RegistrierungMitgliederlisteAdministratoren und ModeratorenHäufig gestellte FragenSucheZum PortalZur Startseite

Living Myth - Ein Schwarze Juwelen Foren-RPG » Backstage » Gaudi-RPG » Künstlerisches Zusammensitzen » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (48): « erste ... « vorherige 38 39 40 41 42 43 [44] 45 46 47 48 nächste » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Merel blieb einfach so auf das Sofa gebeugt liegen. Eine Hand blieb auf dem Kopf des Kriegerprinzen, streichelte hin und wieder darüber oder rutschte hin zu seiner Schulter, wenn ihre Hand drohte einzuschlafen. Die Nacht schritt voran, aber die Königin schlief nicht. Sie döste maximal ein bisschen weg, für ein paar Minuten, bis sie wieder ein bisschen herumrutschen musste, weil sie in einer so unbequemen Position war. Ihr Rücken war gekrümmt, ihre Beine angezogen und sie war ein Stück hin zu Caelan gedreht, sodass auch nur eine Seite belastet wurde. Immer wieder schliefen ihr Körperteile an und begannen nervig zu kribbeln. Aber weil sie sich auch nicht zu viel bewegen wollte, um den Kriegerprinzen nicht zu wecken, musste sie es länger als nötig ertragen, bis die Durchblutung wieder einwandfrei war. Da war sie fast schon dankbar, wenn sie sich auf ihren ausgewählten Bruder konzentrieren konnte, wenn er unruhig im Schlaf war. Ein Teil ihres Oberkörpers war auf dem Sofa abgestützt und sie redete leise murmelnd beruhigend auf ihn ein, bis es wieder besser wurde. So ging das die ganze Nacht und Merel hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Erst, als es bereits ganz hell draußen war, regte sich Caelan langsam wieder und etwas angespannt wartete sie ab, bis er wach war. Ihr tat alles weh durch die zusammengekauerte Position, in der sie die letzten Stunden verbracht hatte, aber sie ignorierte das so gut es ging. Stattdessen rang sie sich ein Lächeln ab, zog sich zurück und setzte sich aufrecht hin. Was verflucht große Schmerzen zur Folge hatte, die sie unschön das Gesicht verziehen ließen. Nur halb bekam sie deshalb mit, was der Dhemlaner nuschelte, machte aber eine scheuchende Handbewegung und wartete, bis er das Wohnzimmer verlassen hatte. Dann streckte Merel den Rücken vorsichtig durch, drehte sich wieder so, dass sie das Sofa hinter sich hatte und lehnte sich dagegen, überstreckte den Kopf, um ihn auf dem Polster abzulegen und schloss die Augen. „Oooohhhh… verflucht…“, stöhnte sie und fühlte sich, als hätte man sie in einen Sack gesteckt und ein bisschen zu oft darauf herumgeprügelt. Aber sie musste aufstehen, bevor ihr ausgewählter Bruder zurückkam, also biss sie die Zähne zusammen und stützte sich an allem ab, was sie gerade finden konnte. Steif und unbeholfen kam sie auf die Beine, ohne dabei zu merken, dass eines davon eingeschlafen war und prompt fiel sie um – glücklicherweise auf das Sofa.

Übermüdet, weil sie nicht geschlafen hatte und ein bisschen genervt setzte sie sich hin und streckte die Beine lange nach vorne. Dann also langsames Aufstehen. Eigentlich hatte sie nachts die Küche aufräumen wollen, damit Caelan nicht gleich wieder auf die nächste grandiose Putz-Idee kam, was aber daran gescheitert war, dass sie sich nicht hatte weg bewegen wollen. Wahrscheinlich hätte sie gar nicht gekonnt, weil er sonst aufgewacht wäre – tat er meistens. Dafür hatte sie irgendwann aber Surin bescheid gesagt, dass so weit alles gut war, sie nicht nach Hause kam und dass sie froh wäre, wenn man Delyth beschäftigt bekam. Woraufhin die Dea al Mon ihr erklärt hatte, dass die Dhemlanerin wunderbar zurecht kam und sich ein bisschen damit ablenkte, die anderen Bewohner des Anwesens näher kennenzulernen. Also brauchte Merel sich zumindest diesbezüglich keine Sorgen machen. Ihre Konzentration konnte bei dem Kriegerprinzen bleiben – für mehr hätte es wahrscheinlich auch nicht gereicht. Dafür unternahm sie einen weitere Versuch aufzustehen, was ihr nun auch gelang. Immernoch steif und völlig verspannt, was sie zu verstecken versuchte, schlurfte sie in die Küche und begann damit, das Geschirr vom Vortag wegzuräumen. Der Schnaps! Ihr fiel die Flasche wieder ein und kurz lauschte sie, ob sich ihr kleiner Bruder schon wieder im Anflug befand. Da sie nichts hören konnte, huschte sie blitzschnell in die Vorratskammer, schnappte sich die Flasche, machte sie auf und sah sich um. Die Luft war immer noch rein, aber sie hatte gerade weder Lust noch Zeit, sich ein Glas aus dem Schrank zu holen. Also setzte sie einfach die Flasche an und trank. Und trank. Und trank. Bis etwa ein Viertel der Flüssigkeit in ihrem Magen war trank sie und verzog dann das Gesicht bei dem Nachbrennen in ihrem Hals, nachdem sie die Flasche wieder abgesetzt hatte. Ihr wurde warm… glücklicherweise. Die Nacht über war ihr meistens nicht unbedingt angenehm warm gewesen und sie hoffte, dass das brennende Zeug ihre Nerven auch ein wenig beruhigen würde. Unauffällig verschloss sie die Flasche notdürftig und schob sie hinter ein paar Küchenutensilien. Man brauchte ja nicht so offensichtlich zur Schau stellen, dass man sich soeben eine viertel Flasche Schnaps reingekippt hatte.

_______________

15 Jan, 2012 19:24 46 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Merel folgte ihm nicht und so konnte er ungestört im Badezimmer verschwinden. Nachdem er sich erleichtert hatte, schlich er zum Atelier und lauschte, ob Merel irgendwo wartete, was sie aber nicht tat, so das er lautlos die Tür öffnete und einen Blick hinein warf. Im Zimmer stank es entsetzlich nach Eisen und es sah aus, als wäre Jemand mit seinen Juwelen Amok gelaufen, überall lagen die Bilder verstreut und in der Mitte des Raum war viel Blut. Caelan schluckte - in Anbetracht des zum Teil noch nicht einmal ganz eingetrockneten Blutes konnte er Merels Bestürzung wirklich verstehen. Er schloss die Tür wieder und ging erneut ins Badezimmer, um duschen zu gehen. Er wollte seinen Kreislauf etwas in Schwung bringen und sich das schmutzige, träge Gefühl vom Körper waschen. nach dem duschen zog er sich einen schwarzen Rollkragenpullover und eine gut geschnittene, aber dennoch bequeme schwarze Hose an - einer seiner Lieblingshosen.
Nachdem er wieder wie ein halbwegs zivilisierter Mensch aussah und sich auch so fühlte, ging er hinunter, erst in das Wohnzimmer, dann in die Küche. Es sah aus, als hätte Merel angefangen, auf zu räumen, aber dabei unterbrochen worden. Er fand Merel in der Speisekammer, mit dem Rücken zu ihm gedreht. Da er - wie immer - lautlos geschlichen war, hatte sie ihn wohl nicht bemerkt. Eigentlich wollte er sie nicht erschrecken und überlegte sich, wie er das bewerkstelligen wollte - dann bemerkte er den scharfen Geruch. Er runzelte die Stirn. "Meinst du nicht, dass es noch etwas früh für Schnaps auf nüchternen Magen ist, Liebes?" fragte er amüsiert nach. Er hatte nichts dagegen, dass sie trank - nachdem er das Zimmer gesehen hatte, konnte er es ihr wirklich nicht verdenken. Er wusste, wie hart das Zeug war, das er im Haus hatte. Süße Dunkelheit, sogar seine Mutter schaffte es, sich mit wenigen Schlucken in einen angerauschten Zustand zu bringen, er selbst trank es eigentlich nie pur - und wenn, dann auch nur in Schnapsgläsern. Ein Schnapsglas, und er war gut dabei, zwei und er war betrunken, ab dem dritten hoffnungslos besoffen. Gemeinerweise setzte die Wirkung versetzt ein - erst Wärme.. und ein paar Schritte später, wenn man Pech hatte, ein Schnapsglas später, der Rest. Wenn sie so viel getrunken hatte, wie der Geruch erahnen liess, würde seine kleine Schwester bald ziemlich auf ihn angewiesen sein - sie hatte immerhin nicht einmal Aquamarin als Puffer, sondern nur Opal. Und das auf nüchternen Magen. "Komm her, ich bringe dich in die Küche.." meinte er, noch immer deutlich amüsiert aber sehr sanft und stützte seine kleine Schwester sicherheitshalber ab. Er wusste nicht, ob er es schaffte, sich ein Lachen zu verkneifen. Merels Kater würde furchtbar sein! Er hoffte nur, dass sie Alkohol gut genug vertrug und sich nicht übergeben musste.. sicherheitshalber würde er jedoch einen Eimer besorgen. Nur für den Fall. Jetzt musste er sie erst einmal in die Küche auf einen Stuhl bekommen. Ob der Boden wohl sicherer ist? Da kann sie wenigstens nicht mehr von irgendetwas herunter fallen..

_______________



Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

15 Jan, 2012 20:07 07 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Sie erschrak und hätte fast gekreischt, als Caelans Stimme plötzlich hinter ihr ertönte. Ruckartig hatte sie sich umgedreht und starrte ihn mit weit aufgerissenen Augen an, irgendwie ertappt. Allerdings hatte die schnelle Bewegung dafür gesorgt, dass die Wärme in ihrem Körper zur Hitze wurde und sie schwankte ein bisschen. Hoppla?!? Was war das denn für ein Zeug? Merel trat einen kleinen Schritt nach vorn und ihre Sicht verschwamm ein bisschen. Sie war nüchtern und ihr Stoffwechsel arbeitete aufgrund der relativ dunklen Juwelen schnell – was zwar bedeutete, dass Sachen schnell abgebaut wurden, aber auch recht schnell aufgenommen. Na so schlimm kann der Schnaps doch gar nicht gewesen sein. Die junge Königin war zwar kein geübter Trinker, aber sie vertrug doch schon einiges. Und da sollte sie eine viertel Flasche Schnaps aus den Schuhen fegen? Wohl kaum. „Hast dich mal wieder angeschlichen, Mistkerl.“, gluckste sie und zog die Stirn kraus, weil sie sich darüber wunderte, warum sie ihre Zunge nur so langsam bewegen konnte. Merel schielte nach innen, ganz so, als könne sie so in ihren Mund sehen und nachschauen, warum sie lallte. Ein bisschen wie ein Außenstehender registrierte sie, dass Caelan zu ihr kam und sie stützte. „Hey! Was wirdn das?“, fragte sie ein bisschen empört nach. Allerdings war sie dann doch froh, dass sie sich ein bisschen an ihm festhalten konnte – ihre Knie fühlten sich weich an und immer wieder verschwamm ihr die Sicht. Das war… nicht gut. Sie durfte nicht betrunken sein, also schüttelte sie ganz leicht den Kopf, was ein bisschen half. Die Königin fühlte sich ein bisschen beduselt und sie wollte sich setzen, ansonsten war sie jedoch völlig klar im Kopf. Sie bekam noch alles mit, ihre Gedanken liefen nicht träge, aber ihr Körper gehorchte ihr nicht mehr ganz so, wie es sich gehörte. Na toll. Sie würde nie wieder etwas in Caelans Speisekammer anfassen, ohne vorher zu fragen, was es war. Schwerfällig ließ sie sich auf einen der Stühle fallen, beugte sich nach vorn und legte den Oberkörper auf den Tisch. Ihre Augen waren halb geschlossen und sie blieb liegen als sei sie gerade überfahren worden. Dabei lag eine Hand mitten auf einem Teller, der noch nicht weggeräumt gewesen war, aber das schien Merel gar nicht zu stören. „Warum hast du so Zeug im Haus?“, fragte sie lallend und versuchte so zu schielen, dass sie den Kriegerprinzen sehen konnte, ohne den Kopf bewegen zu müssen. „Mir wäre es lieber, wenn du dich betrinkst, statt dich aufschlitzt wie ein Schlachttier.“ Okay… ihr Anstand und ihre Zurückhaltung war mit dem Alkohol offensichtlich weggespült worden.

_______________

15 Jan, 2012 20:21 49 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Merel schwankte. Anscheinend vertrug sie dummerweise wirklich nicht so viel. Aber - damit hatte er ja gerechnet. "ja, ich Mistkerl habe mich mal wieder angeschlichen." meinte er leicht arrogant und verfrachtete Merel zu einem Stuhl. "Das wird nichts besonderes.." meinte er grinsend und drückte sie auf den Stuhl. "Ich habe nur dafür gesorgt, dass du nicht auf deine hübsche Nase fällst, Schwesterherz." Und so schlimm schien sie es auch nicht gefunden zu haben, immerhin hatte sie sich an ihm festgehalten, wie ein Ertrinkender an einem Stück Holz. Was er ihr aber nicht übel nahm - der Schnaps war wirklich, wirklich böse. Merel legte ihren Oberkörper quer über den Tisch, wobei sie ihre Hand in einen Teller legte. Caelan nahm den Teller unter ihrer Hand weg und tauschte ihn gegen ein Tuch, damit sie ihre Hand - sollte es ihr auffallen - abwischen konnte. "Ich habe so Zeug im Haus, weil ich es ganz angenehm finde, nicht viel zu mir nehmen zu müssen, um eine Wirkung zu haben. Und wenn du möchtest, werde ich mich in Zukunft betrinken. Dabei würde ich vielleicht sogar noch zunehmen." Zärtlich strich er Merel über die braunen Haare, dann beugte er sich zu ihr hinunter und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. "Möchtest du irgendetwas? Wasser, Essen? Ich werde mir jetzt nämlich Frühstück machen." Wenn Merel etwas essen und bei sich behalten konnte, würde es das besser machen. Und Trinken musste sie auf jeden Fall, ansonsten würde sie noch schlimmere Kopfschmerzen bekommen. Dabei fiel ihm ein, dass er auch etwas trinken sollte - gegen seine eigenen Kopfschmerzen. Durch den Blutverlust hatte er bestimmt zu wenig Flüssigkeit im Körper. Ein Heiltrank.. vielleicht habe ich ja noch ein paar einfache Heiltränke von Delyth hier.. das wäre sicher gut. Er würde auf jeden Fall seine Vorräte im Juwelengepäck kontrollieren und mindestens zwei Heiltränke zu sich nehmen, sollte er noch genügend haben. Und dann würde er sehen, wie es Merel ging. Vermutlich würde er sie bald in ein Bett tragen und schlafen schicken. Vorausgesetzt, der Alkohol machte sie früh müde.. ansonsten würden das einige unterhaltsame Stunden werden.

_______________



Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

15 Jan, 2012 20:37 48 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

„Davon nimmst du nur zu, wenn du nicht alles wieder auskotzt.“, gab sie schonungslos ehrlich zu bedenken. Merel gab ein Geräusch von sich, das nach einer Mischung aus Schnurren, Seufzen und zufriedenem Stöhnen klang, als ihr ausgewählter Bruder sich zu ihr beugte und ihr einen Kuss auf die Wange gab. Beinahe hätte sie ihn gefragt, ob sie davon mehr haben konnte, aber sie hielt den Mund. So klar war sie dann doch im Kopf. Ansonsten hätte sie sich gleich ein Schild umhängen können mit der Aufschrift ‚Kuschelbedürftig weil depressiv’. Das war beschämend. Eigentlich war es auch beschämend, dass sie auf dem Tisch lag, die Wange auf dem Holz, den einen Arm gerade noch in einem Teller und dass sie aufpassen musste, nicht zu sabbern. Aber das störte sie gerade nicht so fürchterlich arg – Alkohol ließ Hemmungen fallen, ganz offensichtlich. „Du könntest mir ein Glas Wasser vor die Nase stellen.“, lallte sie den Kriegerprinzen an und klimperte mit den Wimpern. Überhaupt bewegte sich aber nach wie vor nur ihr Gesicht, sonst nichts. Zum Glück saß sie ganz auf dem Stuhl, sodass sie nicht einfach plötzlich herunterfallen konnte. „Ich schau dir beim Frühstücken zu und werde bisschen was essen, wenn ich mich bis dahin wieder bewegen will.“ Sie grinste ganz dümmlich und lächelte Caelan an, wobei das Lächeln ein bisschen verrutscht aussah, weil ihre Wange plattgedrückt wurde, weil sie ja auf dem Tisch damit lag. Offensichtlich fand die junge Königin das alles gerade ganz wundervoll und vielleicht sogar ein bisschen lustig. Sie fühlte sich eigentlich auch ganz gut. Naja, die Situation war immer noch schlimm, aber sie fühlte sich zumindest nicht mehr ganz so schlimm an. Wenn Caelan ihr wirklich ein Glas Wasser vor die Nase stellte, wäre sie jedenfalls zufrieden. Für sie war die Vorstellung, ein Wasserglas vor dem Gesicht zu haben, durch das man durchsehen und alles verzerrt wahrnehmen konnte, gerade unheimlich toll. Als der Dhemlaner ihr den Gefallen auch wirklich tat, fing sie leise an zu kichern wie ein Baby, dem man eine Rassel hin hielt. Nachdem sich ihr Bruder Frühstück gemacht hatte, sah sie ihm dabei zu, wie er aß. Dabei lag sie noch immer auf dem Tisch herum und nahm alles aus dieser seltsamen Perspektive wahr, die aber irgendwie grandios war. Plötzlich kam ein „aaahh…“ von ihr, sehr lang gezogen und ihr Mund war offen und mit einem Bettelblick sah sie Caelan an. Sie wollte was zu essen, war aber zu faul und fühlte sich zu… fluffig… um sich selbst zu füttern. Das tolle an der ganzen Sache war: Sobald sie nicht mehr betrunken war, würde sie alles noch wissen. Und dann begann die Phase, in der sie sich verkroch und ihr das alles wahrscheinlich peinlich war.

_______________

15 Jan, 2012 21:00 01 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

"Ich weiß, dass ich dann zunehme, ich dachte, das wäre Sinn der Sache." gab er zurück und schüttelte zwar seufzend, aber mit einem Lächeln den Kopf. Merel bat um ein Glas Wasser und nett wie er war, stellte er es ihr vor die Nase. "Bitteschön." Er umarmte sie nochmal, froh darum, sie gerade flauschen zu können. Er liebte Merel und ihre Nähe tat ihm gut. Zumal sie so schnurrte, als würde es ihr gefallen. Er küsste sie auf ihren Haarschopf und legte einfach seine Arme um sie und verharrte so einige Momente, dann richtete er sich wieder auf. "Ich mache dann mal Frühstück." Er strich Merel nochmal über Haare und Rücken, dann räumte er das restliche Geschirr ordentlich weg und bediente sich an den Resten vom Vortag - es war immerhin noch genügend da, und er musste es nur warm machen.
Er setzte sich ihr schräg gegenüber - so, dass er sie gut im Blick hatte, aber notfalls schnell bei ihr war, um sie auf zu fangen, sollte sie vom Stuhl rutschen. Nur so zur Sicherheit. Während er sich gerade einen Bissen in den Mund schob, gab Merel ein seltsames Geräusch von sich, den Mund weit geöffnet und mit einem bettenden Blick. Er musste sich zusammen reissen, um nicht los zu lachen und somit an dem Essen zu ersticken. "Hunger, hmm? Hypnotisierst du mein Essen?" Er lachte und schüttelte den Kopf, dann befüllte er seine Gabel und fütterte Merel vorsichtig - nicht, dass sie sich an den Zacken der Gabel noch verletzte... Während sie kaute, aß er den nächsten Bissen, doch noch als er einen weiteren Bissen aufgabeln wollte, kam Merel schon wieder an. Er schüttelte wieder den Kopf, fütterte sie aber. So ging es weiter - ein Bissen er, ein Bissen sie, bis sie beide satt waren. Nachdem sie fertig waren räumte er das Essen beiseite und streichelte Merel erneut über den Kopf. Mit einem breiten Grinsen gab er ihr noch einen Kuss auf die Wange, ehe er sich wieder in Sicherheit brachte. "Wie fein du aufgegessen hast, da freut sich der große, böse Kriegerprinz aber!" meinte er lachend und knuddelte sie erneut. "Merel, du bist toll." Wobei er mit 'toll' eigentlich 'süß' meinte, aber so was sagte er nicht. Er gab ihr noch einen Kuss auf die Wange und kuschelte sie weiter - bei ihr war es okay, sie war seine kleine Schwester. Und seine Laune war gerade sehr gut, besonders in Anbetracht seiner Stimmung vom Vortag. Er war richtiggehend albern und zu Späßen aufgelegt.
Noch immer an sie gelehnt seufzte er leise auf. "Was hältst du davon, wenn wir uns ein bisschen schlafen legen, hm?" Schlaf würde Merel gut tun und er hätte vielleicht die Möglichkeit, seine Gedanken zu ordnen und sich zu überlegen, wie er mit der Situation weiter verfahren wollte. Er musste etwas ändern, irgendwie. Wie genau.. das wusste er allerdings noch nicht.

_______________



Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

15 Jan, 2012 21:29 18 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zufrieden kaute sie auf dem Essen, das Caelan ihr in den Mund gesteckt hatte, und nuschelte dabei: „Ich kann Essen hypnotisieren! Kann ich dir zeigen. Irgendwann.“ Sicher konnte sie das. Natürlich. In ihrer kleinen, flauschigen, warmen Welt voller rosa Zuckerwattekugeln, in der sie gerade lebte, konnte sie das auch. Aber gerade war es ihr wichtiger, das Essen zu essen, also machte sie wieder das Geräusch und ihr großer Bruder versorgte sie wieder mit Essen. Außerdem… er sah gut aus. Gut im Sinne von munter und entspannt und sogar amüsiert. Auch, wenn Merel gerade nicht so ganz klar war, warum er amüsiert aussah. Hatte sie was nicht mitbekommen? Naja, vielleicht. War aber bestimmt nicht so wichtig. So ging es weiter, bis sie satt war und offensichtlich hatte auch der Dhemlaner genug gegessen. Sie war ja schon froh, dass er überhaupt gegessen hatte. Ihre Sorge um ihn war noch da und eigentlich wusste sie auch, dass es nicht unbedingt förderlich war, dass sie gut angetrunken auf dem Küchentisch herumlag. Aber… so ließ sich das alles sehr viel leichter ertragen. Außerdem gab sie wieder dieses von Grund auf zufriedene Geräusch von sich, als sie noch einen Kuss auf die Wange bekam. Merel mochte das. Gerade mochte sie es besonders gerne, ein bisschen gekuschelt zu werden. Sie konnte es hinterher alles auf den Alkohol schieben, ohne sich schämen zu müssen. Und sie brauchte es. Süße Dunkelheit, wie sehr sie es brauchte! Die letzten Tage und Wochen waren so anstrengend gewesen, der Vorfall gestern hatte ihr einen weiteren Schlag versetzt und die meiste Zeit über fühlte sie sich, als würde man sie entweder in der Mitte auseinanderreißen oder sie in eine winzig kleine Schachtel pressen und diese dann kräftig schütteln.

Zum ersten Mal bewegte sie sich, als Caelan sie aufzog. Sie wedelte mit einer Hand in der Luft herum, so, als würde sie eine Fliege wegschlagen wollen, und gab ein Knurren von sich. Das drückte ihren Unmut wohl genug aus, mehr konnte und wollte sie gerade nicht dafür aufwenden. Zumal ihr Ärger auch schon wieder verflogen war, als er sie erneut umarmte und meinte, dass sie toll sei. „Ich weiß.“, erwiderte sie ganz selbstsicher. Merel schmiegte ihre Wange dem Kriegerprinzen entgegen, als der ihr einen weiteren Kuss darauf gab und schloss kurz die Augen. Sie war müde, ja, aber sie erlaubte sich nicht zu schlafen. Wenn sie jetzt schlief war die Gefahr zu groß, dass wieder irgendetwas passierte. Sie würde erst schlafen, wenn die Situation insgesamt einigermaßen geregelt war und sie nicht so angetrunken war, dass sie nicht aufwachte, wenn Caelan beispielsweise aufstand oder selbst unruhig schlief. „Nein.“, kam es daher rau auf seine Frage hin und so gut es in dieser Position ging, schüttelte sie den Kopf. Sie atmete einmal tief durch, stützte sich dann mühsam ab und richtete sich auf. Dabei schwankte sie ein bisschen und lehnte sich ruckartiger als geplant nach hinten. Allerdings war Caelan glücklicherweise noch da und so wurde es ihr erspart, nach hinten um zu fallen. Verschmust lehnte sie sich an ihn, drehte den Kopf zur Seite und kuschelte sich mit der Wange an sein Hemd. Sie atmete seinen Geruch ein und seufzte zufrieden. „Aber du kannst schlafen.“, murmelte sie abwesend.

_______________

15 Jan, 2012 22:10 42 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Merel war wirklich süß, wie sie meinte, Essen hypnotisieren zu können und mit der Hand herum wedelte.. als könnte sie ihn damit davon abhalten, sie etwas aufzuziehen. Auf seinen Vorschlag, etwas zu schlafen, reagierte sie allerdings sehr heftig mit einem nein. Okay, also doch nicht so einfach, wie erhofft. dachte er etwas verstimmt und fing seine kleine Schwester auf, die gerade im Begriff war, zu fallen. Er schloss die Arme um sie und schmiegte sich an sie. "Wir können uns auch beide hinlegen." Schlug er sanft vor. "Ich kann besser schlafen, wenn du neben mir liegst.." das stimmte sogar. Normalerweise schlief Caelan eher unruhig - oder wahlweise auch gar nicht. In Merels und Delyths Nähe funktionierte das mit dem Schlafen besser.
Wenn er die beiden nicht hätte, das wusste er, würde es vermutlich so enden, wie früher. Er würde vielleicht alle drei, vier Tage ein paar Stunden schlafen oder sich betrinken, um wenigstens etwas Ruhe zu finden. Das war auch der eigentliche Grund, aus dem er so starken Alkohol besaß - um sich so abschießen zu können, dass er einige Stunden schlief, ohne gehetzt und verstört auf zu wachen. Aber so drastisch musste er das Merel ja nicht sagen. Zumal sie ja selbst gesagt hatte, dass es ihr lieber war, wenn er sich betrank, als wenn er sich selbst verletzte. Das war zum Glück durchaus machbar, zumindest meistens.
Vorsichtig löste er sich etwas von Merel und drückte ihr einen Kuss auf den Haarschopf. "Komm mit." Er nahm sie an der Hand, wobei er aufpasste, ah genug bei ihr zu sein, um sie stützen zu können - was er dann auch tat - und ging mit ihr in das leere Gästezimmer im Erdgeschoss. In diesem Haus gab es drei Schlafräume - sein Zimmer, das angrenzende Zimmer, in dem sich Delyth eingerichtet hatte und das Gästezimmer, falls einer seiner Brüder eine Übernachtungsmöglichkeit brauchte - wobei er dabei eher an Phelan, als an Mehrunes dachte. Oder eben für den Fall, dass Merel bei ihm übernachtete. Das Bett war groß und bot ausreichend Platz für zwei Personen, sogar drei würden vermutlich hinein passen, besonders, wenn eine so schmal war, die der Dhemlaner. Er brachte Merel zu dem Bett und legte sich dann selbst hinein, wobei er sich an seine ausgewählte Schwester kuschelte und ein zufriedenes Geräusch von sich gab. "Ich habe dich unglaublich gern, Merel. Weißt du das eigentlich?" murmelte er leise und strich ihr über den Rücken.

_______________



Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

16 Jan, 2012 06:21 38 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Sie schaute ein bisschen skeptisch drein, als Caelan vorschlug, dass sie sich auch beide hinlegen konnten. Ich werde nicht schlafen. Schlafen kam für sie nicht infrage, das konnte sie sich gerade nicht leisten. Merel musste aufpassen und notfalls sofort da sein können, wenn irgendetwas war. Das ging nicht so gut, wenn man schlief. Allerdings zeichnete sich ein Lächeln auf ihren Zügen ab, weil ihr ausgewählter Bruder meinte, dass er besser schlafen könne, wenn sie neben ihm lag. Langsam und bedächtig nickte sie – nur um dabei festzustellen, dass selbst diese Kopfbewegung alles andere als gut war. Ihr wurde schwindelig davon. Noch mehr, nachdem Caelan ihr auf geholfen hatte und sie stützte, während sie ein bisschen wackelig durch das Haus tapste, um zum Gästezimmer zu kommen. Es war so weit bis dahin. War das schon immer so weit gewesen? Die junge Königin war noch nicht so oft hier gewesen, aber ihr kam das Haus auf einmal so groß vor. Und so… komisch verzerrt. Glücklicherweise unterließ sie es aber den Kopf zu schütteln, um ihre Sicht klären zu wollen, weil das mit Sicherheit nur neues Schwindelgefühl zur Folge gehabt hätte. Aber sie war heilfroh, als sie endlich in dem Zimmer ankam und sich aufs Bett fallen lassen konnte. Für ein paar Augenblicke lag sie darauf herum wie eine überfahrene Ratte. Sie gab auch ein ähnliches Fiepen von sich, während sie sich bequemer hinlegte und betont weit die Augen aufmachte, damit sie bloß nicht auf die Idee kommen konnte zu schlafen.

Merel kuschelte sich an ihren Bruder, nachdem dieser sich zu ihr gelegt hatte und gab wieder dieses Geräusch aus der Küche von sich, während er ihr über den Rücken streichelte. Schwerfällig schob sie einen Arm über den Kriegerprinzen – die Königin war gerade was die Beweglichkeit anging zu vergleichen mit einem nassen Sandsack. Sie schluckte bei seinen Worten und ihre Hand vergriff sich leicht im Stoff seines Hemdes. „Manchmal vergesse ich es…“, murmelte sie nur ganz leise, sodass Caelan sie vielleicht gar nicht würde verstehen können. Außerdem vergrub sie ihr Gesicht an seinem Hemd und schloss nun doch ein bisschen die Augen. Merel vergaß öfter mal Dinge. Oder verdrängte sie. Oder redete sich ein, dass sie nicht so wären, weil das vielleicht leichter zu ertragen war. Aber der Alkohol war gut – gerade fühlte sie sich so, als könne sie alles sehr viel leichter ertragen. Mit dem Nachteil, dass nun, da sie die Augen geschlossen hatte, alles begann sich zu drehen. Umständlich schob sie ein Bein halb aus dem Bett und stellte ihren Fuß auf den Boden, in der Hoffnung, dass das der aufkommenden Übelkeit entgegenwirken würde. Vorsichtshalber legte sie sich auch auf den Rücken und öffnete die Augen, fixierte ein bisschen die Decke und hoffte, dass der unangenehme Nebeneffekt des Schnapses gleich wieder vorbei sein würde. „Mir ist schlecht…“ Es klang wie eine Mischung aus Unmut und Jammern.

_______________

16 Jan, 2012 18:08 43 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Merel legte einen Arm um ihn und gab ein sehr zufriedenes Geräusch von sich, während er sie kuschelte. Auf seine Zuneigungsbekundung meinte sie, dass sie es manchmal vergaß. Das tat weh, aber es war okay. Er vergaß oder verdrängte auch oft viele Dinge, die eigentlich wichtig waren - oder nahm sie einfach nicht mehr richtig, sondern vollkommen verzerrt und verdreht wahr. Da Merel und er einige Gemeinsamkeiten hatten, war nicht aus zu schließen, dass es ihr in diesem Punkt vielleicht genauso ging, wie ihm.
Als Merel ein Bein aus dem Bett schob und es auf den Boden stellte, runzelte Caelan irritiert die Stirn. Er wollte sie gerade fragen, was sie zu bewerkstelligen versuchte, als sie jammerte, dass ihr schlecht war. Caelan seufzte und strich Merel sanft ein paar Strähnen aus dem Gesicht. Er rief mithilfe von Kunst den Eimer herbei, den er sicherheitshalber neben das Bett stellte, dann streichelte er Merel lediglich sanft über den Kopf, da er ihren Rücken nicht erreichte. "ist okay. Dein Körper versucht nur mit dem vielen Alkohol fertig zu werden. Ich passe auf dich auf, mach dir keine Gedanken. Ich bin hier. Und wenn du dich übergeben musst, neben dir steht ein Eimer." Sollte sie sich tatsächlich übergeben, würde er schauen, dass er sie irgendwie auf der Seite zum Liegen bekam - so konnte sie sich nicht an erbrochenem verschlucken, wenn sie das Bewusstsein verlor.
Insgesamt sah Caelan das allerdings nicht so dramatisch - er und Phelan hatten oft genug von Alkohol brechen müssen, sie waren auch beide schon bewusstlos geworden. Solange Jemand dabei war, der aufpasste, dass die Person nicht auskühlte oder sich verschluckte, war alles halb so wild. Sicherheitshalber legte Caelan einen Wärmezauber auf das Bett und Merels Kleidung - seine kleine Schwester begann sowieso sehr, sehr schnell zu frieren und so konnte er wenigstens dem vorbeugen und verhindern, dass sie sich noch unwohler fühlte, als sowieso schon.

_______________



Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

17 Jan, 2012 15:16 33 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Merel gab nur ein unwilliges, äußerst unzufriedenes Brummen von sich bei der Erwähnung, dass vorsichtshalber ein Eimer neben dem Bett stehen würde. "So schlimm isses auch nich...", lallte sie leise vor sich hin. Schon allein, um sich das einreden zu können, dass es nicht so schlimm war. Alles drehte sich und sie wackelte ein bisschen mit dem Bein, um sich daran zu erinnern, dass sie sehr wohl noch Bodenhaftung besaß und schluckte. Sie würde sich nicht übergeben. So weit kam es noch. Das war Caelans Metier, wenn man es so betrachtete. Langsam drehte sie den Kopf und sah ihren ausgewählten Bruder an, das Lächeln auf ihren Lippen wirkte ein bisschen verrutscht. "Ich weiß, dass du da bist." Für einen Moment fielen ihr die Lider zu, allerdings zwang sich die Königin schnell dazu, die Augen wieder aufzumachen. Nicht schlafen. Nur nicht einschlafen. Leise seufzend richtete sie ihre blaugrauen Augen starr auf Caelan, um einen Ankerpunkt zu haben. Und um sich davon abzulenken, dass ihr wirklich, wirklich übel war. Erst ein bisschen verspätet bekam sie mit, dass ihr ausgewählter Bruder einen Wärmezauber auf sie legte und sie runzelte die Stirn. Dann sah sie ihn - so gut es in diesem Zustand eben ging - mit einem tadelnden Blick an. "Du solltest deine Juwelen nicht häufiger benutzen als unbedingt notwendig..." Merel gab sich sichtlich Mühe klar und deutlich zu sprechen und auch die Sorge schimmerte nun wieder mehr durch. Ihre Augen trübten sich ein bisschen und wieder schluckte sie angestrengt. Träge und schwerfällig legte sie ihren Arm wieder um Caelan und fixierte mit den Augen einen seiner Hemdknöpfe, damit sich nicht alles so drehte. "Eigentlich solltest du ganz viele Dinge nicht.", fügte sie leiser und sehr viel resignierter hinzu. Mutter der Nacht, sie war so müde. Und das nicht nur vom Alkohol. Eigentlich hoffte sie schon fast, dass sie so viel getrunken hatte, dass sie zwei Tage etwas davon merkte und an so manch andere Dinge nicht mehr so viel denken musste. Allerdings wusste sie, dass sie es wohl trotzdem tat - aus Angst, dass irgendetwas schief ging, wenn sie nicht gut genug aufpasste. Sowohl auf Caelan, als auch auf sich selbst.

_______________

17 Jan, 2012 16:05 37 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Als Merel meinte, dass es nicht so schlimm war, dass sie einen Eimer brauchen würde, lächelte er nur nachsichtig und streichelte sie weiter. "Gut. Aber nur für den Fall steht er dennoch da." Merel schluckte uns insgesamt schien es ihm so, als hätte sie bitter mit der Übelkeit zu kämpfen. Caelan konnte das auch ein wenig nachempfinden.. seit er sich bemühte, weniger zu kotzen, ging es ihm häufiger mal so. Zumindest, wenn er Delyths Trank gegen die Übelkeit nicht einnahm. Kurz überlegte er, ob er bei Merel auch helfen würde.. liess es aber sein. Wenn sie so viel Alkohol zu sich genommen hatte, dass ihr Körper es nicht so verbrennen konnte, sondern es anderweitig wieder loswerden wollte, dann hatte das durchaus Sinn und Berechtigung.
Sie lächelte ihn etwas schief an und ihre Augen fielen kurz zu. Caelan streichelte sie weiter - Merel war müde und erschöpft, das merkte er ihr an. Allerdings würde sie noch mehr versuchen, dagegen an zu kämpfen, wenn er ihr das auch noch sagte. So würde sie vielleicht irgendwann einfach einschlafen.
Sie öffnete ihre Augen wieder und betrachtete ihn schweigend, ehe sie die Stirn runzelte. Fragend legte der Kriegerprinz den Kopf schief. "Hm?" brummte er fragend, als Merels Blick tadelnder wurde. Sie erklärte ihm langsam und überdeutlich, dass er seine Juwelen nicht häufiger als notwendig benutzen sollte. Caelan winkte ab. "Der Wärmezauber ist nicht so stark, mach dir deswegen keine Gedanken. Außerdem fange ich auch leicht an zu frieren, schon vergessen?" erinnerte er sie und strich ihr zärtlich ein paar Strähnen aus dem Gesicht. Die leiseren Worte hörte er auch. Mit einem traurigen Lächeln küsste er Merel wieder auf die Wange. "Ich weiß. Und ich arbeite daran, wirklich." Er seufzte und schmiegte sich näher an sie. Merel sollte schlafen, sich ausruhen und versuchen, über weniger nach zu denken. Aber er wusste nicht, wie er sie dazu bekommen sollte. Nachdenklich kraulte er sie, ehe ihm eine wunderbare Idee kam. Einen direkten Beruhigungszauber konnte er nicht verwenden, das würde Merel auffallen, verwob er ihn allerdings mit seiner Stimme, seiner Signatur und den Berührungen, würde sie es nicht merken. Caelan war unglaublich dankbar darum, dass seine Mutter eine Schwarze Witwe war und ihm den ein oder anderen Trick beigebracht hatte.

_______________



Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

20 Jan, 2012 20:15 35 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Bei ihrem Problem, gegen die Müdigkeit anzukämpfen, war es nicht sehr hilfreich, dass ihr ausgewählter Bruder sie so beruhigend streichelte. Allerdings wollte die junge Königin auch nicht, dass er damit aufhörte. In ihrer kleinen, flauschigen – wenn auch von Übelkeit getrübten – Welt, die sie dem starken Alkohol verdankte, nahm sie gerade alles, was sie nur kriegen konnte. Ihr Denkvermögen war ein bisschen eingeschränkt oder vielmehr war ihre Hemmschwelle wesentlich geringer. In stocknüchternem Zustand hätte sie längst dafür gesorgt, sich um Caelan zu kümmern und sich immer nur ganz kurz auf irgendwelche Kuscheleinheiten einzulassen, die ihr selbst gut taten. Einfach, weil sie sich dann damit hätte beschäftigen müssen, warum sie ihr so gut taten und das… sie sie eigentlich brauchte. Aber dafür war eigentlich nicht der richtige Zeitpunkt. Merel in alkoholisiertem Zustand dachte daran allerdings nicht mehr so sehr, stattdessen genoss sie es einfach. Ein bisschen ungehalten schnaubte sie als der Kriegerprinz ausführte, dass er ebenfalls schnell fror. Nur um es zu bereuen, weil sie die Übelkeit wieder überdeutlich spürte. Für einen kurzen Moment befürchtete sie wirklich, den Eimer doch noch zu brauchen, allerdings war es dann zum Glück doch nicht so weit. Sie hoffte inständig, dass das so bleiben würde. Gerade half es auch noch einigermaßen, dass ihr wieder deutlich schlechter wurde und sich alles drehte, sobald sie die Augen schloss. Das verhinderte, dass sie es tat, obwohl ihre Glieder sich schwer anfühlten und der Drang zu schlafen nahezu übermächtig wurde. Nicht einschlafen. Alles gut. Sobald der Alkohol ein bisschen abgebaut ist wird es besser. Das redete sich Merel ein, hielt sich an dem Gedanken fest und versuchte wach zu bleiben bis zu dem Moment, an dem alles besser wurde.

Aber sie fühlte sich so wohl mit dem Wärmezauber, damit, dass Caelan sich an sie schmiegte und sie kraulte. Seine Nähe tat ihr gut, so, wie sie das immer getan hatte, obwohl das für viele wahrscheinlich nicht verständlich war. Allerdings… seit der Behandlung in Dhemlan hatte sich auch die Signatur des Kriegerprinzen verändert. Nun fühlte sie sich nicht mehr so… kaputt, so falsch an. Unweigerlich fielen ihr wieder die Augen zu und ihr Körper entspannte sich etwas. Sie wusste nicht, woran das genau lag, schob es aber auf den Alkohol. Wenn sie bemerkt hätte, dass der Dhemlaner ein bisschen nach half, wäre sie trotz ihres betrunkenen Zustandes höchstwahrscheinlich ausgerastet. „Caelan…“, murmelte sie ganz leise und verschlafen, während sie ihr Gesicht an seinem Oberkörper vergrub. „Will nich…. darf nich…“, brabbelte sie weiter vor sich hin. Sie wurde schläfrig. Das war gar nicht gut. In ihrem Hinterkopf meldete sich der Gedanke zu Wort, von dem sie wusste, dass er wahr war: Ich werde mir ewig Vorwürfe machen, sobald ich wieder nüchtern bin. Aber sie konnte kaum noch denken und nahm nur noch dieses wunderbare Gefühl war, das sie verspürte. Das Gefühl, sicher zu sein. Das Gefühl, dass jemand auf sie aufpasste. Das Gefühl von der Geborgenheit… einer Familie, wenn man es so wollte. Süße Dunkelheit, gerade war sie ein kleines Mädchen, dem es nicht gut ging und das müde war – müde von so vielen Dingen – und das sich in den Schlaf tragen ließ von jemandem, den es abgöttisch liebte wie einen großen Bruder. „…schlafen…“, beendete sie schließlich ihre lallende, flüsternden Worte von vorher und döste bereits weg.

_______________

21 Jan, 2012 00:43 53 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Merel schien es wirklich elend zu gehen, sie sah blass aus und ihr Mund wirkte sehr verkniffen.. und Caelan konnte nichts anderes tun, als Merel tröstend zu streicheln, mit ihr zu schmusen und da zu sein. Das allerdings tat er gerne. Er liebte Merel eben abgöttisch und sich um sie zu kümmern, bei ihr zu sein und auf sie auf zu passen entsprach einfach seinen Instinkten. Alle Gedanken an das Atelier waren in diesem Moment längst vergessen, es war wichtiger, sich um Merel zu kümmern, auf sie auf zu passen und bei ihr zu bleiben. Auch, wenn sie endlich einschlief, würde er bei Merel bleiben. Sie brauchte ihn - und er brauchte auch sie. Er brauchte die Gewissheit, dass es ihr verhältnismäßig gut ging und alles in Ordnung war.
Nach und nach wurde Merel ruhiger, was der junge Kriegerprinz mit Erleichterung registrierte. Sie murmelte seinen Namen und er richtete sich etwas auf, um sie ansehen zu können. "Ja?" Sie murmelte, dass sie nicht schlafen durfte, aber er küsste sie nur erneut zärtlich auf die Wange. "Schhht.. natürlich darfst du das. Ich bleibe bei dir und passe auf dich auf. Die ganze Zeit. Versprochen." Er strich ihr zärtlich ein paar Strähnen aus dem Gesicht und stellte fest, dass sie bereist eingeschlafen war. Mit einem nachsichtigen Lächeln hob er vorsichtig Merels anderes Bein ebenfalls ins Bett und deckte sie zu, dann machte er es sich neben ihr bequem und rief ein Buch herbei. Es war eigentlich ein Kinderbuch. Mit einem grinsen schlug er die erste Seite auf und begann daraus vor zu lesen. Das Lesen würde ihn ein wenig beschäftigen, seine Stimme würde ihm zusätzlich Präsens verschaffen, die Merel beruhigte - auch durch den Zauber, der noch eine Weile brauchen würde, bis er seine Wirkung verlor.
Er konnte sich noch gut daran erinnern, wie sein Bruder, Alvaro oder auch manchmal seine Mutter ihm vorgelesen hatte, wenn es ihm schlecht gegangen war. In älteren Jahren wurde er häufig bockig, weil er sich zu alt für solche Dinge fühlte, aber eigentlich hatte er es immer genossen. Ebenso, wie er es genossen hatte, in späteren Jahren seiner Mutter vor zu lesen, wenn sie ihre Mondzeit hatte und es ihr nicht gut ging. Da sie nach seinem Vater keinen anderen Gefährten mehr wollte und die Männer ihres Hofes mit Dingen bewarf, hatten sie angefangen, sich dabei ab zu wechseln, sich um ihre Mutter zu kümmern. Bei ihnen war sie immer ein wenig nachsichtiger und weniger gereizt gewesen, als sie es unter Anderem bei Alvaro war.

_______________



Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

21 Jan, 2012 11:48 09 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Es dauerte nicht lange, bis aus dem leichten Dösen ein sehr tiefer, fester Schlaf wurde. Nicht ganz so tief wie durch die Medikamente, die Delyth ihr gegeben hatte, aber dennoch erholsam für ihren Körper. Obwohl sich Merel geistig so sehr dagegen gewehrt hatte zu schlafen, hatte die körperliche Erschöpfung, verstärkt durch den Alkohol, letztlich gesiegt. Allerdings nur für ein paar Stunden. Sobald der Alkohol zu einem großen Teil verbrannt war und sich ihre körperlichen Reserven wieder auf einem Level befanden, mit dem man arbeiten konnte, wurde ihr Schlaf unruhiger. Die junge Königin begann zu träumen. In schwarz-weiß, von Schatten und von Licht. Und das Gefühl, das sie dabei hatte, entsprang ihrem Unterbewusstsein, in dem eigentlich noch verankert war, dass sie nicht schlafen sollte, weil es Wichtigeres zu tun gab. Sie sollte wach sein, auf ihren Bruder aufpassen. Unruhig seufzte sie und zum ersten Mal seit Stunden bewegte sie sich im Schlaf. Während sie ein bisschen das Gesicht verzog, unzufrieden wie es schien, entwich ihr ein Seufzen und sie murmelte unverständliche Dinge. Nach einer weiteren halben Stunde öffneten sich schließlich träge ihre Augen und Merel wirkte ein bisschen orientierungslos. So lange, bis sie Caelans Gegenwart wahrnahm und blitzartig in ihrem Kopf auftauchte, was passiert war. Schlagartig setzte sie sich im Bett auf, begleitet von einem derben Fluch und anschließendem Aufstöhnen. Die schnelle Bewegung löste ein leichtes Pochen in ihrem Kopf aus, mehr jedoch glücklicherweise nicht. Sie hatte schon immer den Vorteil gehabt, keinen Kater zu bekommen, wenn sie getrunken hatte. Die Königin war dann nur immer unheimlich müde und träge. Der Alkohol war zwar noch nicht vollständig wieder aus ihrem System draußen, aber zumindest war sie nicht mehr betrunken und schlecht war ihr auch nicht mehr. Langsam drehte sie den Kopf zu Caelan und sah ihn einen langen Moment einfach nur an. „Ähm…. Tut mir leid.“ Sie wandte den Blick wieder ab, fuhr sich mit einer Hand durch die Haare und seufzte. Toll. Ganz toll. Das hätte nicht passieren dürfen. Immerhin war sie verflucht nochmal hier, um auf ihren Bruder aufzupassen. Das, was am Tag vorher passiert war, war furchtbar gewesen. Diverse Bilder spukten ihr noch immer im Kopf herum und wollten sich nun, da die Wirkung des Alkohols nachgelassen hatte, nicht mehr vertreiben lassen. Ihr kleiner Bruder, blutverschmiert und völlig durcheinander. Der metallische Geruch überall, der Ring, den er in Händen gehalten hatte. Merel fasste ich an die Stirn, als hätte sie Kopfschmerzen. Sie schluckte und riss sich zusammen, brachte abwesend eine Frage zustande: „Geht es dir gut?“ Kraftlos und entmutigt wirkend saß sie in dem Bett und sammelte sich allmählich wieder, um für alles möglichst einsatzfähig zu bleiben.

_______________

21 Jan, 2012 12:18 35 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Merel schlief tief und fest... und ruhig. Zumindest eine ziemlich lange Zeit durchgehend. Irgendwann jedoch begann sie damit, unruhiger zu werden. Caelan blickte von dem Buch auf, markierte die Stelle mit einem Lesezeichen und streichelte sie sanft über die Schulter. "Es ist alles gut, Merel, ich bin bei dir. Ich bin hier. Schhht.." Sie murmelte Dinge, die er leider nicht verstand und er wartete einfach ab - vermutlich würde sie bald aufwachen. tatsächlich wachte sie etwa eine halbe Stunde später auf, träge, müde - bis sie sich plötzlich fluchend im Bett aufsetzte. Caelan zuckte durch diese plötzliche Bewegung zusammen, dann wurden seine blauen Augen jedoch besorgt, als sie aufstöhnte und sich den Kopf hielt. Alptraum oder Kater? fragte er sich innerlich.
Sie drehte den Kopf um und betrachtete ihn einige Momente, ehe sie sich entschuldigte und wieder abwandte. "Nicht schlimm." winkte er ab - er war nur etwas überrascht gewesen, mehr jedoch nicht. Seine kleine Schwester hielt sich den Kopf und schluckte, Caelan strich ihr sanft über den Rücken. Er ging davon aus, dass ihr schlecht war und sie Kopfschmerzen hatte - nicht verwunderlich nach dem Alkohol, den sie zu sich genommen hatte. Als sie fragte, ob es ihm gut ging, huschte ein Lächeln über seine Lippen. "Definitiv besser als dir, würde ich mal sagen." meinte er leicht amüsiert und streichelte Merel weiter über den Rücken. "Aber immerhin konntest du ein paar Stunden schlafen." Er griff zu Seite und holte das Buch, zeigte Merel, bis an welche Stelle er gekommen war. "So weit habe ich dir vorgelesen, bis du aufgewacht bist. Wie geht es dir? Hast du Kopfschmerzen, oder ist dir schlecht?"

_______________



Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

21 Jan, 2012 12:34 25 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Etwas, das man gut und gerne als Knurren bezeichnen konnte, kam von Merel bei der Bemerkung des Kriegerprinzen, dass es ihm wohl definitiv besser ging als ihr. Das Knurren wandelte sich allerdings fast schon zu einem Schnurren um, weil er ihr über den Rücken strich und fast sofort presste die Königin die Lippen zusammen, um nicht noch mehr Geräusche von sich zu geben, die sie verraten könnten. Er hielt ihr ein Buch entgegen und nachdenklich betrachtete sie es. Ein Kinderbuch? Ihr Gesicht begann verdächtig rot anzulaufen. Sie war kein Kind mehr. Aber manchmal… manchmal fühlte sie sich wie eines, wie zum Beispiel kurz bevor sie eingeschlafen war. Was ihr dann, so wie jetzt, hin und wieder mal ein bisschen peinlich war. „Mhm.“, kam nur und sie vermied es Caelan anzusehen. Stattdessen zog sie die Beine an und legte ihre Arme verschränkt auf die Knie, um dann den Kopf darauf zu legen, mit dem Gesicht nach unten. „Mir geht’s gut.“, nuschelte sie einigermaßen verständlich. „Ich habe nie Kopfschmerzen oder sowas, wenn ich getrunken habe.“, fügte sie noch hinzu. Allerdings war ein gereizter Unterton darin zu finden, bei dem nicht ganz klar war, woher er kam. Ich hätte nichts trinken dürfen. Verflucht nochmal, was ist nur mit mir los? Ihrer Meinung nach war sie unvorsichtig gewesen und hatte dadurch dafür gesorgt, dass sie offensichtlich ein paar Stunden nicht verfügbar gewesen war, obwohl sie das hätte sein müssen. Nach solchen Vorfällen wie am Tag zuvor konnte sie es sich eigentlich nicht leisten, sich so gehen zu lassen, sie wusste das. Merel verfluchte sich dafür, dass es ihr trotzdem passiert war. Höchste Zeit, den Faden wieder aufzunehmen und das zu tun, weshalb sie eigentlich hier war. Die Königin hob den Kopf und fuhr sich noch einmal durch die Haare. „Okay. Also… wir können den Vorfall von gestern nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.“ Sie klang sehr entschieden, auch wenn sie relativ leise sprach. So gesehen hatte sie durch ihre Nachlässigkeit wichtige Stunden verloren, dementsprechend war sie jetzt umso entschlossener, diesen Patzer ihrerseits wieder auszubügeln.

_______________

21 Jan, 2012 12:52 48 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zuerst knurrte Merel ihn an, dann schnurrte sie und dann lief sie rot an. Interessanter Verlauf. dachte er trocken. Merel war, wie ihm schien, noch immer nicht ganz auf der Höhe, allerdings war das verständlich. Sie vermied es, ihn an zu sehen und zog stattdessen die Beine an, um ihr Gesicht in ihren Armen zu vergraben. Sie meinte, dass es ihr gut ging. Nun ja, gut war bei Merel immer sehr relativ. Er ging davon aus, dass sie ihren körperlichen Zustand meinte, allerdings liess er es darauf beruhen. Als sie gereizt hinzufügte, dass sie nie einen Kater bekam, hob er abwehrend die Hände "Ich meinte das nicht böse, nur hast du wirklich heftiges Zeug erwischt gestern." Und ich möchte gar nicht wissen, wie viel davon du getrunken hast. fügte er in Gedanken hinzu. Aber das würde er später nachsehen können.
Einige Momente herrschte schweigen, dann hob Merel den Kopf und fuhr sich durch die Haare. Caelan vermutete, dass sie gleich irgendetwas sagen würde und wartete einfach ab. Was sie danach allerdings sagte, passte ihm so.. gar nicht. Frustriert seufzte er und rieb sich über die Nasenwurzel. "Mhm. Habe ich befürchtet, dass du es so siehst." Und dennoch gehofft, etwas Pause zu haben. "Ich hatte.. einen Aussetzer. Einen Kontrollverlust, der.. ein wenig heftig war. Bedenklich heftig. Aber.. das wird nicht mehr so schnell vorkommen." Caelan legte den Kopf in den Nacken, schloss die Augen und sinnierte kurz über seine nächsten Worte nach. "Ich habe aufgrund der Tatsache, dass mein Kelch wieder intakt ist.. meine Grenzen überschätzt und mir zu viel zugemutet. Ich habe damit gerechnet, ab zu stürzen, aber naiver weise geglaubt, dass ich damit umgehen kann, ohne mich zu erbrechen, Sport zu machen oder mich selbst zu verletzen. Mein Fehler. Aber jetzt weiß ich, dass ich anders an die Sachen heran gehen muss." Kurz fröstelte es ihn, bei dem Gedanken an ein paar unangenehme Erinnerungen. "Positiv an der ganzen Sache ist, dass ich mich durchaus an ein paar Dinge erinnern kann und dennoch nicht durchdrehe. Es hat also schon etwas gebracht." Caelan vermutete, dass Merel das anders sehen würde. vermutlich würde sie entweder sarkastisch werden, oder sie wurde laut. Wie auch immer, Caelan war sich sicher, dass er trotz dem natürlich sehr gefährlichem Verhalten etwas positives erreicht hatte. Insgesamt fühlte er sich verhältnismäßig nämlich sehr stabil und gefasst. Fast wieder wie früher.
Sicherheitshalber ging Caelan allerdings davon aus, dass Merel ihm nicht glaubte. Natürlich - sie hatte auch wirklich keinen Grund dazu. So, wie er Merel kannte, würde sie sich keine Hoffnungen machen, die er mit dummen, naiven und gefährlichem Verhalten zerstören.. und sie damit verletzen konnte. Sie hatte ihm am Vortag deutlich genug gesagt, dass sie sich nicht weiter von ihm verletzen lassen wollte. Und verflucht, Caelan wollte sie auch nicht mehr verletzen. Diese Angst, die sie hatte ausstehen müssen, der Anblick, den sie ihm.. sehr eindringlich beschrieben hatte... das war zu viel für sie. Es war daher vollkommen verständlich, wenn sie misstrauisch war, ihm nicht glaubte, verletzt war, ängstlich, panisch und am Ende. Aber Caelan würde stabil werden. Er musste endlich mit dem ganzen abschließen - nicht nur, wenn er Merel und Delyth nicht verlieren wollte, sondern auch, wenn er sich selbst nicht verlieren wollte.

_______________



Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

21 Jan, 2012 13:15 31 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Während Caelan sprach, hatte die junge Königin den Kopf leicht erhoben und sah nachdenklich gerade aus, hin zur nächsten Wand. Sie hörte zu und redete nicht dazwischen, auch, wenn sie ihren ausgewählten Bruder zwischendrin gerne erwürgt hätte. Nicht ausrasten… Das nahm sie sich vor. Zumal sie zumindest manche Dinge, die er sagte, nachvollziehen konnte. „Es hat also etwas gebracht. Wie schön.“, erwiderte sie trocken. Merel atmete tief durch, schloss dabei für einen Moment die Augen und rutschte ein bisschen herum, um bequemer zu sitzen. Dabei zupfte sie an ihrem Pullover, verzog das Gesicht bei den paar Blutflecken, die darauf zu finden waren und kam zu dem Schluss, dass sie dringend mal duschen und sich umziehen musste. Das verschob sie allerdings auf einen etwas späteren Zeitpunkt. „Und immer, wenn du denkst, du bist in der Lage etwas aufzuarbeiten, verziehst du dich in dein Atelier und lässt dich überraschen, was passiert?“ Gut, jetzt wurde sie biestig. Aber wenn sie ihn schon nicht erwürgen konnte, dann musste sie sich zumindest anderweitig ein bisschen Luft machen. Schnell jedoch besann sie sich, riss sich zusammen und versuchte, ihre angespannte Haltung etwas aufzulockern. Seufzend lehnte sie sich zurück, stützte sich mit den Händen hinter sich auf dem Bett ab und streckte die Beine aus, sodass sie halb saß. Leicht schüttelte sie den Kopf und sah den Kriegerprinzen an. Obwohl sie ernst wirkte, besaßen ihre blaugrauen Augen einen warmen, wenn auch besorgten Schimmer. „Ich glaube, dass es eine ziemlich dumme Idee ist, einfach mal loszuziehen und sich kopfüber in irgendwelche Vergangenheitsgeschichten zu stürzen.“ Ihre Stimme war sanft und ein bisschen ungläubig. Merel hob einen Arm und streichelte Caelan mit der Hand fürsorglich über die Wange. Es wirkte ein bisschen entschuldigend, vielleicht für den Tonfall, den sie vorher gehabt hatte. „Warum hast du mir nichts gesagt? Warum hast du niemandem was gesagt?“ Warum hast du nicht zumindest irgendeine Vorwarnung gegeben? Dann hätte sie das alles vielleicht nicht gar so sehr geschockt. So war es schwer, nicht dauernd daran zu denken und den Schreckmoment zu vergessen. „Du musst das nicht alles alleine machen. Das funktioniert nicht.“ Sie sah ihn fast schon flehend an. Eigentlich flehte sie innerlich darum, dass er das genauso sah und damit die Gefahr kleiner wurde, dass so etwas wie am Vortag wieder vorkam. Trotzdem stellte sie sich darauf ein, dass es wieder so weit sein würde. Und obwohl es das Dümmste war, was es derzeit für sie gab: Sie würde es wieder mitmachen. Und wieder und wieder und wieder, so lange, bis sie nur noch hoffte am nächsten Tag einfach nicht mehr aufzuwachen, um Ruhe zu haben.

_______________

21 Jan, 2012 13:32 51 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

We erwartet wurde Merel bissig. Entschuldigend lächelte er sie an. "Hm.. ja, eigentlich schon. Aber es ist tatsächlich keine besonders intelligente Art damit um zu gehen, so, wie du das formulierst.." Er seufzte und schloss die Augen wieder. Erst als Merel sich bewegte öffnete er die Augen. Er wollte nicht, dass sie ging - aber sie setzte sich nur anders hin. Er setzte sich neben sie und legte locker die Arme um sie. "Ja, es ist eine dumme Idee. Sogar eine sehr dumme.. einfach.. alles auf einmal machen zu wollen." Als sie ihm über die Wange streichelte, schmiegte er sein Gesicht an ihre Hand und seufzte zufrieden auf. Sie war wütend, aber.. nicht so wütend. Als sie fragte, warum er nichts gesagt hatte, zuckte er innerlich leicht zusammen. Ja, warum hatte er nicht?
"Ich.. weiß, dass ich das nicht alles alleine machen muss.." räumte er langsam und nachdenklich ein. "Aber.. in dem Moment habe ich es vergessen." Er schloss die Augen, lehnte sich an Merel und versuchte irgendwie in Worte zu fassen, was in ihm vorgegangen war. "Delyth und ich hatten eine Auseinandersetzung. Sie.. sagte mir, dass sie nichts mit Jemandem anfangen könne, der immer nur vor allem wegliefe. Und ich wollte einfach nicht mehr weglaufen. Ich wollte beweisen, dass ich mich den Dingen auch stellen kann. Wenn ich dir Bescheid gesagt hätte.. vielleicht hättest du mich abgehalten. Außerdem hattest du so viel zu tun.. und ich wollte zeigen, dass ich es kann. Dass ich auch gut alleine zurecht komme. Vielleicht.. vielleicht habe ich für den Moment sogar vergessen, dass ich nicht mehr alleine bin. Dass du mich verstehen würdest, wenn ich dir nur die Chance gebe. Ich wollte.. nur wenigstens einmal zeigen, dass ich kein kleiner Junge bin, der für alles Jemanden braucht, der ihn an die Hand nimmt und auf ihn aufpasst. Ich wollte.. zeigen, dass ich.." Caelan zögerte. Würde Merel ihn auslachen? Aber jetzt hatte er schon angefangen, jetzt konnte er es auch beenden. "ich wollte zeigen, dass ich ein Mann bin." Er war froh, dass Merel sein Gesicht nicht sehen konnte, so konnte sie auch nicht sehen, dass er errötete. Die gesamte Zeit über war caelans Stimme sanft, ruhig und nachdenklich gewesen.
Auch seine Signatur strahlte diese Ruhe aus, es lag keine Gereiztheit darin, nichts gehetztes, nichts bedenkliches. Caelan war etwas müde und etwas frustriert, davon abgesehen aber eigentlich sehr in seinem Gleichgewicht und in sich ruhend. Seine Gedanken waren nicht mehr wahnhaft, getrieben und panisch und auch die Erinnerungen waren zwar vorhanden, aber sie quälten ihn nicht. In diesem Moment waren keine aufblitzenden Szenen in seinem Kopf, keine schmerzhaften Gefühle. Es waren unangenehme Erinnerungen, mit denen er sich vielleicht sogar auseinandersetzen konnte, wenn auch nicht unbedingt in diesem Augenblick.

_______________



Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

21 Jan, 2012 13:49 00 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Seiten (48): « erste ... « vorherige 38 39 40 41 42 43 [44] 45 46 47 48 nächste »  
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Living Myth - Ein Schwarze Juwelen Foren-RPG » Backstage » Gaudi-RPG » Künstlerisches Zusammensitzen » Hallo Gast [anmelden|registrieren]

radiosunlight.de Geblockte Angriffe: 65 | prof. Blocks: 1051 | Spy-/Malware: 13277
CT Security System lite v3.0.4: © 2006 Frank John & cback.de

Vote für die Seite:

Hier gehts zur Topliste/Foren Rollenspiele hier abstimmen


Impressum | Datenschutzerklärung Impressum

Forenhosting bei Board-4You
Powered by Burning Board Lite 1.0.2pl3 © 2001-2007 WoltLab GmbH