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Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

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Die Königin beobachtete ihr Gegenüber ganz genau, sondierte jede Bewegung, jedes Muskelzucken; wie ein Raubtier, das Beute beobachtete und auf den richtigen Moment wartete. Außerdem wollte sie ausloten, ob es würdige Beute war. Beute, die sich ein bisschen wehrte. Schmeckte besser, wenn das Blut vorher gekocht hatte. Ganz langsam beugte sich Merel nach vorn, während sie ihr Glas abstellte und weiter nach hinten schob, damit es nicht im Weg war. Es hatte fast ein bisschen den Eindruck, als würde sie den Tisch schon einmal frei machen, um einen Satz darüber machen zu können, hin zu der anderen Frau.
Merel lauschte jedem Wort, jeder Geste, die vielleicht auch fehlte. Speicherte alles ab. Eine Augenbraue wanderte nach oben und es machte den Eindruck, als würde sich die grausame Note ihres Lächelns noch ein bisschen verstärken. Man mochte fast schon erwarten, dass gleich die Zungenspitze hervortrat, um sich über die Lippen zu lecken wie ein Wolf, der Futter gerochen hatte und gedachte, es sich gleich zu holen. Noch während Katrina sprach und die Kleinterreilleanerin dieses Lächeln mit scheinbarer Freude zur Schau trug, schob sie ganz beiläufig auch Besteck und das Weinglas der anderen Frau ein wenig zur Seite. Alles ganz nebenbei, ohne den Blick von ihrem Gegenüber zu nehmen. So nebensächlich, dass es gruselig war. Ob sich andere Leute in einer solchen Situation fragten, ob Merel noch alle Sinne beisammen hatte? Sei es drum…

„Ich hoffe, dass ich es niemals zu ihm sagen muss.“ Ihre Stimme klang an der Oberfläche ganz entspannt, ganz ruhig, aber wenn man genau hinhörte, wurde man von den feinen Nadeln gestochen, die darin verborgen waren. Es war wie bei einem seidigen Stoffballen, den man anfassen wollte, aber sobald man das tat, beförderte man die Nadeln durch den Stoff, die darin eingewickelt waren. „Es ist auch gar nicht relevant, wessen du dir sicher bist oder nicht. Du weißt zu wenig.“ Der letzte Satz klang beinahe wie Bedauern, aber auch nur beinahe. Gespieltes Bedauern traf es vielleicht besser, um der Situation ein bisschen mehr Bizarres zu verleihen. „Oder vielleicht weißt du auch einfach die falschen Dinge?!“ Ihr Kopf neigte sich wieder zur Seite und der Tonfall, mit dem sie das hervorbrachte, war tatsächlich fragend, wenn er auch eher nach einer rhetorischen Frage klang. „Möglicherweise ist dir aber auch einfach nicht bewusst, dass Unfälle und Fehlentscheidungen passieren können. Missgeschicke ebenso.“ Ganz plötzlich und blitzschnell fing der rechte Ärmel der Hayllierin am Saum an zu brennen. Hexenfeuer, kein normales Feuer, das die Haut nicht verletzte sondern nur den Stoff beschädigte. „Hoppla! Na so ein Missgeschick aber auch!“ Merel tat gespielt entsetzt, hielt sich zur Unterstützung sogar noch damenhaft eine Hand vor den Mund, bevor das Feuer wieder erlosch. „Ich bin ja so ungeschickt.“, deklarierte sie theatralisch und winkte mit der Hand ab. Sollte sich die andere Frau mehr als ein paar Zentimeter bewegen wollen, würde sie sich ganz schnell am Stuhl festgepinnt wiederfinden. Und sollte sie auf noch dümmere Ideen kommen, als weglaufen zu wollen, würde sie erfahren, wie schnell Merel tatsächlich darin war, Schilde zu errichten.

Die Kleinterreilleanerin seufzte übertrieben und stützte die Ellbogen auf der Tischplatte auf, um das Kinn in die erhobenen Handflächen legen zu können. Eine Kleines-Mädchen-Haltung, vermeintlich unschuldig. Ein junges Ding, das einen Schmetterling fasziniert beim Flattern beobachtete. Nur, dass Merel in diesem Moment keinen Schmetterling beobachtete, sondern abwog, ob es auf zerstören oder nicht hinauslief. „Ungefähr so ungeschickt wie du mit Caelan.“ Ihr Lächeln bekam eine wissende Note. „So ungeschickt, wie es dir und mir jederzeit passieren könnte. Oder hast du eine andere Meinung dazu?“ Fast ein bisschen neugierig betrachtete sie Katrina, wartend, lauernd und es war nicht einzuschätzen, ob sie eine tatsächliche Antwort auf die Frage haben wollte oder nicht.

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14 Sep, 2014 01:28 12 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Katrina
Gast


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Sie beobachtete ohne eine Regung das Tun der Königin, das Gesicht eine bleiche, stille Maske ohne Ausdruck. Wo Merel das Raubtier nach außen kehrte, zog sie sich immer weiter zurück… an einen Ort, wo die andere ihr nicht folgen können würde, egal wie sehr sie es versuchte. Ich weiß nicht? Der Gedanke tanzte durch ihren Kopf wie ein verwundeter Schmetterling. Wenn er diese Worte von dir hören würde, dann würde er dich verlassen. Nicht wegen mir… sondern wegen dem, was in dir haust.
Der plötzlich aufflammende Ärmel ihre Kleides ließ sie dennoch zusammen zucken, aber noch während sie den Arm hob loderte das Hexenfeuer noch einmal auf und erlosch dann wieder, einen geschwärzten Saum hinterlassend, von dem kohlschwarze Asche auf die Tischplatte rieselte. Die goldenen Augen betrachteten den Schaden für einen Moment, dann hob sie erneut den Blick und betrachtete die Königin und ihr mädchenhaftes Gebaren… das ätzende Bedauern, das keines war… und registrierte dann die Schilde, die sie an ihrem Stuhl festbanden.
Mit einem Mal lächelte sie, ein dünnes, fast schon amüsiertes Lächeln, aber eins ohne einen Hauch von Überraschung. Sie wehrte sich nicht gegen die Fesseln, sondern blieb still sitzen, die Hände auf die Lehnen ihres Stuhles gelegt. "Sei unbesorgt…" Sie blinzelte kaum, während sie Merel betrachtete… einfach vergessen und Nebelschwaden wanden sich in ihren Augen. "…all das hier… ist mir nicht neu. Tatsächlich ist es fast so wie damals. Sie hielt es ebenso… damals in Hayll… ich hätte wissen sollen, dass man nicht davon laufen kann." Sie schüttelte den Kopf und das dunkle Haar giltt ihr über die Schultern, als sie leise zu lachen begann. "Die Hölle ist die Wiederholung… und Opfer dieses Spiels wurde ich schon allzu oft… auch wenn ich nie erwartet hätte, dass es auch in Kaeleer bekannt ist."

Ebenso abrupt hörte sie wieder auf und ihre Augen schlich sich ein Ausdruck kühler Härte… keine Angst, sondern der Stahl, der unter den Schichten von Fragilität und Verletzlichkeit verborgen lag. "Was zwischen Caelan und mir passierte, war kein Missgeschick. Es war ein furchtbarer Streit geprägt von Missverständnissen und wir haben beide Fehler gemacht. Wir haben uns beide verletzt, weil wir verletzt waren und es ging tiefer als es hätte tun sollen… aber auch nicht mehr."
Ihre blassen Lippen bewegten sich kaum, als sie den Blick auf Merel richtete. "Aber im Gegensatz zu dir hat mein Fehler… mein "Missgeschick" ihn nicht ein weiteres Mal zerbrechen lassen." Ihr Kopf neigte sich schräg wie an Bindfäden gezogen. "Hat er dir davon erzählt? Wie dein Tun ihn so tief verletzte, dass die Schilde brachen, die seinen Kelch stabil hielten? Und von den Rissen auf dem Glas… die Splitter im Licht seines Alptraums wie blutige Scherben… von der schrecklichen Schönheit… und dem Lachen einer Königin in seinem Kopf, während die Schwester ihren angenommenen Bruder vernichtete? Am Ende… da hätte sie… beinahe doch noch gewonnen… aber wenn ich dich recht versteh…. dann passieren solche Ungeschicklichkeiten… eben einfach so… nein?"
Alles hat seinen Preis und sie würde den ihren bezahlen… den für die Worte, die dennoch wahr waren. Manche Dinge änderten sich eben doch.

14 Sep, 2014 13:17 09
Tindomerel
Königin




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Die Neugierde in Merels Blick blieb, aufrichtige Neugierde, die jedoch nicht den Sadismus verbarg, der sich seit Minuten im Gesicht der Königin abzeichnete. Sie schien ihn zu genießen.
In aller Seelenruhe hörte sie sich an, was die andere Frau von sich gab. Manchmal schmunzelte sie, manchmal lachte sie sogar leise in sich hinein, begleitet von einem Kopfschütteln. Was am Ende übrig blieb, war kurzzeitiges Mitleid. Ehrliches sogar, dennoch war es Mitleid. Ein Tier, das Mitleid mit seiner Beute hatte? Auch sowas sollte vorkommen, gerüchteweise. Zumindest sorgte es dafür, dass nichts in die Luft flog. „Es ist recht fatal, wenn sich jemand mit deinen Kasten als Opfer sieht.“ Ihre Stimme war fast ein Schnurren, unterlegt von einer gewissen Belehrung. „Dann kommt noch leichter sowas dabei raus, wie bei Caelan.“ Missbilligend schüttelte die Kleinterreilleanerin den Kopf, allerdings war das eher wegen der generellen Sache, dass Katrina sich gerade ziemlich lebensmüde verhielt. Wenn Dummheit weh täte… Dann hätte Merel ab und zu mal ziemlich Schmerzen gelitten, aber Katrina wäre auf der Stelle tot vom Stuhl gefallen allein aufgrund der letzten Minuten. „Zudem du nicht einmal wissen kannst, wie schlimm es tatsächlich war. Ich habe ihn nicht umsonst zwei Tage weggebracht.“ Etwas blitzte in ihren Augen auf. Eine Erinnerung, ein Hauch dessen, was vielleicht gewesen sein mochte in der Nacht, in der sie ihre Prinzipien hatte brechen müssen, um Caelan aus seinem Atelier zu holen. Wegen der Frau, die ihr gegenüber saß.

„Im Übrigen hat er mir davon erzählt.“ Merel rümpfte ihr Näschen, eine Geste, die sogar nicht zu der kalten, spitzen, drohenden Situation passen wollte – und sie deshalb noch abstruser machte. „Man merkt, dass du aus Hayll kommst.“ Wieder dieses kurze Bedauern, dieses Mal etwas echter, gepaart mit Mitleid. „Keine Witwe aus Kaeleer hätte derlei Dinge ausgeplaudert, wie du es gerade getan hast. Und weder eine Schwarze Witwe, noch eine Königin noch sonst jemand, der aus Kaeleer stammt, würde dein Verhalten an den Tag legen.“ Die Kleinterreilleanerin schnaubte und schüttelte mit dem Kopf. „Zumindest dann nicht, wenn er mehr als zwei funktionierende Gehirnzellen besitzt.“ Bedächtig stand Merel auf. Katrina konnte das sowieso nicht, dafür sorgte sie schon. „Deine Verletzung meinem Bruder gegenüber steht der meinen in nichts nach. Sie mag vielleicht schwächer gewesen sein, aber das Prinzip war das gleiche.“ Seelenruhig ging Merel zum Fenster, während sie sich unauffällig in einen roten Schild hüllte. Ihr Rücken war der Kastenschwester zugewandt. „Im Übrigen habe ich mich entschieden bezüglich deines Wissens. Du weißt zu wenig. Und ich bin mir nicht sicher, ob du diesen Zustand ändern möchtest.“ Bitte nicht, dann erledigt sich das Problem von allein und du endest tot als Matschfleck, weil du dich irgendjemandem gegenüber dämlich verhältst. Merel drehte sich um und sah die andere Frau herablassend an. „Schon allein, weil du offensichtlich anfängst, dich zurückzuziehen, statt die Augen aufzumachen. Flucht, huh?“ Ein zuckersüßes Lächeln kräuselte sich um die Mundwinkel der Königin. „Wird dir nichts nützen.“ Lapidar winkte sie mit einer Hand ab. Theoretisch müsste sie nicht einmal Katrinas Barrieren aufbrechen, um in ihren Kopf zu gelangen, sie könnte einfach drunter weg wandern. Dann müsste sie sich zwar darauf einstellen, dass die andere Frau als Schwarze Witwe geschützt war, allerdings würde das die Sache nur verzögern, nicht abwenden.

„Ist außerdem ziemlich unklug. Aber… nunja. Unterhalten wir uns nicht über kluge oder unkluge Dinge.“ Ihr Tonfall war wieder der, als würde sie mit einer Freundin ein bisschen über den neuesten Klatsch und Tratsch reden. „Und ja: Offensichtlich passieren solche Missgeschicke einfach so. Manchmal haben sie ein größeres Ausmaß, manchmal hat man Glück.“ Merel legte wieder den Kopf schief und ihr Lächeln wurde zu einem Grinsen, das nichts Gutes verhieß. Ihr war eine ganz hervorragende Idee gekommen. „Möchtest du es auf dein Glück ankommen lassen? Ich bin in bester Laune, diese ganze Sache hier als ‚Missgeschick‘ anzusehen, statt als bodenlose Dummheit einer weltfremden, beratungsresistenten Hayllierin.“

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14 Sep, 2014 15:38 48 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Alaiya
Königin/Schwarze Witwe - Herrscherin der Hölle




Link zur Bio: Alaiya Naveen
Weitere Charaktere: TheArtist, Lyssa, Gia, Dev, Tamar, Elena, Senka, Naira

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Alaiya hatte beschlossen, dass es einmal wieder Zeit war ihre ausgesuchte Schwester zu besuchen. Weil es ihr in der Hölle zu langweilig wurde. Da musste sie erwachsen und vernünftig und die Königin sein und… Sie wollte einfach mal wieder ein bisschen Kind sein dürfen. Und bei ihrer ausgewählten Schwester Merel, musste sie nicht mal so tun, als wäre sie noch am Leben. Es war mittlerweile hinreichend an deren Hof bekannt, dass Merel Kontakte zu einem dämonentoten Mädchen pflegte. Sicher hatte sich Alaiya an Regeln zu halten. Ein freilaufender Dämon war nun mal beunruhigend, für lebende Menschen. So hatte Alaiya sich entweder bei dem Hauptmann oder dem Haushofmeister zu melden. Allerdings tat sie das nicht soooo gern. Lieber verbarg sie ihre Anwesenheit bis sie in den privaten Bereich vorgedrungen war in dem sie sich frei bewegen konnte. Alaiya mochte viele von Merels Lebenden. Caelan zum Beispiel, lag der kleinen Königin sehr am Herzen. Er war ein so netter Junge.
Deswegen hatte sich Alaiya mit dem Geschenk, dass sie dabei hatte auch besondere Mühe gegeben. Alaiya brachte immer irgendwelche Geschenke mit. Weil sie gern bastelte und gern Geschenke machte.
Der kleinen Königin und schwarzen Witwe war eine seltsame Stimmung entgegen geschlagen, als sie der Signatur ihrer Freundin gefolgt war. Also hatte sie etwas getan wofür Erwachsene Kinder scholten: An der Tür gelauscht. Sie hatte so einiges gehört. Einiges, das ihr NICHT gefallen hatte. Die roten Augen des toten Kindes glühten auf. Der Illusionszauber, der die geplatzten Adern in ihren Augen verbargen. Sie ließ, ALLE Illusionen fallen und ihre Augen waren nunmehr völlig Rot, bis auf die Pupillen. Die Kleine war blass, die Male an ihrem Hals stachen hervor und ihre Aufmachung, sehr gepflegt und ordentlich, verliehen ihr das Aussehen einer gruseligen Lebensgroßen Puppe.
Eine kurze geistige Nachricht auf einem saphirnen, persönlichen Faden erreichte Merel. In der geistigen Stimme lag alle Bosheit, die nur ein totes Kind zustande bringen konnte.
*Hallo Schwesterchen. Darf ich mitspielen? Ich hab dir auch ein Geschenk mitgebracht.*
Es dauerte einen Moment bis sie eine Antwort bekam, aber diese war eine Bestätigung. Fröhlich und aufgekratzt riss Alaiya die Tür auf und knallte sie im Überschwang hinter sich zu. Vielleicht ein unheilvolles Geräusch. Mit einem schönen großen Samtbeutel in der Hand hüpfte sie auf ihre große Schwester zu.
„Hallo große Schwester.“
Neben Merel hielt die kleine Tote an. Die offensichtliche Gefahr, die von Merel ausging, ignorierte die Kleine mit der Furchtlosigkeit einer Person, die schon tot war und von Mächten geschützt, die jenseits dem Verständnis der Lebenden lagen. Oder zumindest fast. Emi war ja noch am Leben, aber auch von ihr erfuhr Alaiya Schutz. Die roten Toten Augen musterten die am Stuhl festgehaltene und die feine tote Nase roch den verbrannten Stoff. Ein lauernder, verspielter Ton lag in der Stimme des Kindes.
„Du hast ja schon anderen Besuch. Wer ist das? Abendessen? Aber ich habe dir doch gar nicht gesagt, dass ich komme.“
Alaiya lachte entzückt und auf eine Weise, die fraglisch erscheinen ließ ob das eine Scherzfrage oder ernst gemeint war. Lauschen gehörte sich zwar nicht, aber sie hatte aus den Aussagen die getan worden waren, erfasst, dass die Kastenschwester Dinge ausgeplaudert hatte, die sie nach dem Kodex der Schwarzen Witwen tunlichst hätte für sich behalten sollen. Dinge über Caelan. Man mochte Caelan in diesem Zimmer im Allgemeinen sehr gerne leiden. Es war eine unratsame Sache sowas zu tun… Sie tapste ein paar Schritte auf Katrina zu und musterte sie. Und schwieg. .Und wartete darauf, was ihre große Schwester tat. Dies war ihr Reich und Alaiya war gewillt sich bis zu einem gewissen Punkt nach Merel zu richten. Solange es lustig war.

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14 Sep, 2014 16:17 00 Alaiya ist offline Beiträge von Alaiya suchen Nehmen Sie Alaiya in Ihre Freundesliste auf
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