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Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




Link zur Bio: Delyth Nieve
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Skandal! (Phelan) Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Ihr Zustand war irgendwo zwischen bodenloser Wut und tiefer Verzweiflung. Beides sehr untypisch für Delyth. Und sie rannte durch die Straße, als gäbe es kein Morgen. Es waren zwar nur vielleicht hundert Meter, aber es regnete so stark, dass es ausreichte, um sie völlig zu durchnässen, weil sie auf Schilde verzichtete. Sie hatte es bevorzugt, aus der Kutsche zu springen, statt abzuwarten, bis das Gefährt einen Bogen gefahren hatte, um von der anderen Seite in die Straße zu fahren. Also rannte sie und beeilte sich und hetzte Treppen nach oben, bis sie vor einer Wohnungstür stand. Phelans Wohnungstür. Die Schwarze Witwe und Heilerin klopfte mit einer Heftigkeit gegen das Holz, als würde sie es zertrümmern wollen. Sie klopfte – oder vielmehr: hämmerte – auch nicht ein Mal oder zwei Mal, sondern trommelte so lange mit beiden Händen gegen die Tür, bis ihr geöffnet wurde. Das grüne Juwel um ihren Hals war matt, ein Indikator dafür, dass sie es nahezu aufgebraucht hatte. Genauso wie ihre Geburtsjuwelen. Nun gut, das war unfreiwillig gewesen, alles. Oh, süße Dunkelheit, sie war so wütend! Und unter der Wut war sie ganz aufgewühlt und verletzt und durcheinander und verzweifelt. Also hämmerte sie gegen die Tür und wartete, dass Phelan ihr aufmachte. Kurz sah es dann so aus, als würde sie auf ihm weiter drauf rumhauen wollen, weil sie die Fäuste noch erhoben hatte, allerdings nahm sie sie kurz darauf herunter. „Sie wollen mich nicht zu ihm lassen!“, spie sie aus, so laut, dass man es im ganzen Treppenhaus hören konnte. Ihre Schultern waren angespannt, ihre Fäuste geballt und Delyth zitterte vor Wut. „Haben gesagt, ich – ICH! – hätte da nichts verloren!“ Kurz sah es so aus, als würde sie mit dem Fuß auf den Boden stampfen wollen, allerdings unterließ sie das. Sie merkte auch gar nicht, dass ihr die Tränen in die Augen schossen, wobei das sowieso nicht so auffiel, klatschnass wie sie war.

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Delyth am 11 Sep, 2014 20:52 12.

11 Sep, 2014 20:51 51 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
Kriegerprinz




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Ein lautes Hämmern riss Phelan unsanft aus seinem Schlaf. Müde und verkatert richtete der Kriegerprinz sich auf und kontrollierte die Umgebung. Als er Delyths Signatur bemerkte, stand er bereits und war bereits halb die Treppe herunter gestürzt - so verkatert, oder eher noch halb besoffen, konnte er gar nicht sein, dass ihn das nicht augenblicklich aus dem Bett trieb. Selbst die grobe Überprüfung hatte Phelan gezeigt, dass seine beste Freundin mehr als nur ein bisschen aus dem Gleichgewicht geraten war, das laute, hektische Pochen bestätigte es ebenfalls, immerhin war sein Schmetterling sonst eher die Ruhe in Person.
Als er die Tür öffnete, stand sie vor ihm, vollkommen aufgewacht, während ihre Juwelen matt und stumpf waren - vollkommen aufgebraucht. Spätestens jetzt war Phelan hellwach und in höchster Alarmbereitschaft, wobei nicht einmal sein eher desolater Zustand und seine offensichtliche Nacktheit darüber hinweg täuschte, dass er in diesem Moment ein Kriegerprinz war, der ohne zu zögern ein Schlachtfeld betreten konnte und würde, sollte es erforderlich sein. Als Delyth schrie, wurden die Augen des Dhemlaners ein wenig schmaler, der Zug um seinen Mund ernster. "Komm rein, du holst dir in der Kälte den Tod."
Er zog sie einfach in den Flur und schloss die Tür, ehe er unwirsch in Richtung Wohnzimmer deutete und erst danach eine Hose aus dem Juwelengepäck herbei rief. "Zu wem wollen sie dich nicht lassen?" Die Signatur des Langlebigen war ruhig und gefasst, strahlte jene Gelassenheit aus, die der Schwarzen Witwe und Heilerin in diesem Moment offensichtlich vollkommen fehlte. In diesen kurzen Moment geschahen bei dem Kriegerprinzen viele Dinge gleichzeitig - er registrierte, wie aufgewühlt und wie erschöpft Delyth war, die Tränen in ihren Augen, die starken Gefühle in ihrer Signatur, ihren furchtbaren Zustand, nebenbei verschärften sich seine Sinne, behielten die gesamte Umgebung achtsam im Blick. Es waren automatische Prozesse, eine Mischung aus den instinktiven Reaktionen seiner Kaste und dem Training und der Erziehung, die er genossen hatte.

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Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

11 Sep, 2014 21:05 23 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Dass ihr bester Freund geschlafen hatte, sah man ihm an. Gut, so früh am Morgen sicherlich auch nicht verwunderlich. Es interessierte Delyth nur nicht. Genauso wenig, wie es sie interessierte, dass er nichts an hatte. Sie war so bodenlos, abartig wütend! Das zeigte sich auch in ihren goldenen Augen, die beinah Blitze schossen. Die Wut war jedoch nicht auf Phelan gerichtet, glücklicherweise. Die Schwarze Witwe und Heilerin presste die Lippen zusammen, als der Mann sie in den Flur zog, sich darüber bewusst, dass… er Recht hatte. Dass sie nicht draußen im Gang stehen bleiben konnte und das ganze Haus zusammenschreien, schon gar nicht so durchnässt wie sie war. Es war Spätherbst und nachts schon sehr kalt draußen, grade so, dass der Regen kein Schnee war. Und Delyth trug nur ein langes Kleid mit Mantel darüber. So weit nicht ungewöhnlich, nur, dass sie keinen Wärmezauber um sich gelegt hatte für den kurzen Weg von der Kutsche bis zur Tür. Da war sie ja auch gerannt und entsprechend war ihr nicht kalt gewesen und jetzt im Moment war sie noch zu wütend, als dass ihr kalt sein konnte. Es war kein Platz für irgendetwas anderes als Wut und Verzweiflung.

Die Schwarze Witwe und Heilerin zog ihre Schuhe nicht aus und es war ihr egal, ob sie Phelans Wohnung nass oder schmutzig machte. „Diese blöden, dämlichen, bornierten Idioten wollen mich nicht zu ihm lassen!“, schimpfte sie, nachdem sie ins Wohnzimmer durchgerauscht und dort stehen geblieben war. „Das ist alles die Schuld dieser hinterlistigen Schlampe!“ Mutter der Nacht, man musste ja Angst haben, dass Delyth nicht gleich irgendetwas zerlegte! So wütend war sie wahrlich selten, und so hilflos und verletzt noch seltener. Tränen liefen ihr über die Wangen und vermischten sich mit dem Regenwasser. „Er ist bei den Durants im Haus, er ist verletzt und diese verfluchten Bastarde wollen mich nicht zu ihm lassen!“ Sie schrie schon wieder, ihre Augen waren vor Wut funkelnd auf Phelan gerichtet, obwohl er nichts dafür konnte. Nastia Durant war seit ein paar Monaten Lughs Freundin. Eine ziemlich blöde Kuh und Delyths Meinung nach auch hauptsächlich an seinem Geld interessiert und daran, dass es prestigeträchtig war für eine dumme, arrogante kleine Priesterin aus dem mittleren Adel, mit dem Kriegerprinzen zusammen zu sein. Sie hatte Lugh das auch vor einiger Zeit mal ansatzweise gesagt, aber der Trottel hatte ja nicht auf sie hören wollen und sie hatte es dann gut sein lassen unter der Prämisse, dass er wohl früher oder später selbst noch darauf kommen würde, wenn die rosarote Brille erstmal weg war.

Aber jetzt lag ihr Sandkastenfreund verletzt – und offensichtlich schlimm verletzt – in einem Bett, an das man sie nicht lassen wollte! „Er ist verletzt, hat sich wohl mit irgendjemandem angelegt wegen… wegen… IHR!“ Sie spie das Wort aus, verächtlich, als wäre es Gift und als wäre es noch giftiger gewesen, den Namen auszusprechen. „Und das war schon vorgestern! Vorgestern, Phelan!“ Ihre Hände zitterten, ballten sich zu Fäusten, gingen wieder auf und ballten sich. Man sah ihr an, dass sie zum Zerreißen gespannt war und gleich irgendetwas zerfetzen konnte. „Man hat mir nicht einmal bescheid gesagt!“ Deshalb war sie mitten in der Nacht einfach hingestiefelt, wutentbrannt und bereit, sich Zugang zu verschaffen, wenn es sein musste. Hatte nicht so gut funktioniert.

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11 Sep, 2014 21:24 45 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
Kriegerprinz




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Delyth war so außer Fassung, dass Phelan nur wenige Gründe einfielen, die das verursacht haben konnten - allerdings wartete er geduldig ab, ob sie von alleine etwas sagen würde, oder nicht. Letztendlich bestätigte sich sein Verdacht. Lugh. Phelan knurrte dunkel und bedrohlich - er konnte dieses von der Dunkelheit verdammte Flittchen, das Lugh derzeit seine Freundin schimpfte, nicht ausstehen. Das Maststück war irgendwie.. falsch. Klar, sie mochte Lugh schon irgendwo, aber die Art, wie sie ihn behandelte, und wie sie sich von ihm vergöttern liess, bereitete Phelan Übelkeit. Sie war so... besitzergreifend, auf eine sehr unangenehme Art und Weise.
Und dass sie Delyth nicht Bescheid sagte - und sie nicht zu ihm liess - bestätigte Phelan zusätzlich in seiner schlechten Meinung. Ein Teil von ihm, der instinktive, rohe, gewalttätige Teil seiner Natur, wollte hin stiefeln und irgendwelche Türen einrennen - um selbst zu Lugh zu kommen, aber auch um Delyth zu ihm zu bringen. Allerdings war seiner beste Freundin derart wütend und aufgebracht, dass er sich nicht sicher war, ob sie das Miststück nicht sogar angreifen würde.

"Eure Eltern verstehen sich doch gut, Hast du 'ne Möglichkeit, über Lughs Familie Zugang zu bekommen? Indem du dich an seinen Dad oder so ran hängst, wenn er ihn besuch'n geht? Die Schlampe wird kaum dreist genug sein, seine Eltern fern zu halt'n." Er versuchte möglichst ruhig und beherrscht zu sein - Delyth war vollkommen erschöpft, ihre Juwelen aufgebraucht und sie vollkommen durchweicht und aufgebracht. Und egal, wie sehr er Lugh mochte - er würde niemals nur im Ansatz riskieren, dass seiner besten Freundin etwas passierte.
Ganz vorsichtig ging er auf sie zu, so, wie man auf ein scheues, verletztes Tier zugehen mochte, streckte eine Hand aus und berührte sie vorsichtig, erst, als sie diese Berührung tolerierte, zog er sie in seine Arme, wobei es Phelan absolut gleichgültig war, dass Delyth klatschnass war. Gleichzeitig arbeitete Phelans Verstand weiter, auf drr Suche nach einer Möglichkeit, Delyth zu ihm zu bringen, ohne dabei ein Blutbad an zu richten. Ob die Familie wohl dreist genug war, den Sohn der Territoriumskönigin im Regen stehen zu lassen? Nicht, dass Phelan diese Karte besonders gerne aus spielte.. aber für Delyth würde er im Notfall sogar darauf pochen.

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Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

12 Sep, 2014 04:18 58 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
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Delyth ballte die Hände zu Fäusten und presste einen Moment die Kiefer fest aufeinander. „Es war mitten in der Nacht und ich bin nicht davon ausgegangen…“ Wieder mahlten ihre Kiefer fest aufeinander, wütend. „…dass es so ein Problem darstellen würde.“ Ihre Augen funkelten vor Zorn, das war selbst hinter den Tränen sichtbar. Nein, das hätte sie dieser blöden Schlampe nun wirklich nicht zugetraut, dass sie sie nicht mal zu Lugh lassen würde, wenn er verletzt war! Ihre Zähne mahlten und mahlten und auch, wenn es keinen Grund gab, das bei Phelan zu tun, spannte sich die Schwarze Witwe und Heilerin an, als er auf sie zuging. Nicht böswillig, einfach aus Reflex. Aber es war in Ordnung, dass er sie anfasste. Sie schluckte, senkte den Kopf, verloren zwischen Wut und Verzweiflung. Sie wagte es nicht, ihre Arme zu heben, um sie um ihren besten Freund zu legen, weil sie das Gefühl hatte, sie könne aus einem Impuls heraus doch anfangen zu kratzen und um sich zu schlagen vor Zorn, obwohl er ja gar nichts dafür konnte. Also lehnte sie nur die Stirn an seine Brust – und fing an zu schluchzen. „Sobald es hell ist, gehe ich zu seinen Eltern.“, murmelte sie bissig zwischen zusammengepressten Zähnen. Allzu lange würde das ja nicht mehr dauern, es war schon irgendwie vier oder fünf Uhr am Morgen. „Kann ich bis dahin hierbleiben und duschen und mich zurecht machen?“ Im Moment sah sie aus wie ein begossener Pudel, so wollte sie da nicht aufschlagen. Also duschen und sich umziehen und vielleicht eine Kleinigkeit essen musste drin sein, bevor sie losstiefelte, um endlich zu Lugh zu kommen.

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16 Sep, 2014 18:04 44 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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"Ach Süße.." Phelan schloss die Augen udn seufzte, während er seine beste Freundin enger an sich drückte und ihr sanft über den Klatschnassen Rücken strich. Du bist so naiv, wenn du wirklich glaubst, dass ich dich auch nur 'ne Minute alleine lasse, so fertig, wie du bist. "Du darfst bei mir bleib'n, so lange du willst, wann immer du willst. Egal, wie früh oder spät es is'." Egal, was er vor hatte, egal, was los war.. Delyth konnte immer zu ihm kommen, seine Türen standen ihr jederzeit offen und er würde immer für sie da sein, wenn er sie brauchte.
Prinzipiell galt das - mit Variationen - für alle engen Freunde und natürlich für seine Familie. Bei Delyth war es ziemlich ausnahmslos und bedingungslos - was ihn weder störte noch wirklich bewusst war. Er war sich nicht einmal sicher, wie es dazu gekommen war, dass Del diesen Stellenwert bei ihm erhalten hatte.. allerdings war es auch nichts, worüber er wirklich nach dachte.
In diesem Moment sowieso nicht - sie weinte, war aufgebracht, hatte ihre Juwelen vollkommen geleert und musste unfassbar erschöpft sein. Wenn sie wirklh glaubte, dass er sie so alleine liess, war sie wirklich naiv. Er beugte sich hinab und hauchte ihr einen federleichten, dafür umso zärtlicheren Kuss auf die Wange. "Es dauert noch, bis es hell is'. Setzen wir uns aufs Sofa.. dann könn'n wir was essen.. dusch'n.. und dann los.. kay?"

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16 Sep, 2014 20:41 25 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
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Die Schwarze Witwe und Heilerin schloss die Augen, als ihr bester Freund ihr einen Kuss auf die Wange hauchte. Sie schluckte schwer, straffte sich und atmete tief ein. Gerade so unterließ sie es, lautstark zu schniefen, stattdessen blinzelte sie Phelan an, rang sich ein Lächeln ab und fragte: „Ich… gehe duschen und… du guckst, was du noch zu essen da hast?“ Es war eine Bitte, die ein bisschen jämmerlich klang. Das zeugte davon, dass es ihr wirklich nicht gut ging und sie definitiv angeschlagen war. Ihr war kalt und sie wollte einfach nur eine heiße Dusche genießen und sich danach in trockene, saubere Kleidung schmeißen. Sie hatte noch eine bequeme, lange Hose im Juwelengepäck, Unterwäsche und Strümpfe, allerdings kein Oberteil mehr. Aber bis es hell war und sie sich auf machte, um mit Lughs Eltern zu reden, war ihres vielleicht wieder trocken. Notfalls konnte man ja mit Kunst nachhelfen. Bis dahin reichte es aus, wenn sie sich in eine Decke wickelte, zumal es sie im Zweifelsfall auch gar nicht störte, einfach nackt in Phelans Wohnzimmer zu sitzen.
Sofern er zustimmte, würde sie ausgiebig duschen und dann ein paar Bissen essen. Schweigsam war Delyth ohnehin. Sie war nachdenklich und niedergeschlagen und vor allen Dingen unruhig. Sie konnte es kaum erwarten, dass es nicht mehr zu so nachtschlafener Stunde war und sie sich auf machen konnte, um zu Lugh zu gelangen. Es machte sie wahnsinnig, dass sie nicht zu ihm durfte, nicht nach ihm sehen durfte. Vor allen Dingen hatte sie nicht einmal eine genaue Auskunft bekommen, wie schlimm es war.

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16 Sep, 2014 21:10 59 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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Gut. Erst duschen, dann essen. Damit konnte er leben. "Kay." Nur widerwillig liess er seine beste Freundin los, liess es sich allerdings nicht nehmen, sie ins Badezimmer zu begleiten, um ihr Handtücher heraus zu legen, die er mit Wärmezaubern versah. Da ihre Kleidung patschnass war, gab es noch eine Sporthose und ein Hemd von ihm - beides war ihr zu groß, aber besser als gar nichts.
Nachdem er sich sicher war, dass das Wasser und der Raum warm genug waren und seine beste Freundin erst mal alles hatte, was sie benötigte, meldete er sich bei der Köchin seiner Familie und orderte ein vernünftiges, großes Frühstück. Er hatte zwar noch Zeug im Haus, aber bei weitem nicht genug, um aus zu reichen, um Grün und Opal satt zu kriegen, sollte Del Hunger bekommen. Und wenn dem nicht der Fall war.. verkommen würde das Zeug bei ihm jedenfalls nicht. Außerdem legte er ein paar bequeme, weiche Decken mit Wärmezaubern parat, in die sich seine beste Freundin einwickeln konnte, während sie beide auf den Sonnenaufgang warteten.
Davon abgesehen gab es leider nicht viel, was er für sie tun konnte - außer da sein, in ihrer Nähe bleiben und ihr Halt und Trost bieten. Irgendwann, als Delyth erneut unruhig auf und ab ging, gänzlich entgegen ihrer sonstigen Art, seufzte der Kriegerprinz einfach irgendwann und rief seine Gitarre herbei. Er glaubte nicht wirklich daran, dass es Delyth ablenken oder beruhigen würde.. aber ihm zumindest würde es dabei helfen, nicht vollkommen die Fassung zu verlieren. So ruhig er auch nach Außen wirken mochte, Delyths Zustand und seine eigene Hilflosigkeit nagte an ihm, kratzte an seinen Instinkten liess in ihm immer wieder das verlangen nach Gewalt aufkommen.

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16 Sep, 2014 23:40 29 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Die Schwarze Witwe und Heilerin duschte sehr ausgiebig, woraufhin sie sich zumindest ein bisschen besser fühlte. Zumindest sah sie wieder aus wie ein normaler Mensch und nicht mehr ganz so sehr wie eine Furie mit zerzausten Haaren und schief sitzenden Klamotten. Sie zog sich an, wobei sie völlig achtlos nach dem Hemd ihres besten Freundes griff und es sich überzog. Es war ihr egal, was sie trug, Hauptsache angemessenes Zeug, um auf die Straße gehen zu können, ohne aufgehalten zu werden. Dass sie in dem Hemd verflucht gut aussah, wie es locker in dem Hosenbund steckte und Delyth so einen irgendwie legeren, fast ländlichen, Charme verlieh, fiel ihr nicht auf. Nicht heute. Hauptsache was zum Anziehen. Und ein bisschen was zu essen, damit ihr Körper nicht darunter litt, dass sie ihre Juwelen so sehr beansprucht hatte. Dennoch knabberte sie eher lustlos an dem Essen herum, starrte auf irgendeinen unbestimmten Punkt und brütete vor sich hin. Düster, wild entschlossen und nicht gerade freundlich dreinblickend, wobei sie das gar nicht wahrnahm. Sie war nicht sonderlich gesprächig, tat einfach, was nötig war um auf den Beinen zu bleiben und saß ansonsten ihre Zeit ab, bis es hell wurde.

Und sobald das ausreichend der Fall war schnellte sie regelrecht vom Sofa hoch, schmiss die Decken von sich und machte sich daran, ihre Schuhe anzuziehen. „Okay, ich gehe dann mal.“ Es klang fast ein bisschen wie ein Schlachtruf und es war definitiv ein Tonfall, den man so von ihr eher nicht gewohnt war. Sie fragte nicht einmal, ob Phelan mitkam. Sollte er. Oder eben auch nicht. Sie würde jedenfalls gehen und mit dieser Entschlossenheit stiefelte sie auch los, in einem Schritttempo, das jedem verriet, dass man sie besser nicht aufhalten sollte. Sie besorgte sich eine Kutsche, um möglichst schnell zu Lughs Eltern zu kommen und während der Fahrt knibbelte sie immer mal wieder unruhig, ungeduldig an den Hemdknöpfen herum, ohne dabei bewusst zu merken, was sie da tat.

Das Haus, in dem die Eltern ihres Sandkastenfreundes die meiste Zeit des Jahres über lebten, war in einer kleinen Stadt, etwa eine Stunde von Amdarh entfernt, in einer schönen Gegend also, in der man sich wohlfühlen konnte. Wenn man sonst gerade keine Probleme hatte. Es war gerade einmal halb neun, als Delyth dort an der Tür klingelte, die ihr aber sowieso schon aufgemacht wurde, noch bevor sie sturmklingeln konnte. Der Butler der Familie sah kurz ein bisschen verdutzt aus, da er Delyth aber kannte ließ er sie hinein. Obwohl die Schwarze Witwe und Heilerin erklärte, dass es dringend war, musste man kein Genie sein um zu erkennen, dass dem wohl so war. Also sagte der Butler den Eltern des Kriegerprinzen bescheid, die, noch im Morgenmantel, die Treppe herunterkamen. Unterdessen lief die Dhemlanerin nervös in der Eingangshalle auf und ab, weil sie nicht stillstehen konnte, während sie sich immer wieder unruhig durch die langen, seidigen Haare fuhr.

Lughs Eltern waren hochgewachsene, typisch dhemlanisch anmutende Blutleute. Sein Vater war ein Prinz mit Grün-Saphir und seine Mutter eine Schwarze Witwe und Priesterin mit Purpur –Grün. „Guten Morgen, Liebes.“, begrüßte die gutmütige Frau die Jüngere und drückte sie, während der Prinz noch ein bisschen verschlafen gähnte und Delyth dann einen väterlichen Guten-Morgen-Kuss auf die Wange drückte. Auch Phelan bekam eine kurze Begrüßung. Sie kannten ihn, wenn auch nicht sonderlich gut. Zumindest wussten sie, wer er war und er war in ihrem Haus durchaus willkommen, deshalb störte sich auch niemand daran, dass er dabei war. „Allie, sie wollen mich nicht zu Lugh lassen. Ich wollte ihn besuchen und ich weiß eigentlich nicht einmal genau, was los ist…“, fing Delyth hektisch an und ihre goldenen Augen beinhalteten einen gehetzten Gesichtsausdruck. Allie zog irritiert die Augenbrauen zusammen und versuchte, erst einmal ein bisschen Ruhe in die Situation zu bringen, so früh am Morgen. „Komm, gehen wir erst einmal ins Wohnzimmer und setzen uns.“ Protest hinunterschluckend folgte die Schwarze Witwe und Heilerin, setzte sich auf das Sofa und begann zu erzählen, was in der Nacht los gewesen war.

Sovoy, Lughs Vater, konnte sich ein Schnauben und Kopfschütteln nicht verkneifen, sagte aber erst einmal nichts dazu. Er war, wie üblich, ein bisschen morgenmuffelig. Dafür erklärte Lughs Mutter, was überhaupt vorgefallen war. „Es gab wohl eine Auseinandersetzung und… naja, du weißt ja, wie schnell es bei ihm gehen kann, wenn er mit einer Frau zusammen ist und man seine Eifersucht herausfordert.“ Allie seufzte sorgenvoll. „Er ist in den Blutrausch abgedriftet und um ihn aufzuhalten hat… haben sich andere eingeschaltet. Dabei ist auch Lugh zu schaden gekommen.“ Deutlich sah man die Besorgnis der Mutter, die drückende Schwere, die es bedeutete, wenn man wusste, dass das eigene Kind schwer verletzt in einem Krankenbett lag, völlig egal, wie es dazu gekommen war. Delyth nickte bedächtig. „Sie lassen mich nur nicht zu ihm, weil diese…“ Blöde Schlampe! „… weil Nastia mich nicht leiden kann.“ Die Schwarze Witwe und Heilerin hob den Kopf und sah hoffnungsvoll, flehend mit schon wieder feucht werdenden Augen von einem Elternteil zum andern. „Bitte… könnt ihr nicht irgendwas machen? Ich muss doch zu ihm. Ich muss… ich will doch nur zu ihm…“ Nun stand auch Lughs Vater auf, ging zu Delyth und tätschelte ihr liebevoll den Kopf. „Ich ziehe mich an, dann können wir los, ja?“ Er wandte sich an Phelan, kurz zögernd, dann nickend. „Kommst du auch mit?“

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28 Oct, 2014 11:14 11 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
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Kaum dass es hell genug war, sprang Delyth auf, einen halben Schlachtruf auf den Lippen. "Hey, warte auf mich! Del!" In den einen Schuh war er schnell gestiegen, den anderen zog er sich über, während er auf einem Bein hüpfte. Ohne sich die Mühe zu machen, die Schuhe zu schließen, warf er die Tür hinter sich ins Schloss und hechtete ihr hinterher. "Verdammt, Frau!" Nicht, dass sie ihm auch nur ansatzweise Aufmerksamkeit schenkte. Als er sie eingeholt hatte, war er kurz davor, sie an zu knurren, schluckte es allerdings hinunter.
Inzwischen war es um seine Selbstbeherrschung bei weitem nicht mehr ganz so gut gestellt und seine Geduld war allmählich auch aufgebraucht. Delyths Verhalten rieb an seinem Innern, kratzte an seinen Instinkten, und sobald sie in er Kutsche waren, gönnte er sich einen Moment, tief durch zu atmen und seine zu Fäusten geballten Hände wieder zu strecken. Und er machte sich die Mühe, seine Schuhe zu schnüren. Immerhin wollte er halbwegs passabel aussehen, wenn er bei Lughs Eltern aufkreuzte - wenn es schon um die Uhrzeit war.

Die Kutsche hatte noch nicht ganz gehalten, da stürmte Delyth auch schon raus. dass sie die Tür nicht einriss, war wohl alles - allerdings war der Butler auch recht fix darin, die Tür zu öffnen. Phelan folgte seiner besten Freundin, bevor noch Jemand auf die sonnige Idee kam, ihn draußen warten zu lassen. Im Innern allerdings lehnte er sich neben die Tür an die Wand, die Arme verschränkt und hielt sich zurück - mehr Begrüßung als ein kurzes Nicken war von ihm nicht gekommen. Sie wussten ja voneinander, wer sie waren.
Er hörte ernst zu, während Delyth, die noch immer nahezu hysterisch erklärte, weshalb sie hier war. Glücklicherweise war Lughs Mutter ruhig und bestimmt genug, um die aufgebrachte Hexe erst einmal ins Wohnzimmer zu verfrachten, wo sie in Ruhe erklären konnte, was vorgefallen war. Phelan hielt sich weiterhin im Hintergrund, während sich seine Hände immer wieder zu Fäusten ballten. Süße Dunkelheit, er ertrug es nicht, Delyth so zu sehen, ihre Panik, ihre Angst, ihre Verzweiflung. Als er dann das Zittern in ihrer Stimme hörte, die Tränen in ihren Augen sah, war er für einen Moment kurz davor, dass sich sein Verstand verabschiedete und seine Instinkte übernahmen. Allerdings brachte er erneut genug Selbstbeherrschung auf, um sich zusammen zu reissen, genug Selbstbeherrschung, um möglichst viel Ruhe und Gelassenheit aus zu strahlen. Als sich Lughs Vater an Phelan wandte, ihn das erste Mal wirklich beachtete, nickte der Kriegerprinz stumm. Wer glaubte, er würde Delyth so einfach allein lassen, jetzt einfach so von ihrer Seite weichen, hatte sich ganz schön verschätzt. Selbst wenn er nicht viel tun konnte, es eigentlich gar nichts für ihn zu tun gab.. wollte er sie nicht alleine lassen.

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28 Oct, 2014 11:46 36 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
 
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