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Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

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Nachdem sie die Badezimmertür hinter sich zugeschmissen und verschlossen hatte, stützte sich die Königin schwer atmend am Waschbecken ab und senkte mit geschlossenen Augen den Kopf. Sie bemühte sich, ein paar Mal tief durchzuatmen, runter zu kommen und davon abzusehen, vor Peinlichkeit im Boden zu versinken. Nach ein paar Minuten hob sie den Kopf und sah sich im Spiegel, was zur Folge hatte, dass sie unzufrieden, fast angewidert den Mund verzog. So durchgeschwitzt wie sie war würde eine Katzenwäsche sicherlich nicht ausreichen – also entschied sie sich dafür, unter die Dusche zu springen. Das war auch besser. Es fühlte sich mehr danach an, als könne sie sich den ganzen Schmutz, den sie das Gefühl hatte am Körper kleben zu haben, einfach abwaschen. All die Erinnerungen, die im Traum immer wieder hoch kamen, sollten in den Abfluss gespült werden. Außerdem hatte sie so mehr Zeit, um sich wieder zu fangen und sich zu überlegen, wie sie nun damit umging, dass Terian sie ‚erwischt‘ hatte.

Letztlich machte Merel das, was sie oft machte: So tun, als sei nichts gewesen. Sie hatte zum Glück das blaue Kleid, das sie tagsüber getragen hatte, vor dem Schlafengehen im Badezimmer deponiert, sodass sie sich selbiges wieder überziehen konnte. Nachdem sie ihre Haare mit Kunst getrocknet und die Kette mit ihrem Opal wieder angelegt hatte, atmete sie noch einmal tief durch, legte ein strahlendes – unechtes – Lächeln auf und kam aus dem Bad. „Entschuldige, dass du warten musstest. Sollen wir runter gehen?“ Immerhin hatten sie sich ja zum Würfelspiel unten im Gasthaus verabredet.

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19 Dec, 2014 07:21 51 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Terian
Gast


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Terian wartete geduldig, während sie Wasser rauschen hörte. Nun eine heiße Dusche würde Merel sicher gut tun da stimmte sie zu. Immerhin war das besser als wenn sie nun gar nichts hören würde sonst hätte sie sich Sorgen gemacht. Sie nahms ich vor den Raum nicht eher zu verlassen bis Merel ihr gesagt hatte warum sie gerade beinahe einen Dolch in der Brust stecken gehabt hätte. Alles hatte seinen Preis. Vielleicht konnte sie der Königin ja auch in irgendeiner Weise helfen mt den Anpträumen fertig zu werden? Bezweifelte die Eyrierin zwar, da dafür ja nur wenige Tage zur Verfügung standen, aber wer wusste schon was die Zukunft brachte? Wobei sie über die nahe Zukunft gerade nicht denken wollte, da ihr bei der Vorstellung schlecht wurde.

Unverhohlene Neugierde sprach aus ihrem Blick als sie Merel fixierte die schlussendlich doch aus dem Bad kam - und die Situation ignorierte. Terian tats es ihr gleich - nur andersrum. SIe blieb sitzen wo sie war, legte die unterarme auf ihre Oberschenkel und beugte sich nach vorne. "Was war das eben? Warum hast du das Zimmer abgeschildet? Warum hast du Alpträume?" Warum hast du mich fast erdolcht? fügte sie gedanklich hinzu und dachte an diesen wilden unmenschlichen Blick, bevor sie eine Gänsehaut heimsuchte. Sie war sich nicht mehr sicher ob ihr Opalschild tatsächlich Schutz genug gewesen wäre gegen dieses Raubtier das in der Königin zu schlummern schien.

19 Dec, 2014 16:56 26
Tindomerel
Königin




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Oh oh. Allein die Haltung, die die Eyrierin einnahm, verhieß nichts Gutes. Es war eine Haltung, die davon sprach, dass sie es sich wohl eher bequem machte, statt aufzustehen und mir der Königin nach unten zu gehen, wie selbige es vorgeschlagen hatte. Trotzdem hielt Merel ihr unechtes Lächeln tapfer aufrecht – zumindest ein paar Sekunden lang. Dann bekam es einen gewaltigen Riss, der fast schon eher an einen Krater erinnerte, weil die andere Frau nachfragte. Natürlich tat sie das. Großartig… Tja, wie kam sie aus der Nummer nun raus? Reflexartig, ohne dass sie es verhindern konnte, huschte ihr Blick zu der Tür, durch die man hinaus auf den Gang kam. Flucht! Das war der Impuls, der sie durchfuhr und den sie nur gerade so unterdrücken konnte. Wie lächerlich wäre das denn bitte? Diese Blöße wollte sie sich nicht geben, keinesfalls. Sie musste sich irgendwie anders aus der Affäre ziehen. „Ähm…“, setzte sie an und räusperte sich dann, weil ihr weitere Worte im Hals stecken blieben. Die aufgesetzte Maske der Fröhlichkeit war zerbröckelt und die junge Königin bemühte sich scheinbar händeringend darum, diese Maske wieder auf ihr Gesicht zu bekommen. Das daraus entstandene Lächeln sah noch unechter aus als zuvor. „Ja also…“ Stell dich nicht so an! Merel straffte sich und ermahnte sich selbst, dass sie sich gerade verhielt als wäre sie zehn Jahre alt. „Das ist eine lange Geschichte.“, tat sie es ab und machte eine wegwischende Handbewegung, um die Aussage noch zu unterstützen. „Und auch keine geeignete für einen netten Abend wie heute.“ Überrumpelungstaktik und sture Weigerung war der neue Plan. Demonstrativ ging Merel einen Schritt Richtung Tür und deutete mit dem Kopf in die gleiche Richtung, um Terian zu ermuntern aufzustehen und mitzukommen.

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21 Dec, 2014 08:10 28 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Terian
Gast


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Terian blieb der Blick auf die Türe nicht verborgen. Sie wusste selbst nicht ob sie es wagen würde der Königin den Weg zu versperren. Sie verkniff sich ein Lachen über Merels verzwiefelten Versuch zu lächeln. Jetzt zu lachen wäre sicher so angebracht wie ein stinkender Hund in einem Nobel-Restaurant, also behilt sie ihre ernste Miene bei. "Ich mag lange Geschichten" kommentierte sie Merels erste Aussage. Solange Merel nicht wütend wurde und ihre Königinnen-Seite ausspielte war Terian die Katze und Merel die Maus, aber sie war sich bewusst wie schnell sich das ändern konnte. Aber erst einmal war sie die SPielleiterin.
Auf Merels nächste Worte hätte sogar ein STein mehr Reaktion gezeigt. Sie blieb sitzen und schaute die Frau ernst an. Selbst wenn sie jetzt ihr eigentliches Vorhaben in die Tat umsetzen würden, würde dieses Ereignis ständig zwischen ihnen schweben. "Erzähl es mir, ich bin eine gute Zuhörerin", damit klopfte Terian neben sich auf das Bett. Ihr Blick wurde weicher, aufmunternder. Die Königin sollte erkennen wann sie verloren hatte. Die Halb-Eyrierin hoffte nur das die Königin jetzt nicht die Flucht ergreifen würdem sie würde es lieber klären ohne noch einmal von ihren Juwelen gebrauch machen zu müssen.

21 Dec, 2014 12:50 56
Tindomerel
Königin




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Innerlich stöhnte die Königin genervt auf und sie tat es nur deshalb nicht auch sichtbar und hörbar, weil das ihre Maske schon wieder zum Bröckeln gebracht hätte. Ihre Lippen verkniffen sich trotzdem für einen Moment unzufrieden, als die Eyrierin sagte, dass sie lange Geschichten mochte. Diese nicht. Es war ein sarkastischer, bissiger Gedanke und Merel wurde auch nicht friedlicher, denn das, was die andere Frau danach sagte, brachte sie in volle Abwehrhaltung. Ihr ganzer Körper spannte sich an und sie schmiss Terian ein entschiedenes „Nein“ entgegen. Es klang zwar härter, als eigentlich beabsichtigt, aber das störte die Kleinterreilleanerin im Moment auch nicht weiter. Ihre Augen funkelten zornig auf und sie trat reflexartig einen Schritt nach hinten, weg von dem Bett, auf das Terian so demonstrativ geklopft hatte. Mehr denn je hatte die Königin Ähnlichkeit mit einem in die Ecke gedrängten Tier, das bereit dazu war, sich mit Zähnen und Klauen seinen Weg freizukämpfen, wenn man ihm zu nahe kam. Auch ihre Hände ballten sich kurz zu Fäusten und ihre blaugrauen Augen fixierten die Hexe, die auf dem Bett saß. Hoffentlich kam sie nicht näher. Denn bevor sich Merel nicht wieder einigermaßen gefangen hatte, traute sie sich selbst nicht so recht über den Weg. Sie konnte nicht dafür garantieren, dass sie nicht wirklich wie ein eingesperrtes Tier reagierte.

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22 Dec, 2014 15:50 44 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Terian
Gast


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Terian zuckte zusammen. Mit diesem scharfen Wort hatte sie nicht gerechnet. Als Merel dann auch noch einen Schritt weg trat fürchtete die Eyrierin schon sie würde doch davon laufen. Merel war eine angenehme Gesprächspartnerin und die erste Frau außerhalb des Hofes mit der sie sich ungezwungen hatte unterhalten können. "Warum nicht?" fragte Terian nun mit etwas trauriger Miene. "Du bist eine tolle Frau und es ist eindeutig das du Hilfe brauchst. Kann ich dir nicht irgendwie helfen?"
Das wäre der letzte Versuch sie umzustimmen. Wobei Terian das Gefühl nicht los bekam das sie es schon versaut hatte. Die gute STimmung war weg und das machte sie traurig. Sie hätte es einfach auf sich beruhen lassen sollen anstatt Merel zu bedrängen. Ob ein Würfel-abend noch möglich war?

23 Dec, 2014 03:46 12
Tindomerel
Königin




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Die junge Königin hatte sich durch die ausgiebige Dusche und das Zurechtlegen eines Plans zumindest so weit im Griff, dass sie es schaffte, negative Emotionen aus ihrer Signatur heraus zu halten. War auch ganz gut so, ansonsten hätte man die aufkommende Aggression bemerkt, die in Merel aufstieg. Ihre Augen wurden für einen Moment schmaler, als Terian weitersprach und eines ihrer Augenlider zuckte ein wenig, wenn man genau hinsah, jedoch nur kurz. Ich brauche also Hilfe, ja? Die Kleinterreilleanerin schnaubte ungehalten, verkniff es sich aber, etwas zu erwidern und dachte sich nur die giftigen Worte, die ihr auf der Zunge lagen. Ich komme wunderbar zurecht! Sie schluckte, schluckte die Worte regelrecht hinunter und schüttelte nur mit dem Kopf. Lediglich auf die erste Frage gab sie eine Antwort, wobei sie sich alle Mühe gab, ihren Ton zu mäßigen. „Weil der Abend für ein schönes Würfelspiel gedacht war, nicht dafür, sich über irgendwelchen Blödsinn zu unterhalten.“ Ein wenig Schärfe war noch in ihrer Stimme vorhanden, jedoch resultierte diese eher aus Sturheit und Unumstößlichkeit denn tatsächlicher Aggression. Die Königin wusste, dass es nicht fair war, Terian anzublaffen, wenn sie nur helfen wollte. Sie konnte es sich nicht leisten noch mehr den Eindruck zu erwecken, als wäre das etwas, wofür man von einer Königin angegangen wurde. „Und ich für meinen Teil habe noch immer vor, diesen Plan umzusetzen.“, fügte sie nun gänzlich milde hinzu und versuchte es mit einem hoffnungsvollen Lächeln. „Also?“ Sie deutete fragend zur Tür und hoffte, dass es nicht auf ein Kräftemessen in Sachen Sturheit hinauslaufen würde.

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23 Dec, 2014 23:44 35 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Terian
Gast


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Terian war froh das die Königin nicht davon lief. Merel war wütend das konnte sie sehen und auch diese leichte verärgerte zucken der Augenbraue blieb ihr nicht verborgen. Ganz zu schwiegen von dem Schnauben. Was auch immer Merel am liebsten erwiedert hätte - sie schluckte es runter. Aber die Eyrierin konnte nicht spüren das die Königin irgendwie verärgert war. Das Bild das sie wahr nahm passte nicht zu dem Bild das sie mit ihren Augen sah.
Terian war immer noch der Meinung das Merel ein Problem hatte, das sie kleiner machte als es tatsächlich war. Es als Blödsinn zu bezeichnen... das war närrisch. Vielleicht würde sie das Thema noch einmal aufgreifen, aber für jetzt war es wohl besser es gut sein zu lassen, zumal Merel doch noch vor hatte einen Würfelabend zu machen. Ob ihnen das gelingen würde ohne ständig in einer gedrückten Stimmung zu schweben?

Terian stand langsam von dem Bett auf, darauf bedacht das Tier das sie immer noch fast bildlich in Merel vor Augen hatte nicht zum davonlaufen zu bewegen - geschwiege denn zum Angriff. Ob eine Königin auch ähnlichkeiten eines Kriegerprinzen haben konnte? So viele kannte sie selbst ja nicht, aber sie bekam das Gefühl nicht los das Merel wenn sie ihre Krallen ausfuhr ein unangenehmer Gegner war. "Ich habe den Block und den STift drüben gelassen, wir treffen uns unten, ja?" sie hatte sie ja mit Absicht dort gelassen um Merel die Zeit zu geben nach dem Schlafen wieder wach zu werden, aber jetzt war sie froh darüber einen Grund zu haben sich kurz aus dem Zimmer und den damit zusammenhängenden Erinnerung an die negativen Signaturen zurück ziehen zu können. Wenn Merel also nichts weiter wollte würde sie an ihr vorbei in ihr eigenes Zimmer holen, sich kurz eine Minute sammeln und schließlich die Treppen nach unten zu Merel gehen um sich mit ihr an einen freien Tisch zu setzen.

24 Dec, 2014 03:56 20
Tindomerel
Königin




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Zum Glück lief es nicht auf einen Wettbewerb hinaus, wer sturer sein konnte. Die Hexe lenkte ein und da das Gefühl, in die Ecke gedrängt worden zu sein, damit ein wenig nachließ, konnte sich Merel zumindest ein klein wenig entspannen. Sie nickte und ein Lächeln huschte über ihre Lippen, das nach großer Erleichterung aussah. Sie wartete, bis Terian das Zimmer verlassen hatte, und gönnte sich dann einen Moment des Durchatmens. Die junge Königin sackte mit dem Rücken gegen die Wand, stieß einen Seufzer aus und schloss für einen Moment die Augen, um sich zu sammeln und in dem Versuch, den bitteren Nachgeschmack einerseits der Alpträume, andererseits der kleinen Auseinandersetzung mit der Eyriern loszuwerden. In diesem Moment fasste sie auch den Schluss, dass sie sich betrinken würde. Na gut, nicht richtig betrinken, denn das würde bedeuten der anderen Frau noch mehr Grund zu geben zu denken, man müsse auf sie aufpassen. Mal ganz davon abgesehen, dass sie sich allein in fremder Umgebung befand und es daher nicht so klug wäre, einen allzu großen Kontrollverlust in Kauf zu nehmen. Aber so ein bisschen angeschickert sein… ja, das war bestimmt drin.

Mit diesem aufmunternden Gedanken im Kopf machte sich Merel auf den Weg nach unten und suchte sich einen Tisch in einer Ecke der Gaststube. Im Gegensatz zu früher am Tag war es nun sehr voll und nicht mehr viele Tische waren frei. Gut gekleidete Bürger, die aber nicht protzig wirkten, saßen überall verteilt, aßen, tranken, unterhielten sich oder spielten Karten. Wenn die Königin genug Abstand zu den Vorkommnissen von eben hatte, würde sie sich auch noch eine Kleinigkeit zu essen bestellen, aber vorerst würde sie sowieso nichts runter bekommen. Sie rief den Würfelbecher mit den Würfeln aus ihrem Juwelengepäck und bestellte sich einen schweren Rotwein zu trinken – und ein Glas Hochprozentiges, das in guten Gasthäusern extra dazu da war, um auch Leuten mit relativ dunklen Juwelen einen Schwips zu verpassen. Merel mochte keinen Schnaps, aber bei ihren Juwelen blieb ihr leider wenig anderes übrig, um sich zu betrinken. Sobald Terian da war grinste die Königin und fragte: „Spielen wir mit oder ohne Einsatz?“

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26 Dec, 2014 11:23 19 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Terian
Gast


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Terian verschwand also in ihr Zimmer und nahm sich kur eine Minute der Erholung, ehe sie Stift und Zettel schnappte und nach unten ging. Merel wartete bereits an einem Tisch und hatte schon die Würfel ausgepackt. Die Eyrierin betrachtete das Glas Wein und das Hochprozentige und fragte sich unweigerlich wie Giachetta wohl reagieren würde wenn sie völlig betrunken zurück käme. Tatsächlich heiterte sie der Gedanke etwas auf auch wenn sie diesen Gedanken niemals in die Tat umsetzen würde.
Der Raum war nun voller als vorher und sie war froh einen Tisch für die beiden Frauen zu haben. Hoffentlich konnten sie den Abend ungestört genießen. Ihre Flügel brachten ihr genügend neugieriger Blicke entgegen. Ihr Signatur strahlte deutlich aus das sie nicht gestört werden wollte und sie hoffte das das der hiesigen Männerwelt genug sein würde um sie beide nicht zu belästigen. Die Frage der Königin überrumpelte Terian etwas, dann begann sie zu lachen. "Süße, außer vielleicht ein paar Kleidungsstücken habe ich nichts das ich einsetzen könnte" Ups. Ob sie das stutzig machen würde, da sie doch gesagt hatte das sie an einem Hof diente und dort sogar lebte? Sie konnte schlecht das bisschen das ihr manche Männer zuschoben in ein Glücksspiel legen. Terian schalt sich innerlich selbst eine Närrin, ihre Belustigung war allerdings nicht mehr ganz so echt wie sie es noch vor der Antwort war. "Hast du an ein bestimmtes Spiel gedacht?" fragte sie um davon abzulenken.

26 Dec, 2014 21:21 55
Tindomerel
Königin




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Die junge Königin schmunzelte ein bisschen in sich hinein ob der abweisenden Haltung der Eyriern, die auszusagen schien, dass sie nicht gestört werden wollte. Tja, Terian war sehr hübsch und aufgrund ihrer Flügel schon ein Blickfang und Merel… naja, eine Königin. Zwei Frauen, die aus verschiedenen Gründen Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnten. Während Merel aber nicht unbedingt versprühte, dass man sie bloß in Ruhe lassen sollte, tat das die andere Frau schon – umso besser, ersparte man sich lästige Unterbrechungen. Hoffentlich.
Allerdings verschwand das Schmunzeln und wich kurzer Irritation, die sich in zusammengezogenen Augenbrauen manifestierte. Sie hat doch gesagt, dass sie an einem Hof dient? Kurz rekapitulierte die Königin die Informationen und war sich recht sicher, dass die andere Frau gesagt hatte, sie sei an einem Hof. Und bei der Juwelenstärke der Eyrierin konnte die Position doch gar nicht so schlecht sein!? „Kriegst du so wenig Gehalt an deinem Hof?“, fragte sie irritiert nach. Unterdessen schüttete sie den Würfelbecher aus, legte ein paar Würfel beiseite, sodass nur noch fünf übrig blieben und packte diese in den Lederbecher zurück.

„Ich würde gern Fünftausend spielen.“ Das war ein ziemlich bekanntes Würfelspiel. Derjenige, der zuerst 5000 Punkte erreichte, hatte gewonnen. Verschiedene Augen und Augenkombinationen hatten verschiedene Wertigkeiten: eine Fünf bedeutete 50 Punkt, drei Fünfen auf einmal hingegen Fünfhundert. Eine Eins war hundert Punkte Wert und bei den anderen Augenzahlen musste man immer drei auf einmal haben, damit sie etwas Wert waren, wobei drei Einsen auf einmal Tausend Punkte waren. Man würfelte immer abwechselnd und hatte pro Runde drei Würfe, die Mindestanzahl, die man erreichen musste, waren 350 Punkte, außer derjenige, der vorher dran gewesen war, hatte mehr gehabt, dann musste man diese Punktzahl überbieten. Die Augen eines Wurfes, die man behalten wollte, schob man beiseite und man musste mit den übrigen Würfen weitermachen.

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29 Dec, 2014 18:06 14 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Terian
Gast


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Terian beobachtete Merel aufmerksam. Ja sie hatte eins udn eins zusammenzählen können. Verdammt. "Ich bekomme..." nichts "recht wenig Gehalt", erklärte sie sich ausweichend in einer Notlüge und setzte kurz ein etwas betrübtes Gesicht auf, ehe sie wieder lächelte. "Aber das sollte uns nicht den Abend vermiesen" meinte sie bestimmt und schnappte sich den Becher mit den Würfeln mitsamt Stift und Papier. Ja, sie kannte das Spiel und anscheinend ließ sie ihr Würfelglück auch heute nicht im STich. Nach ihren 3 Würfen schrieb sie eine Punktezahl von 1050 auf den Zettel unter ihren Namen und grinste Merel überheblich an, während sie ihr mit einem belustigten Funkeln in AUgen den Würfelbecher reichte.

29 Dec, 2014 18:30 48
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