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Baltasar Loranus
Kriegerprinz




Link zur Bio: Baltasar Loranus

Baltasar Loranus Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Vorname: Baltasar

Name: Loranus

Alter: 183

Klasse: Kriegerprinz

Rasse: Eyrier

Größe: 1.92 m

Augenfarbe: Golden

Haarfarbe: Schwarz

Statur: Die Muskulatur der Arme und der Brust sind durch das viele Fliegen und der harten Ausbildung im Jagdlager sehr ausgeprägt. Sein Gesicht ist markant mit hohen Wangenknochen und einem harten Zug um die Lippen. Die kurzen schwarzen Haare trägt der Kriegerprinz am liebsten verführerisch zerzaust. Quer über den Körper verlaufen feine Narben, eine Erinnerung und Mahnung an seine Jugend. Sie beeinträchtigen jedoch nicht die Funktionalität der eleganten Flügel. Diese haben den gleichen warmen Ton wie Baltasars Haut und schimmern bei richtigem Lichteinfall wie flüssige Bronze. Spitz gefeilte, schwarze Fingernägel bilden einen schönen Kontrast zu den langen rauen Fingern eines Kämpfers.

Charakterzüge: Seiner Rasse entsprechend benimmt sich Baltasar manchmal sehr temperamentvoll und ist leicht aufbrausend. Er hat zwar schon etliche seiner Grenzen kennen gelernt, testet diese aber kontinuierlich aus. Die weiblichen Mitglieder seiner Familie empfanden seine angeborene Überfürsorglichkeit ihnen gegenüber als die reinste Plage. Baltasar zeigte schon in seinen ersten Lebensjahren die Charakterzüge eines Kriegerprinzen. So reagierte er zum Beispiel zunehmend aggressiv auf andere Kriegerprinzen. Der Jüngling ist trotz seiner 183 Jahre immer noch jungfräulich und wird Frauen gegenüber schnell verlegen. In den schlimmsten Fällen bekommt er kein Vernünftiges Wort heraus. Oftmals fühlt sich der Kriegerprinz auch von Angehörigen seines eigenen Geschlechtes angezogen, was ihn jedes mal ziemlich verwirrt und verunsichert, da er sich mit niemanden darüber zu sprechen traut. Am aller wenigsten mit seinem altmodischen Vater , der ihm seit frühester Kindheit das Protokoll förmlich eingeprügelt hat. Viele würden ihn als sehr mutig oder auch sehr dumm einschätzen.

Schwächen:

- Vorlaut
- Jähzornig
- Rechthaberisch
- Unbesonnen
- Stur


Stärken:

- Mutig
- Sehr gefühlsbetont
- Schnelle Reaktionsfähigkeit
- Zielstrebig

Vorgeschichte: Die Vorgeschichte des blutjungen Kriegerprinzen ist geprägt von Schmerz, Wut, Verlust und Kampf. Schon kurz nach der Geburt, sah sein Vater in ihm eine Gefahr für die gesamte Familie, obwohl Baltasar noch keine Juwelen trug. Er war ein Kriegerprinz und das genügte vollkommen. Er wuchs zusammen mit seinem älteren Bruder Lukar und seiner Schwester in einem winzigen Dorf auf. Die beiden Jungen wurden von ihrem Vater als Rivalen angesehen und von ihm mit harter Hand erzogen. Nicht selten wurde sie schon wegen kleinster Fehler verprügelt bis sie nicht mehr fliegen konnten. Einzig und alleine ihre große Schwester, eine Haushexe, hielt zu ihnen - während ihre Mutter bei allem weg sah. Sie schien die beiden mindestens so sehr zu fürchten wie ihren eigenen Mann, dem sie vollkommen hörig war. Den größten Teil seiner Kindheit verbrachte Baltasar in Ärger mit seinem Vater, der die Regeln immer wieder neu festlegte wie es ihm gerade gefiel und Fehler ahndete, die nur er sah. Keiner seiner beiden Söhne konnte es ihm jemals recht machen, wobei es Bal nicht einmal versuchte. Er verbrachte soviel Zeit wie möglich in der Luft, weit über den Problemen, den Regeln und Strafen die am Boden stets auf ihn warteten.

Die Jahrzehnte vergingen während der sich bei Baltasar nichts mehr von ihrem Vater gefallen ließ und sein Bruder Lukar sich immer mehr in sich zurückzog. Seine Schwester heiratete einen jungen Krieger aus dem Dorf und wurde glücklich mit ihm. Doch für Baltasar und Lukar veränderte sich dadurch alles. Sie hatten nun niemanden mehr um den sie sich kümmern durften. Niemanden mehr der mit ihnen sprach und einfach nur zuhörte. Ihr Vater wurde launischer denn je und die Konflikte zwischen ihm und Bal wuchsen von Tag zu Tag. Die Leute aus dem Dorf fürchteten sich zu sehr um auch nur mit ihnen zu reden und so waren die beiden Brüder beinahe vollständig isoliert. Baltasar kam zu dieser Zeit in die ersten Ausläufer der Pubertät. Er wuchs nun körperlich so schnell wie sein Ego und überragte schon bald alle in seiner Familie. War sogut wie unerreichbar für ihren Vater, wenn dieser keinen Blutrausch provozieren wollte. Die Konsequenzen musste schließlich der schwächere Lukar tragen, der die ganze Wut des Vaters zu spüren bekam, wenn sein Bruder ihm nicht helfen konnte. Lukar war zwar älter als Baltasar, doch zu schwach um Juwelen zu tragen. Die Geburtszeremonie war ein schwerer Schlag für ihn gewesen und ihr Vater hatte ihm diese Demütigung niemals verziehen.

Es kam schließlich der Tag an dem Bal zur Ausbildung in eines der Jagdlager Terreilles
sollte. Der Junge wehrte sich aus Leibeskräften. Er wollte seinen Bruder nicht im Stich lassen, doch die schiere Überzahl der Männer, die seinem Vater zur Hilfe kamen, war einfach zu viel für ihn. Er wurde zur Aufgabe gezwungen. Die nächsten Jahre waren ein wahrer Alptraum. Immer wieder versuchte er zu fliehen, um seinen Bruder beistehen zu können und immer wieder wurde er gefangen. Ein paar der Ausbilder machten sich einen Spaß daraus ihn dafür leiden zu lassen während die anderen das Training nur noch verstärkten. Mit der Zeit ließ sein Widerstand dem Anschein nach nach, wurde zu einem sturen durchhalten, doch der Gedanke an Lukar brannte heller den je in den verschlossenen Gedanken. Wie ein besseren stürzte sich der junge Kriegerprinz in der Ausbildung an die Waffen. Er wollte stark sein. Er wollte dem Alptraum endgültig ein Ende setzen.

Während dessen gab es eines Abends einen schweren Streit zwischen Lukar und seinem Vater, der Sturzbetrunken nach Hause gekommen war. Die Bewohner konnten die Schreie bis spät in die Nacht hinein hören, doch niemand griff ein. Am nächsten Morgen fehlte von Lukar jede Spur.
Nur wenige Tage später, nachdem er mutterseelenallein seine Opfer dar gebracht hatte, beendete Baltasar seine Ausbildung und kehrt auf dem schnellsten Weg zurück nach Hause. Dort angekommen traf er auf eine Mauer des Schweigens. Auf seine sehr nachdrücklich formulierten Fragen nach dem Verbleib seines Bruders behaupteten seine Eltern, er sei nach dem Streit abgehauen, doch Baltasar kannte Lukar besser. Er würde niemals aufgeben. Mit kalter grausamer Effizienz sammelte der Kriegerprinz die einzelnen Teile dieses Puzzels zusammen bis ihn schließlich die unfreiwillige Aussage eines Dorfbewohners zu einem kleinem Waldstück unweit des Dorfes führte. Dort fand er die wie Abfall verscharrte Leiche seines geliebten Bruders. In dessen starren Fingern hielt er noch immer eine Strähne grauen Haares. Eine Haarsträhne ihres Vaters.

Der Blutrausch überkam ihn augenblicklich. Die Luft wurde um etliche Grad kühler während die Augen des Kriegerprinzen so glasig waren wie nie zuvor. Ohne darüber nachzudenken sank er immer tiefer hinab bis sich alles entlud. Wie in den tausenden Übungen der letzten Jahre beschwor er sein gewaltiges Schwert , denn Gegner immer im Auge. Ein sanftes Lächeln lag auch seinem Gesicht. Nein, diesmal würde er ihm nicht entkommen. Mit fliesenden Bewegungen tänzelte er anmutig um seinen Vater herum, der mit einem alten Kurzschwert bewaffnet wie hypnotisiert stillstand. Mal platzierte er einen feinen Schnitt hier und dann wieder dort. Es machte ihm spaß ihn langsam ausbluten zulassen. Schnitt für Schnitt. Schlag für Schlag. Genießerisch blickte Baltasar dabei zu, wie Tropfen um Tropfen seines Blutes hervor quoll. Genugtuung durchströmte ihn mit jedem Fleck der sich auf dem Boden bildete. Jeder Schnitt, jeder Schlag hinterließ lose Fetzen von Kleidung. Die atemlosen Schreei seiner Mutter nahm er nicht wahr, zu sehr war jede Faser seines Körpers mit Hass gefüllt, pulsierend, erregend. Nichts hätte Baltasar in diesem Moment aufhalten können. Der alte Mann lag vor ihm im Dreck. Die Augen weit aufgerissen vor Furcht, doch Baltasar ignorierte dessen Gestammel und setzte ihm mit einem einzigen Schlag ein Ende. Stille umgab ihn, und das Blut, das aus den nun offen liegenden Adern über den Boden floss erschien wie Balsam für die geplagten Gedanken. Anschließend sah er ruhig dabei zu, wie der abgetrennte Kopf noch einige Meter weit über den Boden rollte bis er schließlich liegen blieb, die kalte Erde mit seinem Lebenssaft durchtränkte, den Blick starr in den Himmel gerichtet. Tod.
Panik konnte man deutlich im Gesicht seiner Mutter erkennen, Angst vor dem Wahnsinn ihres Kindes, das nicht mehr ihr Sohn war. In ihren Augen hatte sie heute einen Mann und einen Sohn verloren. Baltasar war es egal. Sie war ihm egal. Sie hätte ihnen helfen können und hat es nicht einmal versucht. Der einzige Grund warum er sie nicht auch umbrachte war die Tatsache das sie ihn geboren hatte. Alles hatte seinen Preis – sie beide waren nun quitt.

Avatar: Goran Visnjic

Spieler(in) des Charakters: Cien

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Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Baltasar Loranus am 02 Jun, 2011 16:57 36.

29 May, 2011 22:02 49 Baltasar Loranus ist offline Beiträge von Baltasar Loranus suchen Nehmen Sie Baltasar Loranus in Ihre Freundesliste auf
LivingMyth
Chef-Administratorin




Weitere Charaktere: Anducal, Avila, Cara, Cilya, Delyth, Emerwen, Edwen, Keeva, Lior, Marisol, Moiraine, Naldariel, Lugh, Lygian, Shahrazad, Tindomerel, Tacito, Teresa

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Willkommen, Prinz Loranus!

Geburtsjuwel: Aquamarin

Aufstiegsjuwel: Opal

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02 Jun, 2011 17:40 30 LivingMyth ist offline Email an LivingMyth senden Beiträge von LivingMyth suchen Nehmen Sie LivingMyth in Ihre Freundesliste auf
 
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