eine elende Ratte entsorgte. Niemand würde ihr auch nur eine Träne nachweinen. Malyanna jedoch. Er musste ein leises Knurren unterdrücken. Diese Frau war stark. Fähig sich ihm entgegen zu setzen. Und dennoch fürchtete sie ihn. Eben dies war der Reiz an Gesprächen mit ihr. Und er hatte sich nicht träumen lassen, dass der Tag solch eine schöne Wendung würde nehmen können.

"Immernoch so charmant wie früher, nicht wahr?", wollte er wissen und erinnerte sich auch an ihren Duft, an ihre Unsicherheit und ihre Verzweiflung, als er sie gegen die Wand gepresst hatte. Ihren vollen Busen massiert hatte, und ihre Weiblichkeit durch die Hose gespürt hatte. Hinterlistig blitzten seine dunklen Augen auf, als sie erneut zum Sprechen ansetzte.
"Nun, wenn dem so ist, vergebt, dass ich eure kostbare Zeit in Anspruch nahm. Melyanna.", entschuldigte er sich und verzichtete diesmal vollkommen auf Anreden oder gar Höflichkeitsformen. Ja, dieses Spielchen machte ihm ohne jeden Zweifel Spaß. Und ihre Hilflosigkeit mitanzusehen, wie sie versuchte um ihre Fassung zu ringen ... Köstlich.

_______________

Das Passwort für den NSC-Account kann bei den Admins erfragt werden.

27 Jun, 2011 23:44 37 NSC ist offline Beiträge von NSC suchen Nehmen Sie NSC in Ihre Freundesliste auf
Melyanna
Königin





Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Die Signatur des Prinzen schmeckte Melyanna überhaupt nicht, der Impuls einfach wegzulaufen wurde immer stärker, doch sie gestattete es sich nicht nachzugeben. Du bist eine Königin, die saphir trägt. Verhalte dich auch so! All die Jahre, die sie sich am Hof ihrer Tante gequält hatte, die sie damit verbracht hatte den Schein zu wahren, sollten nicht umsonst gewesen sein. Sie DURFTEN einfach nicht umsonst gewesen sein. Und so behielt die junge Frau ihre Würde, wahrte ihre Haltung, obwohl die Signatur Edmonds das ausstrahlte, was sie damals schon ausgestrahlt hatte: Bedrohung und Erregung. Letzteres schürte ihre Panik nur noch weiter, sie schluckte deutlich, ansonsten war jedoch keinerlei Regung zu erkennen. „Mein Charme tritt bei Männern wie Euch nur zu gern hervor.“, kommentierte sie zuckersüß lächelnd, wobei ihre Augen bedrohlich glänzten. Innerlich war sie schon lange bereit dazu jederzeit auf die Macht ihrer Juwelen zuzugreifen, sollte der Prinz auch nur einen falschen Schritt machen.

„Wenn es Informationen gibt, die ich wissen sollte, dann teilt sie mir mit.“, forderte sie. Sie hatte diesen Ton schon früher angewandt, doch mittlerweile war sie noch mehr zur Frau und vor allem zur Königin geworden. Ihre volle Stärke hatte sie erreicht, zumindest was ihre Juwelen betraf. Die volle Stärke ihrer Persönlichkeit war sie dabei gewesen zu erreichen und es hatte gut ausgesehen. Und nun sollte ein geplanter kleiner Spaziergang das alles ins Wanken bringen. Nein! Reiß dich zusammen! Du hast es knapp vier Jahre lang geschafft! „Allerdings nicht hier auf offener Straße.“ Und obwohl sich dieser Hauch von Angst immer wieder in ihre Signatur schlich klang sie völlig entschlossen. „Kommt mit!“ Nicht weit entfernt war ein kleines Cafe, das sie vom Fenster ihres Zimmers im Stadthaus hatte sehen können. Kurz orientierte sie sich und lief dann zielstrebig dorthin.

_______________

27 Jun, 2011 23:44 57 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
NSC
Alles und Nichts




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Er hatte sie gefangen. Eine Königin war nun einmal eine Königin. Sie konnte den Gedanken nicht ertragen dass vielleicht jemandem, der ihr nahe stand ein Leid geschehen war. So war das Wesen dieser Frauen nunmal. Und Edmond machte es sich zu Nutze. Manchmal war es so einfach diese Luder mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.
Als sie dann auch noch vorschlug, dass sie sich nicht auf offener Straße unterhalten sollten, und ihn anwies ihr zu folgen, konnte er es nicht verhindern ein wenig mit den Gedanken abzugleiten. Sein Blick streifte ihre weiblichen Rundungen und mehr brauchte es nicht.

In dem Cafe gingen sie ohne Umschweife in ein Hinterzimmer. Dieses wurde auch sogleich von einigen Schilden umschlossen, und Malyanna fand sich an eine Wand gepresst wieder. Ihr Körper verströmte die köstliche Mischung aus Furcht und Erregung. Derweil glitten seine Hände unsanft über ihren Körper und seine Lippen nahmen ihre hart und unnachgiebig in Besitz.
Und während er sie dazu brachte Dinge zu tun, die ihr Tränen in die Augen trieben, wurde er immer härter.
Schließlich landete sie mit, auf dem Rücken, gefesselten Händen auf dem Sofa, während er sie so positionierte dass ihr Hintern hoch in die Luft streckte und er ohne viele Vorbereitung oder Beachtung in sie eindrang. Ihre Schreie und ihr Flehen machten die Situation nur noch erfreulicher und er rief auch so einiges an Spielzeug herbei, dass er nutzte um die Königin vollkommen zu dominieren. Sie zu demütigen. Ihr aufzuzeigen, das sie sich nicht gegen ihn wehren konnte. Auch nicht mit ihren dunklen Juwelen.

Natürlich war Melyanna in seiner Vorstellung noch Jungfrau. Anders würde es doch auch gar keinen Reiz haben, die Königin zu besteigen. So war die Furcht nur umso präsenter, dass er sie zerbrach. Das er ihr mehr Schmerzen zufügte, als sie ertragen konnte.

Sie traten in das kleine Gebäude ein. Es war gemütlich und sehr gut besucht. Doch obgleich viele schöne und junge Frauen hier anwesend waren, konnte Edmond seinen Blick nicht von Melyanna wenden. Sie war die einzige Frau gewesen, die er nicht hatte haben können. Die ihm nicht erlegen war. Und nun zog er sie, mit seinen Blicken in der Öffentlichkeit aus. Machte keinerlei Hehl darum, was er dachte, und ließ sie sogar ein wenig seiner Gedanken aufschnappen. Nur um zu sehen, wie ihr blasses Gesicht noch mehr an Farbe verlor und sich daran ergötzen konnte.
"Wir nehmen zwei Mal Kaffee.", meinte Edmond, ohne Melyanna zu fragen, was sie wollte und strich der Bedienung sachte über den Hintern, als sie davon eilte. "Ich sollte vielleicht wiederkommen. Sie ist süß, meinst du nicht auch?", wollte er wissen und grinste breit.

_______________

Das Passwort für den NSC-Account kann bei den Admins erfragt werden.

27 Jun, 2011 23:46 07 NSC ist offline Beiträge von NSC suchen Nehmen Sie NSC in Ihre Freundesliste auf
Melyanna
Königin





Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Die junge Königin bemerkte die Blicke durchaus, welche Edmond ihr zuwarf – oder vielmehr die an ihrem Körper klebten. Abscheu, tiefer, ehrlicher Abscheu war im Moment die stärkste Empfindung in ihr, überlagerte sogar noch ihre Angst. Sie war so damit beschäftig ihre Gefühle im Zaum zu halten, aufzupassen, dass sie nicht nach außen drangen, dass sie gar nicht mitbekam wie eine Bestellung für sie gleich mit aufgegeben wurde, nachdem die beiden Platz genommen hatten. „Was?“, fragte sie leicht verwirrt, sah der Prinz sie doch so an als erwarte er eine Antwort. Schnell rekapitulierte sie die letzten Sekunden und sofort saß auch ihre kalte Maske wieder an ihrem Platz. „Ich bezweifle, dass sie das Gleiche über Euchsagt. Und ich rate Euch Euch hier nicht so zu benehmen, wie Ihr es in Klein Terreille getan habt.“

Melyanna hatte das Gesicht der jungen Bedienung gesehen und es hatte alles andere als erfreut ausgesehen. Auch einige der anderen Gäste hatten herübergesehen, teils perplex, teils mit aufkommendem Zorn in den Augen. Nharkhava war anders, es war einfach so wundervoll anders. Mein neues Zuhause. Außerdem diente sie an Jades Hof und deshalb musste sie darauf achten, dass kein schlechtes Licht auf diesen fiel. Der Blick ihrer blaugrauen Augen wurde bedrohlich. „Und wenn Ihr Euch schon so aufführen müsst, dann teilt mir wenigstens schnell die Informationen mit, die Ihr habt. Ich will mich ohnehin nicht länger als nötig mit Euch in der Öffentlichkeit zeigen.“ Gleich nachdem sie ausgesprochen hatte wurde der Kaffee gebracht, Melyanna schob die Tasse von sich als Zeichen dafür, dass sie sie nicht anrühren würde. Ich habe das Gesöff noch nie gemocht. Wie passend, denn diesen Prinzen mochte sie auch nicht.

_______________

27 Jun, 2011 23:46 27 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
NSC
Alles und Nichts




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

"Denkt ihr? Ich war der Meinung sie mag mich. Doch ihr habt mich ja auch einmal gemocht.", erinnerte er sie an die Zeit, in der sie einander kennengelernt hatten. Er war schon immer sehr viel besser darin gewesen sich zu verstellen. Deshalb hatte sie ihm zunächst auch vertraut, da sie nicht gewusst hatte, das er von ihrer Tante auf sie angesetzt worden. Deshalb hatten sie sich zunächst gut verstanden. Es hatte nur das Problem gegeben, dass er zu ungeduldig gewesen war und sich hatte von der Königin hetzen lassen. Einige Zeit später, und er war sich sicher, er hätte diese Aufgabe mit Bravur bestanden. Und sich dieses kleine Luder vor ihm gefügig gemacht. "Doch daran denkt ihr wahrscheinlich nicht sonderlich gern, habe ich recht?", sagte er in leicht spöttischem Unterton.

"Eure Tante hat ihren Hof verstärkt. Es gab Zuwachs. Reizende junge Ladys, die wissen, wie man sich zu verhalten hat.", spielte er auf ihre unkooperative Art an und nahm einen Schluck Kaffee. "Es sind genau solche Schlampen, wie eure Tante es ist. Daher verstehen sie sich alle ganz prächtig.", gab er lachend von sich und berührte unter dem Tisch die Fußspitze der Königin mit seiner eigenen.
Das Risiko war groß, dass sie nun aufsprang und fortging, also meinte er, vollkommen beiläufig : "Eure Tante ist zudem stark erkrankt. Man weiß nicht, ob sie es überlebt."
Betroffenheit sah anders aus. Doch er war nicht mehr am Hofe angestellt, also juckte es ihn nicht im geringsten. Er kam nur hin und wieder zu Besuch und fickte eine der aufsässigen Königinen. Und wenn er mit ihnen fertig war, benahmen sie sich meist wieder wie es sich gehörte.
Ja, er war schon immer ein guter Folterknecht gewesen. Nur das sein Reich sich nicht im Keller eines Schlosses befand, sondern in den Schlafzimmern der jeweiligen Miststücke.

_______________

Das Passwort für den NSC-Account kann bei den Admins erfragt werden.

27 Jun, 2011 23:46 52 NSC ist offline Beiträge von NSC suchen Nehmen Sie NSC in Ihre Freundesliste auf
Melyanna
Königin





Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Ein Schnauben war zu hören als Edmond darauf anspielte, dass die junge Königin einmal gemocht hatte. Sicher, ganz am Anfang, als noch nicht klar gewesen war, wie er wirklich war. „Ausnahmsweise habt Ihr völlig Recht, Prinz Alimar.“, gab sie in ebenso spöttischem Ton zurück. Am Liebsten wäre sie ihm ins Gesicht gesprungen. Nach einiger Zeit hatte es Melyanna geschafft am Hof ihrer Tante ein kleines Grüppchen um sich zu scharen, welches ebenfalls der Meinung war, dass die Verhältnisse an dem Bezirkshof alles andere als gute waren. Und so war sie dem Prinzen gegenüber aufgeschlossen gewesen damals in der Hoffnung, dass er sich ebenfalls dafür begeistern lassen konnte. Doch dem war nicht so gewesen. Nun saß er hier vor ihr und begann die Neuigkeiten zu berichten, die die junge Frau teilweise nicht sonderlich überraschten.

Sie spürte wie sein Fuß unter dem Tisch ihren berührte und wollte aufstehen und gehen, doch da teilte er die eigentlich wichtige Information mit, die Melyanna dazu bewog sitzen zu bleiben und die Lippen aufeinander zu pressen, bis sie nur noch dünne, weiße Striche waren. Dieser verfluchte Mistkerl! Er weiß ganz genau wie er mich zum Bleiben zwingen kann! Der Körper der Königin versteifte sich und sie zog ihre Füße ein Stück zurück, ganz demonstrativ wandte sie den Blick nicht von Edmond ab sondern bedachte ihn schließlich mit einem eisigen Lächeln. Überhaupt verströmte die junge Frau ein wenig mehr Kälte, in direkter Nähe, sprich in Körperkontakt, hätte man sich im Moment nicht mit ihr befinden wollen. In ihr tobte ein Sturm, der hervorbrechen und diesen arroganten Prinzen in seine Einzelteile zerlegen wollte. Aber sie wusste sich zu benehmen, auch, wenn er das offensichtlich anders sah. Gleichzeitig jedoch bemerkte sie, wie eine Schublade sich in ihr öffnete. Jene Schublade in der all die bösen Erinnerungen gesteckt worden waren, die manchmal nur noch des Nachts im Schlaf wieder hervor krochen. „Es wird sicherlich fähige Heilerinnen geben, die sich darum kümmern?!“ Es war sowohl Frage als auch Feststellung. Eigentlich ging es Melyanna gar nichts mehr an, aber es war noch immer ihre Tante. Ich kann ja wenigstens davon in Kenntnis gesetzt worden sein, wie es ihr geht.

_______________

27 Jun, 2011 23:47 18 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
NSC
Alles und Nichts




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Der Prinz hielt sich sehr zurück. Doch innerlich triumphierte er bereits den Sieg. Sicherlich würde er sie auch zu der ein oder anderen Gefälligkeit bewegen können, wenn er nur lange genug mit ihr sprach. Nichts großartiges. Immerhin war selbst sie nicht wichtig genug um in einem fremden Territorium Einfluss zu haben.
"Oh, ihr würdet euch wundern, wenn ihr wüsstet, wie oft ich Recht behalte.", hauchte er ihr entgegen und ließ einen leichten Wind entstehen, der ihr in den Nacken pustete.
Zum Glück öffnete sich zeitgleich auch die Tür hinter ihnen und da sie dieser sehr nah waren, wäre es durchaus auch möglich gewesen, dass der Windstoß aus dieser Richtung gekommen war. Doch ihr Duft wehte stärker in seine Richtung und er schloss demonstrativ, genießerisch die Augen.

"Oh, es gibt durchaus fähige Heilerinnen.", meinte Edmond. Und zum ersten Mal spiegelte sich auf seiner Miene etwas wie tatsächliche Sorge. Doch die Sorge hierbei galt nicht der Königin, der er einst gedient hatte, sondern den ach so fähigen Heilerinnen, die sich vielleicht seinen Anweisungen widersetzen könnten und doch mehr Anstrengungen in die Heilung der Königin legen würden.
"Doch ich fürchte, die Karten stehen schlecht für eure Tante.", meinte er mit einem überheblichen Grinsen und es war klar, dass er seine Finger mit im Spiel hatte.
Oh wie sehr er es bereute die Gelegenheit nicht genutzt zu haben, als sie ihr gegeben worden war. Sein Fehler war gewesen, dass er sich von ihrem Nein auch tatsächlich hatte zurückhalten lassen. Sie hätte sicherlich ein wundervolles Spielzeug abgegeben. Für ihn und seine Freunde.

_______________

Das Passwort für den NSC-Account kann bei den Admins erfragt werden.

27 Jun, 2011 23:47 32 NSC ist offline Beiträge von NSC suchen Nehmen Sie NSC in Ihre Freundesliste auf
Melyanna
Königin





Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Der kleine Luftstoß in ihrem Nacken, welcher sie traf, jagte Melyanna einen Schauer über den Rücken. Sie bekam eine Gänsehaut, denn sie wusste ganz genau, dass der Prinz Kunst angewandt hatte. Dumm war sie noch nie gewesen, nur hatten das die wenigsten je begriffen oder so gesehen. Für einige davon war dies ein großer Fehler gewesen, zumindest so weit hatte sie sich behaupten können. Ihr Gesicht war mittlerweile aschfahl, denn die Anwesenheit Edmonds machte ihr schwer zu schaffen. All die Bilder kamen wieder hoch, die sie in den letzten Wochen so erfolgreich verdrängt hatte dank Jade und… Nunja, dank ihres neu begonnen Lebens. Eigentlich ihres ersten Lebens, denn erst hier hatte sie gelernt was es heißt sich tatsächlich lebendig zu fühlen. Und nun drohte das alles in sich zusammenzustürzen ohne dass sie etwas dagegen tun konnte. Nein! Dieses eine Wort in ihren Gedanken war so überzeugend, dass sie es schaffte auch weiterhin die Fassade aufrecht zu erhalten. Sie musste sie einfach aufrechterhalten und zwar so lange, bis sie alles nötige wusste um beruhigt gehen zu können.

Es traf die junge Königin jedoch nicht sonderlich, dass Edmond mit seinem Grinsen deutlich machte, dass er etwas mit der Erkrankung ihrer Tante zu tun hatte. Besonders gemocht hatte sie sie nie, was auf Gegenseitigkeit beruht hatte, und während ihrer Zeit am Hof war das Verhältnis noch schlechter geworden. Was Melyanna jedoch deprimierte war, dass die Aussicht auf eine bessere Königin gering war und ihr Herz trauerte um das Land. Hier in Nharkhava hatte sie gesehen, wie es sein sollte. Eigentlich fühlte sie sich schon al Teil des Ganzen, deshalb war es für sie nun umso schmerzlicher zu wissen, dass es ihrem Herkunftsland nicht annähernd so gut ging. „Ich gehe davon aus, dass meiner lieben Tante keine annehmbarere Königin nachfolgen wird?“, fragte sie betont desinteressiert, obwohl sich ein Funke Hoffnung in ihr breitmachte. Eigentlich war es auch absurd Edmond danach zu fragen, denn dieser Bastard hatte ebenso wenig Ahnung von einer funktionierenden Blutgesellschaft wie der Rest des Bezirkshofes in Klein Terreille. Abgesehen von den paar wenigen, die Melyanna einst um sich geschart hatte – und letztlich verlassen hatte. Schmerz und Angst vermischten sich in ihrem inneren und wurden langsam aber sicher zu einer tickenden Zeitbombe. Sie musste dieses Treffen so schnell wie möglich zuende bringen, denn lange könnte sie ihre Maske nicht mehr halten.

_______________

27 Jun, 2011 23:47 46 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
NSC
Alles und Nichts




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Bei Melyannas Bemerkung betreffend der Königin und Nachfolgerin ihrer Tante musste er erneut hinterlistig lächeln. Dachte sie etwa tatsächlich, dass er sich darum kümmerte, dass diese alte Hexe erkrankte und keine Königin zu seinen Gunsten ausgebildet hatte?
"Oh, es gibt sehr wohl eine.", begann er und sein Grinsen verwandelte sich langsam in eine Grimasse. "Eine Königin mit Rose und Aquamarin. Ein sehr hübsches Mädchen. Einst war sie auch wie du voller Ideale.", zählte er auf und wartete darauf, dass die Königin vor ihm von allein darauf kam, dass es sich bei dieser Königin um eine ihrer alten Freundinnen handelte, die sie im Stich gelassen hatte.
Oh, sicherlich hatte Julienna zunächst versucht sich daran zu halten, wovon Melyanna sie felsenfest überzeugt hatte. Doch ohne die charismatische Königin in ihrer Nähe, war sie sehr bald eingegangen. War gereift. Und alles, was Edmond hatte tun müssen, war sie zu pflücken und sie zu erziehen.
"Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie wir oft zu dritt im Garten gesessen haben und diskutierten, was in Klein Terreille alles aus dem Ruder läuft. Sie war immmer so schweigsam, hat jedoch jedes deiner Worte aufgesogen, wie ein Schwamm.", erinnerte er sie und ließ somit jeden Zweifel außen vor, um wen es sich handeln könnte. Dann beugte er sich vor und meinte leise: "Du hättest hören sollen, wie sie nach dir rief, als ich ihren Willen brach. Es war herzerweichend."
Lüstern leckte er sich über die Lippen und machte somit klar, wie genau er sie gebrochen hatte.

_______________

Das Passwort für den NSC-Account kann bei den Admins erfragt werden.

27 Jun, 2011 23:48 07 NSC ist offline Beiträge von NSC suchen Nehmen Sie NSC in Ihre Freundesliste auf
Melyanna
Königin





Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Die blaugrauen Augen verdunkelten sich je länger dieses Gespräch dauerte. Aber es war so wichtig! Ich bin es ihnen schuldig. Ich bin einfach gegangen, also bin ich es ihnen schuldig, dass ich zumindest weiß, wie die Lage im Moment aussieh.t Als der Prinz erwähnte, dass es eine Königin gäbe, die Rose und Aquamarin trug, wurde der Funke Hoffnung größer, da Melyanna sofort an ihre Freundin Julienna dachte. Sie war eine derjenigen gewesen, die sich nicht einfach in die vorherrschenden gesellschaftlichen Umstände gefügt hatte, die widerstanden hatte und ihren Kern davor geschützt hatte so zu werden wie all die anderen. Wenn sie die Nachfolge antrat dann gab es Hoffnung für das Land und für diejenigen, bei denen noch nicht alles zu spät war. Es bedeutete, dass es zumindest an diesem einen Hof besser werden konnte, dass die Frauen dort nicht in ständiger Angst leben oder sich verstellen mussten, dass solche Männer wie Edmond ‚entsorgt’ werden würden und ein wenig Ruhe einkehren konnte.

Ihr Verdacht bestätigte sich, dass es sich um ihre ehemalige Freundin handelte, während der Prinz weitersprach. Ihre Angst und der Schmerz wurden durch diese trügerische Hoffnung ein wenig gelindert, abgedämpft, sodass auch ihre Signatur nichts mehr davon verriet und ihr Gesicht völlig ausdruckslos war. Melyanna war wieder unnahbar, jedoch sollte dieser Zustand nur wenige Sekunden anhalten. Denn bei dem, was Edmond sagte, nachdem er sich ein Stück vorgebeugt hatte, bekam die Maske einen großen Sprung, sie zerbrach beinah in zwei Hälften. Nein! Dunkelheit, nein! Die junge Königin sah schockiert aus, wurde noch bleicher, als sie es ohnehin schon war, was an ein Wunder grenzte, dass dies überhaupt möglich war. Ein gläsernes Knacken war zu hören, die Tasse, die vor Melyanna stand, bekam einen Riss und die dunkle Flüssigkeit darin lief in einem Rinnsal auf die Untertasse. „Du verfluchter Bastard.“, zischte sie kaum hörbar. Um sie herum wurde es eisig und einige der Gäste sahen bereits herüber, immer bereit sofort einzuschreiten, sollte der Prinz ihr irgendetwas tun wollen. Die junge Frau beachtete es gar nicht, ihre blaugrauen Augen waren fest auf die von Edmond gerichtet, Schmerz und grenzenloser Hass zeichneten sich darin ab. „Ist das alles? Alle wichtigen Neuigkeiten?“, fragte sie tonlos und mit etwas heiserer Stimme nach. Sie musste hier weg, ganz dringend, ansonsten würde alles in ihr wieder aufbrechen und sich seinen Weg nach außen bahnen. Ich bin zu weich geworden während meiner Zeit hier…

_______________

27 Jun, 2011 23:48 22 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
NSC
Alles und Nichts




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Als ihre Maske einen tiefen Riss bekam, lachte der Prinz erheitert auf. Es war ihm gleichgültig, dass die Menschen um sie herum stärker auf Malyanna reagierten, als er es gewohnt war. Doch solange er sich ihr nicht näherte und es lediglich ein Gespräch zwischen den beiden gab, würde niemand sich anmaßen es zu unterbrechen. Oder gar zu versuchen die Königin zu schützen. Zumal es ein irrwitziger Gedanke war. Wieso sollte jemand denken, eine Königin mit saphirnem Juwel brauchte Hilfe?
"Ihr seid zu gütig.", erwiederte er auf ihre Beschimpfung und deutete eine ehrenvolle Verbeugung an. "Da bist du dir mit Julienna aber sehr einig.", meinte er und grinste weiter. Er kannte den Unterschied, wenn man nur vermutete dass eine geliebte Person litt, oder es genau wusste. Und seine Worte würden sich noch tiefer in ihr Herz graben. Würden sie wieder zu einer kleinen, ängstlichen Hexe machen. Und die Szenen in seinem Kopf spielten sich immer schneller ab. Seine harte Männlichkeit drückte sich gegen den festen Stoff seiner Hose und er konnte sich nur zu gut daran erinnern, wie es sich angefühlt hatte, als er sich mit eben dieser an die junge Königin vor sich gepresst hatte.

"Würdet ihr denn gerne noch erfahren, was mit den restlichen Idealisten geschehen ist, nachdem ihr sie im Stich gelassen habt?", jagte er die Dornen immer tiefer. Einiges davon, was er ihr erzählen würde, würde nicht der Wahrheit entsprechen. Doch sie war seit längerem nicht mehr am Hof ihrer Tante gewesen. Und da es nicht das Geringste Lebenszeichen ihrer Freunde gab, würde sie nicht wissen, dass er das ein oder andere nur erzählen würde, damit ihre Maske noch weitere Sprünge bekam und sie irgendwann schutzlos ausgeliefert war. Ihre Emotionen frei lagen und er sich an ihrer Furcht, ihrer Abscheu und ihrer Hilflosigkeit ergötzen konnte.

_______________

Das Passwort für den NSC-Account kann bei den Admins erfragt werden.

27 Jun, 2011 23:48 35 NSC ist offline Beiträge von NSC suchen Nehmen Sie NSC in Ihre Freundesliste auf
Melyanna
Königin





Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Sie musste sich unbedingt beruhigen, ihre Emotionen durften nicht nach außen dringen. Hier in Nharkhava reagierten die Menschen darauf, wenn jemand solche Reaktionen zeigte, besonders wenn es sich dabei um eine Königin handelte. Die Männer in der Umgebung wurden bereits unruhig und auch die Frauen sahen nun viel öfter zu dem Tisch herüber, an dem sie saß. Melyanna versteifte sich bei der spöttischen, angedeuteten Verbeugung des Prinzen, fest presste sie die Lippen aufeinander, jegliche Regung war aus ihrem Gesicht verschwunden, nicht einmal das arrogante, eisige Lächeln war noch auf ihren Lippen zu finden. Sie war kalt geworden, so unheimlich kalt. Der Schmerz in ihr war furchtbar groß, wandelte sich in Wut und die Wut verwandelte sich Stück für Stück in Trauer, die sich der jungen Frau bemächtigen wollte. Ich muss standhalten. Es ist kein Platz dafür. Aber wann würde Platz dafür sein? In diesem Zustand konnte sie nicht einmal zurück in das Stadthaus, sie würde nur alle damit verrückt machen. Und zu Jade konnte sie damit auch nicht, wenn sie nicht schon wieder den ganzen Hof aufscheuchen wollte. Also schob sie das alles nach hinten, verstaute es im hintersten Winkel ihrer Seele und versuchte die Gefühle zu ignorieren.

Melyanna räusperte sich, hielt sich dabei die Hand vor den Mund und wandte kurz den Blick ab. Einer der Männer, die gerade herübergesehen hatten, machte einen besorgten und gleichzeitig kampfbereiten Eindruck, weshalb die Königin einfach kurz lächelte und somit signalisierte, dass alles in Ordnung war. Widerwillig widmete sich der Krieger wieder seinem Essen, obwohl nicht zu übersehen war, dass eine gewisse Wachsamkeit blieb. „Sicher, erzählt es mir.“ Völlig emotionslos kamen ihre Worte einem Befehl gleich. Es würde den Schmerz nur noch vergrößern, das wusste sie. Aber sie musste es einfach erfahren, konnte es nicht einfach ignorieren, wenn sich ihr schon die Gelegenheit bot. Ich bin es ihnen einfach schuldig. Ihre blaugrauen Augen richteten sich wieder auf Edmond, sie schluckte heftig und versuchte zu ignorieren, dass ihr Herz vor Angst und dem Versuch, sich zwanghaft unter Kontrolle zu halten, viel zu schnell schlug.

_______________

27 Jun, 2011 23:48 56 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
NSC
Alles und Nichts




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Der Königin fiel es sichtlich schwer sich zusammenzureißen. Und schließlich gab sie es auch auf eine kalte, arrogante Maske aufrecht zu erhalten, die er ihr ohnehin nicht abgenommen hatte. Sie hatte nie nach Klein Terreille gepasst. Sie war einfach zu anders. Und auch wenn sie es vielleicht dachte, sie war nicht stark genug. Letztlich war sie nur ein kleines Mädchen. Und sie brauchte jemanden, der ihr zeigte, wo es lang ging. In einem Punkt war er sich ganz sicher. Dieser Tag würde für einen der beiden sehr erfreulich enden.

Es war nicht anders als er es erwartet hatte. Dieses Luder hatte eine besonders starke, masochistische Ader. Wieso sonst sollte sie sich anhören wollen, was er mit ihren Freunden gemacht hatte? Doch da er nichts lieber tat, als ihr diesen Wunsch zu erfüllen setzte er eine unschuldige Miene auf und lächelte so, als könne er kein Wässerchen trügen.
"Du wirst dich doch sicherlich an Zaline erinnern. Die kleine Schwarze Witwe, mit der du so eng befreundet warst.", begann er und nur seine Augen, und der darin verborgene Sadismus ließen sie erahnen, was mit ihrer Freundin geschehen war. Denn zunächst wollte er noch ein wenig genießen, dass sie so um ihre kleine Hure fürchtete. "Nachdem du fort bist, war deine Tante besonders hellhörig und offen gegenüber meinen Vorschlägen. Und das kleine Grüppchen, mit dem du dich damals umgeben hattest, wurde getrennt. Zaline und Julienna kamen dabei in meine Obhut. Die Männer kamen zu Sera. Und die letzte im Bunde zu Lord Mickeal." meinte er mit sanfter Stimme und war ganz der Mann, den Melyanna einst gemocht hatte.

"Es war schwer Julienna dazu zu bewegen, doch irgendwann war sie so gut von mir erzogen worden, dass sie ebenfalls begann mit dieser aufmüpfigen kleinen Hure zu spielen. Es war erstaunlich, doch die kleine Königin hat tatsächlich Vergnügen daran gefunden ihre eigene Freundin zu vergewaltigen.", meinte er und seine Worte, die er sprach wollten so gar nicht zu seiner jetzigen Erscheinung passen. Alle Bedrohung war aus seiner Signatur verschwunden. Und seine Miene spiegelte ehrliches Bedauern wieder. Nur wenn man seine Worte hörte und seine Augen beobachtete, konnte man erkennen, welch begabter Schauspieler er war.
Melyannas Miene beobachtend, und sich an dem sich widerspiegelnden Schmerz erfreuend, erzählte er weiter. "Und ich habe mir einen Spaß daraus gemacht, sie ihrer Juwelenkraft zu berauben. Es war kein allzuschlechter Schachzug. Denn nun haben wir eine hübsche kleine Hure, die die Soldaten und Wachen besteigen können, wann immer sie wollen. Sie ist wirklich gut geworden. Und kann auch ohne weiteres eine Gruppe an Männern befriedigen. Sie ist eine kleine, samenhungrige Schlampe geworden, deine Freundin. Und wenn du einmal dabei zusehen würdest, wie sie sich von den Wachmännern besteigen lässt und nach mehr bettelt. Es ist schon eine ganz eigene Vorstellung. Und wie sie aufjault, wenn man ihr gleich alle Löcher stopft. So mancher würde sagen, es gibt keine schönere Musik."
Er selbst fand Gefallen daran zu beobachten, wie sich Melyannas Gesicht wandelte. So viele Emotionen huschten über ihr hübsches Antlitz, derer sie sich wahrscheinlich selbst nicht einmal bewusst war.

"Sera ist in dieser Hinsicht immer ein wenig schweigsam. Doch ich muss sagen, dass es mir gefällt, wie eure beiden Freunde ihr hinterher rennen und ihr selbst in der Öffentlichkeit die Stiefel lecken. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.", endete er. Von der Frau, die Lord Mickeal übergeben wurde, sagte er zunächst nichts.
Es würde ein schöner Abschluss werden, dass die kleine Hexe sich selbst umgebracht hatte, weil sie die Demütigung nicht mehr hatte ertragen können, die der alte Krieger ihr Tag für Tag hatte angedeihen lassen.

_______________

Das Passwort für den NSC-Account kann bei den Admins erfragt werden.

27 Jun, 2011 23:49 10 NSC ist offline Beiträge von NSC suchen Nehmen Sie NSC in Ihre Freundesliste auf
Melyanna
Königin





Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

All die Namen hallten in ihrem Kopf wider, Bilder aus der Vergangenheit strömten auf sie ein, die aus sämtlichen Schubladen krochen, welche sie fest verschlossen geglaubt hatte. Alles, was der Prinz sagte, drang bald schon nur noch wie durch einen Schleier zu ihr durch, dumpf und irgendwie nicht real. Melyanna musste stark darum kämpfen Fassung zu bewahren und war kurz davor einfach aufzuspringen und nach draußen zu rennen, als der Bericht endlich zu Ende war. Ihre Hände hatten sich in ihren Rock gekrallt, ansonsten war weiterhin keinerlei Regung zu erkennen, sie starrte einfach nur in Edmonds Gesicht. Diese unbändige Wut, die in ihr aufkam, wollte sich einfach nicht so kontrollieren lassen wie sie es wollte. Im Moment war es ein einziger Kraftakt sich ihr nicht einfach hinzugeben und den äußeren Schein zu wahren. [i]Du darfst nicht weich werden! Du darfst dich nicht so hinreißen lassen nur weil es um Leute geht, die dir wichtig sind![I/i] Doch das war leichter gesagt als getan.

Die junge Königin versuchte die Bilder aus ihrem Kopf zu bekommen. Bilder von Julienna und Zaline in der Zeit, seit sie selbst den Hof verlassen hatte. Es gelang ihr jedoch nur bedingt, vor allem deshalb, weil noch eine Person fehlte: Marca. Die niedliche, kleine Marca, die noch eher ein Kind war als alles andere, die erste Person am ganzen Hof, für die Melyanna sich verantwortlich gefühlt hatte, noch bevor all die anderen dazugekommen waren. Es widerte sie an, dass Edmond den gleichen Tonfall benutzte wie zu der Zeit, als er sich bei ihr eingeschmeichelt hatte. Wenn sie mit einem Blick ihrer blaugrauen Augen hätte töten können wäre der Prinz schon längst mausetot von seinem Stuhl gefallen und die junge Frau hätte ihre Ruhe, könnte all die schlimmen Erinnerungen und Fantasien wieder versuchen wegzusperren. „Was ist mit Marca?“, fragte sie stattdessen leise nach. Es wunderte sie ja fast selbst, dass ihr Ton noch immer so neutral klang und nichts von der Hysterie oder dem Schmerz verriet, welcher sich schon lange durch ihr Innerstes fraß.

_______________

27 Jun, 2011 23:49 27 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
NSC
Alles und Nichts




Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Sie fragte nach ihr. Und ein furchtbar grausames Lächeln umspielte Edmonds Lippen.
"Sie hat sich die Augen ausgestochen. Und dann hat sie sich aus einem Fenster in die Tiefe gestürzt.", lachte Edmond, als hätte er soeben eine seiner Anekdoten zum Besten gegeben. "Es war kein schöner Anblick. Doch deine Freunde haben sie vom Boden gekratzt."

"Doch ich rede ständig. Wie ist es denn euch ergangen? Ihr dient jetzt in Nharkava?", meinte er. "Seit ihr denn mittlerweile durch die wichtige Nacht geleitet worden?", erkundigte er sich. Immerhin war diese Nacht für ihn vorgesehen gewesen. Und wenn es noch nicht geschehen war, konnte er sie sich vielleicht noch holen. Und er würde es auch, sobald sie ihm eine Gelegenheit dazu gab.

_______________

Das Passwort für den NSC-Account kann bei den Admins erfragt werden.

27 Jun, 2011 23:49 41 NSC ist offline Beiträge von NSC suchen Nehmen Sie NSC in Ihre Freundesliste auf
Seiten (6): [1] 2 3 4 5 6 nächste »  
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Living Myth - Ein Schwarze Juwelen Foren-RPG » Backstage » Gaudi-RPG » Eisige Erinnerungen (Thasos) » Hallo Gast [anmelden|registrieren]

radiosunlight.de Geblockte Angriffe: 65 | prof. Blocks: 1050 | Spy-/Malware: 13272
CT Security System lite v3.0.4: © 2006 Frank John & cback.de

Vote für die Seite:

Hier gehts zur Topliste/Foren Rollenspiele hier abstimmen


Impressum | Datenschutzerklärung Impressum

Forenhosting bei Board-4You
Powered by Burning Board Lite 1.0.2pl3 © 2001-2007 WoltLab GmbH