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Surin
Hexe




Link zur Bio: Surin Quimonia
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Dea al Mon'sche Angelegenheiten (Tenia/offen nach Absprache) Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Surin Quimonia sprang vom grauen Wind und landete sprichwörtlich irgendwo im Nirgendwo in Kleinterreille. Verdutzt sah sie sich um. Hatte sie etwa den falschen Abzweig in den Winden erwischt? Normal fand sie immer den richtigen Weg. Der Blick ihrer großen grünen Augen flog über die Landschaft. Sie suchte nach Orientierungspunkten. Sie musste zu einem kleinen Dorf am Rande des Bezirks Gadés hatte es wohl in letzter Zeit mehrere Zwischenfälle mit einem Wolf gegeben. Man hatte einen Boten an den Territoriumshof geschickt, um Bitte sich darum zu kümmern. Natürlich hätte man sich an die zuständige Bezirkskönigin und schließlich an die Provinzkönigin wenden können. Aber die schienen scheinbar mit der Tatsache überfordert, dass ein Wolf in dem Bezirk an der Grenze zu Dhemlan ständig in das Dorf einfiel und die Schafe angriff und dergleichen. Surin hatte zufällig mitbekommen, wie der Bote einem der Diener davon erzählt hatte. Höflich hatte sie Merel darum gebeten, sich um diese Angelegenheit kümmern zu dürfen. Was schließlich auch der Fall gewesen war. Die Dea al Mon hatte einfach mal wieder raus gemusst. Schon allein deswegen, weil sie Bhaal einfach aus dem Weg gehen wollte.
Als sie nun nach einem Weg oder dergleichen suchte, bemerkte sie einen kleinen Wald etwa 1000 Meter von ihr entfernt. Surin beschloss sich erst einmal in den Wald zu begeben und dann weiter zu sehen. Irgendwo mussten ja auch mal Schilder auftauchen, die ihr einen Hinweis auf das gesuchte Dorf geben würden. Die Dea al Mon trug ihre hellen Haare zu einer einfachen Flechtfrisur. Um ihren Hals hing die Kette mit ihrem Aufstiegsjuwel, während sie das Armband mit ihrem Geburtsjuwel fest um ihr linkes Handgelenk trug. Die Hexe hatte sich heute für eine zweckdienliche einfache Kombination aus enganliegender grüner Tunika und gut sitzender brauner Stoffhose entschieden. Ihr Oberteil hatte Ärmel, die ihr bis zu den Ellenbogen reichten. Dazu trug sie knöchelhohe Stiefel. Unvermittelt kam sie auf einen Pfad, der scheinbar in letzter Zeit öfters benutzt worden war. Ihre grünen Augen verengten sich leicht, als sie die Spuren im weichen Boden untersuchte. Scheinbar hatte ihr Instinkt rechtbehalten. Vor ihr am Boden befand sich der Abdruck einer Wolfspfote. Sich in einen grünen Sichtschutz hüllend, der über einem hautengen grauen Schild lag, verwandte sie zugleich noch einen Hörschutz. So konnte sie sich gegebenen Falls unbemerkt anschleichen. Die Spur führte in den Wald. Surin folgte ihr und schwang sich schließlich in die Bäume, wo sie lautlos von Ast zu Ast sprang.

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23 Nov, 2014 18:50 37 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
Tenia
Gast


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Tenia saß... an einem Fluss. Sie wusste nicht wo und es war ihr auch egal. Ihre Augen starrten in die Ferne, sahen etwas das nicht existierte, blickten ins Leere. Ihr schneeweißes Haar hing stumpf und dreckige über ihren Schultern, würde sie sich nicht ab und an bewegen hätte wahrscheinlich schon ein Vogel darin sein Nest gebaut. Die halb ausgebildete Heilerin war abgemergelt und sah nicht so aus als würde sie sich überhaupt noch bewegen können. Sie spürte kaum die kalte Schnauze die versuchte sie dazu zu bewegen etwas zu essen und auch die vertraute Signatur die ständig versuchte sie über einen Kommunikationsfaden zu erreichen ignorierte sie.

2 Jahre war sie das Spielzeug 2er hayllischer Miststücke gewesen. 2 qualvolle Jahre bestehend aus Schmerz, Demütigung und Angst. Erst kürzlich war etwas passiert das die Burgin der sie eingesperrt war in ihren Grundfesten erschüttert hatte. Diese Situation hatte sie ergriffen und war geflohen. Es war keiner mehr am Leben der sie hätte aufhalten können. Das Halsband - der Ring des Gehorsams - hing ihr immer noch am Hals, aber sie hatte ihre letzten Kräfte verbaucht um aus dem verhassten Umfeld zu entfliehen und war hier zusammengebrochen. Aquil hatte ihr Wasser gebracht das sie zumindest wieder zu bewusstsein gebracht hatte.

Aquil war frustriert. Seine Lady wollte das Schaf nicht. Keines der Schafe die er ihr gebracht hatte. Eines hatte er selbst gegessen und 3 hatte er versucht an einem Feuer zuzuberteiten. Allesamt sahen sie gleich aus: außereinandergerissen, außen schwarz und innen roh. Normalerweise würde er sie zwicken, aber so wie sie aussah hatte er angst sie dabei zu verletzen. Er winselte, er knurrte, er setzte sich vor sie und starrte sie an - es half nichts.
Der Wolf lief auf und ab und wusste nicht wohin mit seiner Mischung aus Frust und Wut. Er fühlte sich nutzlos.

Ein lauer Wind wehte aus der Richtung aus der er die Schafe geholt hatte und brachten einen unbekannten Duft mit. Mensch. Einen purpurnen Sichtschutz um sich und die Lady legend drückte sich Aquil an die Dea Al Mon und wartete.

23 Nov, 2014 21:41 53
Surin
Hexe




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Die Dea al Mon Hexe vernahm das Geräusch von plätscherndem Wasser. Es fiel ihr auf, dass sie sich einer etwas größeren Lichtung näherte. Sie war den Spuren des Wolfes gefolgt und nun kam sie der Lichtung näher. Kurz tastete sie mental die Umgebung ab und strich dabei über eine menschliche Signatur und eine Signatur, die nur einem verwandten Wesen gehören konnte. Da sie bereits mit Tamar zu tun gehabt hatte, wusste sie auch, wie sich die Signatur eines verwandten Wesens anfühlte. Am Rande der Lichtung glitt sie aus der Krone einer Eiche und betrachtete das Bild, das sich ihr bot. Mehrere tote Schafe lagen zerfleischt und ausgenommen auf der Lichtung. Einige davon schienen von Feuer berührt worden zu sein. Surin hatte immer noch ihren Sichtschutz oben und auch ihren Hörschutz. Sie tastete noch einmal mit mentalen Fühlern über die Lichtung und blieb schließlich an etwas in der Nähe des kleinen Flusses hängen. Ihre Augen fixierten sich darauf.
Da sie im Schatten der Eiche stand, ließ sie langsam ihren Sichtschutz und den Hörschutz sinken, so dass sie gesehen werden konnte. Sie trat aus dem Schatten und wusste, schon jetzt, dass das Verwandte Wesen sie sicher schon bemerkt hatte.
„Ich weiß, dass ihr da seid. Ihr braucht euch also nicht mehr zu verstecken.“ Surin behielt den grauen Schild auf ihrer Haut jedoch bei. Sie wartete. Geduldig wie ein Jäger. Irgendwann würde sich der Sichtschutz des anderen schon lösen. Sie hob langsam die Hände, um zu zeigen, dass sie unbewaffnet war. Es wäre ein Fehler jetzt ihre Waffen zu rufen. Sie war nicht hier, um zu kämpfen. Sie wollte lediglich das Mysterium um die verschwundenen Schafe lösen. So wartete sie in lockerer Haltung mit erhobenen Händen.
„Ich werde euch nichts tun. Ich bin hier um zu helfen.“, sagte sie ruhig. Sie wollte, dass sich, was auch immer unter dem Sichtschutz befand, auch zeigte und nicht verschreckt, davon stürmte.

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23 Nov, 2014 22:00 17 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
Tenia
Gast


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Tenia drehte sich kurz träge um, ihr Blick wurde kurz klar als sie die Frau musterte. Ein lautes Magenknurren erfüllte die Stille und Tenia lächelte kurz - ein gequältes Lächeln - ehe ihr Blick wieder leer wurde und sie durch die Frau in die Ferne sah.

Aquil dagegen war wachsam beobachtete die Frau die da im Schatten stand und musterte sie. Grau. Mensch. Waldmensch? Hexe. Er mochte ihren Geruch. Und ihre SIgnatur war nicht verdorben. Langsam ließ er den Sichtschutz sinken, damit die Frau sie beide sehen konnte. Er bewegte sich nicht vom Fleck, drückte sich immer noch gegen Tenia. Hoffnung keimte in ihm. Ob die Frau seiner Lady helfen konnte? Wie würde sie auf ihn reagieren? Wusste sie das er das Schild gemacht hatte? Bestimmt. Seine Lady trug weiß. Vorsichtig tastete er mental nach ihr. *Kannst du ihr helfen?* fragte er fast flehend einen Kommunikationsfaden entlang. Vielleicht konnte sie ihn ja hören - bisher kannte er keinen Juwelenträger außer seiner Lady der ihn hören konnte.

23 Nov, 2014 23:41 40
Surin
Hexe




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Als der Sichtschutz vor ihr langsam sank, erfasste sie in einem Sekundenbruchteil die Lage. Eine Dea al Mon. Eine Heilerin. Eine Schwester. Mit weißem Juwel. Ihre ausgemergelte Gestalt und der knurrende Magen ließen die Hexe eins und eins zusammenzählen. Die junge Frau sah so aus, als sei sie mehrere Monate, wenn nicht sogar länger in Gefangenschaft gewesen und durch einen Zufall – wahrscheinlich durch die Hilfe des Wolfes – endlich frei gekommen. Als sie der Kommunikationsfaden des Wolfes erreichte, machte sie den einen kurzen Schritt, um auch mit den Verwandten Wesen kommunizieren zu können.
*Ich werde es versuchen.*, bestätigte sie dem Wolf und trat langsam auf den Kriegerprinzen zu. Dies hatte sie erkannt, sobald sie ihn genauer mental untersucht hatte. *Wie lange seid ihr schon hier, Prinz?*, fragte Surin sachlich, während sie sich neben die andere Dea al Mon hockte und sie sanft am Arm berührte.
„Ich bin Surin. Kannst du mich verstehen?“, fragte sie die Heilerin. Sie wirkte so teilnahmslos und der leere Blick gefiel der Dea al Mon auch nicht. Da Surin keine Schwarze Witwe war, konnte sie nicht sagen, ob die Heilerin gebrochen war oder einfach nur unter einem schweren Schock litt. Allerdings konnte sie kein zerbrochenes Juwel erkennen. Also war ihre Juwelenkraft noch intakt.

*Ich gehe mal davon aus, dass du versucht hast, ihr etwas Essen einzuflößen, Prinz.* Es war eine reine Feststellung, während sie einen kurzen Blick über die Kadaver der Schafe warf. Unterdessen rief sie eine Decke aus ihrem Juwelengepäck herbei und belegte diese mit einem Wärmezauber. Sachte legte sie die Decke um die Schultern der Heilerin.
*Wir müssen sie warm halten. Und sprich mit ihr! Egal, ob sie reagiert oder nicht. Erzähl ihr etwas, was ihr gemeinsam erlebt habt. Etwas Schönes. An dass ihr euch gerne erinnert.* Die Hexe und ausgebildete Kopfgeldjägerin gab klare und knappe Anweisungen. Es galt die Heilerin zu versorgen und sich darum zu kümmern, dass sie wieder zu sich kam. Surin richtete sich wieder auf und sah sich die Lichtung an. Erst einmal musste sie dafür sorgen, dass die Frau etwas zu sich nahm. Kurz untersuchte sie die Kadaver der Schafe. Keines war mehr so wirklich brauchbar. Die Dea al Mon etwas Feuerholz aus ihrem Juwelengepäck. Vor einer größeren Reise allein unterwegs, packte sie auch immer das nötige ein um unter freiem Himmel überleben zu können in ihr Juwelengepäck. Dazu zählte vor allem auch Feuerholz. Denn nicht immer ließ sich schnell trockenes Holz finden. Surin sammelte geschwind einige kleinere Äste vom Boden auf und richtete eine Feuerstelle in der Nähe ein. Gekonnt entfachte sie ein Feuer in wenigen Sekunden. Augenblicke später rief sie etwas von ihren Fleischvorräten aus ihrem Juwelengepäck hervor und begann es über dem Feuer zu garen. Erst nachdem dies alles erledigt war, nutzte sei den Topf aus ihren – ebenfalls aus ihrem Juwelengepäck – um heißes Wasser vorzubereiten.
„Wie heißt du, Schwester?“, fragte Surin sanft und strich ihr durch das verfilzte Haar.

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24 Nov, 2014 00:31 21 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
Tenia
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Aquil war doch etwas erstaunt das die Frau ihn verstand und ihm auch antwortete. Auf die Frage wie lange sie nun schon hier waren musste er überlegen. Er konnte nicht zählen. Er ging im Kopf die Tage durch und machte für jeden einen Tatzenstrich auf dem Waldboden. *So viele Sonnen und Monde - Tage* sagte er schließlich, verbesserte sich slebst und schaute auf die 6 Mulden in der Erde. Wachsam beobachtete er die Frau wie sie sich seiner Lady näherte.

Tenia reagierte kaum als sie berührt wurde. Diese Frau fügte ihr keine Schmerzen zu. Ob sie die Frau verstand wurde gefragt. Erschöpft nickte Tenia und slebst das verlangte ihr viel ab. Wieder rumorte es in ihrem Bauch.
Die wärmende Decke tat gut. Eigentlich hatte Tenia nicht vor überhaupt etwas zu tun, aber Aquil's Hoffnung war ansteckend. Sie hatte in die Dunkelheit eingehen wollen, aber jetzt gab es diese Frau und wenn sie nicht eine dieser schrecklichen Hayllier war würde sie sowieso nicht zulassen das Tenia ihr Vorhaben in die Tat umsetzte.
Das Aquil sie nun da sie überhaupt Lebenszeichen von sich gab auf Befehl der Frau über einen Kommunikationsfaden zutextete und sie Erinnerungensfetzen, Bilder von ihm sah in denen sie zusammen lachten ließ sie melancholisch werden. Tränen kullerten ihr über das Gesicht als sie sich slebst an diese schönen Momente erinnerte.

Aquil dagegen war verwirrt. Er wollte ihr sie nicht traurig machen. Was hatte er falsch gemacht? Er wollte nicht das sie weinte! Hilfesuchend sah er die Frau an, die sich als Surin vorgestellt hatte und nach dem Namen seiner Lady fragte.

Tenia strich sich die TRänen aus dem Gesicht. Wie hießt sie? Sie schloss die Augen, es fühlte sich an als würde ihr Kopf in Zeitlupe denken. "Tenia", sagte sie schließlich mit rauer Stimme.

24 Nov, 2014 02:12 27
Surin
Hexe




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Surin sah auf die Tatzenstriche, die der Wolf in den weichen Boden gemacht hatte. Sie rechnete kurz nach. Es stimmte mit dem Beginn der Vorfälle im nahe gelegenen Dorf überein. Da die Hexe bereits damit gerechnet hatte, dass sie hier den Grund für die Überfälle hatte, wusste sie zugleich auch, dass sie etwas für die junge Hexe tun musste. Sie sah abgekämpft aus. Surin strich der Heilerin einfach weiterhin sanft über den Rücken und kontrollierte mit Kunst das Feuer, auf dem das Fleisch garte. Schließlich antwortete die Frau auch auf ihre Frage nach dem Namen.
Tenias Stimme hörte sich an, als sei sie lange Zeit nur zum Schreien verwendet worden. Surin konnte nicht verhindern, dass sich die heiße Wut langsam in eine kalte umwandelte. Was hatte man ihrer Dea al Mon Schwester angetan? Sie würde es herausfinden und denjenigen zur Rechenschaft ziehen. Doch noch konnte die graue Hexe ihre Wut unter Kontrolle halten.
*Und wie ist dein Name, Prinz?*, fragte sie den Wolf ruhig und musterte das Tier lange. Zeitgleich überlegte sie, dass sie die Heilerin hier nicht richtig versorgen konnte. Sie musste sie irgendwo hinbringen, wo sie sich ausruhen konnte und gleichzeitig sicher fühlte. Surins erster Gedanke war ihr Baumhaus am Territoriumshof. Sie konnte die Heilerin unbemerkt dort hinbringen. Nicht einmal Merel würde etwas davon bemerken, wenn Surin es nicht wollte. Die Hexe atmete tief durch und versuchte auch die Tatsache zu überdenken, dass sie eigentlich noch in das Dorf musste, um den genauen Schaden zu ermitteln, den der Wolf angerichtet hatte und den man entrichten musste. Vor allem musste geklärt werden, wer für den entstandenen Schaden aufkam.

"Tenia, kannst du mir sagen, von wo du herkommst?", fragte Surin die Heilerin und sah sie durchdringend an. Sie musste aus der Heilerin herausbekommen, wie sie hierher gekommen war. Wenn sie nicht antwortete, würde sie eben ihren Begleiter ausfragen. Der Kriegerprinz schien sichtlich froh darüber, dass die graue Hexe ihnen half. Sobald das Fleisch durch war, nahm Surin es schließlich vom Feuer und zupfte es in kleine Happen in eine Schüssel. Am Fluss befüllte sie einen kleinen Kessel mit Wasser und brachte dies über dem Feuer zum kochen. Während sie den einfachen Fleischeintopf zubereitete, sprach sie weiter mit den beiden.
*Erzähl mir bitte, wie ihr hierher gekommen seid, Prinz.*, bat sie den Kriegerprinzen schließlich. Ihr brannten viele Fragen auf der Zunge, doch die Kopfgeldjägerin wusste, dass sie eine Frage nach der anderen stellen musste. Vielleicht würden sich aus der Erzählung des Wolfes einige ihrer Fragen klären. Sie hatte hier scheinbar ein Opfer vor sich, dass von irgendwem misshandelt worden war. Und zwar sehr hart. Erneut kochte kurz flammende kalte Wut in ihr hoch. Sie würde herausbekommen, wer ihrer Dea al Mon Schwester so etwas angetan hatte. Ihr Blick huschte hin und wieder zu dem Wolf hinüber. Er konnte ihr sicher erzählen, wie sie hierher gelangt waren.

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24 Nov, 2014 10:46 40 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
Tenia
Gast


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Aquil war tatsächlich sichtlich erleichtert das Surin die Situation in die Hand nahm. Er war mit Menschen aufgewachsen, er hatte sich jahrelang als normalen Wolf getarnt, aber letztendlich konnte er nichts tun da er niemanden kannte dem er hätte vertrauen können, bei dem er hätte Hilfe holen können. Als er der kalten Wut gewahr wurde zuckte er kurz zusammen, mehr sah man jedoch nicht. Er war schlau genug zu wissen das diese Wut nicht ihm galt. *Menschen nennen mich Aquil* sagte er schließlich.

Tenia überlegte auf die Frage wo sie herkam. Was sollte sie sagen? Sie war von den Dea Al Mon verbannt worden. Zwar nicht gebrandmarkt, aber verbannt. Freiwillig. Sie konnte nicht zurück. Würde ihr Gegenüber die Hilfe wieder ablehnen wenn sie das herausfand? "Ich habe kein Zuhause" sprach sie schließlich mit ihrer rauen Stimme und trotz legte sich auf ihre Gesichtszüge. Sie wollte auch gar nicht zurück!

Aquil hatte die Frage vernommen, nur wusste er nicht recht wie er es so beschreiben konnte das Surin ihn auch verstand. Stattdessen sandte er also Bilder aus, Erinnerungen wie er sie vor 6 Tagen am Waldrand gefunden hatte, wie erfreut er gewesen war sie nach 2 Jahren wieder zu sehen und wie schnell diese Freude der Sorge und dem Frust gewichen war als sie ihn kaum erkannt hatte, nicht mit ihm gesprochen hatte. Mit müh und Not hatte er sie hier in den Wald manövriert. Fern von Menschen die ihr wieder grausame Dinge tun konnten. Bilder wie er auf der Suche nach Nahrung am Rande der Stadt gepirscht hatte und dann diesen Hof mit diesen leckeren Schafen gefunden hatte. Seine Versuche die Schafe für seine Lady irgendwie genießbar zu machen und wie er versucht hatte mit ihr zu kommunizieren, aber sie ihn wie früher nicht hören konnte. Sie hatte nichts angerührt. Sie hatte getrunken, aber nichts gegessen.

Tenia wusste das Surin mehr wissen wollte. Sie wollte auch sprechen, aaber ihr Stimme war blockiert. "Giachetta", flüsterte sie schließlich. Vielleicht hatte die Dea Al Mon ja von der Bezirkskönigin gehört. Sie wusste slebst nicht was genau passiert war, sie wusste nur das Giachetta tot war. Was mit dem anderen hayllischen Miststück war wusste sie nicht. Sie hatte nur die Chance ergriffen als alle in heller Aufruhr waren uind man sie schon lange für gebrochen hielt und war geflohen, auf den weißen Wind gesprungen und irgendwo an einem Waldrand hatte sie sich fallen lassen. Aquil hatte sie gefunden und hierher gebracht.

24 Nov, 2014 13:24 16
Surin
Hexe




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Surin öffnete sich für die Bilder des Wolfes, der sich als Aquil vorgestellt hatte. Surin betrachtete die Bilder, die er ihr sandte. Sie verarbeitete die Informationen und legte sie geordnet in ihrem Kopf ab. Sie würde Merel später davon berichten.
*Das hast du sehr gut gemacht, Prinz.* Sie rief ein Stück rohen Hasen aus ihrem Juwelengepäck herbei und warf es dem Wolf hin. Sicherlich hatte er auch Hunger und könnte Nahrung gebrauchen. Als Tenia unvermittelt einen Namen flüsterte, schien die Zeit für Surin einen Moment stehen zu bleiben. Sie hielt ihre Wut unterdrückt. Keine Regung zeigte sich auf ihrem Gesicht. Es war ausdruckslos. Allein die Luft in einem Umkreis von einem Meter kühlte sich schlagartig ab. Ein grauer Machtblitz pulverisierte den Kochlöffel in ihrer Hand. Es dauerte eine ganze Zeit lang, bis die Dea al Mon Hexe sich derart im Griff hatte, dass sie nicht den gesamten Wald zu Asche pulverisierte. „Giachetta ist tot. Die Königin, der ich als Leibwächterin diene, hat sich um dieses Miststück gekümmert. Sie ist nur noch Asche.“ Diese Worte sagte sie zu der Heilerin mit der Gewissheit eines Augenzeugen, obwohl sie nicht selbst dabei gewesen war. Wäre Giachette nicht schon tot, dann wäre Surin schnurstracks zu diesem Miststück gegangen und hätte sie dem Erdboden gleichgemacht. Mit samt dem Hof.
Niemand durfte ungestraft eine Dea al Mon festhalten und misshandeln. Denn, dass Tenia misshandelt worden war von diesem Miststück von Königin, war offensichtlich. Surin nahm das schmale Gesicht der Dea al Mon Heilerin in die Hände und küsste sie auf die Stirn. „Alles wird wieder Gut, der Albtraum hat endlich ein Ende.“ Sie strich die weißblonden Haare aus der Stirn, bevor sie zurück zu dem Eintopf ging.

„Ich werde dich mitnehmen und an einen sicheren Ort bringen, wo du dich ausruhen kannst. Aber erst musst du etwas Essen!“ Ihre Fragen hatten sich bereits bei dem Namen der Königin alle erübrigt. Allerdings wusste sie immer noch nicht, wie sich die Heilerin befreit hatte. Wahrscheinlich war es bei dem Aufruhr nach der Ermordung der Königin gewesen. Jedenfalls dachte sich Surin das. Sie würde auf jeden Fall noch einmal genauer nachhaken, wie die Heilerin entkommen war, sobald diese sich erholt hatte. Surins innerstes war aufgewühlt und sie musste sehen, dass sie sich schnell irgendwo abreagieren konnte. Und wenn sie sich einfach mit jemandem Prügelte oder mit irgendwem sprach.
„So der Eintopf ist fertig.“ Sie schöpfte etwas von der Brühe mit Gemüse und Fleisch in die Schüssel und hielt es Tenia hin. „Du musst etwas essen. Du wirst deine ganze Kraft benötigen.“

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24 Nov, 2014 14:50 21 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
Tenia
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Aquil wedelte einmal mit dem Schwanz kurz hin und her als zeichen das er sich freute und schnappte das Stück Hasen noch aus der Luft und fing an zu fressen.

Tiana und der Wolf zuckten beide zusammen als der Kochlöffel von einem grauen Blitz pulverisiert wurde. Der Wolf aß weiter, Tiana lauschte den Worten von Surin. Langsam aber sicher erwachte sie aus ihrer Starre und auch ihr Kopf schien langsam anzukurbeln. Nur die körperliche Schwäche und ein leichtes zittern aufgrund mangelnder Nahrung blieb. Die Königin der Surin diente hatte Giachetta getötet? In ihrem Kopf ratterte es. War die Frau vor ihr nicht in einem der Clans der Dea Al Mon? Diente sie tatsächlich an einem Hof? Tenia rang sich ein lächeln ab, bei der lieben Geste von SUrin und wieder traten Tränen in ihre Augen. Es war also vorbei? Sie wusste es, es wurde ihr gesagt und sie glaubte der Hexe auch, aber irgendwie schien es nicht ganz so bei ihr anzukommen wie es sollte.
Es war als würde man aus einem Alptraum erwachen konnte aber nicht glauben das es nur ein Traum war, das es tatsächlich vorbei war.

Sie würde an einen sicheren Ort gebracht werden. War sie hier nicht sicher? Sie wusste es nicht. Surin hielt der Heilerin eine Schüssel mit einer Suppe entgegen, Tenia streckte auch eine Hand danach aus, die aber so gefährlich zitterte das sie slebst nicht glaubte das sie die Schüssel würde halten können.

24 Nov, 2014 17:28 45
Surin
Hexe




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Endlich zeigte Tenia auch eine Reaktion außerhalb dieses apatischen Verhaltens. Surin atmete innerlich erleichtert auf. Als die Heilerin die Hand nach der Schüssel ausstreckte, bemerkte die Hexe, dass diese unkontrolliert zitterte. Surin fasste sanft ihre Hand und drückte sie sanft.
„Ich füttere dich. Das wird besser klappen.“ Sie setzte sich so neben die andere Dea al Mon, dass sie diese bequem füttern konnte. Sie tauchte den Löffel in den Eintopf und hielt ihn der Heilerin vor den Mund, nachdem sie die Brühe etwas kalt gepustet hatte. Ganz langsam begann sie die Heilerin zu füttern wie ein kleines Kind. Um sie zugleich auf andere Gedanken zu bringen, begann sie Fragen nach der Vergangenheit der jungen Heilerin zu stellen.

„Wann habt ihr beiden euch denn kennen gelernt?“ Sie warf einen kurzen Seitenblick auf den Wolf, der immer noch am Hasen knabberte. Sicher wäre es interessant zu erfahren, was sie hierher gebracht hatte. Denn aus der Aussage, dass sie kein Zuhause habe, konnte Surin noch lange nicht schließen, wie sie überhaupt nach Kleinterreille gekommen war und wie sie letztendlich in die Hände von Giachetta gefallen war. Dies ließ sich sicherlich zu einem anderen Zeitpunkt genauer herausfinden.

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Surin am 24 Nov, 2014 18:35 41.

24 Nov, 2014 18:29 37 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
Tenia
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Tenia ließ sich füttern, auch wenn sie mittlerweile schon wieder so viele Gefühle zeigen konnte das ihr das peinlich war. Die Suppe schmeckte wunderbar! Gut gewürzt, mit saftigen Gemüse- und Fleischstückchen. Lecker. Zwischen den Löffeln begann sie zu erzählen "Ich habe Aquil vor 6 Jahren als Welpen gefunden als ich an der Grenze zu Dea Al Mon nach Pflanzen gesucht habe, er war verletzt und das Rudel war tot, also habe ich ihn aufgezogen und gepflegt. Ich wusste nicht das er ein verwandtes Wesen ist das habe ich erst vor etwa 2 Jahren erfahren, als Giachetta mich schon in ihren Klauen hatte."

Eine Gänsehaut durchlief sie, Tenia konnte sich daran erinnern als wäre es gestern gewesen. An jeden einzelnen höllischen Tag. Aber noch war sie nicht bereit in diese Geschichte einzutauchen, sich anzuvertrauen, also schwieg sie und wartete auf die wohl unvermeidliche Fragen die kommen würden während sie weiter diese herrliche Suppe aß.

24 Nov, 2014 20:02 25
Surin
Hexe




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Tenia ließ sich anstandslos füttern, obwohl es ihr doch sichtlich peinlich zu sein schien. Für Surin war dies ein wirklich gutes Zeichen, da sie langsam aus ihrer Starre und ihrer Lethargie aufzutauchen schien. Umso besser war es sich mit ihr über das Vergangene zu unterhalten. Denn darüber reden musste die Heilerin. Irgendwann zumindest. Nachdem die Schüssel leer war, ließ Surin diese wieder in ihrem Juwelengepäck verschwinden. Noch während sie sich darum kümmerte, dass der Rest des Eintopfs gut konserviert in ihrem Juwelengepäck verschwand, begann Tenia von ihrem Kennen lernen mit dem Wolf zu erzählen. Sie wusch den Topf in dem kleinen Fluss aus und ließ diesen ebenfalls verschwinden. Zwei Jahre also, dachte die Dea al Mon mit dem grauen Juwel. Die Hexe ballte ihre Hände zu Fäusten und vergrub ihre Fingernägel in den Handballen. Sobald sie sich im Griff hatte, so dass sie nicht ausflippen würde, entspannte sie ihre Hände wieder und löschte das Feuer. Mit etwas grüner Kraft ließ sie die Schafkadaver zu Staub zerfallen.
Damit war das Risiko, dass dieser Ort entdeckt wurde und man die getöteten Tiere fand, um einiges geringer. Es war auch einfach eine Angewohnheit Surins einen Ort ohne Spuren auf ihr Dasein zu hinterlassen. Das Feuer würde sie niederbrennen lassen.
„Vor sechs Jahren also. Das ist doch schon recht lang.“ Die Hexe lächelte warm in Richtung der Heilerin. Doch nur einige Atemzüge später zeigte sich wieder eine ernste Note auf ihren Zügen.
„Ich muss euch beide noch eine Zeitlang allein lassen, da ich etwas mit der Bezirkskönigin klären muss.“ Sie wandte sich an den Wolf. „Ich bitte dich, Prinz dich um die Lady zu kümmern und so lange auf sie achtzugeben, bis sich wieder zurück bin. Dann bringe ich euch beide an einen sicheren Ort.“

Surin wartete noch auf die Antwort des Wolfes. Da er ein verwandtes Wesen war und auch einen bestimmten Ehrenkodex hatte, war Surin sich sicher, dass er ihrer Anweisung folgeleisten würde. „Lasst das Feuer niederbrennen. Bis dahin bin ich wieder zurück.“ Damit verabschiedete sie sich höflich von den beiden und eilte aus dem Wald heraus, um sich zu der zuständigen Bezirkskönigin zu begeben.
Zwei Stunden später sprang sie erneut aus den Winden und kehrte an den Platz zurück, wo sie die Heilerin und den verwandten Wolf zurückgelassen hatte. Surin trat aus dem Schatten der Bäume und verschaffte sich sogleich einen Überblick über die Lage. Das Feuer war heruntergebrannt und es war nur noch wenig Glut zu sehen. Den Rest würde Surin mit Wasser aus dem Fluss ablöschen.

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30 Nov, 2014 18:39 25 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
Tenia
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Tenia biss sich auf die Lippe um Surin nicht anzubetteln sie möge bleiben. Die Heilerin hatte schon zu viel gebettelt. Aber sie hatte angst. Angst wieder alleine zu sein, angst wieder etwas alleine durchstehen zu müssen, angst das einzige zu verlieren was sie hatte: Aquil. Also biss sie sich auf die Lippe und nickte nur.

2 Augenpaare beobachteten die Dea Al Mon wie sie aus dem Wald lief und verschwand. "Aquil... es tut mir leid" murmelte Tenia und kämpfte gegen die aufkommende Müdigkeit an, die ihr ihr nun voller Magen bescherte. *Menschen tun dumme Dinge*, kam die Antwort von dem Wolf. Tenia spürte in seiner Signatur das er verletzt war und hoffte das sie das wieder gut machen könnte - irgendwann. Aber momentan konnte sie nicht richtig denken. Trotz der Decke zitterte Tenia als sie das Gefühl bekam ein Schwarm Spinnen würde sich in ihrem Kopf breit machen. Nichts hatte sie vor den zahlreichen eingriffen in ihre Erinnerungen von dieser hayllischen schwarzen Witwe geschützt die das Schoßhündchen von Giachetta war. Es war alles zu viel gewesen, ihr Körper forderte den Preis den sie ihm die letzten 6 Tage angetan hatte. Sie war müde, Schatten tanzen vor ihren Augen formten sich zu goldenen Augen und schwarzem Haar, zu Finger mit langen Nägeln die sie an den Schläfen berührten und sie hörte das kindisch freudige kichern als ihre Erinnerungen mit sämtlichen ihrer Geheimnisse ans Licht gekommen waren.
Die Decke wurde zu fesseln an der sie riss und zerrte, während sich Schmerzen in ihrem Körper ausbreiteten. Sie bettelte, flehte, es möge aufhören. Kurze Zeit später hüllte sie die süße Dunkelheit ein die sie so sehr vermisst hatte.

Aquil hatte das Stück Hasen verspeist und zuckte zusammen als Tenias Signatur sich veränderte und ungerhindert auf ihn einströmten. Schnell legte er einen Schild um seine Lady um zu verhindern das andere die vielleicht ind er Nähe waren der Signatur folgend konnten. Er selbst versicherte sich das keine äußeren EInflüsse für diesen Zustand schuld waren, in dem panik, angst und verzweiflung auf ihn einströmten. Sie hatte sich zusammengekrümmt, krallte sich in die Decke und schüttelte immer wieder den Kopf. Der Wolf hatte versucht seine Lady zu erreichen doch die Verbindung kam auf ihrer Seite nicht zustande. Das war falsch, die Lady durfte nicht jaulen udn winseln! Nicht mehr. Sie war in SIcherheit. Verwirrt schnupperte der Wolf an der Heilerin, konnte aber nichts feststellen. Er schleckte ihr über das Gesicht, so hatte er sie oft geweckt. Wütend weil er nicht wusste was er tun konnte und wie er ihr helfen konnte zerschmetterte er mit einem Blitz aus seinem Juwel einen STein in der Nähe. Besser machte es das leider nicht. Er schmiegte sich an seine Lady als sie unverständlich vor sich hin murmelte und schließlich in sich zusammensackte und sich nicht mehr bewegte.

Der Wolf versicherte sich das Tenia 'schlief' und legte sie auf die Seite. Wachend, jedoch frustriert und wütend auf sich slebst setzte er sich neben sie. Erst als Surin kam ließ er den Schild sinken. Mittlerweile war nur noch eun Hauch Rückstand der negativen Signatur in der Umgebung. Kurz berichtete er Surin von dem Verhalten seiner Lady. Er brauchte dringend etwas zu tun, brauchte Bewegung, körperliche Verausgabung um wieder zu sich slebst zu finden. Da die Hexe ihm jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit verbieten würde weiter Schafe zu reißen, nahm er sich vor bald auf die Jagd zu gehen, sobald er seine Lady in absoluter sicherheit wusste.

01 Dec, 2014 14:46 33
Surin
Hexe




Link zur Bio: Surin Quimonia
Weitere Charaktere: Varisian, Toki, Vanja, Erik, Viland

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Surin ließ sich von dem verwandten Wolf erklären was in ihrer Abwesenheit geschehen war. Sie nickte nur knapp als Antwort, bevor sie Tenia sanft weckte und ihr auf die Beine half, sobald sie etwas wacher war. Surin musste sie und den Wolf so schnell wie möglich hier wegbringen. Zwar hatte die Bezirkskönigin ihr einen Brief für die Territoriumskönigin mitgegeben, aber gleichzeitig war sich die Hexe sicher, dass die Frau ihr nicht wirklich über den Weg getraut hatte. Zwar gehörte sie zu den wenigen Königinnen, die nicht zu sehr unter dem Einfluss der alten Territoriumskönigin gestanden hatte, aber dennoch war Surin aufgefallen, dass man ihr mehrere Männer hinterher geschickt hatte. Man hielt sie nur für eine einfache Botschafterin mit grünem Juwel und nicht für eine Hexe mit grauem Juwel, die weit gefährlicher war, als es den Anschein machte.
Sie hüllte die beiden in einen grauen Schild und sprang beim nächsten Knoten auf die Winde auf, so dass sie schnell am Territoriumshof ankamen. Bevor Surin die beiden jedoch in das Schloss brachte, brauchte Tenia Zeit um wieder vollkommen zu heilen. Und das konnte sie am besten in einer Umgebung, in der sie sich sicher fühlen konnte. Dies war auch der Grund warum die Dea al Mon Hexe die Heilerin in ihr Baumhaus etwas abseits des großen Hofes gebracht hatte. Sobald sie das dea al monsche Haus erreicht hatten, brachte Surin sie zu der Couch. Aquil zeigte sie auf der mentalen Verbindung, wo er sich erleichtern konnte und ohne Gefahr Tiere jagen durfte. Sobald dies erledigt war, überließ sie es dem Wolf, ob er sich auf die Jagd begab oder bei den beiden Hexen blieb.

„Hier bist du erst einmal in Sicherheit. Mein Heim soll auch deines sein.“, sprach Surin die alten Begrüßungsworte der Dea al Mon aus. „Ich bekomme nur relativ selten Besuch und niemand kann dir ohne meine Erlaubnis hier etwas antun, bis du bereit bist die Königin zu treffen, die nun über dieses Territorium herrscht.“ Ihre Erklärung war nur eine Tatsachenfeststellung. Surin wollte der Heilerin klar machen, dass sie ihrer Königin und Freundin gegenüber in der Pflicht stand diese von Tenias Anwesenheit zu unterrichten.

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16 Feb, 2015 19:08 09 Surin ist offline Beiträge von Surin suchen Nehmen Sie Surin in Ihre Freundesliste auf
 
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