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Surin
Hexe




Link zur Bio: Surin Quimonia
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Experimentelle Begegnung (Aris/offen nach Absprache) Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Anmerkung: Dieser Thread stellt eine fixe Idee der Spielerin BlackRaven dar, die sie gern ausspielen wollte. Also bitte keine Verwunderung darüber, dass sie mit sich selber spielt!

Die Dea al Mon-Hexe hatte eine undurchdringliche Miene aufgesetzt. Ihre neutrale Maske, die sie vor den Gefühlen anderer abschirmte. Sie hatte sie einmal abgelegt und war daraufhin mehr oder weniger ausgenutzt worden. Auf der Zielscheibe vor ihr steckten bereits mehrere Pfeile im Schwarzen. Sie zog einen weiteren Pfeil aus dem Köcher an ihrer Seite, legte ihn auf die Sehne und spannte diese an. Kurz darauf flog der Pfeil in Richtung Ziel und spaltete den bereits darin steckenden Pfeil. Der nächste Pfeil wanderte auf die Sehne. Die graue Hexe sah nicht mal das Ziel vor ihren Augen. Stattdessen zeigte sich dort ein Gesicht, das sie die nächsten Wochen erst einmal nicht sehen wollte.
»Mistkerl!« Leise wie ein Windhauch verließ das Wort ihre Lippen, die sich sogleich wieder zusammenpressten. Sie visierte ihr Ziel an und ließ den Pfeil von der Sehne schnellen. Als sie den dea al monschen Kurzbogen senkte, begann sich ihre Umwelt wieder zu klären und auf sie ein zu dringen. Einige Wachen standen am Rand des Schießplatzes und beobachteten die Dea al Mon bei ihrem Training. Nicht wenige warfen ihr dabei auch anerkennende Blicke zu. Sie ließ den Bogen in ihrem Juwelengepäck verschwinden und ging hinüber zur Zielscheibe, wo zwei gespaltene Pfeile im schwarzen Feld steckten. Sie zog die Pfeile heraus. Den noch heilen Pfeil steckte sie wieder in den Köcher, während sie die anderen beiden mit einem grauen Hexenfeuer in Asche verwandelte. Kurz huschte ein Ausdruck der Genugtuung über ihr Gesicht. Doch so schnell dieser darauf aufgetaucht war, genauso schnell war er wieder verschwunden. Surin strich sich eine Haarsträhne aus der Stirn und wandte sich den Wachen zu. Diese wandten sich blitzartig wieder ihren eigenen Übungen zu.

Kurzer Hand beschloss Surin, ihr Training für heute zu beenden. Nicht nur, weil sie keine Lust auf einen bestimmten Kriegerprinzen hatte, sondern auch weil sie sich um eine Anschaffung für ihr Baumhaus kümmern musste. Dafür musste sie jedoch zu Aris del Dameri, der zurzeit für die Versorgung des Hofes zuständig war. Die Dea al Mon ließ den Köcher in ihrem Juwelengepäck verschwinden. Ihre inzwischen wieder blonden Haare waren in vier Strängen nach hinten geflochten, wo sie in einen einzigen überliefen. Der Rest ihrer Haare war offen gelassen und fiel ihr in leichten Wellen über den Rücken. Sie trug eine leichte Tunika aus grünem Leinen. Ihre Hose war aus dunkelbraunem weichen Leder, das sich angenehm an ihre Haut schmiegte. Ihre robusten Stiefel gaben ein leises Geräusch von sich auf dem Boden des Ganges. Das kleine Vorzimmer vor Aris‘ Arbeitszimmer war leer. Eine mentale Überprüfung ergab, dass gerade noch jemand bei den Kriegerprinzen mit Rosejuwel war. Geduldig wie die Jägerin, die sie war, wartete sie in einem der Sessel darauf, dass Aris seinen Bittsteller entließ.

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Das Leben ändert vieles. Auch mich!

24 Feb, 2015 18:06 38 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
Aris
Kriegerprinz




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Der Morgen des heutigen Tages war lang und anstrengend gewesen. Für den Kriegerprinzen hatte es den Eindruck, dass er niemals zu Ende gehen würde. Selbst der Mann, der vor seinem Schreibtisch saß, schien sich nicht beruhigen zu lassen. Der Händler wollte neue Handelsbedingungen für seine Lieferungen an den Hof aushandeln. Und das nur mit dem Haushofmeister oder der Königin persönlich. Je öfter Aris dem Mann versuchte klar zu machen, dass er zurzeit für Lieferantenverträge zuständig sei und der Haushofmeister, umso gereizter wurde der Kriegerprinz. Der Krieger schien jedoch nichts davon zu merken. Er stieß langsam und andauernd die Luft durch seine Nase aus. Seine grünbraunen Augen lagen ungerührt auf dem Krieger.
»Ich wiederhole es zum letzten Mal. Ich kann Eure Bedingungen so nicht akzeptieren. Die Sparmaßnahmen des Hofes schränken den Verhandlungsspielraum stark ein. Daher kann ich Eure Bedingungen leider nicht anerkennen. Ich sehe auch keine Möglichkeit dieses ... Dilemma ... heute zu lösen.« Er machte eine kurze Pause und sah den Krieger durchdringend an. »Wir vertagen das Ganze auf übermorgen. Dann habe ich einen annehmbaren Kompromiss für beide Parteien ausgearbeitet.« Aris erhob sich von dem Stuhl und machte eine Geste in Richtung Tür. »Wenn ich Euch nun bitten dürfte zu gehen, Lord. Aber mich erwarten noch andere Verpflichtungen.« Der Kriegerprinz geleitete den Krieger zur Tür. Als er die Hexe in dem kleinen Vorzimmer bemerkte, stöhnte er innerlich. Er nickte dem Krieger noch einmal zu, bevor dieser aus seinem Blickfeld verschwand. Aris trat aus seinem Arbeitszimmer und schloss die Tür hinter sich.

»Ich hoffe, es ist keine dringliche Angelegenheit, in der Ihr mich sprechen wollt, Lady.« Aris musterte die Dea al Mon Hexe. Ihr Gesichtsausdruck verriet nichts von ihren Gefühlen. »Es wäre nur sehr lieb, wenn ich mir im Speisesaal etwas zu Essen nehmen könnte.« Der Kriegerprinz ging an der grauen Hexe vorbei. Er war ihr bei seinem Antritt im Ersten Kreis vorgestellt worden. Aber in den letzten Monaten hatte er sie nur noch ein oder zwei Mal gesehen. Und neuerdings hielt sich hartnäckig das Gerücht, dass sie mit dem Hauptmann der Wache im Bett gewesen sein soll. Allerdings hatte man von ihrer Seite davon noch nichts vernommen.
»Begleitet mich doch in den Speisesaal«, bot er der attraktiven jungen Frau an. Sie war vielleicht einige Jahre jünger. Vier oder fünf, mehr aber auch nicht. Während er auf eine Antwort ihrerseits wartete, lockerte er die Krawatte an seinem Hemdkragen etwas und öffnete die obersten beiden Knöpfe. Den ganzen Tag in dem Hemd mit Krawatte zu sitzen, war nicht gerade bequem.

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24 Feb, 2015 18:07 18 Aris ist offline Beiträge von Aris suchen Nehmen Sie Aris in Ihre Freundesliste auf
Surin
Hexe




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Surin wartete etwa eine viertel Stunde, bis sich die Tür zum Arbeitszimmer öffnete. Ein wenig gut gelaunter Krieger wurde von Aris entlassen und verneigte sich knapp vor Surin. Wobei die Verneigung eher einer Beleidigung gleichkam. Der Kriegerprinz schloss die Tür hinter sich. Als er die Bemerkung fallen ließ, dass er gern in den Speisesaal wolle, um sich etwas zu Essen zu besorgen.
»Nichts was wir nicht auch während des Essens besprechen können.« Surin erhob sich geschmeidig von ihrem Platz. Mehr brauchte sie nicht zu sagen. Die Hexe folgte dem Krieger in Richtung des öffentlichen Speisesaals. Einige der Männer des ersten Kreises waren anwesend. Aber auch einige aus den unteren Kreisen. Surin bediente sich eher halbherzig an dem reichlichen Büffet. Der Kriegerprinz war nur wenige Zentimeter größer als sie. Er war attraktiv, das musste Surin sich eingestehen. Ihre Augen bekamen einen wärmeren und verklärten Ausdruck, der jedoch so schnell wieder verschwand, wie er aufgetaucht war.

Die Dea al Mon ließ sich an einem der Tische in der Nähe nieder und wartete, bis sich Aris zu ihr gesellt hatte. Ihr halb gefüllter Teller sah neben dem Vollen des Kriegerprinzen nicht gerade zutraulich aus. Die aufmerksame Hexe entging der kurze Blick des Mannes auf ihren Teller nicht. Doch sie ließ sich nichts davon anmerken. Stattdessen kam sie zu dem Punkt, über den sie eigentlich hatte mit ihm reden wollen.
»Ich möchte mein Baumhaus im Forst mit Teppichen aus Dharo versehen.« Der Teller vor ihr schien vollkommen vergessen dazustehen. »Das Geld dafür würde ich zur Verfügung stellen. Ich weiß, dass der Hof zurzeit starke Sparmaßnahmen befohlen hat. Ich möchte lediglich die Teppiche durch Euch besorgt bekommen, wenn sich das einrichten ließe.« Die Dea al Mon sah den Kriegerprinzen abwartend an.

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24 Feb, 2015 18:07 53 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
Aris
Kriegerprinz




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In Begleitung der Dea al Mon machte sich der Kriegerprinz auf den Weg zum gemeinschaftlichen Speisesaal, wo noch Reste des Buffets standen. Aris belud sich seinen Teller. Er hatte hunger. Nicht zuletzt, weil er kein Frühstück gehabt hatte. Sobald er sich zu Surin gesellt hatte, warf er einen kurzen Blick auf ihren doch mager beladenen Teller. Er wollte ein charmantes Kompliment los werden, als Surin bereits zu sprechen begann. Na wenigstens kommt sie gleich auf den Punkt.
Der Kriegerprinz sah die Hexe leicht entgeistert an. Sie wollte Teppiche aus Dharo haben? Und selbst für die Kosten aufkommen? Bevor er sich jedoch fragen konnte, warum sie gerade zu ihm kam, fuhr sie auch schon in ihren Erklärungen fort. Er legte die Gabel neben seinen Teller und schluckte seinen letzten Bissen hinunter.
»Im Grunde ist das kein Problem. Ich kann die Teppiche besorgen. Aber warum geht Ihr nicht auf den Wochenmarkt in die Hauptstadt oder sucht euch ein Geschäft in Goth. Teppichläden gibt es in Goth zur Genüge.« Er überlegte kurz und strich sich über seinen Dreitagebart. »Wenn Ihr wollt, dann kann ich Euch natürlich begleiten und bei der Auswahl der Teppiche helfen, Lady.« Seiner Meinung nach handelte es sich dabei um ein charmantes Angebot, dass er ihr unterbreitete. Denn langsam gewann Aris den Eindruck, dass sie einfach nur die Gesellschaft eines Mannes suchte, der sie nicht ausnutzte und für sein Vergnügen brauchte. Aris war gern bereit ihr diesen Wunsch zu erfüllen und sich mit ihr näher anzufreunden.

Der Kriegerprinz widmete sich wieder seinem Essen auf dem Teller. Dabei sah er hin und wieder zu der Dea al Mon hinüber. Ihre spitzen Ohren waren deutlich zu erkennen und ihre feingeschnittenes Gesicht besaß seine eigene exotische Schönheit. Kurz dachte er darüber nach, dass Bhaal ja niemals Anspruch auf die Hexe erhoben hatte, was sie für jeden anderen Mann am Hofe verfügbar machte. Warum ihm dieser Gedanke kam, wusste der Rose-Kriegerprinz selbst nicht zu sagen. Aber lange Zeit hatte er keine weibliche Gesellschaft mehr in der Form einer Beziehung gehabt. Zu Lange war es her und seine letzte Freundin war irgendwann nicht mehr damit klar gekommen, dass er sich nicht entsprechend um sie gekümmert hatte. Sprich ihr keine teuren Sachen mehr gekauft hatte. Um seiner Ex immer alles Recht zu machen, hatte er sogar Schulden aufgenommen, die - der Dunkelheit sei Dank - bereits abgezahlt waren. Erst kurz vor der Aufnahme in den Ersten Kreis an Merels Hof hatte er die letzten Restschulden getilgt. Und das bei der Bank von Evaristos Familie.

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Geburtsjuwelen/Aufstiegsjuwelen

24 Feb, 2015 18:08 18 Aris ist offline Beiträge von Aris suchen Nehmen Sie Aris in Ihre Freundesliste auf
Surin
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Surin wartete gespannt darauf, was der Mann neben ihr am Tisch auf ihre Aussage erwidern würde. Als er seine Gabel zur Seite legte und die Finger gegeneinander legte, schien er das nur unterbewusst zu machen. Aris erläuterte, dass es im Grunde kein Problem sei, die Teppiche zu besorgen. Gleich darauf sprach er jedoch die Geschäfte in der Stadt an und das es leichter sei, Teppiche direkt dort vor Ort zu besorgen. Surin konnte sich dieser Logik nicht entziehen. Sie ärgerte sich innerlich darüber, dass sie nicht von allein darauf gekommen war. Sie gab die Schuld der Tatsache, dass sie durch Bhaals Verhalten so enttäuscht war, das sie nicht daran gedacht hatte. Die Hexe brauchte eine Veränderung in ihrem Heim. Nur daran hatte sie die letzten Tage gedacht. Eigentlich seit dem Moment, als sie herausgefunden hatte, dass der Hauptmann der Wache sie nur benutzt hatte. Nur ihrer jahrelang trainierten Beherrschung war es zu verdanken, dass sie nicht gleich zu dem Kriegeprinzen gelaufen war und ihn zu einem Häufchen Asche verbrannt hatte. Vielleicht war es aber auch teilweise ihre eigene Schuld gewesen. Sie war einfach zu naiv gewesen und hatte nicht erkannt, was die wirklichen Motive des Kriegerprinzen gewesen war.

Das Angebot von Aris holte sie in die Gegenwart zurück. »Äh... ja natürlich«, erwiderte sie etwas überrascht. Erneut ärgerte sie sich innerlich, dass ihre Gedanken wieder einmal um den Mann kreisten, der ihr weh getan hatte. Sie nahm die Gabel zur Hand und stocherte leicht lustlos in ihrem Esssen herum. Ab und an führte sie diese belegt mit Kartoffelpüree zu ihrem Mund. Surin leerte ihren Teller nach einiger Zeit, in der Aris seinen bereits ein zweites Mal geleert hatte. Die Hexe hatte einfach zurzeit keinen Appetit. Ob es daran lag, dass sie zu viel über die Sache zwischen Bhaal und ihr nachdachte? Surin atmete tief durch und fasste einen Entschluss. Sie sah zu Aris und ihre Blicke begegneten sich unvermittelt. Kurz strich sie vor der äußersten seiner Inneren Barrieren entlang, wie eine streunende Katze, die ins warme Haus eingelassen werden wollte. Als sie sich gerade wieder zurückzog, öffnete er die erste Barriere. Die graue Hexe zögerte und zog sich schließlich ganz zurück.
»Es tut mir leid«, hauchte sie und senkte verlegen den Blick. »Ich hätte das nicht machen sollen.« Süße Dunkelheit. Bitte nicht schon wieder. Die Gefühle, die Aris ihr bei der Öffnung seiner inneren Barriere entgegengebracht hatte, ließen in ihr nur wieder verwirrende und chaotische Gedanken und Gefühle zurück.

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24 Feb, 2015 18:08 44 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
Aris
Kriegerprinz




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Der Kriegerprinz legte seinen Kopf schräg. Scheinbar hatte er die Dea al Mon aus ihren Gedanken gerissen. Sie stimmte seinem Angebot sie in die Stadt zu begleiten jedoch zu. Er beobachtete sie dabei, wie sie die Gabel nahm und eher lustlos in ihrem Essen herum stocherte. Statt sie zu fragen, was in ihr vorging, widmete er sich seinem eigenen Teller. Den Rest des Mittagessens verbrachten sie schweigend nebeneinander. Sobald Aris seinen Teller geleert hatte, holte er sich noch einmal Nachschlag und leerte diesen gleichzeitig mit Surin, die noch immer ihren ersten Teller vor sich stehen hatte. Für eine grautragende Lady aß sie seiner Meinung nach viel zu wenig. Sein Instinkt meldete sich zu Wort. Allerdings erinnerte er sich an das Protokoll, das ihm nicht ermöglichte diese für ihn halbfremde Frau aufzufordern, etwas zu essen. Als er das nächste Mal den Blick in ihre Richtung warf, begegnete er dem ihren.
Plötzlich schien der Saal leer und nur noch sie beide saßen hier. Hatte sie schon immer so grüne Augen?, fragte er sich. Zwischen ihnen geschah gerade etwas, dass er nicht ganz begreifen konnte. Ihre Geist strich vor seiner ersten inneren Barriere entlang. Der Kriegerprinz öffnete diese einen Spalt breit und eröffnete ihr damit einen Blick auf seine Gefühlslage, die sich auch kurzzeitig in seiner Signatur niederschlug.

Es dauerte einen kurzen Augenblick, bis sie sich ganz zurückzog ohne eingetreten zu sein. Aris schloss seine Barriere wieder. Mit einem bitteren Nachgeschmack der Enttäuschung. Woher dieser auf einmal kam, konnte er sich selbst nicht erklären. Verflucht, Bursche, was machst du? Du hast keinen Grund enttäuscht zu sein., schalt er sich selber in Gedanken. Surin entschuldigte sich unterdessen bei ihm. Unbewusst legte er sanft eine Hand auf ihren Unterarm.
»Schon in Ordnung.« Er versuchte sich an einem aufmunternden Lächeln, was jedoch nicht so ganz funktionierte. Aris brachte lediglich ein schiefes Lächeln zu Stande.
Als ihm aufging, wo seine Hand lag, zog er sie langsam zurück. Wenn er es überstürzt gemacht hätte, dann wäre es sicher falsch verstanden worden. »Verbleiben wir so, dass du dich bei mir meldest, wenn es dir passt, in die Stadt zu gehen?«, fragte er nach. Er wollte diese plötzlich eingetreten seltsame Atmosphäre nicht länger aufrechterhalten. Oder zumindest auflockern. Irgendwie.

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24 Feb, 2015 18:09 43 Aris ist offline Beiträge von Aris suchen Nehmen Sie Aris in Ihre Freundesliste auf
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Sie hob den Blick, sobald er meinte, dass es in Ordnung sei. In seinem Unterton schwang eine seltsame Note mit. Sein schiefes Lächeln erwiderte sie mit einem verhaltenen Grinsen. Als seine Hand sich auf ihren Unterarm legte, ging von der Stelle, wo er sie berührte, ein warmes Kribbeln aus. Surin senkte den Blick unmerklich darauf, als er seine Hand wieder zurückzog. Aris verfiel ins Duzen, als er meinte, dass sie sich bei ihm melden sollte, sobald es ihr passte. Überrascht zog sie eine Augenbraue nach oben, nickte aber zustimmend. Die Hexe räusperte sich und erhob sich von ihrem Platz.
»Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest, Prinz. Ich muss noch ein paar Dinge erledigen.« Sie verneigte sich dem Mann gegenüber entsprechend dem Protokoll und verließ den Speisesaal. Ihre Gedanken jagten ungehindert durch ihren Kopf. Sobald sie versuchte an etwas anderes zu denken, kehrten sie zu Aris zurück. Ihre Füße trugen sie wie von selbst raus in die Natur. Sie fand sich schließlich mitten im Wald wieder. Surin legte den Kopf in den Nacken und sah hinauf in die Krone des Baumes vor ihr.

»Süße Dunkelheit. Was ist da gerade passiert?«, fragte sie die Blätter über ihrem Kopf, so als erhoffe sie sich eine Antwort auf ihre Frage. Auch wenn sie wusste, dass sie keine Antwort bekommen würde, lehnte sie enttäuscht ihre Stirn gegen die raue Borke der Eiche vor sich. Sie verspürte das Bedürfnis, sich jemandem anzuvertrauen. Doch wem. Mit wem konnte sie über die Situation mit Bhaal und nun die Verwirrung in Bezug auf Aris reden. Die Hexe wollte nicht schon wieder blindlings in irgendetwas hineinrennen. Sollte sie Merel fragen und mit ihr darüber reden? Die Königin hatte ihre eigenen Probleme. Warum sollte Surin sie dann mit ihren eigenen noch zusätzlich belasten? Andererseits gab es sonst keine andere weibliche Person am Hof, der sie ihr Dilemma anvertrauen konnte. Dass sie es auch einem der Männer hätte anvertrauen können, kam ihr gerade gar nicht in den Sinn.
»Mutter der Nacht! Warum ziehe ich immer die Typen an, bei denen ich mir nie sicher sein kann, ob sie von meiner Persönlichkeit oder meinen Juwelen angezogen werden?«

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24 Feb, 2015 18:10 17 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
 
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