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Tindomerel
Königin




Link zur Bio: Tindomerel Numen
Weitere Charaktere: Naldariel, Mara, Emerwen, Moiraine, Firuz, Kjara, Cilya, Shahrazad, Keeva

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Die Idee, in die blaue Kammer zu gehen, klang unglaublich verlockend. Sogar so sehr, dass sie sich vorstellen konnte sich dazu aufzuraffen, die paar Schritte zu gehen, obwohl sie eigentlich das Gefühl hatte, keinen Meter weit laufen zu können. Merel lächelte knapp und hörte zu, während sie sich ihrem Bruder ein klein wenig entgegenschmiegte. Bei der Erwähnung, dass sie jederzeit in seine Räume durfte, schüttelte die Königin kaum merklich den Kopf. Nein. Sie ging nicht in die Räume ihrer Männer, das hatte sie für sich beschlossen und dabei blieb es. Aber unter anderem für so etwas hatte sie ja die blaue Kammer gestalten lassen: Hauptsächlich für sich und Caelan, als Ruheort, wenn sie beieinander schliefen. Oder auch allein. Caelan durfte jederzeit dort hinein, andere nicht. Knapp nickte die Kleinterreilleanerin und richtete sich dann ebenfalls langsam auf. „Mhm, irgendwie… wird es schon gehen.“, erwiderte sie erschöpft. Irgendwie würde sie es so manchem ihrer Männer schon begreiflich machen. Für den Moment fühlte sie sich aber zu ausgelaugt, um weiter darüber nachzudenken. Ihre Gedanken kamen nur noch träge und unvollständig und wenn es so weiterging, bekam sie noch Kopfschmerzen – das musste nicht sein. Ihr tat schon genug weh. „Lass uns schlafen gehen…“, murmelte sie und schlurfte dann langsam zur Tür, wo die Aschereste des Schirms zu finden waren. Mit einem Wink setzte sie Kunst ein, um die Asche dem Wind zu übergeben und ging dann hinein. Das Zimmer, das mit Matratzen und Decken und Kissen und blauem Licht ausgestattet war, lag direkt gegenüber, sodass es wirklich nur ein paar Schritte waren. Merel ging in den Raum hinein, suchte sich kurzerhand einige Decken und Kissen zusammen, um einen Haufen zu errichten, den Rest nahm sie her, damit sie beide sich zudecken konnten. Mit einem matten Geräusch ließ sie sich einfach auf die Kissenburg fallen und rollte sich dann an Caelan zusammen, sobald er ebenfalls lag. Sie legte einen Wärmezauber über sich und ihn, ebenfalls auf die Decken, unter die sie sich kuschelten und gab dann ein halbwegs zufriedenes Geräusch von sich. Nur kurz hob sie noch einmal den Kopf, um dem Dhemlaner einen kleinen Kuss auf die Wange zu geben, bevor ihr Kopf wieder zurücksank, die Augen bereits geschlossen. „Morgen… weiterüberlegen…“, nuschelte sie verschwommen und undeutlich, dann schlief sie einfach ein.

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03 Oct, 2013 12:18 41 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
Kriegerprinz




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Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Phelan, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

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"Ja, irgendwie wird es schon gehen." bestärkte er sie. Merel klang so erschöpft, dass Caelan sich fragte, ob er sie wohl in das Zimmer würde tragen müssen, allerdings schlurfte sie von alleine zur Tür und er folgte ihr frierend ins Warme. Als die Tür sich hinter ihnen schloss, atmete er erleichtert auf und rieb sich kurz über seine Arme. Verflucht, hoffentlich wurde er nicht krank. Das war das letzte, was er momentan gebrauchen konnte. Er betrat hinter Merel den Raum und suchte ebenfalls ein paar Decken und Kissen zusammen. Dann sah er an sich hinunter. Das Hemd war schief geknöpft, außerdem fror er. Kurzerhand zog er es aus und verstaute es in seinem Juwelengepäck, um es gegen einen dicken, bequemen Pullover aus zu tauschen. Die Hose ging auch so noch. Dann schlüpfte er zu Merel in den Berg aus Kissen und Decken und schmiegte sich frierend an ihren Körper. Sie rollte sich an ihm zusammen, so dass sie - wie so oft schon - wie Welpen aneinander geschmiegt und halb zusammen gerollt kuschelnd unter der Decke lagen. "Ja, Morgen überlegen wir weiter." hauchte er und streichelte sie sanft. Nur kurz darauf war Merel eingeschlafen.
Caelan fand so bald allerdings keinen Schlaf. In seinem Kopf drehten sich unterschiedlichste Gedanken, ohne, dass er einen bestimmten festhalten konnte. Da er zu unruhig zum Schlafen war, liess er das Gespräch mit Merel und viele andere Diskussionen mit ähnlichem Inhalt revue passieren, dachte nach, verarbeitete, versuchte Lösungen zu finden. Mit solchen und ähnlichen Dingen beschäftigte er sich, in der Hoffnung, von seinen eigenen Gedanken irgendwann müde zu werden und ein zu schlafen, doch erst irgendwann in den frühen Morgenstunden verfiel er in unruhigen, leichten Schlaf, der hauptsächlich der Erschöpfung geschuldet war.

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Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

03 Oct, 2013 12:47 46 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




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Merel schlief und schlief und schlief, ein paar Stunden lang so fest und unbeweglich wie ein Stein. Anschließend wurde der Schlaf wieder leichter, aber wenigstens nicht unruhig. Da das Zimmer fensterlos war und lediglich von den blauen Lichtkugeln erhellt wurde, die an Ständern oder an Halterungen an der Wand angebracht waren, wurde sie auch nicht vom Tagesanbruch geweckt. Erst, als sie so weit erholt war, dass sie von sich aus wach wurde, schlug sie zum ersten Mal wieder richtig die Augen auf. Caelan lag noch neben ihr und im Halbschlaf deklarierte sie, dass er wohl noch nicht wach war. Machte nichts, sie war auch noch müde. Die Königin war ja sowieso jemand, der noch Stunden nach dem Aufwachen einfach im Bett herumkugeln konnte. Also blieb sie liegen und schmuste sich an ihren Bruder, streichelte beiläufig über seine Schulter oder kraulte seinen Nacken, sofern sie hin kam, und döste stellenweise vor sich hin. Oder aber sie dachte ein wenig nach – wobei es eher darauf hinauslief, sich dazu zu überreden, sich nicht den Kopf zu zerbrechen. Ihre Anspannung war wesentlich weniger geworden, so als wäre die letzte Nacht ein reinigender Ausbruch gewesen. Das war gut. Sie fühlte sich sogar verhältnismäßig gut. Allerdings hatte sie ein schlechtes Gewissen. Ihr Blick glitt zu den schmalen Zügen des Dhemlaners neben ihr und Bedauern schlich sich auf ihr Gesicht. Missbilligend verzog sie die Lippen und vergrub sich wieder vorsichtig an ihm, um ihn nicht zu wecken. Sobald er wach war, konnte sie sich immernoch dafür entschuldigen, dass sie ihn gestern… gestört hatte. Sie konnte nicht mit Sicherheit sagen, bei was, aber wenn sie so daran zurück dachte, wie er bei ihr aufgekreuzt war, konnte sie es sich denken. Signaturreste, mit denen sich das gegebenenfalls bestätigen ließe, hatte er jedoch keine mehr an sich – die wurden von ihren zu stark überschwemmt. Kein Wunder, so wie sie letzte Nacht drauf gewesen war.

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17 Nov, 2013 17:44 17 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
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Kriegerprinz




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Als Merel sich zu regen begann, wurde Caelan wach. Nicht komplett, er döste noch etwas, dennoch schlief er nicht mehr wirklich. Als sie sich an ihm vergrub, öffneten sich die blauen Augen, müde, verschlafen, und ein bisschen übernächtigt. Ein halbherziges Brummen und er schloss die Augen, vergrub sich unter der Decke und schlang die Arme um Merel. Ein tiefes Seufzen, noch ein Grummeln und die Augen öffneten sich erneut. "Morg'n.." ein Nuscheln, das beinahe in einem Gähnen unterging und nur gerade so im letzten Moment erinnerte sich der Dhemlaner seiner guten Manieren und hob doch noch die Hand vor den Mund, ehe er sich erneut an Merel warmen Körper vergrub. Caelan fror. Aber.. ihm war immer kalt. Und Merel war schön warm.
Es dauerte in bisschen, bis Caelan wach genug war, um wieder halbwegs zu finden, wo er war und warum. Merel war es schlecht gegangen. Sie hatte ihn gerufen. Und er.. hatte Evaristo eiskalt liegen gelassen. Eine leichte Röte bildete sich auf seiner Haut während er daran dachte und erneut vergrub er sich an Merel. das.. würde er irgendwie wieder gerade biegen müssen. Allerdings schmuste er sich jetzt erst mal an seine kleine Schwester, streichelte ihren Rücken und schob alles andere weg. Sie war wichtig. der rest konnte warten. "Wie geht's dir?" wieder ein Nuscheln. Caelan konnte die Müdigkeit nicht aus seine Stimme bannen, die in dem Moment eher ein dunkles, weiches Brummen war, ein bisschen grummelig und deutlich verschlafen.

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17 Nov, 2013 18:13 59 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




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Der Kriegerprinz hörte sich in etwa so an, wie Merel sich fühlte: Verschlafen. Es war niedlich. Natürlich nur bei ihm, nicht bei ihr. Niemals. Sei streichelte über seinen Rücken und blieb noch eine Weile still liegen, nachdem er wach war, murmelte nur auf seine Frage hin: „Gut.“ Die Königin schloss noch einmal die Augen und genoss den ruhigen Moment. Es legte sich wie Balsam auf ihre in der letzten Nacht aufgerüttelten und gereizten Nerven und tatsächlich fühlte sich die Kleinterreilleanerin sehr ruhig, entspannt an, beinahe schon ausgeglichen. Ein dezenter Hinweis darauf, dass das letzte Nacht nicht so gewesen war, fand sich dennoch in ihrer Signatur, aber das war nicht schlimm. Sie hatte sich schon damit angefreundet, dass es als Territoriumskönigin wahrscheinlich so war, dass man so gut wie nie völlig entspannt war – für sie logisch, wenn man für ein ganzes, verfluchtes Territorium verantwortlich war. Wenn sie es verbockte, rollten gewissermaßen auch die Köpfe ihres Hofes. Etwas, das sie dann zu verantworten hatte. Das war viel Druck und manchmal schien ihr dieser Druck, diese Last, über den Kopf zu wachsen. Dann tickte sie aus, so wie letzte Nacht. Aber nach dem reinigenden Sturm ging es jetzt schon wieder wesentlich besser und Merel machte sich nicht weiter Gedanken darüber. Es war eben, wie es war und sie hatte sich dafür entschieden. Die meiste Zeit über hielt sie es ja auch ganz gut aus, davon mal ganz abgesehen. Nach ein paar Minuten Stille, in denen sie sich an Caelan vergraben hatte, unter sich einen Berg von Kissen und Decken und über sich fast noch einmal das Gleiche, nuschelte sie kaum hörbar: „Entschuldigung wegen gestern…“ Selbst wenn man ein gutes Gehör hatte, musste man sich anstrengen, um sie verstehen zu können. Mit Entschuldigungen tat sie sich ja grundsätzlich sehr schwer. Im Moment klang sie auch wirklich wie eine kleine Schwester, die ihrem Bruder die Tour vermasselt hatte und jetzt ganz reumütig und mit Kulleraugen versuchte, seinem Ärger zu entgehen.

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17 Nov, 2013 18:27 20 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
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Merel ging es gut. Das war... gut. Er lächelte und schmiegte sich an ihre Berührung. Zärtlich.. entspannend. Ihre Signatur fühlte sich auch wieder gut an, natürlich war der Sturm noch darin aber.. sie fühlte sich gut an. Zumindest viel besser. Und das war gut. Alles war gut. Alles würde gut werden. Und verdammt sollte er sein, wenn er es nicht irgendwie schaffte, es Merel zu erleichtern, an diesem Hof zu leben!
Eine Weile lagen sie aneinander geschmiegt. Caelan die Augen geschlossen udn schon fast wieder am Dösen, als Merel kaum hörbar etwas an seinen Oberkörper nuschelte. Er spürte es mehr, als dass er es hörte. Aber es reichte. Caelan verstand Merel auch so.. und alleine die Art, wie sie sich an ihn schmiegte und murmelte, bedeuteten ihm schon den Inhalt des Gesagten. Er strich ihr durch das braune Haar und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. So kleinlaut. So schuldbewusst. Wie eine kleine Schwester. Seine kleine Schwester.
"Alles okay, nichts, wofür du dich entschuldigen müsstest, kleine Schwester." Er lächelte, warm und weich, und das Lächeln klang auch aus seiner sanften Stimme. Erneut schmuste er sich an sie, streichelte ihren Rücken und schloss die Augen. Es war nicht schlimm. Evaristo würde es verstehen. Und selbst wenn der Prinz deswegen beleidigt war, Merel war es ihm wert. Genauso, wie es ihm egal war, wenn er sich tatsächlich verkühlt hatte. Barfuß, halbnackt auf den Steinfliesen zu stehen - auch das war ihm seine kleine Schwester wert.

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17 Nov, 2013 18:50 56 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
Tindomerel
Königin




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Merel gab ein leises Brummeln von sich, das vielleicht auch ein Murmeln hätte sein können; man wusste es nicht so genau. Begleitet wurde es von einem kaum merklichen Kopfschütteln, allerdings schmiegte sie sich nur ein bisschen enger an den Kriegerprinzen und konnte nicht verhindern, dass so etwas wie ein zufriedener Unterton in dem Geräusch mitschwang. Süße Dunkelheit, sie liebte ihren kleinen, großen Bruder so sehr! Der Gedanke, ihn zu verlieren, löste entsetzliche, alles verschlingende Panik in ihr aus, sodass sie an solche Dinge besser lieber gar nicht erst dachte. Caelan war einfach… ein Teil von ihr. Wie das so schnell vonstatten gegangen war, konnte sie im Nachhinein selbst nicht mehr sagen. Sie hatte in ihrem Kopf bereits philosophische Ansätze für diese Thematik, aber eigentlich hatte sie genau genommen auch besseres zu tun, als darüber zu philosophieren. Es war so und es war gut so. „Trotzdem…“, nuschelte sie kleinlaut und löste sich gerade so weit von dem Dhemlaner, um den Kopf in den Nacken legen und zu ihm nach oben schielen zu können. Sie sah ihn an, blinzelte zwei, drei Mal und vergrub sich dann wieder an ihm, während sich ihre Finger leicht in seiner Kleidung vergriffen und sie seine sie umgebende Signatur in sich aufnahm wie ein trockener Schwamm. Er beruhigte sie so ungemein, wenn es darauf ankam, einfach nur, weil er da war und weil er für die junge Königin war, wer er war. Ihr Bruder, ihr Vertrauter, ein Teil ihrer Seele, ihres Verstands und ihres Herzens. Und wenn sie kurz vorm Kollaps stand, hielt er sie zusammen – wie man in der Nacht zuvor gesehen hatte. „Ich hab dich gestört. Bei…“ Kurz stockte sie, zuckte leicht mit den Schultern, zumindest so weit möglich. „Egal. Jedenfalls hab ich dich gestört. Ich… ich wollte versuchen das anders zu lösen oder…“ Erneut stockte sie, suchte nach Worten und versuchte gleichzeitig, nicht so leise in sich und in Caelans Pullover hinein zu nuscheln, damit er sie überhaupt verstehen konnte. „…oder zumindest bis zum Morgen auszuhalten oder so. Aber naja…“ Das Nuscheln bekam einen grummeligen Unterton. „…hat nicht so gut geklappt. Und das tut mir Leid.“ Merel löste sich erneut ein klein wenig, um ihren Bruder ansehen zu können. „Alles gut?“, fragte sie schließlich nach. Die Frage danach, ob zwischen ihnen alles gut war, ob es besonders blöd gewesen war, Caelan in der Nacht zuvor zu stören und auch danach, wie es ihm ging.

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24 Nov, 2013 03:09 48 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
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Natürlich liess sie es nicht dabei bewenden. Er drückte sie leicht, ohne dabei auf zu hören, sie zu streicheln. Als sie den Kopf kurz in den Nacken legte, schob er seinen Kopf etwas schief, fragend, allerdings noch immer diesen warmen Ausdruck in den müde, noch etwas verschlafenen Zügen. Er liebte sie.. fertig. Sie war alles für ihn und jeden Preis wert.
"Du hast mich gestört, während ich bei Evaristo war." Erklärte er sanft, musste aber ein bisschen grinsen, obwohl er wusste, dass er etwas rot wurde. Natürlich wurde er rot, sie hatten in just jenem MOment, als Merels Speerfaden ihn erreichte, eigentlich ziemlich guten Sex miteinander gehabt.
"Mein Schatz, du musst es nicht anders lösen. Und dir muss es nicht Leid tun."
Er drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Du kannst dich immer bei mir melden, egal, wo ich bin, wenn ich es nur irgendwie schaffe, ich werde kommen. Und bei mir ist alles gut. MIr ist nur etwas kalt. Alles andere.. kommt später. Ich bin mir sicher, Evaristo wird Verständnis dafür haben. Er hat sich nur im ersten Moment Sorgen gemacht und ich habe ihm versprochen, heute zu erklären, was los war." Ein leichtes Schulterzucken. "Du hast gerufen, ich bin gekommen. Damit wird er sich zufrieden geben müssen." Er schloss die Augen und seufzte kurz. "Und wenigstens weiß ich jetzt, dass unser Signal funktioniert." Ein unmerkliches Murmeln, eindeutig an sich selbst gerichtet, aber zu müde, um daran zu denken, es nur zu denken.

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24 Nov, 2013 08:48 18 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
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Die junge Königin schmiegte sich an ihren Bruder und hörte zu. Ja, sie wusste, dass sie ihn immer rufen konnte. Das war ja irgendwie auch ein bisschen das Problem an der Sache. Sie wusste, dass er immer kommen würde aber sie wollte das nicht ausnutzen. Und vor allem hatte sie ein schlechtes Gewissen, dass er vermutlich schöne Stunden eintauschen hatte müssen gegen weniger schöne Stunden – wegen ihr. Weil sie sich nicht noch einen halben Tag länger im Griff gehabt hatte. Als Caelan dann darauf zu sprechen kam, was er dem Prinzen ihres Ersten Kreises gesagt hatte, verspannte sie sich kaum merklich und ohne es zu wollen, was jedoch schnell wieder nachließ. Merel schnaubte stattdessen und grummelte: „Mir egal, was du ihm sagst. Kannst ihm auch die Wahrheit sagen. Nämlich, dass die Königin, der er dient, nicht mehr alle Tassen im Schrank hat und nicht so stabil ist, wie sie es in ihrer scheiß Position sein sollte.“ Nun, wenigstens schwang ein winziges Bisschen Belustigung darin mit, wenn man genau hinhörte. Anschließend kuschelte sie sich bei dem Dhemlaner ein und grübelte noch ein bisschen, schlief darüber dann aber auch noch einmal ein – oder vielmehr döste sie so vor sich hin. Im Hintergrund liefen ihre Überlegungen weiter und sie befand sich in einem Stadium zwischen Schlaf und Wachsein, zwischen Traum und bewusstem Gedanken. Es vermischte sich alles miteinander, gab zunächst nur einen unförmigen Brei, bis es sich fokussierte und auf Caelan konzentrierte. Süße Dunkelheit, sie liebte ihn! Sie liebte ihn so sehr, dass es wirklich schmerzte. Manchmal nicht nur im übertragenden Sinne, sondern ein tatsächliches Zusammenziehen der Brust, bis es weh tat, wenn sie an manche Dinge dachte. Das war auch die Stimmung, in der sie perplex die Augen wieder aufschlug: Perplex, fast panisch und ein bisschen desorientiert. Der einzige Gedanke, der existierte, war der daran, was sie an ihrem ausgewählten Bruder hatte – und ob sie im Gegenzug genug für ihn bereithielt.

Merel rappelte sich auf, sah den Kriegerprinzen einfach mit geweiteten Augen an und ihre Brust hob und senkte sich schneller als gewöhnlich. „Caelan…“ Es klang verwirrt und gleichzeitig entschieden, wie auch immer sie das bewerkstelligte. „Mutter der Nacht, Caelan, weißt du eigentlich…!?“ Sie brach ab, leckte sich über die Lippen und versuchte sich zu sortieren. Dieses drückende, brennende Gefühl in ihrer Brust fraß sich bis in ihre Eingeweide. „Ich… ich… ich… ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich will dir was sagen!“ Der Tonfall klang so dringlich, dass man meinen konnte, es wäre gerade irgendetwas passiert. Der Weltuntergang oder sowas in der Art. „Du hast… du bist… GNAH!“ In einem Anflug dessen, dass sie sich über sich selbst ärgerte, raufte sie sich die Haare und schüttelte den Kopf, blieb aber vor dem Dhemlaner knien und setzte dann erneut an. „Weißt du eigentlich, wie wichtig du mir bist?“ Merel blinzelte, sah ihn an, blinzelte, leckte sich über die Lippen und hastete weiter in ihren Wortfetzen, die allmählich Sätze bildeten. „Süße Dunkelheit, ich liebe dich wirklich! So sehr, dass es weh tut und dass ich nicht weiß, was ich damit anfangen soll. So… so… so richtig, wie man einen Bruder lieben kann, weißt du? Ich… warum? Ich meine… ich weiß nicht, woher das kommt. Eigentlich kennen wir uns noch gar nicht lange und ich hab das nicht beabsichtigt und… und…“ Sie fuchtelte hektisch mit den Händen und sah ihn hilflos an, aber bereit, ihm das Wort abzuschneiden und ihm zu sagen, dass er sie reden lassen sollte, falls er etwas sagen wollte. Es musste raus. Egal wie zerstückelt und zerfetzt, die Worte mussten raus, sonst drohte sie daran zu ersticken. Es war wirklich wie ein Anfall von… von was auch immer. Plötzlicher Erschrockenheit oder Gefühlsduselei oder wie man es eben bezeichnen wollte.

„Und jetzt ist der Gedanke, dass dir was passiert, ganz furchtbar und macht mir Angst und all sowas!“ Oh, es war auch nicht beabsichtigt gewesen, dass das ein klein wenig nach Vorwurf klang, wie sie es hervorbrachte. Erneut leckte sie sich über die Lippen, nervös. „Und ich bin kein netter Mensch. Ich… ich werde sauer, wenn ich daran denke, dass dich mir irgendjemand wegnehmen könnte.“ Ihre Augen bekamen einen leicht grausamen Glanz, der nicht mehr so recht verschwinden wollte für ein paar Herzschläge lang, der aber sehr gut unterstrich, dass sie es todernst meinte. Gegebenenfalls im wahrsten Sinne des Wortes. „Also… ich würde jemandem wie Evaristo nichts tun, solange du zufrieden bist, nicht falsch verstehen, ja?“ Bettelnd sah sie ihn an, noch während sie weitersprach. „Aber… aber… naja… ach…“ Wieder ärgerte sie sich kurz, sammelte sich anschließend. „Manchmal kann ich eifersüchtig sein. Und böse. Und furchtbar egoistisch.“ Und da war ‚manchmal‘ manchmal noch untertrieben. „Aber ich tu‘ nichts, versprochen!“ Sie hob die Hände in einer Geste des Schwurs, was irgendwie niedlich war in ihrer verwirrten Panik und Plapperei, die von ihr ausging. „Und es macht mir gar nichts aus, manchmal daran zu denken, dass ich jeden einfach an der Wand verteile, der dich mir wegnehmen will. Ich… ich bin kein guter Mensch.“ Leicht schüttelte sie den Kopf. Wirklich traurig oder reumütig sah sie allerdings nicht aus. War sie auch nicht, was ihre folgenden Worte bestätigten: „Aber das macht nichts. Solange du zufrieden bist, tue ich niemandem was, ganz ehrlich.“ Merel schluckte und senkte den Kopf. „Ich… ich liebe dich einfach so sehr, wie sonst niemanden. Ich hatte nie einen Bruder…“, schloss sie mit den Worten, mit denen sie eigentlich auch angefangen hatte.

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27 Nov, 2013 18:48 15 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
Caelan
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Er drückte Merel sanft. "Zu dumm, dass sein.. Liebhaber genauso verrückt ist, wie seine Königin. Aber ich denke, dass kann er ab." Er lachte und schmuste sich an Merel, sanft, zufrieden, und bald darauf döste er vor sich hin, da auch Merel erneut einschlief.. oder zumindest ebenfalls döste.
Wach wurde er davon, dass sich Merels Signatur drastisch änderte. Sie war.. panisch. Irgendwie. Aber nicht diese.. Panik, die er von ihr kannte, sondern anders. "Merel?" Nur ein müdes nuscheln, ganz wach war er nicht. Sie setzte sich auf und er richtete sich ebenfalls auf, als sie seinen Namen sagte. "Was..?" weiter kam er nicht, da sie direkt weiter plapperte. Ob er eigentlich wüsste.. sie unterbrach sich. Was wusste er?! Als sie ihm erklärte, dass sie ihm etwas sagen wollte, sah er sie ratlos an, als wolle sein Blick fragen: Na und - dann rede?
Und sie redete. Sie redete viel. Zusammenhänglos, sich immer und immer wieder ausbessernd, neu anfangend, was seine Verwirrung nicht besser macht. Was war er? Was hatte er? Als sie ihn fragte, ob er wusste, wie wichtig er ihr war, sah er sie nur an, zu perplex, um zu antworten, zu nicken oder den Kopf zu schütteln. Und dann erklärte sie ihm, dass sie ihn liebte. Caelan nickte. Er liebte sie auch. Auch so wirklich und richtig.. so sehr, dass es weh tat. Darüber, woher es kam, dachte er nicht mehr nach.. er nahm es hin, dass sie seine Schwester war.. fertig.

Er wollte etwas sagen, doch weiter, als nur den Mund auf zu machen, kam er nicht - und sie erklärte, dass der Gedanke, ihn zu verlieren, ihr furchtbare Angst amchte. Umgekehrt war es genauso. Doch auch damit.. war es nicht vorbei, sie sprach weiter. Dass sie den Menschen weh tun wollte, die ihm etwas taten. Und letztendlich erklärte sie ihm sogar, dass sie furchtbar herrisch war - sogar in Bezug auf Evaristo - seinem Geliebten aber nichts tun würde, so lange Caelan glücklich war. Diese Aussagen brachten ihn nun zum Lachen. Merel war so.. so.. süß. Er schnappte sie sich einfach und umarmte sie, herzte sie, wie man ein Kuscheltier knuddeln mochte. "Ich hatte auch nie eine Schwester, aber jetzt habe ich dich. Aber ich bin dankbar, dass du meinen Geliebten am Leben lässt, der Sex mit ihm ist nämlich unverschämt gut." Er lachte und küsste Merel auf die Stirn, noch immer hielt er sie fest. "Du bedeutest mir auch alles. Aber zumindest auf Fen bin ich nicht eifersüchtig. Nicht so richtig. Nur ein bisschen, vielleicht. Aber das darfst du keinem sagen, sonst wird Fenris am Ende noch ungehaltener von dem Platz, den ich in deinem Leben habe." Er grinste schief. "Und dass du mich liebst, sollte er in dem Tonfall besser auch nicht von dir hören." Liebevolle Belustigung. Seine Schwester. Was sollte er nur ohne sie machen?

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27 Nov, 2013 21:04 00 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
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Die Reaktion des Dhemlaners führte dazu, dass Merel für einen kurzen Augenblick ein wenig verstimmt war. Sie erzählte ihm hier Dinge, die ganz wichtig waren und die sie in heilloses Durcheinander versetzt hatten, und er lachte! Allerdings kam sie nicht dazu, ihn böse anzusehen, weil er sie sich schon geschnappt hatte und an sich drückte. Die Königin gab ein leises Brummen von sich, schloss dann aber ebenfalls locker die Arme um ihn. Gänzlich weg war ihre Verstimmung dann, als er Fenris ansprach. Sie vergrub ihr Gesicht an seiner Halsbeuge und murmelte: „Fenris kann mich mal. Der würde mich sowieso nur auslachen, wenn ich ihm sagen würde, dass ich ihn liebe. So in ein paar Jahren oder so. Aber das ist was anderes.“ Es klang missmutig und so ganz hatte sich ihre panische Verwirrung auch noch nicht gelegt. Leise seufzte sie und schmuste sich an ihren Bruder. „Ich weiß nicht, ob das gut ist, Caelan.“, meinte sie nachdenklich. „Ich könnte dir so viel kaputt machen.“ Sie schluckte und seufzte erneut. „Und hinterher würde ich es bereuen.“ Würd sie tatsächlich. Vor allem, weil sie wahrscheinlich einen gehörigen Teil der Liebe, die ihr der Dhemlaner entgegenbrachte, verlor. Das rief zugegebenermaßen wieder ein bisschen Eifersucht hervor, aber nicht schlimm. Vielleicht sogar eher angenehme Eifersucht. „Weißt du… es ist gar nicht schlimm, wenn wir auch mal wenig Zeit miteinander verbringen, weil ich mit Fenris beschäftigt bin oder du mit Evaristo oder weil Phelan hier ist.“ Sie zuckte etwas mit den Schultern, kaum merklich. „Weil ich weiß, dass alles beim Alten ist, wenn wir dann wieder einfach so Zeit miteinander verbringen.“ Wenn sie zusammen lachten und weinten und scherzten und verzweifelten. „Aber ich hab unglaublich Angst davor, dass… dass…“ Hilflos schwieg sie einen Moment, bis sie sich dazu durchrang, es auszusprechen. „…dass mich jemand ersetzt.“ Gut, bei Evaristo sah sie da im Moment noch keine wirkliche Gefahr, aber was, wenn sie es irgendwann tat? Und Phelan… na, der zählte irgendwie nicht so richtig. Die beiden waren Zwillinge und da gab es für Merel einfach nichts zu diskutieren, selbst wenn sie wochenlang nur Zeit miteinander verbringen würden. Das würde sie hinnehmen, so oder so. „Hast du das gar nicht?“ Nicht, dass Fenris das könnte. Sie wusste das – aber ob Caelan es auch wusste?

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28 Nov, 2013 00:30 52 Tindomerel ist offline Beiträge von Tindomerel suchen Nehmen Sie Tindomerel in Ihre Freundesliste auf
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Als sie ihr Gesicht an seiner Halsbeuge vergrub und murmelte, dass Fenris sie mal konnte, schnaubte er belustigt. Auslachen würde Fenris sie bestimmt nicht, aber Caelan traute ihm durchaus zu, dass er sich einfach wortlos umdrehte und erst einmal die Alkoholvorräte des Hofes plündern ginge. "Warum sollte es nicht gut sein?" Er streichelte sie zärtlich und hob dann den Kopf, um sie fragend an zu sehen. Sie könnte viel kaputt machen? Er wüsste nicht was, oder wie.
"Merel." Er seufzte und drückte sie. Es klang fast so, als wolle sie es eher vor sich selbst rechtfertigen, als vor ihm. "Niemand kann dich ersetzen. Hörst du? Niemand. Du bist meine Schwester, weil ich dich als Schwester will. Und weil Niemand mir das geben kann, was du mir gibst. Das ist etwas ganz besonderes. Es ist eine Bindung. Nicht die Bindung von Kriegerprinz zu Königin, nicht.. direkt. Es ist gleichzeitig weniger und mehr, es ist anders.. aber es ist da und das wird sich nicht ändern.
Er lächelte leicht. "Und manchmal bin ich schon eifersüchtig. Auf Fenris nicht. Ich bin arrogant genug zu behaupten, dass es viele Dinge gibt, die er.. dir nicht so geben kann, wie ich. Wohl auch der einzige Grund, aus dem er mich wirklich duldet." Auch wenn Fenris Geduld nicht endlos war, wenn ein negativer Effekt irgendwann den positiven, den Caelan auf Merel ausübte, aufwog, dann würde Fenris nicht zögern, Caelan entsprechend wie eine Gefahr zu behandeln. Aber das musste er Merel ja nicht so sagen. "Ich bin manchmal ein bisschen eifersüchtig auf Mehru. Manchmal sogar ein bisschen sehr. Und vollkommen irrationalerweise auf Tacito auch. Aber Fenris ist.. okay. Seine Besitzansprüche an dich sind.. mhm.. deutlich vorhanden? Und ich respektiere sie, weil die Ebene einfach eine ganz andere ist. Wie gesagt, das, was zwischen uns ist, entscheidet sich derart grundlegend von dem, was da zwischen euch ist.. dass ich mich einfach nicht sorge. Wäre schön, wenn er das auch so sehen würde."
Caelans Grinsen wurde schief. "Ich mache mir eher Sorgen, dass Evaristo eifersüchtig auf dich werden könnte. Er ist schon manchmal ziemlich herrisch und äußerst besitzergreifend. Aber auch er wird lernen müssen, dass du Priorität hast. Und so lange ihr beide schön friedlich bleibt und euch nicht um mich kabbelt, ist alles gut." Seine Augen funkelten gefährlich. Letztendlich war er es, der entschied, bei wem er sein wollte. Und sie würden beide mit seiner Wahl leben müssen, jede neue Situation aufs neue. Weil Merel ihm viel gab und ihn halten konnte.. aber auch weil Evaristo ihm Halt gab, wenn auch auf anderer Ebene und auf gänzliche andere Art als Merel. Es war eben so.

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28 Nov, 2013 08:27 09 Caelan ist offline Beiträge von Caelan suchen Nehmen Sie Caelan in Ihre Freundesliste auf
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