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Phelan
Kriegerprinz




Link zur Bio: Phelan
Weitere Charaktere: Alvaro, Andras, Ayana, Bhaal, Caelan, Damien, Diana, Elena Noctis, Kem, Maeve, Merida, Rana, Rianne, Sasha, Sophie, Tiyaris, Vhaidra

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Klänge von durch Kunst veränderter Musik hallten aus Musikkristallen verstärkt durch den Raum, schnelle, rhythmische Tanzmusik. Phelan tanzte, und wie, seine schwarzen Haare mit den typischen roten Strähnen waren auffällig gestylt, einige Strähnen fielen ihm seitlich rechts ins Gesicht, an der anderen Seite waren sie deutlich kürzer geschnitten und umrahmten sein Gesicht und Fransen. Einige lange Strähnen reichten ihm bis zwischen die Schulterblätter, die kürzeren Haare waren wild verwuschelt, alles in allem verlieh seine wilde Frisur ihm ein verwegenes Aussehen. Phelan trug, wie so häufig, einige Piercings, den ganzen Metallschmuck in seinen Ohren, einen Stecker an der linken Augenbraue, einen am Mund, und verborgen, nur vorhanden, für die, die es wussten - oder das Glück hatten, ihn küssen zu dürfen - noch ein weiteres Piercing in seiner Zunge. Außerdem hatte er sich seine Brustwarzen durchstechen lassen, immerhin war er dort sowieso empfindlich und der Metallschmuck wirkte wie eine Einladung zum Spielen - genau so sollte es sein.
Er trug ein Hemd in der Farbe seiner gefärbten Strähnen, rot, auffallend, und so geschnitten, dass es seinen Körper äußerst vorteilhaft betonte, dazu eine schwarze Hose, die seinen Hintern gut in Szene setzte und auch im Schritt äußerst vorteilhaft geschnitten war, die Schuhe mit weicher Gummisohle sorgten dafür, dass er sich fließend und lautlos bewegen konnte. Phelan sah verflucht gut aus - und er hatte die Ausstrahlung eines Mannes, der es wusste, und sich nicht scheute, es auch ein zu setzen.

Im dämmrigen Licht bewegte er sich zu der Musik, die Augen geschlossen, lebte einfach den Augenblick.. bis eine Signatur auftauchte, die er unter tausenden erkannt hätte. Er stoppte das Tanzen und schlängelte sich zwischen Menschen hindurch zu seiner besten Freundin - die er seit gut einem halben Jahr immer seltener sah. Delyth. "Schmetterling!" Seine volle Stimme überwand den Raum zwischen ihnen, überflog die Menschen, die noch zwischen ihnen standen und ihre Blicke trafen sich über die Menschen hinweg. Seine Augen funkelten und ein typisches Grinsen lag auf seinen Lippen, als er sie endlich erreichte und die schlanke Dhemlanerin einfach hoch hob, kurz im Kreis wirbelte und sich dann an der Hüfte absetzte, wo sie das obligatorische Küsschen bekam. "Na, wie geht's meinem Lieblingsmädchen?" Er dachte nicht daran, Delyth wieder runter zu lassen, sie war für ihn tatsächlich leicht wie ein Schmetterling, obwohl sie mehr wog, als man ihrer schlanken Gestalt zutraute - immerhin war sie sehr sportlich und muskulös.
Er genoss den Körperkontakt, die Nähe, von der er viel zu wenig bekam. Kurz suchten seine Augen den Raum ab - aber er war nicht da. Imanol, ein Grüner Kriegerprinz aus dem unteren Adel Dhemlans, mit dem Delyth derzeit ausging. Seit einem verdammten halben Jahr schon. Anfangs hatte es ihn nicht gestört, Delyth hatte sich in den Jahrzehnten, die sie sich nun kannten, häufig mal eine Beziehung gesucht. Sie hatte ihm sogar Mal erklärt warum sie das tat. Und es war immer okay gewesen, sie suchte sich einen Typen, der die Sehnsucht befriedigte, nach ein paar Wochen wurde sie des Mannes überdrüssig und servierte ihn ab. Immer dasselbe Spiel. Nur jetzt nicht. Und Imanol war der Kaste entsprechend äußerst herrisch und hatte Stück für Stück den Kontakt zwischen Delyth und Phelan untergraben - sehr zu Phelans Missfallen. Das Arschloch hatte nicht mal Anspruch auf Delyth erhoben und konnte ihm daher gar nichts, aber dennoch schaffte er es immer wieder, dazwischen zu funken, wenn Delyth und er sich sehen wollten oder etwas unternehmen - oder selbst, wenn sie sich einfach so trafen.
Lugh störte das nicht sonderlich, der andere Kriegerprinz hatte derzeit selbst eine funktionierende Beziehung und war mit der temperamentvollen und gleichzeitig sanften Heilerin voll und ganz ausgelastet und glücklich. Aber Phelan störte es. So sehr, dass nicht einmal die Tatsache, dass es bei ihm ansonsten echt gut lief,ihn von dem nagenden Gefühl ablenkte. Es war egal, wie viele Frauen er die letzten Monate über verführt und flach gelegt hatte, mit wie vielen er tanzen gegangen und Spaß gehabt hatte - er vermisste seine beste Freundin. Vermisste die Frau, die neben ihm saß, wenn er Gitarre spielte, die ihn verstand und all das sah, was hinter dem ewigstrahlendem Lächeln lag. Und gerade lag hinter dem Lächeln ein hauch von Zorn darüber, dass so ein Arschloch seine beste Freundin von ihm fern hielt.
Phelan liess seine beste Freundin ab und hörte sich an, wie sie ihm berichtete, wie toll das alles war, wie gut es mit Imanol lief und wie sie dabei strahlte. Sein Gehirn schaltete auf Durchzug, er hörte ihr nicht zu sondern nickte einfach an den passenden Stellen und bleckte die Zähne in einem strahlenden Lächeln. "Das ist ja toll." Phelan war schon immer ein guter Schauspieler gewesen. Dass er vor Delyth schauspielern musste, versetzte ihm irgendwo einen Stich, aber er verdrängte das Gefühl. Das bisschen zeit, das er mit ihr hatte, ohne, dass diese Grüne Ratte ihnen dazwischen funkte, war zu kostbar. "Woll'n wir tanz'n? ich hab' schon lange keinen würdigen Tanzpartner mehr gehabt." Tanzen. So hatte er Delyth kennen gelernt. Und es war etwas, dass sie verband. Sie hatten von Anfang an miteinander getanzt, als wären sie seit Jahren ein gut eingespieltes Team. Inzwischen war es tatsächlich so, sie mussten nicht nachdenken, Phelan musste nicht auf seine Schritte achten oder nachdenken.. Er folgte einfach dem Takt der Musik, bewegte seinen Körper zusammen mit ihrem, führte sie, während ihre Körper perfekt zueinander harmonierten, als gehörten sie.. zusammen. Es passte, war stimmig. Und er konnte nicht anders, als immer wieder ihren schönen Körper zu berühren, nicht einmal bewusst, sondern.. weil es so war, weil es immer so gewesen war und er es nicht ändern konnte oder wollte. Die Berührungen, die sie einander gaben, waren für ihn so natürlich wie atmen. o natürlich, dass er es vermutlich nicht einmal merken würde, wenn er irgendeine Grenze überschritt, die es vor Imanol noch nicht gegeben hatte.

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Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

18 Dec, 2013 10:34 29 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




Link zur Bio: Delyth Nieve
Weitere Charaktere: Naldariel, Tindomerel, Keeva, Firuz, Shahrazad, Mara, Moiraine, Kjara, Emerwen, Cilya

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Delyth war feiern. Natürlich war sie feiern. Nur, weil sie seit ein paar Monaten – und für ihre Verhältnisse war das eine sehr lange Zeit – einen… festen Partner hatte, hieß das nicht, dass sie nicht feiern ging. Klar, vielleicht ein bisschen weniger als sonst, weil sie die Nächte von vornherein eher mit anderen Dingen verbrachte oder eine Arbeitsphase hatte, in denen sie sowieso eher nicht feiern ging. Ansonsten ging sie dann häufiger mal mit Imanol zusammen weg. Heute war sie allein unterwegs, allerdings war noch nicht klar, ob der Kriegerprinz nicht später am Abend noch nachkommen würde. Oh, sie hingen nicht aufeinander, nicht wirklich, dafür war Delyth einfach nicht gemacht, aber sie verbrachten schon viele Abende miteinander.
Die Schwarze Witwe und Heilerin trug ein rotes Kleid mit einem Überrock aus Tüll und das natürlich viel Haut freiließ. Dazu hochhackige Schuhe, die aber trotzdem nicht so hoch waren, als dass sie nicht mehr darin tanzen könnte und ihre langen, schwarzen Haare waren nach oben gebunden, sodass nur ein paar lose Strähnen ihr hübsches Gesicht umrahmten. Ihre Augen waren mit schwarzem Kohlestaub betont, die Lippen in einem etwas dunklerem Rot als das Kleid. Ihr Dekolletee wurde von der Spinnenkette mit ihrem Aufstiegsjuwel geziert, von ihren Ohren baumelten die dazugehörigen Ohrringe. Und sie war auch nicht einfach so in diesem Club. Phelan verkehrte hier öfter mal, genau wie sie, und sie hatte die Hoffnung, ihren besten Freund vielleicht hier anzutreffen. Wenn nicht, war es auch nicht schlimm, aber wenn doch war es umso besser. Sie hatten sich in letzter Zeit nicht so oft gesehen und die Dhemlanerin befand, dass sie sich zumindest mal wieder über den Weg laufen könnten.

Glücklicherweise taten sie das auch tatsächlich und Delyth erwiderte die stürmische Begrüßung lachend und fröhlich. „Hallo, Sonnenschein!“, grinste sie den Kriegerprinzen an und gab ihm ein Extra-Küsschen, einfach, weil sie es konnte. Kurz plauderten sie, dann fragte sie der Dhemlaner nach einem Tanz. Das schlug sie natürlich nicht aus. Sie tanzte unglaublich gern und auch, wenn das mit ihrer neuen Flamme auch ging: Phelan war der ‚bessere‘ Tanzpartner. Sie harmonierten von Natur aus besser miteinander, wohingegen bei Imanol manche Tänze besser gingen, andere nicht so gut. Also tanzte sie mit ihrem besten Freund, bis sie außer Puste war und noch weiter – so lange, bis ein mentaler Faden sie erreichte. Der grüne Kriegerprinz erkundigte sich, wo sie war und ob er noch vorbeikommen sollte. Da sie bejahte deklarierte er, dass er in etwa einer halben Stunde da war. „Lass uns was trinken gehen.“, bedeutete sie Phelan und machte es sich dann mit ihm an der Bar bequem. Sie sagte nichts davon, dass der Kastenbruder noch vorbeikam, einfach weil es nicht wichtig erschien. Sie dachte auch gar nicht darüber nach und erkundigte sich stattdessen bei ihrem besten Freund, wie es so lief, was er so trieb. Schließlich tauchte dann der andere Kriegerprinz auch auf. Er begrüßte seinen Kastenbruder, allerdings konnte Delyth aufgrund ihrer Sitzposition nicht sehen, dass er ihm ein ziemlich überhebliches Grinsen zuwarf, bevor er sich der Schwarzen Witwe und Heilerin widmete. Er gab ihr einen Kuss, der zwar kurz war, aber trotzdem sehr eindeutig. Anschließend bezog er ganz selbstverständlich hinter ihr Position, legte einen Arm um ihre Taille und sie lehnte sich mit dem Rücken gegen ihn.

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18 Dec, 2013 20:55 34 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
Kriegerprinz




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Sie tanzten. Und für eine kurze, wundervolle Zeit war alles wie immer, er amüsierte sich und.. genoss den Moment, die Nähe und.. sie einfach, genoss es, Zeit mit ihr verbringen zu können. Er hatte sie mehr und schmerzhafter vermisst, als er jemals zugeben würde - nicht einmal sich selbst gegenüber. Und ihr gegenüber am allerwenigsten. Sie war glücklich mit Imanol und er wollte, dass sie glücklich war. Wenn er den Typen nur nicht so ätzend finden würde, vielleicht wärs dann alles weniger schlimm. Aber Phelan konnte Imanol einfach nicht ausstehen, fertig. Sie verstanden sich nicht und das Macho-Gehabe und das alles.. den ganzen Typen fand Phelan einfach ätzend.
Als Delyth vorschlug, etwas trinken zu gehen, schenkte er ihr ein breites Strahlen und stimmte zu. "Ich lad' dich ein." Ein Augenzwinkern, ein bisschen geflirtet, einfach, weil es.. so normal für ihn war, mit Delyth zu flirten. Delyth fragte, wies bei ihm so lief, und er erzählte von seiner Arbeit, inzwischen arbeitete er nicht mehr bei Lugh, sondern hatte einen Platz in der Wache gefunden, der ihn besser aus lastete - das körperlich harte Training gefiel ihm genauso, wie die herzlich-grobe Art der Männer dort. Und nachdem er ihnen erst einmal gezeigt hatte, dass er kein adeliger Schnösel war, der sich fürchtete, sein Hemd schmutzig zu machen, hatte er recht schnell Akzeptanz gefunden und wurde inzwischen geschätzt und geachtet. Und er liebte diesen neuen Beruf bereits jetzt.

Und dann war die gute Laune schlagartig weg, als Imanol auftauchte. Der andere Kriegerprinz schenkte Phelan ein arrogantes, überhebliches Grinsen, das Phelan ihm am liebsten aus dem Gesicht geprügelt hätte, und riss Delyth in einer Art und Weise an sich, die ganz deutlich 'meins' ausdrückte. Auch der Kuss war eindeutig mehr Statement als Begrüßung. Phelan fletschte die Zähne in einem Lächeln, das sogar ziemlich freundlich aussah, nicht so bissig, wie es sich anfühlte.
Der Abend war toll gewesen - bis das Arschloch aufgetaucht war. Imanol lächelte Phelan selbstgefällig an. "Hallo Phelan, schön, dich auch mal wieder zu sehen." Der Tonfall war derart gönnerhaft, dass Phelan ihm dafür am liebsten ins Gesicht geschlagen hätte. "Und, was treibt dich hier her?" Der Arm des grünen Kriegerprinzen legte sich über Delyths Körper, streichelte den schlanken Körper entlang. Phelan beobachtete die Berührung beiläufig, liess den anderen Mann nicht aus den in diesem Moment eisblauen Augen. "Ich hab' ein bisschen getanzt und geflirtet. Als Del kam, hab ich's mir nich' entgeh'n lass'n, mit dem Schmetterling ein bisschen die Tanzfläche unsicher zu mach'n, wir harmonieren so gut, und ich hab' die letzten Monaten ja nich' die Möglichkeit gehabt, so oft mit meiner besten Freundin zu tanzen, wie sonst immer.." Es klang nett, wie er es sagte. Genauso wie das, war Imanol sagte, nett klang. Aber wenn man ganz genau hin hörte, konnte man hören, wie sie beide mit jedem Lächeln die Messer wetzten und sich mit Worten stachen. Phelans Antwort war nur ein in nettes Lächeln und freundliche Worte gepacktes Red nur, du Arschloch. Du weißt genauso gut wie ich, dass Delyth und ich in jedweder Hinsicht absolut perfekt harmonieren. Und deswegen bin ICH ihr bester Freund und das schon seit JAHRZEHNTEN. Du bist nur eine kleine Flamme, ein Gelegenheitsfick, der ausnahmsweise mal etwas länger dauert, aber ich werde noch da sein, wenn sie sich an deinen Namen schon lange nicht mehr erinnern kann.
Das war es. Imanol war nur ein kleines Licht und Phelan würde in Delyths Leben noch lange eine Rolle spielen, wenn sich bereits Niemand mehr auch nur an den Namen des anderen Mannes erinnern konnte. Aber das Grinsen des Arschlochs wurde nur noch breiter, noch selbstgefälliger, während er mit den einzelnen Strähnen spielten, die Delyths Gesicht umrahmten. "Mhm, das ist ja schön, dass ihr auch mal wieder zum Tanzen gekommen seid.." Der Kriegerprinz beugte sich runter und knabberte zärtlich an Delyths Hals. "Wollen wir auch tanzen, mein Schatz?"

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Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

18 Dec, 2013 21:54 39 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Die Schwarze Witwe und Heilerin achtete nicht sonderlich darauf, was zwischen den beiden Kriegerprinzen abging. Sie nahm zwar unterschwellig auf, dass eine gewisse Gereiztheit da war, aber die war so schwach, dass sie sie einfach auf die Kastenzugehörigkeit schob. Sie mischte sich da auch nicht ein und es war zwar schade, dass Phelan und Imanol nicht so gut miteinander auskamen wie beispielsweise er und Lugh, aber letztlich war das nicht so schlimm. Vielleicht wurde das noch und wenn nicht… naja, dann konnte sie das auch nicht ändern. Darüber würde sie sich Gedanken machen, wenn es wichtig wurde. So aber lehnte sie an ihrer neuen Flamme, nippte an ihrem bunten Cocktail und legte automatisch etwas den Kopf schief, als die Lippen des grünen Kriegerprinzen ihren Hals berührten. Ein kleines Lächeln schlich sich auf ihre Züge, dann lachte sie leise in sich hinein bei seiner Frage. „Mhm, sicher. Aber nicht zu viel, sonst hast du nicht mehr viel davon, wenn du heute bei mir schläfst.“ Sie grinste ihn anzüglich an und stellte ihr Glas weg. Weil sie aber nicht der Typ Frau war, der lediglich Augen für den jeweiligen Partner hatte, weil man ja ach so verliebt war, widmete sie sich auch noch einmal kurz Phelan. „Hast du dir schon was Hübsches für die Nacht ausgespäht, Sonnenschein?“ Sie grinste ganz breit und knuffte ihn in die Seite. „Ansonsten muss ich mich noch erbarmen.“, fügte sie scherzhaft und lachend hinzu. Dazu kam es allerdings von Imanol: „Ich glaube nicht.“ Es klang zwar freundlich, aber es war ein scharfer Unterton darin, der auch Delyth nicht entging. Ihr Blick verfinsterte sich einen Moment und sie sah zu ihm. Sehr entschieden und mit einem Blick in den Augen, der eigentlich keine Diskussion zuließ, erwiderte sie: „Es wäre meine Entscheidung.“ Es veranlasste den grünen Kriegerprinzen dazu, abwehrend die Hände zu heben und sie auf eine Art und Weise anzulächeln, die normalerweise immer zog. Tat es in gewisser Weise auch jetzt, wobei er auch zurückruderte – wenn man es so nennen wollte. „Stimmt. Aber ich könnte dich ja auch davon überzeugen, dass ich eindeutig die besseren Qualitäten habe.“ Ganz kurz nur huschten seine Augen dabei zu Phelan, funkelten auf, bevor der Blick wieder auf Delyth lag. Es war eine eindeutige Provokation seitens des dunkleren Kriegerprinzen und das ganz bewusst.

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18 Dec, 2013 22:08 52 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
Kriegerprinz




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Wie Imanol das 'mein' bedeute brachte Phelan innerlich zum Grollen. Aber er blieb äußerlich gelassen und sagte sich wohl zum tausendsten Mal, dass er Delyths bester Freund war und ihm kein noch so toller Stecher diesen Platz würde streitig machen konnte - auch wenn sich dieses Exemplar ziemlich viel Mühe dabei gab. Delyths Antwort machte es nicht besser. Es war ihm prinzipiell egal, mit wem Delyth wann schlief, sie machten sich oft genug ein Spiel daraus, Leute für den jeweils anderen aus zu wählen, quasi als Aufgabe, entsprechendes Objekt zu verführen. Aber bei ihrem aktuellen Kerl brachte es Phelan auf die Palme, weil diese miese Ratte das mit einer derartigen Selbstgefälligkeit quittierte, dass es Phelan in den Fingern juckte, ihm das Grinsen aus dem Gesicht zu schlagen.
"Bisher noch nicht, die hübscheste Frau hier is' ja leider heute Abend unpässlich.." Er grinste ebenfalls schief und lachte dunkel, als sie ihn knuffte und erklärte, dass sie sich sonst erbarmen müsste. es war nur einer.. von diesen Scherzen zwischen ihnen, einfach, weil ihre Freundschaft eben war, wie sie war und diese Art, miteinander um zu gehen, dazu gehörte, für sie beide natürlich war. Nicht, dass Phelan tatsächlich mit Delyth schlafen würde, er liess seine Finger von Frauen, die vergeben waren - zumindest, wenn er davon wusste. Er wollte Spaß und keinen Stress oder Ärger. Doch Imanols Worte sorgten dafür, dass das Lächeln direkt aus Phelans Augen verschwand und einem wachsameren Ausdruck Platz machte. Der Mund lächelte noch, doch die Augen.. die Augen waren die eines Raubtiers, gefährlich. Es stand dem Arschloch nicht zu, sich bei so etwas ein zu mischen. Glücklicherweise war es nicht Phelan, der ihn mit dieser Tatsache auseinander setzte, sondern Delyth selbst.
Phelan freute sich beinahe darüber, dass der andere Mann zurück ruderte und die Hände abwehrend hob, allerdings passte ihm das Lächeln des Mannes dabei noch viel weniger. Und der Blick, den er Phelan zuwarf, als er Delyth erklärte, dass er sie davon überzeugen könnte, die besseren Qualitäten zu haben, liess ein Grollen in Phelans Innern aufsteigen. Eine Provokation. Er wusste es.
Lässig verschränkte er die Arme und lehnte sich an die Theke, seine Ausstrahlung eine Mischung aus der natürlichen Aggressivität seiner Kaste, Selbstgefälligkeit und Arroganz. "Ach Imanol, als ob du Del da noch überzeugen müsstest. Wenn du im Bett genauso gut bist, wie auf der Tanzfläche, dann hab' ich keinen Zweifel daran, dass du Nachts ziemlich unterhaltsam bist."
Es klang ziemlich freundlich, wie er das sagte, überhaupt nicht provozierend. Allerdings wusste Phelan, dass er und Delyth auf der Tanzfläche deutlich besser miteinander harmonierten, als sie und ihr Stecher. Und er wusste, dass er und Delyth im Bett noch viel besser miteinander harmonierten, als auf der Tanzfläche. Wenn es zwei Dinge gab, die Phelan wirklich gut konnte, dann waren es Tanzen und Sex - und es war ein Fehler von diesem Typen, Phelan auf diesen Gebieten schlagen zu wollen - besonders, wenn es um Delyth ging.

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18 Dec, 2013 22:34 59 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Wo eben noch eine kleine, harmlose Stichelei gewesen war, die Delyth geflissentlich zu ignorieren dachte und stattdessen den grünen Kriegerprinzen mit auf die Tanzfläche nehmen wollte, wuchs sich das ganze schnell zu mehr Stichelei und regelrechter Provokation aus – weil Phelan konterte. Imanol auch, und zwar mit einem Faustschlag, der schneller ausgeführt war, als die Schwarze Witwe und Heilerin blinzeln konnte. Sie war ein paar Herzschläge lang so perplex, dass sie gar nicht schnell genug schalten konnte, um noch irgendetwas zu verhindern. Die beiden Kriegerprinzen hatten längst eine Prügelei angefangen, bis die umstehenden und auch Delyth wieder so weit waren, dass sie begriffen, was vor sich ging. Die Dhemlanerin überlegte fieberhaft, was sie tun sollte – und entschied sich einfach, nichts zu tun. Das Aufsichtspersonal hatte sowieso schon bemerkt, dass etwas im Gange war und war auf dem Weg durch die Menge. Die Schwarze Witwe und Heilerin drehte sich ziemlich genervt – und zu einem Großteil auch schockiert – weg, schob ihr Glas beiseite, packte ihre Handtasche, die noch auf der Theke lag. Unterdessen zogen zwei der Sicherheitsleute das sich schlagende Bündel Mensch auseinander. Delyth war bereits ein paar Schritte gegangen, Richtung Ausgang. Erst dann drehte sie sich um, wartete, bis die beiden auseinandergeklaubt worden waren. Sie sahen beide lädiert aus. So, als bräuchten sie eine Heilerin. Das war es auch, was sie letztlich hinderte, wirklich zu gehen. Sie stellte sich zwischen die beiden, mittenrein, ihr Gesicht eine kalte, undurchdringliche, unbegeisterte Maske. Sicherheitshalber errichtete sie grüne Schilde, nur, falls nochmal einer auf dumme Ideen kam; bei Männern passierte das ja schnell, wie man sah. Ihre Augen glitten vom einen zum andern, sie sondierte, schätzte ab, trat dann zu Imanol, wandte ein klein wenig Kunst an. Gut, er war wirklich ziemlich lädiert. Um die Nase kümmerte sie sich, um den Rest nicht. Es würde so gehen. „Geh nach Hause. Zu dir.“, schmiss sie ihm kühl und mit zornig funkelnden Augen entgegen. Das war dann wohl die Ansage, dass sie in dieser Nacht nichts mehr von ihm wissen wollte.

Von Phelan allerdings eigentlich auch nicht. Wäre da nicht die Tatsache gewesen, dass sich der Kriegerprinz im Blutrausch befand. Ihre Augen funkelten noch immer zornig und kalt, als sie sich ihrem besten Freund zuwandte. Körperlich war es auch nicht besser um ihn bestellt, aber… das schien ihr nicht so vorrangig zu sein im Moment. „Und du…“ Es war fast ein Zischen und sie schob sich vor sein Gesichtsfeld, so, dass er kaum etwas anderes sehen konnte. Einer der Sicherheitsleute hielt ihn mit Kunst und Körperkraft in eisernem Griff und Delyth war bereit, notfalls noch etwas nachzuhelfen. „…kommst mit mir. Sobald du dich wieder im Griff hast, verstanden?“ Oh, sie war sauer, das war sehr deutlich. So einen eisernen Tonfall hatte sie sonst nie. Wenigstens wurde Imanol bereits – nur halb freiwillig – nach draußen befördert. Die Dhemlanerin ignorierte es, sah lediglich Phelan direkt in die Augen fast ohne zu blinzeln. Da er zustimmte, wartete sie, bis er sich tatsächlich wieder im Griff hatte, allerdings ging sie da bereits Richtung Hinterausgang, zusammen mit dem Sicherheitsmann, der darauf achtete, dass Phelan da ebenfalls hingegangen wurde. Draußen an der frischen Luft schien sich ihr bester Freund zumindest wieder so weit gefangen zu haben, dass Delyth den Mitarbeiter guten Gewissens wegschicken konnte. Eigentlich hatte sie das Bedürfnis, Phelan gleich anzuschreien, allerdings verschob sie das bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sie in ihrer Wohnung in Amdarh ankamen. Dort schmiss sie die Tür zu, drehte sich mit wild glühenden Augen zu dem Kriegerprinzen und schrie los: „Was zur Hölle stimmt nicht mit dir!?“ Sie warf ihre Handtasche quer durch den Raum, bis sie an der nächsten Wand landete. Es war ihr egal, dass Phelan blutete, es war ihr egal, ob er gerade stehen konnte. Sie war sauer. „Hast du nicht mehr alle Sinne beisammen oder was?!? Was sollte das?“

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18 Dec, 2013 22:59 56 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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Imanol schlug zu. Phelan hatte mit dem Faustschlag gerechnet und wehrte ihn ab, so, dass er ihm zumindest nicht direkt die Nase brach - und nutzte den Schwung, der in dem Schlag gesteckt hatte, gegen den grünen Kriegerprinzen. Innerhalb weniger Momente wuchs sich das zu einer richtigen Prügelei aus, bei der Imanol Phelan weiter provozierte, mit hämischen Worten, hämischen Grinsen. Phelan schwieg... und kämpfte. Er wollte sich nicht nur ein bisschen schlagen. Er wollte Imanol weh tun. Sein Zorn ging weit über diese Plänkelei hinaus, jeder einzelne Faustschlag stand für all die Demütigungen, all die hämischen Worte, jedes verdammte Grinsen und jede Situation, in der sich diese Grüne Ratte zwischen Phelan und Delyth gedrängt hatte.
Und diese Wut.. trieb Phelan über die Klippe, färbte sein Sichtfeld Rot und ein wildes Knurren entrang sich seiner Kehle, während er Schläge und Tritte einsteckte, ohne sie überhaupt zu bemerken, nur mit dem Ziel, den anderen Kriegerprinzen ernsthaft zu verletzen. Phelan wollte Blut sehen, er wollte die Knochen des anderen unter seinen Händen brechen spüren, wollte sich auf ihn setzen und auf ihn einschlagen, bis nichts mehr übrig war von ihm.. und vor allen Dingen kein Gesicht mehr, das noch dazu in der Lage war, hämisch zu grinsen. Einen kurzen Moment kostete er die blutgefärbte Genugtuung aus, als tatsächlich Knochen unter seinen Fäusten brachen und der Schock in den Augen des grünen Kriegerprinzen ihm zeigte, dass er endlich verstanden hatte, dass das hier für Phelan kein Spiel war.. dann griffen Hände nahm ihm und zerrten ihn weg. In einem Aufschrei stemmte er sich dagegen, versuchte die Leute ab zu schütteln, noch immer auf den anderen Kriegerprinzen fixiert, in dem tiefen Bedürfnis, ihm Schmerzen zu zu fügen, doch es waren zu viele, die ihn zu Boden drückten, fest hielten.
Doch es waren nicht die Männer, die dafür sorgten, dass er von Imanol abliess - es war der Blick kalter, goldener Augen, der ihn so sehr bannte, dass er seine Gegenwehr aufgab.. nachgab.. nach so viel Selbstbeherrschung klaubte, wie noch übrig war. "Ja, Lady." geknurrte Worte, ein dunkles Grollen, doch er senkte den Blick.. gab noch. Er spürte den Zorn hinter goldenen Augen, und als er an die Luft gesetzt wurde, in ihrer Nähe, schaffte er es, zu atmen. Ein und aus.. ein und aus. Bis sich der rote Nebel lichtete,s ein Sichtfeld aufklarte, der glasige Ausdruck aus seinen Augen verschwand.

Delyth schickte die Wachleute weg.. und nahm Phelan mit in ihre Wohnung. Phelan schwieg, brütend, noch immer angespannt und versuchte zu begreifen, was geschehen war. Er war Niemand, der leicht wütend wurde. Niemand, der leicht aus der Haut fuhr - für einen Kriegerprinzen war er sogar erstaunlich umgänglich und hatte ein beinahe erschreckend ausgeglichenes Gemüt, obwohl er so temperamentvoll war. Dieses Mal jedoch... hatte ihn etwas derart schnell und gnadenlos über die Klippe getrieben, dass er nicht einmal die Chance gehabt hatte, sich vom Blutrausch fern zu halten. Er war einfach hinein geraten.
Und Delyth war wütend, so sehr, dass er zusammen zuckte, als sie ihre Handtasche durch die Wohnung schmiss und ihn anschrie, was zur Hölle nicht mit ihm stimmte. Eine gute Frage. Was zur Hölle stimmte nicht mit ihm? Phelan wischte sich statt einer Antwort das Blut aus dem Gesicht und widerstand dem Drang, das Blut in seinem Mund aus zu spucken. Delyth würde ihn umbringen, wenn er Blut auf ihren Boden spuckte. Er stand da, starrte irgendwohin, nicht dazu in der Lage, in ihre zornigen, goldenen Augen zu blicken.. und zuckte einfach die Schultern. Er.. wusste die Antwort nicht. Die Tatsache, dass er Imanol nicht ausstehen konnte, war keine ausreichende Begründung für einen Blutrausch. Nicht einmal ansatzweise. Also stand er schweigend da, den Kopf gesenkt, die Schultern leicht angezogen, noch immer aus Nase und aufgeplatzter Lippe blutend.. und schwieg. Und ignorierte dabei, dass sich sein Körper, insbesonders sein Gesicht, wie Brei anfühlte. Immerhin, schlagen konnte das Arschloch. Aber die Tatsache, dass Phelan mindestens so viel ausgeteilt wie eingesteckt hatte, erfüllte ihn mit grimmiger Befriedigung.

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18 Dec, 2013 23:25 24 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Er antwortete nicht. Er stand nur da wie ein kleiner Junge, der sich drückte und bockig war und lieber den Blick senkte. „Antworte mir!“ Oh, Delyth war nahezu außer sich. Es ging schlimmer, aber für ihre Verhältnisse war sie gerade schon relativ gut außer sich. Nicht witzig aufgelegt jedenfalls, alles andere als das. „Hör gefälligst auf dazustehen, als ginge dich das alles nichts an und antworte mir!“ Sie begann herumzustampfen, auf den Dhemlaner zuzulaufen. Nur gerade so hatte sie genug Selbstbeherrschung, um ihn nicht zu schupsen. Vielleicht war es auch Mitleid, man wusste es nicht so genau. Er sah jedenfalls so aus, als würde er umfallen, wenn sie ihn schupste. Ihre Hände waren zu Fäusten geballt, ihre Schultern angespannt. Sie stand nur einen halben Meter von ihm weg, traute sich nicht näher heran aus Angst, ihn doch noch zu schupsen, wenn er nicht gleich den Mund aufmachte. Er tat es glücklicherweise, wobei es vielleicht nicht ganz die Definition von ‚Mund aufmachen‘ traf. Er biss die Zähne zusammen und zischte etwas, das nach ‚Ich kann ihn nicht ausstehen‘ klang. Delyths Augen blitzten auf und sie schnaubte ungehalten. „Du kannst ihn nicht ausstehen?!“ Ihre Stimme war ungläubig, aber es war eine rhetorische Frage. „Und neuerdings gehst du los und schlägst jedem die Nase blutig, wenn du ihn nicht ausstehen kannst?!“ Sie schrie ihn wieder an, machte auf dem Absatz kehrt, tigerte von ihm weg, eine Furie in Rage. „Beim Feuer der Hölle!“, fluchte sie, während sie sich kurz an einem Stuhl abstützte und mit der anderen Hand ihre Schuhe von den Füßen riss. Auch die flogen durch den Raum, der eine einfach irgendwohin, der andere in Phelans Richtung. War ihr doch egal, ob er schnell genug schaltete oder das hochhackige Dinge seinen Oberkörper traf. „Was hast du dir dabei gedacht?? Sieh dich an!“ Sie deutete mit einem Finger auf ihn. „War es das wert, ja? Fühlst du dich jetzt besser? Was ist los mit dir? So kenne ich dich nicht!“ Sie fauchte und schimpfte und funkelte ihn wütend an.

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18 Dec, 2013 23:39 25 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
Kriegerprinz




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Sie tobte und fluchte und wütete. Als sie ihn dazu aufforderte, etwas zu sagen, knirschte er mit den Zähnen. "ich kann das Arschloch nich' ausstehen." Er knurrte die Worte, spie sie aus, wie er am liebsten das Blut in seinem Mund ausspeien würde. Und sie schimpfte weiter, fragte ihn, ob er neuerdings auf jeden los ging, den er nicht ausstehen konnte und Phelan knurrte erneut. Süße Dunkelheit, sein Körper schmerzte und es war eigentlich nur noch sein Stolz und sein Sturkopf, der ihn auf den Beinen hielt, aber er stand.
Er hob den Kopf etwas und sah ihr dabei zu, wie sie ihre Schuhe auszog. Einer flog irgendwohin, der andere auf ihn zu. Phelan machte sich nicht die Mühe, aus zu weichen. Der Schuh traf ihn am Oberkörper und fiel polternd zu Boden. Nur ein weiterer blauer Fleck mehr, er würde am nächsten Tag so oder so ein gutes Dutzend davon haben, auf ihn kam es auch nicht mehr an.
Sie wütete weiter. Fragte ihn, was er sich dabei gedacht hatte. Was hatte er sich dabei gedacht? Gar nichts. hatte er überhaupt gedacht? Wohl eher nicht. Was war los mit ihm? So ganz wusste er die Frage selbst nicht zu beantworten, aber obwohl es dumm gewesen war, er fühlte sich im recht. Und als sie ihn fragte, ob er sich besser fühlte, musste er lachen. Ein raues Geräusch, dunkler, spröder und gefährlicher, als das volle Lachen, das sie sonst von ihm kannte. "Ich bin hier und er is' nich' da. Ich fühl' mich tatsächlich besser, jetzt, wo ich ihm dieses scheiß Grinsen aus dem Gesicht geprügelt hab'." Er hob den Kopf, blickte ihr in die Augen. Das Blau in den seinen noch immer etwas glasig.. oder schon wieder? "Und woher willst du mich so auch kennen? Wir haben uns das letzte halbe Jahr vielleicht zehn Mal gesehn, davon die ersten acht Mal in den ersten drei Wochen deiner Beziehung."

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18 Dec, 2013 23:49 14 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Na wenigstens redete er. Was er sagte, gefiel ihr zwar zunächst nicht, aber er redete und stand nicht mehr einfach nur da wie ein dummer Junge. Aber je mehr er sagte, desto mehr wünschte sich Delyth plötzlich, er hätte lieber den Mund gehalten. Abrupt blieb sie stehen, fuhr zu ihm herum, ihre goldenen Augen fixiert auf seine, funkelnd, drohend, flimmernd, als würde Gold schmelzen. Er sah ihr entgegen, sprach weiter – und der Schwarzen Witwe und Heilerin fiel alles aus dem Gesicht, als sie begriff. Er ist… eifersüchtig?! Es schlug ihr so sehr ins Gesicht, dass sie sich nicht mehr gegen den Gedanken wehren konnte. Er war so schnell, so heftig, so plötzlich gekommen, dass ihr alles entgleist war. Ein paar Herzschläge lang sah sie ihren besten Freund einfach nur an, dann klappte sie den Mund wieder zu, drehte sich weg, stiefelte zum Sofa und trat dagegen – ihre Fuß wohlweißlich mit einem Schild geschützt. Ihre Schultern hoben und senkten sich in einem tiefen Atemzug, das Muster auf ihrem Rücken funkelte, weil es dabei Licht einfing, das sich in den Edelsteinen brach. Das Bedürfnis, den Dhemlaner anzuschreien, legte sich. Langsam drehte sie sich um, sah ihn erneut an, schüttelte den Kopf. Langsam, aber zielstrebig trat sie auf ihn zu, sodass nur wenige Zentimeter zwischen ihnen waren. Sie sah zu ihm nach oben, schüttelte erneut den Kopf, wandte dabei kurz den Kopf ab, sah dann wieder zu ihm. Ein Arm hob sich, die Hand legte sich an seine Wange, die Blutverschmiert war. „Eifersucht? Das ist es?!“ Ein Kopfschütteln, ein Schnauben, dann sprach sie bereits weiter. Kriegerprinzen waren fürchterlich anstrengend. „Phelan… das ist so ein Blödsinn.“ Ihr Daumen strich sachte über seine Haut und ihr Blick war weicher geworden. Aber was sollte sie gegen irgendetwas reden? Sie konnte nicht in die Köpfe von Männern schauen, in die von Kriegerprinzen erst recht nicht. Lugh und sie kannten sich schon so lange und nicht einmal bei ihm funktionierte das in einigen Situationen. Besonders wenn es um… sowas ging. Was war Lugh früher manchmal ausgeflippt, wenn Delyth mit jemandem angebandelt war? Die Dhemlanerin seufzte. „So unnötig.“ Sie streckte sich das kleine Stück, legte ihre Lippen auf seine. Es war ihr egal, ob er blutete, ob es nach Blut schmeckte. Dabei wandte sie Heilkunst an, heilte seine Wunden, so weit es ging, so viel sie ohne Netze erreichen konnte. Das war ja immerhin schon einiges.

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19 Dec, 2013 00:02 31 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
Kriegerprinz




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Delyths Gesichtszüge entgleisten, Phelan behielt seine Haltung allerdings bei, nun achtsamer. Ihm passte ihr Gesichtsausdruck nicht. Und noch weniger passte ihm, dass sie gegen ihr Sofa trat, was dafür sorgte, dass er erneut mit den Zähnen knirschte. Er betrachtete das Muster auf ihrem Rücken, in dem Wissen, dass er jeden verfluchten Stein darin kannte.
Sie drehte sich um... und schüttelte den Kopf. Er blickte sie an, senkte nicht erneut den Kopf, wobei seine Haltung.. angespannt blieb, beinahe abwehrend. Sie trat auf ihn zu, bis sich ihre Körper beinahe berührten, blickte ihn an und schüttelte erneut den Kopf, ehe sich ihre Hand federleicht auf sein Gesicht legte. Er schaffte es sogar, nicht vor Schmerz zusammen zu zucken, denn weh tat es schon.
Bei ihren Worten schluckte er und schloss die Augen. War es.. Eifersucht? Er wehrte sich gegen den Begriff, er war nie auf Irgendwen eifersüchtig gewesen, außer vielleicht Kind auf seine Brüder, weil er Aufmerksamkeit von seiner Mutter wollte. Aber sonst? Dennoch.. die Erklärung.. passte. Und er schluckte, schluckte das Blut in seinem Mund hinunter, sich bewusst, dass sie Recht hatte, dass es Blödsinn war. Und unnötig. Jetzt, wo er bei ihr war und ihre Hand an seiner Wange lag.. und er voll Befriedigung wusste, dass Imanol alleine bei sich war.. oder zumindest nicht bei Delyth.. nein, es fühlte sich nicht unnötig an. Es fühlte sich.. gut an. Sie streckte sich und legte ihre Lippen federleicht auf die seinen. Und mit einem Seufzen beugte er sich trotz schmerzender Rippen hinab, legte die Hände sanft an ihren Körper und erwiderte den Kuss zärtlich. Er spürte, dass sie ihn heilte.. und vergrub sein Gesicht irgendwann an ihrer Halsbeuge.
Er wusste, dass er sich damit auseinander setzen musste, dass er so heftig reagiert hatte, aus... Eifersucht. Aber im Moment fühlte er sich einfach gut, weil er den Arsch ordentlich vermöbelt hatte und nun er bei Delyth war.. und nicht die Grüne Ratte. Es war der falsche Moment, er wusste es, aber dennoch.. konnte Phelan nichts daran ändern, dass die Frage kam, schon ausgesprochen, ehe er überhaupt über sie nach gedacht hatte. "Wirst du mit ihm zusammen bleiben?" Keine Emotionen lagen in seiner Stimme, sie war vollkommen ruhig und neutral. Wenn ja.. würde er es irgendwie akzeptieren müssen. Oder Imanol bis aufs Blut bekämpfen. Er würde nicht nachgeben. Er würde seine beste Freundin nicht wegen so einem Wichser aufgeben.

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19 Dec, 2013 00:29 54 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




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Er beugte sich ihr entgegen und ihre freie Hand legte sich leicht um seinen Körper, ließ Heilung, Wärme hineinfließen. Unmerklich stützte sie ihn, würde ihn sofort mehr stützen, wenn seine Beine doch nachgaben. Sie schloss die Augen, ließ ihn seinen Kopf an ihrer Halsbeuge vergraben, leckte sich das Blut von den Lippen und schluckte es, schmeckte den metallischen Geschmack. Delyth blieb stehen, konzentrierte sich auf den Fluss von Kunst, bis ihr bester Freund etwas fragte. Ihre Augen gingen auf und sie sah auf irgendeinen unbestimmten Punkt. Die Frage schockierte sie ein wenig, traf sie mehr, als sie angenommen hätte – und sie fand keine Rechtfertigung dafür. „Warum sollte ich es nicht tun?“, erwiderte sie ebenso neutral, eher zu sich selbst, aber es klang ein bisschen hohl. Ihre Hand fuhr sanft durch seine dunklen Haare und sie löste sich von ihm, nahm seine Hand und führte ihn ins Badezimmer, ohne weiter auf das Thema einzugehen. Es war nichts, worüber sie gerade reden wollte. Sie… konnte irgendwie nicht. Es erschien ihr nicht richtig. Also kümmerte sie sich lieber um Phelan, sah zu, dass seine Verletzungen versorgt wurden und er sich das Blut vom Körper waschen konnte. Und weil es zwischen ihnen einfach war, wie es war, stieg Delyth mit ihm zusammen in die Badewanne, wusch mit einem Schwamm die Reste der Prügelei weg, nachdem sie vorher ein heilendes Netz verwendet hatte. Mit einer unglaublichen Fürsorge und Zuneigung – und Zärtlichkeit – glitt der Schwamm über seine Haut. Aber sie schwieg dabei, schien nachdenklich zu sein. Ihre Augen folgten den Bahnen ihrer Hände, ein bisschen abwesend und mit einem seltsamen Blick darin. Direkt in die Augen sah sie dem Kriegerprinzen dabei nicht.

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19 Dec, 2013 00:51 31 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
Phelan
Kriegerprinz




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Warum sollte sie es nicht tun? Für Delyth gab es keinen Grund und er zuckte einfach nur die Schultern, liess es dabei bewenden, wie sie es ebenfalls dabei bewenden liess. Sie führte ihn in das Badezimmer und er liess sich von ihr beim Ausziehen helfen, liess sich von ihr mit Heilkunst versorgen, bis die meisten Verletzungen nur noch dunkle Schatten auf seiner haut waren, eine letzte Ahnung, die in wenigen tagen auch verschwunden sein würde, gebrochen war zum Glück ja nichts. Er stieg mit ihr zusammen in die Wanne, liess sich von ihr waschen. Süße Dunkelheit.. sie war so sanft, dass er es kaum ertrug.
Er vermied es, Delyth in die Augen zu blicken, schwieg einfach, hing Gedanken nach, ohne dabei wirklich irgendetwas zu denken, und liess sie einfach machen, ertrug ihre Zärtlichkeiten, so, wie er ihren Zorn vorher ertragen hatte.. viel zu teilnahmslos. Und als sie fertig war, das Blut von seinem Körper gewaschen, stieg er aus der Wanne und trocknete sich wortlos ab, ehe er sich Kleidung aus seinem Juwelengepäck anzog, die blutige Kleidung knüllte er schlichtweg zusammen, ehe sie in seinem Juwelengepäck verschwand, er würde sie erst einmal kalt auswaschen müssen, damit das Blut raus ging. Als er angezogen war, hob er den Kopf, legte ihn leicht schief und kratzte sich am Hinterkopf. "Ich.. geh dann mal besser... Für heut' hab' ich dir schon genug kaputt gemacht."
Er wusste, dass er nicht bei Delyth übernachten konnte, ohne bei ihr zu schlafen. Und er war sich nicht sicher, ob er es schaffte, bei ihr zu schlafen, ohne sie an zu fassen. Und.. wenn er sie anfasste, süße Dunkelheit, er glaubte nicht, dass er die Selbstbeherrschung aufbrachte, bei den Berührungen zu bleiben, die bei einer Frau in einer festen Beziehung tolerabel waren. Und noch war sie es - in einer festen Beziehung. Selbst wenn sie ihm gesagt hätte, dass sie nicht mit dem Arsch zusammen blieb, in diesem Moment war sie noch in festen Händen. Und.. das tat er nicht. Und wenn sie mit dem Typen zusammen bleiben wollte.. konnte er noch weniger bleiben.
Außerdem war es nur noch eine Frage von Tagen, bis er vermutlich brünstig werden würde. Und wenn Delyth nicht da war, um ihn ruhig zu halten, würde er es genauso Hand haben müssen, wie er es früher immer gehandhabt hatte: Irgendwo alleine, weit genug weg von allen Menschen, denen er gefährlich werden könnte, alleine mit sich, bis es vorbei war.

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19 Dec, 2013 01:28 58 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
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Eigentlich waren sie beide ziemlich teilnahmslos. Delyths Bewegungen waren mechanisch, ein wenig abwesend, nichtsdestotrotz vorsichtig und sanft. Sobald sie fertig war legte sie mit einem leisen Seufzen den Schwamm am Rand der Wanne ab und sank zurück in das warme Wasser. Erst, als Phelan wortlos aufstand, aus dem Wasser stieg, hob sie den Kopf, sah ihn an. Bei seinen Worten kräuselte sich ihre Stirn etwas, weil sie die Augenbrauen ein wenig zusammenzog, dann schnaubte sie und schüttelte den Kopf. In einer geschmeidigen Bewegung stand sie auf, stieg ebenfalls aus der Badewanne und zog den Stöpsel. „Und du denkst, damit ist es getan?“, stellte sie leise in den Raum, drehte sich dann wieder zu ihm um und sah ihn mit undefinierbarem Gesichtsausdruck an. „Ich bin es gewohnt, dass mir Kriegerprinzen in Pläne pfuschen.“ Sie sagte das völlig ernst, das leichte Schulterzucken machte die gewisse gleichgültige Akzeptanz in den Worten nicht besser. Sie wandte den Blick ab, griff nach einem großen Handtuch und schlang es sich um den zierlichen Körper, den sie grob mit Kunst getrocknet hatte. „Wenn du gehen willst, halte ich dich nicht auf.“ Kurz huschte etwas durch ihre goldenen Augen, das Bedauern und Enttäuschung sein mochte. „Allerdings kannst du auch gerne hier bleiben. Es hat sich auch in den letzten Monaten nichts daran geändert, dass du jederzeit vorbeikommen und auch bei mir schlafen kannst. Ich lasse mir nachweislich von niemandem vorschreiben, wie ich mit engen Freunden umzugehen habe.“ Etwas Gefährliches blitzte in ihren Augen auf. Oh nein, diese Frau würde sich das tatsächlich von niemandem vorschreiben lassen. Das wusste auch Imanol – inzwischen sogar sehr gut. Und wenn Delyth eine Entscheidung traf, die ihm nicht passte, war das verflucht nochmal sein Problem. Phelan war ihr bester Freund, fertig. Wie sie mit ihm umging, war ebenfalls ihre Entscheidung.

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19 Dec, 2013 01:46 48 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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Phelan sah sie an. Und etwas wie.. Trauer huschte über sein Gesicht. Wie ehrlich konnte er zu seiner besten Freundin sein? Ehrlich. Wenn nicht zu ihr, dann zu Niemandem. "In den nächsten Tagen werd' ich irgendwann brünstig. Wenn du deine Beziehung zu Imanol behalten willst, werd' ich dich dieses Risiko nich' eingeh'n lassen, in dem ich so selbstsüchtig bin und hier bleib', nur, weil's meinem Ego gut tut, dass ich heute Nacht bei dir schlafe und nich' er." Er überwand die wenigen Schritte bis zu ihr und strich ihr sanft über die Wange. "Ich mag das Arschloch wirklich nich' und ich würd' ihm zu gern eins damit auswischen, dass ich heute Nacht bei dir bleib' und vielleicht sogar mit dir schlafe, aber zum einen bin ich für so miese Aktionen nich' der Typ und zum andren - wenn ich morgen früh aufwach' und brünstig bin.. dann möcht ich überall sein, aber nicht bei dir."
Er seufzte.. und nahm sie in den Arm. Weil er es nicht ertrug, so dicht bei ihr zu stehen, ohne sie zu berühren. "Du weißt doch, dass ich dir nich' in deinen Kram pfusche, Süße. Oder mir zumindest Mühe dabei geb', dass ich's nicht tue. Wenn du ihn magst und glücklich mit ihm bist, dann.. versuch ich mich zu freuen und's zu akzeptieren. Und wenn du lieber mit ihm Zeit verbringst, als mit mir, dann akzeptier ich's auch, weil du deinen eigenen Kopf hast und ich weiß, dass ich dich eh nich davon ab halten kann." Er lächelte schwach. "Aber ich.. hatt' einfach das Gefühl, dass er versucht, dich von mir fern zu halten. Und das is' der Punkt, ab dem ich damit nich' mehr ganz so einverstanden bin. Aber dafür kannst du ja nix und.. ich will dir nix kaputt machen." Und deswegen.. musste er weg. So gerne er bei ihr bleiben wollte, vor allen Dingen momentan.. wenn er blieb, würde er ihr womöglich etwas kaputt machen, dass ihr etwas bedeutete. Und für ihn bedeutete Freundschaft, dass er auch mal zurück steckte. Er hatte schon genug angerichtet, mit der Aktion an diesem Tag würde Delyth einiges zu kitten haben, wenn sie die Beziehung retten wollte. Jetzt zu bleiben... das würde nicht gut ausgehen.

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19 Dec, 2013 02:00 10 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
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Was ihr bester Freund sagte war… irgendwie bitter. Und ein bisschen beängstigend. Er hatte Recht, sie wusste das. Und sie spürte, dass sie wollte, dass er nicht Recht hatte. Allein schon, weil sie wie von selbst ihre Wange an seine Hand schmiegte, als er sie berührte. Einen Moment schloss sie die Augen, gab sich kurz hin, bevor sie die Lider wieder öffnete und in seine blauen Augen sah. Es war nicht gut, dass seine Brunft bevorstand – sie war immer bei ihm gewesen. Dass das eher… unpraktikabel war, während sie in einer festen Beziehung war, war ihr selbst klar. Umso bitterer.
Und für andere Frauen mochte es vielleicht abschreckend sein, während sie in einer Beziehung waren, wenn jemand so handelte wie es Phelan gerade tat. Aber Delyth war… ein bisschen anders. Der Umgang zwischen ihr und dem Kriegerprinzen war schon immer unkompliziert gewesen und er hatte viele körperliche Aspekte beinhaltet, von Anfang an. Die Schwarze Witwe und Heilerin war sowieso im Allgemeinen ein sehr körperbezogener Mensch und sie war nicht einmal zusammengezuckt, als der Dhemlaner die kurze Distanz überwunden und die Arme um sie gelegt hatte. Nur schwach nickte sie: Ja, sie wusste, dass er ihr eigentlich nicht in ihr Leben pfuschen wollte. Genauso, wie sie das nicht bei ihm tat. Weil sie beide wild und frei und… sie selbst waren. Und sie kamen genau deshalb miteinander aus, irgendwie. Deshalb war er ihr bester Freund. Einer ihrer Arme hatte sich um ihn gelegt, eine Hand lag an seiner Brust. „Ich weiß.“, murmelte sie dagegen, resigniert. Süße Dunkelheit, sie wollte, dass er Unrecht hatte! Ihre Hand griff leicht zu, wollte ihn bei sich behalten, ihn nicht gehen lassen. Alles in ihr sperrte sich dagegen. Was sollte das? Sollte sie am Ende doch wieder Recht behalten mit der Annahme, dass Beziehungen alles kaputt machten? Phelan war ihr bester Freund – um nichts in der Welt wollte sie ihn verlieren, aufgeben. Aufgeben müssen für etwas, das gar nichts für sie war, wenn sie dafür etwas – jemanden – aufgeben musste, der ihr wichtig war. Delyth war irgendwie verwirrt. Das war alles so ein Chaos und das war nicht gut. Und dieses Gefühl, dieses Sperren dagegen, ihren besten Freund ‚aufzugeben‘, denn so fühlte es sich gerade ein bisschen an, war unerträglich.

Erneut hob sie den Kopf, sah ihn kurz an, musterte sein Gesicht. Dann küsste sie ihn, weil sie dem Drang nicht widerstehen konnte. Es war das Rebellieren gegen… alles. Gegen Konventionen, gegen etwas, das sie nicht wollte, gegen… alles. Und die Angst, etwas zu verlieren, das zu verlieren ihr einen schweren Schlag versetzen würde. Ihre Hand hielt sich noch etwas fester, suchend, findend, was auch immer und Delyth seufzte leise an seine Lippen.

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19 Dec, 2013 02:20 20 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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Alles, was Delyth dazu sagte, war ein schlichtes 'ich weiß', ehe sie sich enger an ihn drückte. Er hatte sie vermisst. Süße Dunkelheit.. er vermisste sie noch immer. Besonders, wenn sie Streit hatten oder einfach.. irgendetwas zwischen ihnen nicht rund lief, sehnte er sich nach der Nähe, die er von ihr bekam.. und nach Sex. Nach dem Gefühl, dass alles in Ordnung war und sich nichts geändert hatte. Er wollte seine Freundschaft zu Delyth behalten. Und er wollte sie genau so behalten, wie sie immer gewesen war. Nur funktionierte das nicht, wenn sie in einer festen Beziehung war, die keinen Sex mit anderen Partnern duldete.
Phelan spürte, wie sich ihre Finger in seiner Kleidung verhakten und sie sich näher an ihn schmiegte, spürte die angenehme Wärme ihres Körpers, der nackt unter dem großen Handtuch war. Sie hob den Kopf und sah ihn an, wobei er den Ausdruck in ihren goldenen Augen nicht deuten konnte. dann küsste sie ihn. Phelan liess sich darauf ein, erwiderte den Kuss, küsste sie, wie er sie küssen wollte, in dem Bewusstsein, dass es.. nicht richtig war. Warum fühlten sich die richtigen Dinge gerade nur so falsch an.. und die falschen so richtig? Er drückte sich instinktiv enger an sie, reagierte auf ihren Körper.. und zwang sich dazu, diesen Kuss zu unterbrechen. Sanft legte er die Hand an ihre Wange, streichelte darüber und suchte ihren Blick, ohne sich weiter als nötig von ihr zu entfernen. "Wenn wir jetzt nicht aufhören, wirst du Imanol wahrscheinlich verlieren." Eine schlichte Tatsache. Wenn sie jetzt aufhörte.. wäre es gut, dann würde er die Kurve kriegen, dann würde er es schaffen, jetzt zu gehen. Aber wenn sie ihn nicht weg schickte.. Phelan wusste ziemlich genau, wohin das führen würde. Und er war sich sehr sicher, dass Imanol es Delyth vermutlich nicht verzeihen würde - und wenn er noch so sehr wusste, dass es im Grunde zu der Frau dazu gehörte, die er sich nun einmal ausgesucht hatte. Ob dieser Idiot Delyth überhaupt verstand? Zumindest diese Facette ihres Charakters.. nicht.

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19 Dec, 2013 02:35 42 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
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Es fühlte sich gut an. So gut. Zu gut. Zu richtig. Zu sehr nach… atmen, leben. Nach ‚sie-selbst-sein‘. Fast hätte sie ein widerwilliges Geräusch von sich gegeben, als Phelan den Kuss unterbrach. Ebenso widerwillig öffnete sie die Lider ein Stück, Gold spitzte unter den langen Wimpern hervor, sah den Kriegerprinzen durchdringend an. Ob überhaupt ankam, was er ihr sagte? Es war schwer zu sagen. Irgendwo kam es bei Delyth an. Sie kannte die Bedeutung seiner Worte, wusste, was der Inhalt war. Kurz verzogen sich ein paar ihrer Gesichtsmuskeln, gaben den Anschein, als hätte sie Schmerzen, aber ihre Augen blieben an dem Dhemlaner haften. Kaum merklich schüttelte sie den Kopf. Eine Erkenntnis beschlich sie, die so einfach und doch so schmerzlich war: Sie wollte keinen Käfig. Von niemandem. Auch keinen, den sie sich selbst gab. Sie wollte keinen Käfig, niemals. Delyth hatte das Gefühl, als würde ihr irgendetwas die Luft abschnüren, sie einsperren und dieses Gefühl war… unerträglich. Rebellion? Ja. Unnötige Rebellion gegen etwas, das gar nicht so sein musste? Vielleicht auch das. Es war gleich. Die Schwarze Witwe und Heilerin brauchte es. Musste. Ihre Hand vergriff sich fester in Phelans Kleidung, ihre Brust hob sich, senkte sich schwer wieder. Tiefes Luftholen, Anhalten, Freilassen. „Ich will atmen.“ Nur ein paar leise Worte, aber mit solch einer Dringlichkeit und fast Angst dahinter, dass es weh tat, sie in diesem Tonfall aus ihrem Mund zu hören. Womöglich verstand Phelan nicht, was sie meinte, verstand nicht, was mit ihr los war. Sie verstand es ja zum Teil selbst nicht. Für sie gab es nur noch einen drückenden, zwingenden Gedanken: Atmen! Sie wollte atmen, ihre Freiheit haben, ihr… Leben. IHRES, nicht das, was man ihr in groben Skizzen auferlegte. Was man auf ihre Haut malte, wie sie es mit Tätowierungen tat, damit es sich eingrub und nie mehr wegging. Delyth fühlte sich plötzlich wie gebrandmarkt. Und, süße Dunkelheit, sie wollte die Male loswerden, die sich aufpressen hatte lassen! War sie blind gewesen? Möglich. Es war Zeit, zu sehen. Und Phelan war… ihr bester Freund. Er war hier. Und sie wollte ihn so sehr. Wollte ihn berühren, berührt werden, weil sie es konnte. Weil sie es wollte. Weil niemand etwas dagegen zu haben hatte. Sie wollte ihn… atmen.

Als wäre damit irgendetwas wieder freigesetzt worden, was sie in den letzten Wochen zurückgehalten hatte, schlang sie die Arme um seinen Hals, drückte sich gegen den Körper, den sie inzwischen so gut kannte. Legte ihre Lippen auf jene, die sie so oft geschmeckt hatte. Hielt sich an Phelan fest, als hinge ihr Leben davon ab. „Lass mich atmen…“, flehte sie an seine Lippen; leise, sehnsüchtig.

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19 Dec, 2013 03:00 54 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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Delyth verzog das Gesicht, aber sie blieb bei ihm, wich nicht von ihm, schuf keinen Abstand. Er konnte den inneren Aufruhr ins einer besten Freunden fast spüren.. und hielt sie einfach sanft im Arm, liess sie ihre Entscheidung machen. und es war ihre Entscheidung, ganz und gar. Wenn ihr Imanol so wichtig war, würde er gehen. Und es würde sich.. nichts ändern, oder zumindest nicht viel, zwischen ihr und ihm. Er würde gehen und die Brunst hinter sich bringen und dann wieder dort weiter machen, wo sie aufgehört hatten, würde dafür sorgen, dass er Delyth wieder häufiger sah und dem anderen Kriegerprinzen klar machen, dass Phelans Anrecht an diese Frau ebenfalls groß war und weiterhin bestand hatte, und dass er Delyth bis zu einem gewissen Grad teilen musste. Fertig.
Aber wenn sie ihn jetzt bei sich behalten wollte.. er würde nicht aufhören können. Weil er es eigentlich gar nicht wollte. Delyths Hand vergrub sich fester in seiner Kleidung und er streichelte seine beste Freundin, sanft, zärtlich, unaufdringlich - er würde ihr alle Zeit geben, die sie für diese Entscheidung brauchte. Dann holte sie plötzlich Luft, hielt sie an.. und atmete tief aus. Was sie danach sagte, traf ihn. Sie wollte atmen. Und Imanol schnürte ihr die Luft ab, nahm ihr die Freiheit. Die Freiheit, zu sein, wie sie wollte und sich selbst aus zu suchen, mit wem sie Zeit verbringen wollte.. oder wie. Und wer wusste schon, in wie vielen Punkten er sie noch eingeschnitten hatte? Phelan wollte es gar nicht wissen. Schmetterlinge gingen kaputt, wenn man sie versuchte zu fangen.
Delyths schlang die Arme um seinen Hals, drückte sich an ihn und küsste ihn, mit einer Intensität und Verzweiflung, die ihn traf. Murmelte an seinen Lippen, dass er sie atmen lassen sollte. Er beugte den Kopf leicht.. und küsste sie, warf alles andere einfach von sich, ehe er sie einfach hoch hob. Trotz seiner Verletzungen, es war egal, dass ihm manches noch ein bisschen weh tat, Delyth hatte das schlimmste geheilt. Und sie wog nicht viel. Er trug sie in ihr Schlafzimmer, wo noch immer Signaturreste des anderen Mannes waren, doch nur schwach. Phelans Gesichtsausdruck wurde fast grimmig. Heute Nacht würde das Zimmer von seiner und Delyths Signatur durchdrungen sein. Er würde Delyth diesen Teil ihrer Freiheit lassen, und wenn Imanol etwas dagegen hatte, dann, da war sich Phelan sicher, wäre das Arschloch die längste Zeit Delyths Stecher gewesen.
Phelan legte Delyth in dem Bett ab und beugte sich über sie. Es war egal, dass er inzwischen wieder Hemd und Hose trug, das würde früh genug von seinem Körper verschwinden. Er würde sich.. Zeit nehmen. Es war so lange her, dass er das letzte Mal mit ihr geschlafen hatte.. und er hatte sie vermisst. Phelan würde diesen Moment voll und ganz auskosten.. ganz egal, wie falsch es auch sein mochte. Diesen Abend würde er Delyth ganz in Besitz nehmen, auf dieselbe Art und Weise, wie er es immer tat. In den nächsten Stunden würde sie Seins sein.. und am nächsten Morgen konnte sie gehen, wohin sie wollte. Sogar schon nachts, wenn ihr seine Anwesenheit nicht behagte. Phelan küsste Delyth, bis ihre Haut unter seinen Fingern glühte. Und dann.. legte er sich auf den Rücken.
Die Male, in denen er es zugelassen hatte, waren selten gewesen - und die Male, in denen er sich ihr freiwillig angeboten hatte, konnte Delyth an ihren Fingern abzählen. Vermutlich sogar an einer Hand. Delyth wollte Atmen. Phelan liess sie Atmen.

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Geburtsjuwel | Aufstiegsjuwel

19 Dec, 2013 10:23 45 Phelan ist offline Beiträge von Phelan suchen Nehmen Sie Phelan in Ihre Freundesliste auf
Delyth
Schwarze Witwe/ Heilerin




Link zur Bio: Delyth Nieve
Weitere Charaktere: Naldariel, Tindomerel, Keeva, Firuz, Shahrazad, Mara, Moiraine, Kjara, Emerwen, Cilya

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Delyth hätte beinahe ein erleichtertes Schluchzen von sich gegeben, als Phelan sie mitten in dem Kuss einfach hoch hob und trug – und damit keine Anstalten machte, einfach zu gehen. Das Geräusch blieb der Schwarzen Witwe und Heilerin in der Kehle stecken, aber sie hielt sich fester an ihm, als zuvor. Das Handtuch rutschte achtlos zu Boden, blieb im Bad liegen, unbeachtet und unwichtig. Es war ihr eigentlich auch nicht wichtig, wo sie landete. Sofa, Bett, Fußboden. Welches Bett es war. Es war ihr gleichgültig. Das, was in ihr aufgebrochen war, sich einen Weg bahnte, dieser unbedingte Drang, dieser alles verschlingende Hunger, war so vernichtend und belebend zugleich, dass alles andere völlig nebensächlich war. Solange Phelan nicht ging. Er war das Ziel ihres Hungers, das Ziel dieses Drangs – ihr Ausweg aus einer Sackgasse, von der sie jetzt erst begriff, dass es eine war. Ihre Finger verhakten sich in seiner Kleidung, hielten sich fest, schienen zu suchen, ohne zu finden, fast hektisch. Im Allgemeinen ging von der Dhemlanerin eine gewisse Hektik aus, eine Getriebenheit, die dennoch nicht darauf hindeutete, dass sie es allzu eilig hatte. Der Weg war das Ziel oder etwas in der Art. Sie war irgendwie… zittrig. Einerseits trieb sie den Kuss voran, andererseits schwelgte sie darin. Fahrig zupften ihre Finger an der Kleidung, fuhren darunter. So lange, bis sich der Kriegerprinz auf den Rücken legte. Delyth beugte sich über ihn, ohne darüber nachzudenken. Ihre angespannten Schultern bebten leicht, ebenso bebend glitten ihre Finger über nackte Haut. Sie wollte den Dhemlaner so sehr, dass es schmerzte und gleichzeitig wollte sie… mehr. Mehr von ihm, mehr von… allem. Also ließ sie sich durchaus Zeit, obwohl ihre Bewegungen so unkonzentriert und fahrig waren. Wie bei jemandem, der auf Entzug war. Ja, das war ein ganz guter Vergleich.

Sie vergrub ihr Gesicht an seiner Halsbeuge, knabberte, saugte, küsste über seine Haut, während sich ihre Brust schnell hob und senkte, sich gegen seinen Körper drückte, wieder etwas löste, wieder dagegen drückte. Ihre Atmung ging schnell, als litte sie unter großer körperlicher Anstrengung – was Unsinn war in Anbetracht dessen, dass für ihrer beider Verhältnisse noch gar nicht so viel passiert war. Aber sie machte weiter, berührte den ihr so vertrauten, vermissten Körper, glitt irgendwann tiefer mit den Fingern, in den Schritt des Kriegerprinzen. Sie gab ein Geräusch von sich, das nach seufzendem Stöhnen klang. Sie reizte ihn mit durchaus noch vorhandener Kunstfertigkeit, die aber nichts war im Vergleich zu dem, wenn man wusste, wozu sie in der Lage war. Es war auch eher ein… Dahintreiben, was sie machte. Ein Genießen, ein Probieren, ein Schwelgen; eher so ‚nebenbei‘ weil es sich gut anfühlte. Weil sie es so lange wie möglich genießen wollte und gleichzeitig auch mehr wollte. Und je mehr sich der Atem ihres besten Freundes beschleunigte, desto mehr tat er das auch bei ihr. Sollte er sie bitten oder ihr bedeuten, aufzuhören, würde sie ihn wahrscheinlich anflehen, sie zu lassen. Sie wollte es, sie brauchte es, so unbedingt, dass dieses belastende und drückende Gefühl wenigstens nachließ, ihr nicht mehr so sehr die Luft abschnürte. Solange er sie ließ. Da er das tat, glitten ihre Finger und Lippen so lange über seine Haut, bis er kam – und im gleichen Moment entrang sich auch Delyth ein sehr erleichtertes Stöhnen. Oh, sie stand noch immer unter Strom, ein gewisser Drang nach ‚mehr‘ war noch immer da und sie bebte, aber… es war besser. Wesentlich besser. Zeit, um ihnen beiden zumindest eine kurze Verschnaufpause zu gönnen.

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19 Dec, 2013 23:19 55 Delyth ist offline Beiträge von Delyth suchen Nehmen Sie Delyth in Ihre Freundesliste auf
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