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Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




Link zur Bio: Delyth Nieve
Weitere Charaktere: Naldariel, Tindomerel, Keeva, Firuz, Shahrazad, Mara, Moiraine, Kjara, Emerwen, Cilya

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Delyth versank völlig in dem Kuss und nahm nichts anderes mehr wahr außer Caelans Gegenwart, seine Lippen auf ihren und seine Haut unter ihren Fingern. Sie hatte keine Ahnung, wie viel Zeit verstrichen war, bis er den Kuss wieder löste und es war ihr auch egal. Hin und wieder hielt sie sich leicht an ihm fest und als er sich wieder ihren Hals entlang küsste erschauerte sie. Noch sehr viel mehr, als sie sein von Begehren durchtränktes Flüstern hörte. Die Worte, die er sagte, waren welche, die in früheren Zeiten ganz andere Reaktionen hervorgerufen hätten. Wann immer Männer ihr so etwas gesagt hatten, hatte sie bestenfalls einfach mitgespielt für diese eine Nacht, meistens hatte sie es einfach belächelt und sich gefragt, wie viele Männer sie in ihrem Leben bisher wohl schon gewollt hatten – vollständig. Niemandem hatte sie es zugestanden, sie wirklich zu bekommen. Und nun lag sie hier und bekam eine Gänsehaut davon, diese Worte von Caelan zu hören, weil sie bereit dazu war, sich wirklich ganz herzugeben. Ein paar lange Minuten konnte sie gar nichts erwidern, gar nicht wirklich reagieren. Es lag nur ein Lächeln auf ihren Lippen und sie reckte sich dem Kriegerprinzen leicht entgegen, während dieser ihr das weite Oberteil nach oben schob und es ihr letztlich auszog. Nachdem er sich halb auf sie gelegt hatte, schloss sie die Arme um ihn und bedeckte die Haut seiner Schulter bis hin zum Hals mit kleinen Küssen, die sehnsüchtig, sanft und weich waren, wie man es nur selten von Delyth erlebte. „Du hast mich. Ganz.“, hauchte sie und vergrub ihr Gesicht an seinem Hals, leicht beschleunigt atmend und mit den Händen über seinen Rücken nach unten streichelnd. Es stimmte… er hatte sie wirklich ganz und das wurde mit jeder Berührung, jeder Reaktion ihrerseits deutlich.

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22 Dec, 2011 10:21 00 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

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Nachdem Caelan sich auf Delyth gelegt hatte, schlossen sich ihre Arme um ihn und küsstes eine Schulter sanft, weich und zärtlich. Die Küsse waren schmetterlingszart und gerade aus diesem Grund reagierte Caelan empfindlicher darauf, als gewöhnlich. So sanfte Berührungen kannte der Kriegerprinz nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass die Sache mit Delyth sowieso etwas vollkommen anderes war.. kannte Caelan eigentlich nur brutale Berührungen, oder wilde, verlangende. Aber das.. nein, das kannte er so nicht. Als Delyth dann noch hauchte, dass er sie ganz hatte, wurde ihm warm und ein unglaubliches Glücksgefühl breitete sich in ihm aus. Delyths Hände wanderten seinen Rücken entlang und irgendwann nach vorne. Caelans Atmung beschleunigte sich, da er ahnte, wohin ihre Hände als nächsten streichen würden und kurz darauf spürte er ihre Finger in seinem Schritt. Caelan war bis zu diesem Moment überhaupt nicht wirklich bewusst gewesen, dass seine Erregung schon deutlich sicht- und spürbar war, doch als ihre Finger ihn berührten, schoss sengende Hitze in seine Lenden und spätestens in diesem Moment, daran hatte er keinen Zweifel, war die Hose eindeutig zu eng und im Weg.
Knopf für Knopf öffnete Delyth seine Hose und ein leichtes Stöhnen entrang sich seiner Kehle, als er ihre Hände kurz darauf an seiner nackten Haut spüren konnte. Nicht gewillt, sich auch nur einige Zentimeter von Delyths Körper zu trennen liess er die Hose einfach verschwinden, nachdem Delyth sie ihm ein Stück hinunter gezogen hatte. Dann küsste er sich wieder hinab, wobei er sie genauso sanft streichelte und küsste, wie sie ihn zuvor. An manchen Stellen - wie der Mulde zwischen ihren Schlüsselbeinen, ihren Brüsten, ihrem Bauchnabel und auch ihren Hüftknochen - konnte Caelan es nicht unterlassen, auch kurz über diese Stelle zu lecken. Anschließend schälte er sie aus ihrem Slip und küsste sie nochmal knapp über ihrer empfindlichsten Stelle, ehe er seinen Körper über ihren gleiten liess, bis sein Becken über ihrem lag. Zärtlich strich er ihr mit dem Handrücken über ihre Wange und suchte ihren Blick, dann schloss er die Augen und schenkte ihr einen Kuss, der all seine Gefühle für sie ausdrückte, während er in sie eindrang.

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Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

22 Dec, 2011 22:43 50 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Ihre Hände glitten tiefer und tiefer, an seinen Seiten nach vorn und hin zu seinem Schritt. Delyth knabberte leicht am Hals des Kriegerprinzen entlang, gerade so, dass es spürbar war und kam zu dem Schluss, dass die Hose langsam ein bisschen… einengend war. Zumindest für ihn, da seine Erregung für sie nur zu deutlich spürbar war. Also knöpfte sie ebenfalls wieder in quälender Langsamkeit seine Hose auf und zog sie ein Stück nach unten, bevor sie mit sehr zarten, aber kundigen Berührungen mit der Hand zurück in seinen Schritt wanderte. Die Schwarze Witwe und Heilerin musste leise in sich hinein lachen, als Caelan seine Hose einfach verschwinden ließ, strich aber weiterhin mit einer Hand über seinen Speer, bis der Dhemlaner sich wieder an ihr hinab küsste. Sie sank entspannt in die Laken und ließ sich von den wohltuenden, erregenden Empfindungen berieseln, die durch ihren Körper strömten. Besonders, wenn er über ihre mittlerweile sehr warme Haut leckte, konnte sie ein Aufseufzen nicht unterdrücken. Hin und wieder öffnete sie die Augen, um einen kurzen Blick zu Caelan werfen zu können, meistens behielt sie die Lider jedoch geschlossen und genoss es einfach. Sie genoss jede Berührungen, jede Liebkosung und sie betrank sich regelrecht mit dem Gefühl, dass dieser Mann sie wirklich wollte. Und dass sie genauso wollte, dass er das tat. Genauso, wie sie ihn so sehr begehrte und wollte, dass sie sich wünschte, das hier würde nie aufhören. Er schälte sie aus ihrem Slip und es durchfuhr Delyth wie ein Blitzschlag und ließ ihre Erregung stark ansteigen, als der Kriegerprinz kurz über eine ihrer empfindlichsten Stellen küsste und danach wieder an ihr nach oben glitt. Sie lächelte Caelan kurz an, dann schmiegte sie ihre Wange an seine Hand, die Augen schließend, während sie die Arme wieder um ihn schloss und sehr verträumt über seinen Körper strich. Bereitwillig gab sie sich dem Kuss hin, den er ihr gab. Sie konnte seinen Herzschlag spüren, seine Haut unter ihren Fingern fühlen und die leicht beschleunigte Atmung hören. Dann stöhnte sie leise in den Kuss hinein und hielt sich an dem Dhemlaner fest, als er in sie eindrang. Es klang zufrieden, erleichtert, dunkel und zutiefst entspannt. Sie hatte ihm gesagt, dass er sie ganz hatte und sie hatte es so gemeint.

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22 Dec, 2011 23:28 01 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Caelan Noctis
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Delyth gab sich ihm bereitwillig hin, wobei sie die Arme eng um ihn schlang und ihn weiterhin streichelte oder sich an seinem Rücken und seinen Schultern festhielt. Für Caelan war diese Situation noch immer überwältigend, einfach, weil es dieses Mal eine ganz andere Intensität hatte, als selbst noch die Male davor und erst Recht als die anderen Frauen, mit denen er intim geworden war. Er verlor sich in dem Gefühl, ihr so nahe wie möglich zu sein und gab sich dem allem einfach hin, wobei in den Emotionen versank, die ihn überwältigten. Jeder Kuss, jede Berührung, jede Bewegung ihrer Körper fühlte sich für den Dhemlaner nach so viel mehr an, als er es kannte und als es vorbei war, brauchte er viele Minuten, ehe sein Atem und sein Herzschlag sich langsam seinem normalen Tempo anpassten.
Zufrieden kuschelte Caelan sich an Delyth und seufzte wohlig auf. "Wow." nuschelte er leise, während seine Hand ihren Körper beiläufig streichelte. Er legte einen Arme um sie und zog sie etwas näher an ihn heran, so dass sie auf seiner Schulter zu liegen kam, und drehte sich etwas auf die Seite. Mit der freien Hand streichelte er Delyths Gesicht und wartete, bis sie seinen Blick erwiderte. Es gab so viel, was ihm durch den Kopf schoss, so vieles, das er ihr sagen wollte, aber letztendlich legte er nur seine Lippen auf die ihren und schenkte ihr einen weiteren Kuss. In diesem Moment war sie alles, was er wollte, alles, was er brauchte und alles, wofür zu leben und zu sterben sich lohnte. Insgesamt fühlte Caelan sich entspannt, wie schon sehr, sehr lange nicht mehr und auch so gut, wie schon lange nicht mehr. Er wusste, dass es an der Gesamtsituation lag, daran, dass es ihm generell körperlich und emotional besser ging, weil in Dhemlan sein Kelch geheilt und sich um seinen Körper gekümmert wurde.. aber für ihn machte Delyth auch viel aus. Ihre Nähe gab ihm mehr Kraft, als er geglaubt hatte und die Stabilität, tatsächlich durch zu halten und sich nicht einfach wieder gehen zu lassen, auch wenn die Versuchung in Kleintereille groß war.
Er küsste sie erneut, ehe er sein Gesicht an ihres schmiegte und seine Augen entspannt schloss. Caelan hatte keine Ahnung, wie spät es war und ob Tag oder Nacht, aber es war ihm auch egal.. er wollte sich nur an sie lehnen, sie in Armen halten und einschlafen.. ohne Angst vor dem Schlaf haben zu müssen, wie früher. Es gab keinen Grund, bis zur Erschöpfung zu laufen, damit sein Kopf endlich Ruhe gab. Und diese Entspannung, diese Freiheit wollte er vollkommen genießen.

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23 Dec, 2011 08:47 13 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Für die Schwarze Witwe und Heilerin stand die Zeit völlig still. Sie nahm nichts wahr außer den Kriegerprinzen und sich selbst, strich federleicht über Caelans Haut und räkelte sich unter ihm, während sie sich an ihn schmiegte und ihn hin und wieder küsste. Diese Art von Sex war nicht wie sonst, es fühlte sich so anders an und war mit nichts vergleichbar, was sie bisher an Erfahrungen gesammelt hatte – und davon hatte sie sehr viele in ihrem jungen Leben gesammelt. Es ging ihr in dem Fall nicht darum die körperlichen Empfindungen voll auszukosten und sich ganz auf die physischen Reizungen zu konzentrieren. Vielmehr war es überwältigend was sie dabei empfand gerade mit diesem einen Kriegerprinzen zu schlafen, wie es sich anfühlte, in seiner Nähe zu sein und letztlich diese enge körperliche Nähe zu haben, die sie in einen solchen Rausch versetzte. Delyth wollte im Moment nichts lieber, als dass die Situation nie aufhörte. Jedes Reiben von Caelans Haut auf ihrer eigenen, jede Bewegung in ihrem Schoß und jedes Stöhnen, das von dem Dhemlaner kam, war für sie befriedigender als fünf der besten Männer, die sie in ihrem Leben bisher gehabt hatte.
Nachdem es vorbei war und der Kriegerprinz schwer atmend auf ihr lag, hatte sie den Kopf an seinem Hals vergraben, ein entrücktes Lächeln auf den Lippen und fühlte sich zutiefst entspannt und glücklich. Eine ihrer Hände strich abwesend und zärtlich über Caelans Rücken, die andere fuhr ihm durch das schwarze Haar und spielte mit ein paar Strähnen.

Sie behielt die Augen noch einen Moment geschlossen, auch nachdem der Kriegerprinz sie zu sich gezogen und etwas zur Seite gedreht hatte. Es fühlte sich so unfassbar gut an, seinen Herzschlag zu spüren und den Geruch von ihnen beiden in der Nase zu haben, der dem ganzen Raum anhaftet. Und nicht zuletzt die Vermischung ihrer beiden mentalen Signaturen, die für sie als Schwarze Witwe manchmal überdeutlich spürbar war. Unter halb geschlossenen Lidern erwiderte sie seinen Blick und auch den Kuss mit einer Zärtlichkeit, die bisher in der Form kein anderer Mann von ihr hatte erleben dürfen. Delyth fühlte sich einfach nur glücklich und nachdem sie sich ein Stück von dem Kriegerprinzen gelöst hatte, lächelte sie ihn an und fuhr verträumt mit zwei Fingerspitzen über seine Lippen, weiter zu seinen Wangenknochen, bis sie die Konturen des fein geschnittenen, aristokratischen Gesichtes nachgefahren hatte. Es war von außen schwer zu sagen, was in ihr vorging, aber das Gold ihrer Augen funkelte und sah verklärt aus, völlig abwesend. Mit den Fingern strich sie eine seiner Haarsträhnen entlang, die die gleiche Farbe hatten wie ihre eigenen Haare, dabei betrachtete Delyth aber weiterhin einfach nur Caelans Gesicht und lächelte still vor sich hin. Sie sprach nicht und tat auch sonst gar nichts, außer in dem Bett zu liegen und Caelan zu betrachten. Weder hatte sie das Bedürfnis aufzustehen, noch sich großartig sonst irgendwie zu bewegen. Alles, was sie wollte, war ihre Hochstimmung genießen und sich nichts dabei zu denken.

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07 Jan, 2012 17:01 44 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




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Delyth rückte etwas von ihm weg und träge öffnete der Dhemlaner die Augen, um sie ansehen zu können. Sie lächelte ihn verträumt an und fuhr mit dem Fingerspitzen über seine Lippen, die von einem leichten Lächeln umspielt wurden. Er hauchte einen Kuss auf ihre Finger, ehe Delyth zu den Wangenknochen überging. Langsam und zärtlich fuhr sie seine Gesichtskonturen nach. Caelan gab ein zufriedenes Schnurren von sich, diese Berührung gefiel ihm unglaublich gut. Er hob ebenfalls die Hand und begann dasselbe Spiel bei Delyth zu wiederholen, fuhr ihre Lippen, ihre Wangenknochen, die Konturen ihres Gesichts entlang, strich zärtlich ihren Kieferknochen entlang und wieder hinauf zu ihrem Haaransatz. "Du bist so wunderschön.." Es war nicht mehr als ein hauchzartes Flüstern, wobei sein Blick ebenfalls verträumt war.
Er fühlte sich einfach.. wohl und zufrieden. Er wollte Delyth, wollte bei ihr bleiben, sie berühren, sie streicheln, sie riechen und spüren und nie mehr damit aufhören. Er wollte sie für immer betrachten und sich dabei so gut fühlen, wie in diesem Moment. In diesem Moment wollte Caelan für immer bei ihr sein. Er schloss die Augen und seufzte zufrieden. Müdigkeit machte ihn allmählich träge, zumal er den Schlaf dringend brauchte. Ohne es bewusst zu wollen, döste Caelan weg, noch immer entspannt und zufrieden und selbst im Schlaf mit einem Lächeln auf den Lippen.

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08 Jan, 2012 11:55 11 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Delyth lächelte und schmiegte sich leicht an Caelans Hand, während sie für einen kurzen Moment die Augen schloss und zufrieden seufzte. Bisher hatte es ihr bei nicht allzu vielen Männern etwas bedeutet, wenn sie sie als wunderschön bezeichnet hatten. Die Schwarze Witwe und Heilerin wusste, dass sie schön war, sie tat ja auch einiges dafür, dass dem so war. Aber Caelan schaffte es mit dieser Feststellung ihr ein ehrliches Lächeln zu entlocken und ein warmes Gefühl breitete sich in ihr aus. Sie hob kurz den Kopf und hauchte dem Kriegerprinzen einen Kuss auf die Wange, murmelte leise und liebevoll „Schlaf…“ und kuschelte sich bei ihm ein. Beiläufig streichelte sie mit einer Hand über seine Schulter und seine Brust, schloss die Augen und genoss die entspannte Stimmung. So lag sie bestimmt zwei Stunden bei dem Dhemlaner im Arm, nicht wirklich schlafend aber auch nicht ganz wach, sondern in einer Art Dämmerzustand, in dem sie Caelan nebenbei leicht streichelte und seinen regelmäßigen Atemzügen lauschte. Ich könnte mal duschen gehen… Sie hatte keine Ahnung, wie viel Uhr es war, aber es war auch nicht so wichtig. Es gab immerhin keine Termine, die sie hatte. Hin und wieder hatte sie Geräusche im Haus gehört, wahrscheinlich die kleine Königin oder irgendwelche der anderen Bewohner, die hier ja immerhin ihren Alltag hatten. Etwas zu essen konnte sie auch langsam vertragen und außerdem hatte sie bis auf Bhaal noch nicht wirklich Zeit mit irgendjemand anderem hier verbracht. Erstens war Delyth kontaktfreudig und zweitens gehörte es sich ihrer Meinung nach, zumindest mal ein bisschen vorstellig zu werden, wenn sie schon hier schlief und der Königin dieses inoffiziellen Hofes so starke Drogen verabreichte, dass diese für zwölf Stunden durchschlief. Da konnte ganz schnell ein falscher Eindruck entstehen, wenn man nicht aufpasste, was die Schwarze Witwe und Heilerin verhindern wollte. Also rührte sie sich und begann damit zu versuchen, sich so unauffällig, langsam und leise wie möglich aus dem Bett zu schälen. Sollte Caelan doch aufwachen, konnte sie ihn vielleicht dazu bringen noch ein bisschen weiterzuschlafen, wenn sie ihm erklärte, dass sie nur duschen und sich ein bisschen im Haus umsehen ging.

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08 Jan, 2012 12:39 19 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




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Caelan wurde von einer Bewegung neben sich wach. Er hielt die Augen geschlossen und überprüfte kurz das Zimmer mental, es befanden sich nur Delyth und er im Raum. Etwas irritiert öffnete er die Augen und stützte sich müde auf, sich noch fragend, warum er davon wach geworden war. Es gab durchaus Personen, in deren Gegenwart er schlafen konnte, ohne bei jeder Berührung wach zu werden, wie Merel - und Delyth eigentlich auch. Aber schon während er sich aufrichtete, stellte er fest, dass Delyth wohl versucht hatte, zu gehen. "Was ist los?" fragte nach, wobei er ein kurzes Gähnen nicht unterdrücken konnte. Wenn er sich allerdings ein wenig strecken und duschen würde, wäre er wieder fit. Caelan brauchte nicht viel Schlaf - zumindest redete er sich das gerne ein. Seiner Meinung nach reichte es auch vollkommen, wenn er alle zwei Tage ein paar Stunden döste.
Noch etwas verschlafen wirkend, aber halbwegs wach wartete Caelan auf ihre Antwort. Immerhin hatte sie versucht, einfach zu gehen, das musste irgendeinen Grund haben. Und Caelan hoffte sehr für sie, dass sie nur kurz auf Toilette wollte und nicht ernsthaft vor hatte, einfach zu verschwinden, während er schlief und was auch immer zu tun - immerhin liefen in diesem Haus viele Männer herum, ausschließlich mit dunklen Juwelen. Und auch wenn Caelan sie als Freunde bezeichnete.. waren sie dennoch dunkle Männer. Und er eben nicht sonderlich begeistert, wenn sie einfach ohne ihn weg ging. Das war er schon bei Merel nicht. Aber Merel wusste es inzwischen ja auch besser.. es war unmöglich, zu gehen, während Caelan schlief, ohne ihn dabei auf zu wecken. Das würde Delyth auch noch merken.. da machte er sich keine Gedanken. Und Delyth musste sich da auch keinerlei Hoffnungen amchen.

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Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

08 Jan, 2012 12:50 14 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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So sehr sie auch versuchte sich vorsichtig und leise zu bewegen, Caelan wachte trotzdem auf. Allerdings nicht nur das, er machte auch verschlafen Anstalten, nicht weiterschlafen und mit ihr zusammen aufstehen zu wollen. Die Schwarze Witwe und Heilerin verzog ein bisschen das Gesicht, lächelte aber kurz darauf schon wieder und schüttelte fast schon tadelnd den Kopf. Anschließend beugte sie sich zu ihm und gab ihm einen zwar kurzen, aber sehr zärtlichen Kuss. „Ich wollte duschen gehen.“, murmelte sie leise, aber mit einem deutlich amüsierten Unterton. Delyth setzte sich im Bett auf und sah kurz aus dem Fenster, bevor sie mit einem Wink mithilfe der Kunst selbiges öffnete, um schon einmal dafür zu sorgen, dass das Zimmer durchgelüftet wurde. Sie ging davon aus, dass es warm genug draußen sein würde, sodass es nicht kalt in dem Gästezimmer werden würde. Noch einmal gab sie dem Kriegerprinzen einen kurzen Kuss und schwang dann die langen Beine aus dem Bett, sodass sie auf der Bettkante saß. „Und mich danach ein bisschen hier umsehen. Oder vielmehr mich mal bei den anderen Bewohnern blicken lassen.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Ich schlafe, esse und bewege mich in diesem Haus, es ist unhöflich, mich nicht blicken zu lassen oder mich nicht ein bisschen mit den Leuten, die hier eigentlich zuhause sind, zu beschäftigen.“ Sie sah Caelan an und ihre goldenen Augen funkelten, ihr Blick war undefinierbar. „Außerdem empfände ich persönlich es nicht als beruhigend, wenn ich wüsste, dass eine dunkle Schwarze Witwe und Heilerin da ist, die meiner Königin richtig starkes Zeug verabreicht, sich aber sonst selten blicken lässt.“ Delyth hob eine Augenbraue und ein süffisantes Grinsen umspielte ihre Mundwinkel. „Allerdings kannst du ruhig noch ein bisschen schlafen, ich komme schon zurecht. Notfalls hefte ich mich einfach an Merels Fersen, ob sie will oder nicht.“ Die Dhemlanerin hatte absolut kein Problem damit, sich unter Fremden zurecht zu finden, was meistens daran lag, dass die Fremde nicht lange Fremde für sie blieben. Und wenn gar nichts mehr ging oder sie nicht so recht wusste, was sie anstellen sollte oder wie sie am besten Kontakt knüpfen sollte, dann sollte ihr eben die kleine Königin dabei helfen, so einfach war das.

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08 Jan, 2012 13:03 38 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Caelan
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Delyth verzog leicht das Gesicht und schüttelte tadelnd den Kopf. Anscheinend hatte sie tatsächlich geglaubt, er würde einfach weiterschlafen. Delyth gab ihm einen zärtlichen Kuss, allerdings blieb Caelan noch etwas skeptisch. Als sie meinte, dass sie duschen gehen wollte, gab er ein "Hmmm." von sich. "Ich komme mit, ich muss auch duschen." brummte er. Als Delyth weiter sprach, verfinsterte sich Caelan Blick und er gab ein weiteres, deutlich unzufriedeneres Brummen von sich. "Ich werde nicht weiter schlafen." Das hatte er sowieso nicht vor gehabt, nun, da er wusste, was sie vor hatte, noch weniger. Zu sagen, dass sie wohl beunruhigend war und dann alleine durch das Haus zu spazieren..! Zumal er gar nicht wissen wollte, wie Lyssa womöglich auf Delyth reagieren könnte.. nein, das ging nicht.

Er stand in einer fließenden Bewegung auf und streckte sich ausgiebig, wobei er ein leichtes Schwindelgefühl ignorierte. Bevor er von Delyth halbwegs aufgepäppelt wurde, war ihm regelmäßig schwarz vor Augen geworden. So ein bisschen Schwindel schränkte ihn gar nicht ein, auch wenn er es vermied, Delyth davon in Kenntnis zu setzen - er wollte gar nicht wissen, wie sie als Heilerin darauf reagieren würde. Und solange sie dachte, dass nun alles wunderbar war, war auch alles wunderbar. Und statt neue Probleme in den Raum zu werfen, kümmerte er sich lieber um die bereits vorhandenen. "Es ist für einen Mann auch unhöflich, Konversation mit einer Lady zu betreiben, die ihm nicht vorgestellt wurde. Ich werde in diesem Fall als Begleiter dienen und dich mit den Bewohnern des Hauses bekannt machen. Müde bin ich nämlich nicht mehr im geringsten." Er schenkte ihr ein Grinsen, das besagte, dass die besser keinen Einspruch dagegen erhob. Er war sich sicher, dass Delyth wenig Möglichkeiten hatte, etwas zu erwidern.. immerhin berief er sich in diesem Moment auf das Protokoll. Und müde war er bei dem Gedanken, Delyth alleine durch das Haus spazieren zu lassen, während sie Niemand kannte, wirklich nicht mehr. "Und wenn ich dich mit den wichtigsten Leuten bekannt gemacht habe, werde ich ein wenig trainieren gehen, damit du in Ruhe herum schleichen und alle in den Wahnsinn treiben kannst." fügte er grinsend hinzu. Er beugte sich zu ihr hinunter und küsste sie verspielt. Er war sich sicher, dass es einige Griesgräme gab, die Delyth mit ihrer Art und Weise wahnsinnig machen würde. Ihn machte sie immerhin auch wahnsinnig, aber auf andere Art und Weise.

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08 Jan, 2012 13:44 13 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
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Er war also wach. Schön. Aber er war wach, verhielt sich wie ein Kriegerprinz und berief sich auch noch auf das Protokoll. Das war nun nicht mehr so schön. Delyth allerdings biss die Zähne zusammen, erwiderte den Kuss halbwegs so, dass man nicht auf die Idee kam, sie würde sich verweigern, und unterdrückte ein Seufzen. Es war nicht so, dass Caelan Unrecht hatte – aber Recht hatte er auch nicht. Sie hätte die Situation wunderbar allein regeln können, zumal sie hier schon niemand fressen würde. Beunruhigung oder ein gewisses Misstrauen, das ihr womöglich wegen der Sache mit Merel entgegenschlagen könnte, war in ihrem Kopf vorprogrammiert, aber es war nichts, womit sie nicht arbeiten konnte. Entweder sie konnte das ausbügeln oder eben nicht, jedenfalls kam sie schon irgendwie damit zurecht. Für einen Moment schloss die Schwarze Witwe und Heilerin die Augen und atmete tief durch, um ihre Gesichtszüge zu glätten. Das Lächeln, das sie Caelan danach schenkte, drückte aus, dass ihre folgenden Worte nicht böse gemeint waren. „Geh du zuerst duschen, ich suche mir währenddessen was zum anziehen raus.“ Damit war klar, dass sie jedenfalls nicht mit ihm zusammen ins Bad gehen würde. Entweder er duschte zuerst oder sie, hinter verschlossener Tür, allein und in Ruhe. Die Zeit konnte sie vielleicht nutzen, um runter zu kommen und sich nicht doch noch aufzuregen. Sie hatte beschlossen die ganze Sache mit dem Dhemlaner zu versuchen, die nächsten Tage und Wochen einfach abzuwarten, wie es zwischen ihnen lief. Also musste sie ihr übliches Verhalten ein bisschen eindämmen, es einfach schlucken, dass er sich auf das Protokoll berief und sich selbst in Erinnerung rufen, dass sie ihm - weil sie ihn sehr mochte und die Sache mit ihm bisher anders war, als bei anderen Männern – gewisse Zugeständnisse machen musste. Das konnte Delyth für den Moment akzeptieren, trotzdem bedeutete das, dass sie den Ärger, der durch das Gefühl von Eingeschränktheit hervorgerufen wurde, für den Moment runterschlucken musste. Also stand sie ebenfalls auf und rief ganz demonstrativ ein paar Klamotten aus ihrem Juwelengepäck herbei. Sie hatte immer ein paar Klamotten darin verstaut, weil sie ja oft genug einfach mal spontan irgendwo schlief. Zumindest das hatte sich offensichtlich bisher nicht geändert, auch wenn sie nicht mehr wegen eines Stelldicheins woanders schlief, sondern wegen einer zermürbten Königin. Wundervoll. Ganz wundervoll.

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08 Jan, 2012 14:00 42 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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Delyth passte nicht, was er sagte, Das merkte er deutlich, allerdings - verflucht wollte er sein, wenn er sie alleine liess! Er seufzte, als sie deutlich machte, dass sie ohne ihn duschen wollte. An sich nichts schlimmes, aber in dieser Situation fühlte es sich ein wenig wie Ablehnung an. "Ich kann auch einfach den Leuten Bescheid sagen, während du duschen bist, und gehe gleich laufen. Dann hast du mich nicht an dir kleben. Wäre.. dir das lieber?" Vorsichtig berührte er sie am Arm, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, ohne dabei aufdringlich zu sein und wartete ab, bis sie ihn ansah. "Ich bezeichne die Menschen hier als meine Freunde und ich vertraue ihnen auch, aber du bist mir zu wichtig, um das Risiko ein zu gehen." Es gab viel mehr Dinge, die er ihr sagen wollte, die er ihr erklären wollte, dass er sie nicht einsperren wollte, dass er sie nicht herumkommandieren wollte.. sondern einfach einen unglaublich starken Drang danach hatte, sie zu beschützen.. selbst in Situationen, in denen es eigentlich unnötig war.. wie in dieser. Er seufzte und fuhr sich durch die Haare, während es in seinem Kopf arbeitete. "Scheiße Delyth, ich will nicht schon wieder wegen so etwas dummen streiten. Das ist doch einfach... scheiße."
Er seufzte nochmal, während er sich selbst dafür schalt, wie dumm er doch war. Er konnte manche Dinge auch einfach sein lassen, aber er tat es nicht. Und wenn er gerade aufwachte waren seine Instinkte sowieso immer schneller als sein Verstand. Aber wenn sie deswegen immer so aneinander gerieten.. dann würde es nie funktionieren. Dann könnte er die Sache mit Delyth auch gleich beenden. Sie konnten eben beide nicht aus ihrer Haut. "Ach egal, ich geh duschen. Wir können das gleich klären, wenn ich richtig wach bin und hoffentlich aufhöre, dummes Zeug von mir zu geben. Tut mir Leid."
Er drehte sich um und ging ins Badezimmer, wo er sofort die Tür schloss. Er wollte nicht, dass Delyth ins Bad kam, während er darin war, allerdings gab es wenig Möglichkeiten, das zu verhindern. Er wählte darum die einfachste und benutze einen Schlüssel. Jedes Schloss, das er mit Kunst erschaffen würde, wäre wirkungsloser als dieser kleine Metallgegenstand.. irgendwie war das beinahe amüsant.
Unter der Dusche angekommen stellte er das Wasser auf kalt und schlug einfach gegen die Wand, um seinem Frust Luft zu machen. Der Gedanke, dass es nie funktionieren würde, wenn es immer so lief, setzte ihm zu, aber er wusste auch nicht, wie er es ändern könnte. Er wollte Delyth nicht verlieren, er wollte nicht, dass es schief ging. Dieser Gedanke machte ihm nicht nur unglaubliche Angst, er machte ihn beinahe wahnsinnig.
Nachdem Caelan genug auf die Wand eingeschlagen hatte, schloss er einfach die Augen und versuchte eine Lösung zu finden, wobei er hoffte, dass das eiskalte Wasser seinen Kopf klären würde. Wie sollte er die Situation jetzt lösen. Am besten einfach nachgeben, runter schlucken.. und Delyth machen lassen. Sie war älter als er und trug dunklere Juwelen. Sie kam alleine zurecht. Sie brauchte ihn nicht. Es war dumm und naiv an zu nehmen, dass er irgendetwas bewirken könnte, zumal Delyth mit Sicherheit gut mit den anderen zurecht käme. Er musste sie auch nicht vorstellen, eigentlich. Sein Kopf wusste das alles, eigentlich. Aber sein Instinkt war einfach.. zu stark. Sein Instinkt, sie beschützen und für ihre Sicherheit sorgen zu wollen. "Wie soll ich nur dagegen ankommen?" murmelte er leise und voller Verzweiflung, froh darum, für sich zu sein.
Er seufzte und setzte sich im Schneidersitz unter das Wasser, die Arme auf die Beine aufgestützt, das Kinn auf die Hände abgelegt. Eigentlich wollte er sich bewegen, wollte laufen, wollte diesem zerstörerischen Gefühlssturm in seinem Innern irgendwie Luft machen, wenn es sein musste, mit Gewalt. Aber das konnte er nicht. Wenn er dieses Zimmer verließ, musste er gefasst sein. Außerdem hielt er seine Gefühle so gut es ging in sich verschlossen - wenn Delyth das Zimmer später betrat, sollte sie auch definitiv nichts davon mit bekommen. Sie trug zwar dunkle Juwelen und war eine Schwarze Witwe, aber wenn er sich nicht zu sehr gehen liess und sich konzentrierte, ging das. Einige Minuten verwendete er nur darauf, sich wieder zu sammeln, dann stand er auf und duschte sich, ohne Hast. Er würde, sobald er fertig war, Raus gehen und sich bei Delyth entschuldigen. Er würde ihr sagen, dass es ihm Leid tat, dass er überreagiert hatte und dass er raus gehen und etwas trainieren würde und sie in Ruhe die Leute kennen lernen konnte, ohne ihn. Und er würde trainieren gehen, würde – weit genug entfernt, damit Delyth es nicht mit bekam – den Gefühlen Raum geben, die er ihnen in diesem Moment nicht zugestehen konnte.
Nach dem Duschen zog er sich ein einfaches, schwarzes ärmelloses Stoffoberteil an, das er beim Training bevorzugte, und eine bequeme Stoffhose. Seine Haare trocknete er nur ein wenig mit dem Handtuch, aber nicht mit Kunst. Dann überprüfte er kurz, ob er zu viel von seiner Signatur in dem Zimmer hinterlassen hatte, verbarg so weit wie möglich alles negative aus seiner Signatur, das ihr auffallen könnte und verließ es mit einem leichten Lächeln. "So, jetzt bin ich richtig wach." begrüßte er sie - und auch wenn er sich noch nicht wieder gut fühlte, brachte Delyths Anblick seine Augen zum strahlen. Er wollte sie, er wollte bei ihr sein und er würde dafür auch Kompromisse eingehen, wenn es sein musste.

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08 Jan, 2012 14:47 16 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
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Sie brauchte nicht hinsehen um zu bemerken, dass Caelan ein bisschen die Fassung verlor. Sie konnte es spüren, allein schon aufgrund der Atmosphäre in dem Raum. Wahrscheinlich ging es ihm in etwa genauso wie ihr und als er zu sprechen begann, seufzte sie leise. Er kam zu ihr und sie sah ihn an, das Gesicht zwar ernst, aber in ihren goldenen Augen lag eine gewisse Wärme. Die Schwarze Witwe und Heilerin hatte keine Ahnung, was sie sagen sollte, konnte oder wollte. Eigentlich gab es für sie nichts zu sagen und sie hätte die Situation lieber abgehakt. Sie hätte es ja akzeptieren können, dass er sich auf das Protokoll berief und lieber selbst dafür sorgen wollte, dass sie den anderen in diesem Haus vorgestellt wurde. Zwar zähneknirschend, aber Delyth hätte es akzeptieren und einfach schlucken können, ohne sich danach noch großartig Gedanken darum zu machen. Aber sie kam ohnehin nicht mehr dazu, irgendetwas zu finden, das sie sagen konnte, weil der Kriegerprinz sich bereits umdrehte und im Bad verschwand. Augenscheinlich teilnahmslos fuhr sie damit fort, sobald die Tür sich geschlossen hatte, die herbeigerufenen Klamotten zu studieren und legte sich schließlich ein knielanges, buntes Kleid zurecht, das keine Träger besaß und hinten recht tief saß, sodass das Kunstwerk auf ihrem Rücken gut sichtbar sein würde. Ab der Taille war es weit geschnitten und wies große Falten auf, sodass es einen verspielten Charakter hatte, wie sehr viele ihrer Kleidungsstücke. Sie legte es auf dem zerwühlten Bett ab und ließ sich dann seufzend auf dessen Kante plumpsen, das Gesicht in den Händen vergraben

So saß sie eine Minute da, bis sie abermals seufzte und sich durch die Haare fuhr. Delyth hatte keine Ahnung, was sie mit der Situation anfangen sollte. Sie war ja nicht einmal wütend, sondern einfach nur ein bisschen… überfordert. Aber das machte nichts, irgendwie kam sie schon klar. Womit sie nicht ganz so gut klarkam war Caelans Abgang. Völlig unbeeindruckt von der Tatsache, dass sie nackt auf dem Bett saß, weil sie dieser Umstand auch wirklich nicht störte, schlug sie ein Bein über das andere, lehnte sich etwas zurück und stützte sich hinter sich mit den Händen auf dem Bett ab. So wartete sie, bis der Dhemlaner wieder aus dem Bad kam. Als es so weit war drehte sie ihm das Gesicht zu, den Kopf leicht schief gelegt und mit einem ernsten Ausdruck, allerdings ging von ihr weder Aggression noch Wut aus, sondern eigentlich die ruhige, gelassene Stimmung wie immer. „Willst du immer weglaufen, wenn dich die Situation gerade ein bisschen überfordert?“, fragte sie seelenruhig nach. Allerdings hob sie gen Ende bereits die Hand, um dem Kriegerprinzen gar keine Zeit zu einer Erwiderung zu geben. „Ich bin auch überfordert und ich hätte vorhin einfach nur ein bisschen gebraucht, bis ich es einfach geschluckt hätte, dass du das Bedürfnis hast, mich bei den anderen vorzustellen.“ Sie war noch nicht fertig, das merkte man auch, obwohl sie sich straffte und aufstand, bevor sie das Kleid schwungvoll packte und sich nun ganz Caelan zuwandte. „Aber anstatt etwas einfach mal auszusitzen oder damit zu arbeiten, dass die Situation gerade eben einfach so ist, läufst du lieber weg.“ Ebenso beängstigend ruhig kam sie auf ihn zu, bis sie schräg vor ihm stand, sah zu ihm hoch und schüttelte den Kopf. Noch immer versprühte sie keinerlei Wut. In ihrem Gesicht zeichnete sich nur Unverständnis ab, auch wenn ihre Augen den warmen Ausdruck ihm gegenüber nicht verloren hatten. „Wenn du nicht lernst, einfach mal Dinge auszuhalten – und du bist langlebig wie ich auch, wenn es sein muss hast du Jahrzehnte Zeit mal etwas auszuhalten, abzuwarten oder auszusitzen – wirst du nie zurecht kommen.“ Es war weder ein Vorwurf noch schnippisch, sondern einfach nur ihre Meinung. Delyth schüttelte abermals den Kopf und setzte sich wieder in Bewegung, um an Caelan vorbeizugehen. „Hör auf, einfach wegzulaufen. Damit kann ich nichts anfangen.“ Konnte sie wirklich nicht. Sie hielt absolut nichts davon, vor Problemen einfach immer zu flüchten. Probleme waren da und entweder man lernte damit zu leben, sie zu lösen oder abzuwarten, ob sie sich von selbst regelten. Sollte er nichts mehr zu sagen haben oder sie davon abhalten, würde sie jetzt jedenfalls unter die Dusche gehen.

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08 Jan, 2012 15:13 58 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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Delyths Begrüßung brachte Caelan dazu, überrascht die Augen auf zu reissen. Er wollte etwas erwidern, aber Delyth sprach einfach weiter. Vollkommen überrumpelt hörte er ihr zu, wobei er nicht wusste, was er davon halten sollte. Besonders, dass sie so ruhig und freundlich war.. traf ihn. Da war keine Wut oder sonst etwas hinter ihren Worten. Bei ihrem letzten Satz schluckte er. "Okay." Einen Moment wartete Delyth noch, dann ging sie ins Badezimmer. Caelan seufzte und liess sich auf dem Bett nieder. Er hatte nur nicht streiten wollen. War das derart falsch gewesen? Anscheinend. Erneut arbeitete es in seinem Kopf. Was würde jetzt passieren? Sie wollte nicht, dass er weglief. War sein Sport auch ein Weglaufen? vermutlich sah sie es so. Also würde er keinen Sport machen. Nicht an diesem Tag. Irgendwie.. würde er das schon bewerkstelligen. "Mich mit den Dingen auseinander setzen.. süße Dunkelheit, du verlangst wirklich einen hohen Preis dafür, diese Frau zu.. lieben." Er schloss die Augen und seufzte. Sich mit den Dingen auseinander zu setzen bedeutete auch, sich mit den Dingen an Giachettas Hof auseinander zu setzen. Gut, das hätte er sowieso tun müssen. Also warum nicht gleich an diesem Tag damit anfangen?
Ein sarkastisches Lächeln umspielte seinen Mund bei dem Gedanken daran, dass es sich nicht unbedingt weniger selbstzerstörerisch anfühlte. Aber wenn er sich tatsächlich einmal mit den Dingen auseinander setzte konnte er vielleicht tatsächlich damit abschließen, auch wenn die Zeit bis zu diesem Augenblick für ihn unweigerlich hässlich werden würde. Sein Blick glitt zu der geschlossenen Badezimmertür. "Und wenn du mir nicht dabei zur Seite stehst, werde ich das vermutlich nicht durchstehen Delyth. Ob du das wohl weißt?"
Seufzend liess er sich rückwärts auf das Bett fallen. Eigentlich war er Niemand gewesen, der weg gelaufen war. Die Zeit an Giachettas Hof hatte er definitiv ausgesessen, obwohl es damals vielleicht sogar besser gewesen wäre, wenn er gegangen wäre. Wann wäre ein geeigneter Moment gewesen, mit dem Weglaufen auf zu hören? Hätte er sich stellen sollen? Vielleicht. Delyth hatte recht, seit er die Königin damals attackiert hatte, war er ständig geflohen. Und solange er sich nicht damit auseinander setzte.. würde das nie aufhören. Nachdenklich stand er auf und ging an das Fenster. Er setzte sich auf den Fensterrahmen und rief ein silbernes Zigarettenetui herbei, aus dem er eine schwarze Zigarette fischte. Er zündete sie sich an, schloss die Augen und lehnte seinen Kopf an die Wand, während er den Qualm tief inhalierte. In seinem Kopf festigte sich ein Entschluss, bei dem er sich noch nicht sicher war, wie er es Merel und Delyth mitteilen sollte, ohne, dass sie ihn erschlugen.

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08 Jan, 2012 15:41 07 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
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Im Bad angekommen stieg sie unverzüglich unter die Dusche, sobald sie das Wasser auf die richtige Temperatur eingestellt hatte. Seufzend wusch sie sich und spülte dabei symbolisch die ganzen Probleme mit weg. Sie hatte ihm gesagt, was sie von seinem Verhalten hielt und wie sie die Situation bewertete, damit war das für sie gegessen. Ihre Meinung würde sich nicht ändern, selbst wenn sie alles noch einmal wiederholte, also war es Delyths Meinung nach auch erst einmal gut. Wenn sie aus dem Badezimmer herauskam und sie sich damit auseinandersetzen wollten, gut – sofern Caelan nicht wieder weggelaufen war. Die Schwarze Witwe und Heilerin konnte keine Einschätzung darüber machen, ob er noch da sein würde oder nicht. Wenn nicht waren ihre Worte nicht angekommen, wenn er noch da war… bestand zumindest die Chance, dass sie bei ihm angekommen waren. Nachdem sie sich die Haare gewaschen hatte stieg sie aus der Dusche, trocknete sich mithilfe von Kunst und zog das Kleid über, nachdem sie sich einen einfachen, weißen Slip angezogen hatte. Ihre nun trockenen Haare band sie lose mit einem weißen Satinband zusammen, in das sie eine große Schleife machte und das sich von ihren pechschwarzen Haaren abhob. Der gewohnt dezente, leicht blumige Duft ging von ihr aus, den sie oft trug, als sie zurück in das Zimmer trat. Er ist noch da. Erleichterung vermischte sich zugegebenermaßen auch mit Überraschung, da sie fast damit gerechnet hatte, dass sie allein sein würde. So aber glitt ihr Blick zu dem auf der Fensterbank sitzenden Kriegerprinzen, strich mit einer Hand kurz über sein Gesicht und wartete, bis er den gerade genommenen Zug aus der Zigarette wieder ausgepustet hatte, um ihm einen kurzen Kuss zu geben. Ohne etwas zu sagen lehnte sie sich an Caelan, rieb ihre Wange an seiner und schloss halb die Arme um ihn. Sie war immerhin weder sauer noch wütend, also suchte sie ganz selbstverständlich seine Nähe. Wenn er reden wollte, sollte er das tun, ansonsten würde sie ein paar Minuten in dieser Haltung genießen, wahrscheinlich so lange, bis er die Zigarette fertig geraucht hatte, und dann vorschlagen, nach unten zu gehen.

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08 Jan, 2012 15:55 08 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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Noch während er am Rauchen war, kam Delyth schon wieder aus dem Badezimmer. Wie selbstverständlich kam sie auf ihn zu und legte ihm die Hand an die Wange. Dankbar um diese Geste schmiegte er sich an sie und erwiderte den Kuss, den sie ihm gab. Sie rieb ihre Wange an die seine und er schmiegte sich ebenfalls an sie, wobei alleine ihre Anwesenheit dafür sorgte, dass er wieder gefasster wurde. Es lag einfach in seiner Natur, dass die Nähe von Frauen ihn beruhigte und er war froh darum. Sie schloss die Arme um ihn und er legte auch einen Arm lose um sie, während er schweigend weiter rauchte. Nachdem er geendet hatte, rieb er die Zigarette zwischen den Fingern aus. Eigentlich drückte er sie bevorzugt an seiner Haut aus, allerdings war er sich sicher, dass Delyth sich dann wohl nicht mehr so entspannt an ihn kuscheln würde - also liess er es bleiben. Die Überreste verfrachtete er mithilfe von etwas Kunst direkt in den nächsten Mülleimer.
Einen Moment schloss er einfach die Arme um Delyth und genoss ihre Nähe, ihren Geruch und ihre Signatur, dann seufzte er. "Und, was machen wir jetzt? Gemeinsam runtergehen und Frühstück fände ich für den Anfang nicht schlecht. Wer in der Küche ist oder reinkommt, den stelle ich dir vor, den Rest kannst du dann selbst kennen lernen? Oder etwas anderes? Ich würde dann gerne.. hm. Ich glaube, ich lasse das mit dem Sport und ziehe mich ins Atelier zurück. Allerdings weiß ich noch nicht, ob hier.. oder Zuhause." Hauptsache ein Atelier, in dem er in Ruhe mit dem Aufarbeiten anfangen konnte. Zum Beispiel indem er die ganzen Bilder aus seinem Juwelengepäck holte und sich endlich mit ihnen auseinandersetzte, sie sortierte oder zeitlich ordnete, vielleicht ihnen einen Titel gab.. immerhin hatte er sowohl während der Zeit an Giachettas Hof als auch danach viel gemalt und gezeichnet. Und irgendwo in seinem Juwelengepäck befand sich auch noch der Ring des Gehorsams, den er getragen hatte. Eine Schwarze Witwe und Heilerin, bei der er direkt danach Obdach gefunden hatte, hatte ihn entfernt. Er besaß auch noch alte Tagebücher, die er durcharbeiten konnte.. Möglichkeiten, nicht mehr weg zu laufen sondern sich mit den Dingen auseinander zu setzen, hatte er genug.

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08 Jan, 2012 16:27 22 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
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Sie vergrub sich ein bisschen an seinem Hals und lächelte leicht vor sich hin. Nuschelnd und murmelnd erwiderte sie, nachdem Caelan fertig war: „Frühstück klingt gut.“ Delyth hob den Kopf, lächelte den Kriegerprinzen an und gab ihm ein liebevolles Küsschen, während sie an einer seiner Haarsträhnen zupfte. „Du stellst mir einfach die vor, die gerade da sind, sobald wir mit frühstücken fertig sind. Um den Rest kann ich mich dann ja gegebenenfalls selbst kümmern.“ Das war ein Kompromiss. Wenn gerade alle Bewohner des Hauses zugegen waren, hatte sich das ganze sowieso erledigt, andernfalls würde sie eben später noch auf den ein oder anderen treffen und versuchen, ein bisschen vorstellig zu werden. Wenn sich der Kriegerprinz zu sich nach Hause zurückzog, würde sie sich früher oder später sowieso an Merels Fersen heften und sich ein bisschen schlau machen und sich näher mit der Königin beschäftigen. In Dhemlan war das ja ein bisschen zu kurz gekommen, aber sie waren sich sympathisch genug, um den Faden wieder aufzunehmen – sofern ihr die Kaste der Schwarzen Witwe nicht wieder einen Strich durch die Rechnung machte. Naja, wird sich zeigen. Delyth löste sich ein bisschen von dem Dhemlaner und legte den Kopf schief. „Also los, ich hab Hunger!“, quengelte sie mit einem amüsierten Unterton. Allerdings hatte sie wirklich Hunger und freute sich auf etwas zu essen. Es musste wohl bereits irgendwann nachmittags sein, was aber eigentlich ziemlich egal war. Sie war gerade aufgestanden, also gab es für sie Frühstück, so einfach war das. Und bis nach dem Essen hatte sich Caelan vielleicht entschieden, ob er hierblieb oder bei sich Zuhause im Atelier herumwerkelte.

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08 Jan, 2012 16:42 51 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




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Delyth nuschelte, dass Frühstück gut klang und Caelan nickte. Er fand auch, dass Frühstück eine gute Idee war, immerhin trug Delyth dunkle Juwelen und benötigte regelmäßig etwas zu Essen. Bei sich selbst sah Caelan das etwas anders, aber er hatte Delyth versprochen, sich zusammen zu reissen, also würde er das auch tun. Delyth begann zu quängeln, was den Kriegerprinzen zum Lächeln brachte. Delyth war manchmal einfach.. süß. Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und noch einen flüchtigen auf den Mund, dann löste er sich von ihr und stieß sich von dem Fensterbrett ab. Einen Moment lang stand er in dem Raum und betrachtete Delyth nachdenklich, dann rief er einen Koffer aus seinem Juwelengepäck herbei, aus dem er ein violettes Hemd zog, das farblich zu seinem Aufstiegsjuwel - und Delyths Kleid - passte. Der Schnitt war ebenso makellos und passend, wie der von Caelans schwarzen und weißen Hemden, es stand ihm ausgezeichnet und passte auch zu der schwarzen Stoffhose, die zwar elegant genug war, um ordentlich aus zu sehen, aber schlicht und bequem genug, um nicht zu förmlich zu wirken.
Mit einem Lächeln trat er von hinten an Delyth heran und hauchte ihr einen Kuss auf den Nacken, während er mit einer Hand leicht ihren Arm entlang fuhr. Dann umarmte er sie kurz sehnsüchtig, ehe er sich wieder von ihr löste. "Dann lass uns etwas zu essen suchen und sehen, wen ich dir vorstellen kann." Gemeinsam ging er mit ihr hinunter in die Küche, allerdings ohne Jemanden zu treffen. Auch in der Küche befand sich Niemand, allerdings fand Caelan noch Überreste von dem Mittagessen, die er auf zwei Teller verteilte. Auf einen der Teller machte er weniger Essen, als auf den anderen, da er seiner Meinung nach weniger benötigte, als die Hexe. Die beiden Teller stellte er dann auf den Tisch und lächelte Delyth an. "Setz dich schon einmal, Besteck kommt gleich." Aus einer Schublade holte er noch Besteck, aus einem anderen Schrank Gläser. Fragend drehte er sich zu der Dhemlanerin um. "Trinkst du auch Rotwein zum Essen? Oder möchtest du etwas anderes?" Delyth bejahte und er stellte die Weingläser samt dem Wein auf den Tisch, dann liess er sich ihr gegenüber auf einen Stuhl sinken. Wie erhofft hatte sich die Dhemlanerin für die größere Portion entschieden – sie brauchte ja auch mehr – und begann zu essen. Eigentlich hatte Caelan keinen Appetit und am liebsten hätte er nichts gegessen, allerdings funktionierte das gerade eben nicht, und immerhin war es ja auch schon etwas her, seit er das letzte Mal gegessen hatte.
Nach dem Essen räumte Caelan auf und legte den Kopf leicht schräg, während er Delyth musterte. "Ich werde zu mir nach Hause gehen, da habe ich etwas mehr meine Ruhe. Wenn du mich suchst, findest du mich vermutlich in meinem Atelier, aber melde dich am besten nochmal bei mir, bevor du kommst. Okay?" Er küsste sie sanft und legte die Arme um sie. Caelan wusste nicht, in wie weit er sich tatsächlich schon mit seiner Vergangenheit auseinander setzen konnte und wie er tatsächlich damit umgehen würde, deswegen wollte er, dass sie sich bei ihm meldete.. nicht, dass sie plötzlich in der Tür stand, während er in einer roten lache saß, die dummerweise nicht nur aus Farbe bestand. Das wollte er eigentlich lieber vermeiden.

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08 Jan, 2012 17:19 45 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




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Merel hatte die meiste Zeit des Tages damit verbracht, zu lesen oder ein bisschen vor sich hinzukritzeln – gut zu erkennen an den vielen zerknüllten Papierkugeln, die in ihrem Zimmer herumflogen. Außerdem war sie eine Stunde drüben bei Surin gewesen, einer ihrer Alibiauftritte um den Anschein zu erwecken, dass es ihr verhältnismäßig gut ging und man sich keine Gedanken machen musste. Beim Mittagessen war sie wie gewohnt unten gewesen, hatte den anderen erzählt, dass sie richtig gut ausgeschlafen war dank Delyth und so weiter und so fort. Die Schwarze Witwe und Heilerin und Caelan hatte sie allerdings nicht zu Gesicht bekommen, allerdings machte sie sich vorerst keine Gedanken darüber. So war das, wenn man verliebt war. In der Theorie. Und in der Praxis offensichtlich auch. Ein Umstand, der sie ein bisschen Grinsen ließ, wenn sie darüber nachdachte oder auch, wenn sie jemand darauf angesprochen hatte. Stutzig war sie erst geworden, als sie vor etwas mehr als einer Stunde ihr Zimmer verlassen hatte und nach unten gegangen war, nur um Delyth plaudernd mit Bhaal in der Küche vorzufinden. Nach fünfzehn Minuten lockerer Konversation mit den beiden und nachdem der Kriegerprinz sich zurückgezogen hatte, hatte die junge Königin nachgefragt, wo sich Caelan befand. Damit hatte das Gespräch eine interessante Wendung genommen und dazu noch eine, die ihr keine Ruhe ließ. Sie hatte sich mit der Dhemlanerin oberflächlich über Caelan unterhalten, hatte ein bisschen was von Delyths Sicht auf die Situation mitbekommen und hielt sich mit Ratschlägen weitestgehend zurück, immerhin kannte sie die andere Frau dafür doch noch nicht gut genug. Merel hatte nur hier und dort ein paar Sachen angemerkt, aber viel wichtiger war, dass sie sich seit dem Gespräch ein bisschen Sorgen um ihren ausgewählten Bruder machte.

Er hatte sich also ins Atelier verschlichen. So weit nichts Schlechtes. Aber er hatte es nicht hier getan, sondern bei sich Zuhause und er hatte Delyth hier gelassen. Die Frau, um die er sich seit er wieder hier war pausenlos Gedanken machte und auf die er sich offensichtlich immer mehr fixierte. Das war der erste beunruhigende Umstand gewesen. Der zweite war, dass die Schwarze Witwe und Heilerin ein paar Dinge erzählt hatte, die Merel einfach hellhörig werden ließen ganz im Gegensatz zu der anderen Frau. Allein schon, dass zwischen Caelan und Delyth offensichtlich ansatzweise das Thema aufgekommen war, sich mit irgendwelchen vorhandenen Problemen zu beschäftigen, war gepaart mit dem Rückzug in sein eigenes Atelier für die junge Königin besorgniserregend. Nur zur Hälfte aus logischen Aspekten, die andere Hälfte war einfach nur ein Bauchgefühl. Daher war es ihr gerade recht gekommen, dass sich Surin hatte blicken lassen. Sie hatte die beiden Frauen einander bekannt gemacht, war noch kurz geblieben und hatte dann rechtzeitig – bevor das Gesprächsthema ihren eigenen derzeitigen Zustand zu nahe streifte – die Flucht ergriffen und sich verzogen. Surin und Delyth schienen ganz gut miteinander klarzukommen, aber es war nach Merels Einschätzung auch relativ schwer, nicht mit der Dhemlanerin klarzukommen, so weit sie sie bisher erlebt hatte. Also stand sie nun nachdenklich an einem Fenster in ihrem Zimmer und starrte nach draußen. Sie fragte sich, was sie tun sollte. Sich bei Caelan melden? Einfach hingehen? Gar nichts tun? Wäre sie vernünftig gewesen, hätte sie es einfach dabei belassen und sich um sich selbst gekümmert. Aber sie war nicht vernünftig. Also meldete sie sich per mentalem Faden bei dem dhemlanischen Kriegerprinzen. *Hey, was machst du grade?* Die Antwort, die sie bekam, war nicht sehr zufrieden stellend und auch nicht beruhigend. Daher kam von ihr auch nur ein recht nichtssagendes *Okay.* zurück. Allerdings war nichts okay.

Seufzend stieß sie sich vom Fenster ab, riss ihren Kleiderschrank auf und holte sich Klamotten daraus hervor. Eine ausgewaschene, braune Hose, mit der man aber trotzdem auf die Straße gehen konnte und einen dünnen, türkisfarbenen Pullover mit V-Ausschnitt. Darüber zog sie, weil die Abende manchmal doch noch etwas frisch waren und sie sowieso fast immer fror, einen grauen Strickmantel, den sie etwa zur Hälfte zuknöpfte. Ihre Füße steckte sie in flache Schuhe, bevor sie nach unten huschte und den Kopf durch die Küchentür steckte. Surin und Delyth waren noch immer da und unterhielten sich, tranken etwas und die junge Königin wurde nur ein „Bin bald zurück, ich schau nur kurz bei Caelan vorbei!“ los und war schon wieder weg. Glücklicherweise war keiner der Männer anwesend – die hätten trotz der kurzen Entfernung zu Caelans Haus darauf bestanden, dass sie Begleitung mitnahm. So wusste sie, dass Surin sie maximal mental verfolgen würde, bis sie angekommen war. Schon allein, weil überdeutlich gewesen war, dass Merel gerade keinerlei Wert auf irgendeine Art von Begleitung legte. Also stiefelte sie los, gerade so langsam, dass man es noch als gehen statt rennen bezeichnen konnte. Binnen weniger Minuten war sie angekommen und betätigte kraftvoll die Klingelschnur. Mehrmals. Und so deutlich, dass klar war, dass es jemand sehr eilig hatte. Sie hoffte nur, dass der Kriegerprinz ihr aufmachte, andernfalls würde sie einfach reingehen. Allerdings war es für sie kein gutes Zeichen, wenn er nicht aufmachen sollte.

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08 Jan, 2012 18:06 40 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




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Caelan verabschiedete sich von Delyth, dann machte er sich auf den Weg zu seinem Zuhause. Er wusste, dass er erst einmal eine Weile seine Ruhe haben würde.. das half ihm, ruhig zu bleiben. Er fühlte sich nicht mehr gehetzt und getrieben, immerhin hatte er ja jetzt einen Plan. Bei sich Zuhause angekommen, zog er zuerst ein paar Stolperdrähte mit seinem Aufstiegsjuwel. Diese mentalen Fäden würden ihn warnen, wenn Jemand in das Haus kommen sollte. Dann ging er kurz in sein Zimmer, in dem er sich umzog - er wollte die Kleidung nicht ruinieren, egal, ob mit Farbe oder etwas anderem. Nachdem er sich eine sowieso schon hoffnungslos mit Farbe befleckte schwarze Hose übergezogen hatte, ging er ins Atelier. Auf Nebensächlichkeiten wie Schuhe oder ein Oberteil verzichtete er großzügig, von seiner nackten Haut würde sich die Farbe sowieso leichter waschen lassen, als aus der Kleidung.
Um das Atelier selbst legte er verschiedene Schilde, zum einen solche, die die Wände und Möbel vor Farbe schützen, aber auch mentale Schilde, die ihm garantierten, dass er wirklich für sich war und nichts von dem, was er in den Raum tat, nach Außen drang. Außerdem wollte er etwas ausprobieren.. wenn er den mentalen Schild innen in den Raum legte und zu allen Möbeln, zu den Wänden und zum Fußboden immer etwas Platz liess.. dann konnten die Signaturen auch nicht in den Stein und das Holz eindringen.. wenn das funktionierte, würde er Delyth das Leben in diesem Haus definitiv leichter machen. Also legte er einen Schild in den kompletten Raum und weitere um jedes Möbelstück, das groß genug war, um nennenswerte Signaturrückstände zu speichern. Die Fenster belegte er zusätzlich mit einem Hörschutz - so würde er es zwar hören, wenn Jemand die Klingel oder den Türklopfer betätigte, aber nach Außen würde nichts von ihm zu hören sein. Nachdem er damit fertig war, besorgte er Papier und Farbe, um schnell etwas anfangen zu können, wenn er eine Idee bekam, und setzte sich hin, wobei er sich eine feine, schwarze Zigarette anzündete.

Er inhalierte einige tiefe Atemzüge des beruhigenden Qualms, dann rief er die Bildermappe herbei. "Hallo Mappe der gleichsam verstörenden wie genialen Bilder." grüßte er sie leise murmelnd. Die Mappe war gefüllt mit vielen Bildern und Fingerabdrücke und Tropfen aus geronnenem Blut sprenkelten die Schutzmappe. Vorsichtig löste Caelan das alte Band und drehte den Stapel um - so würde er die ältesten Bilder zuerst sehen und sich zu den neusten vor arbeiten.. wenn er so weit kam. "Dann.. wollen wir mal." Er zog das erste Bild vom Stapel und drehte es um. Es zeigte Giachetta, nackt, wie sie einen Mann ritt. Ihr Gesicht war zu einer verstörenden Fratze verzogen und um sie herum der Raum war ein einziges Meer aus Blut und weiteren Fratzen. Es war verstörend. Caelan schluckte. Auch die folgenden Bilder hatten ähnliche Motive - Sexuelles, Gewalt, Blut, Selbstzerstörung - und wie Caelan feststellte, musste er kaum sortieren, alle Bilder trugen ein Datum und seine Unterschrift.
Bei jedem einzelnen Bild rief sich Caelan die Umstände, die Situation und alles relevante in Erinnerung, beschäftigte sich mit dem, was vorgefallen war. Er schluckte und wandte sich erneut den Bildern zu, die er noch übrig hatte, die anderen lagen im Raum verteilt, in einem geordneten Chaos. Auch einige Gedichte und Tagebucheinträge waren darunter gewesen, Gedanken, die er in den Situationen nieder geschrieben und mit den Bildern zusammen verstaut hatte. Es gab viel auf zu räumen, in seinem gesamten Leben.
Beinahe wahnhaft sortierte er die Bilder weiter, wobei der Druck in ihm stieg. Die Bilder auf dem Papier waren harmlos im Vergleich zu den Bildern in seinem Kopf, den Erinnerungen, die auf ihn einstürmten. Am liebsten wäre er schreiend weg gelaufen, doch er konnte nicht, er durfte nicht. Er war genug gelaufen.. vom Schreien hielt es ihn jedoch nicht ab.
Mit Papier und Farbe versuchte er nun, die Erinnerungen, die auch nach dem letzten Bild nicht verklungen waren, zu verarbeiten. Immer wieder glitten seine Finger oder die Pinsel mit Farbe über das Papier, immer wieder krallten sich seine Finger in seine Haut oder in seine Haare, wenn er die Bilder nicht aus seinem Kopf vertreiben konnte und zwischenzeitlich wurde der Druck derart groß, dass er sich schnitt. Sobald der Gefühlssturm vorbei war, malte oder sortierte er weiter, bis der nächste kam. Immer wieder wiederholte sich dasselbe Spiel, wobei die Gefühlsstürme immer heftiger, die Schnitte an seinen Armen und ans einem Oberkörper immer tiefer wurden. Erst als Merel sich an ihn wandte, zuckte er zusammen. *Ich räume auf.* war die knappe Antwort, dann arbeitete er schon weiter. Er musste fertig werden, bevor Delyth kam, allerdings hatte er nicht die geringste Ahnung, wie viel Zeit bereits vergangen war..

Ein Schrilles Läuten liess ihn zusammenzucken, allerdings war Caelan nicht wirklich in der Lage, es zu zu ordnen. Es vermischte sich mit dutzenden Erinnerungen, in denen Giachetta ihn mit einer Klingel zu sich gerufen hatte, hunderte Nächte, die er zusammengezuckt und anschließend zu ihr gegangen war. Er wollte die Klingel nicht hören. "Sie ist nur in meinem Kopf, sie ist nur in meinem Kopf.." murmelte er vor sich hin, doch die Klingel schrillte weiter, auch, als er die Hände auf die Ohren presste und aus Leibeskräften schrie.
Als es endlich aufhörte, wich der Schrei einem Wimmern. "Ich bin frei. Es ist vorbei, ich bin nicht mehr bei ihr. Ich bin f..fr..frei." Er schluckte und wie um es sich zu bestätigen rief er den goldenen Ring herbei, den er während der Zeit bei Giachetta um sein Geschlecht getragen hatte.. den Ring des Gehorsams. Er starrte ihn an, den goldenen, schweren Ring, wie er in seiner blutverschmierten Hand lag, und die Verzweiflung ging.
In ihm war kein Drang mehr zu Schreien, zu Toben, zu Laufen.. in ihm war nur noch Leere. Und diese Leere war derart unerträglich, dass er sich den Schmerz zurück wünschte. In diesem Moment war Caelan sich so bewusst, wie noch nie in den letzten Jahrhunderten, dass er niemals frei gewesen ist, dass er immer, jeden einzelnen Tag, ein Gefangener war. Dass Giachetta ihn vielleicht nicht mehr körperlich besaß, aber ihn noch immer festhielt und von einem normalen Leben abhielt. Merel, die ihn auf mentalem Wege zu erreichen versuchte, nahm er gar nicht wirklich wahr. Auch, als sie Stolperdrähte passierte, zuckte Caelan lediglich zusammen. Er fühlte sich müde, matt, ausgelaugt und leer. Als sie jedoch an der Tür pochte, richtete er sich auf. "Merel?" fragte er leise. Ihm war kalt.. und er wünschte sich, dass Merel zu ihm kommen und ihn trösten würde. Er schaffte es einfach nicht, er schaffte es nicht, damit ab zu schließen, er wollte nicht mehr weglaufen, aber es war so viel.. und wenn er es nicht schaffte, würde er Delyth verlieren. Schwankend stand er auf und ging zu der Tür, wobei er die Schilde sinken liess und das Schloss öffnete. Dann öffnete er die Tür und fiel Merel einfach in die Arme, Trost suchend. Auf den Gedanken, dass er mit den vielen, zum Teil noch immer blutenden Wunden, dem Blut in den hoffnungslos verwuschelten Haaren und dem Zimmer voller verstörender Bilder und Blut auf dem Boden einen etwas seltsamen Eindruck machen könnte, kam er in diesem Moment nicht. Den Ring des Gehorsams hielt er noch immer in einer Hand.

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08 Jan, 2012 19:31 39 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
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